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	<title>R136a1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:51:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R136a1&amp;diff=2029314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;O.Koslowski: /* Weblinks */ Den interaktiven Größenvergleich finde ich dort nicht (mehr)</title>
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		<updated>2026-04-07T09:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Den interaktiven Größenvergleich finde ich dort nicht (mehr)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:R136a1.jpg|mini|R136a1 &amp;lt;small&amp;gt;(künstlerische Darstellung)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R136a1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der hellste und massereichste aller als stabil bekannten [[Stern]]e. Er befindet sich im Supersternhaufen [[R136]] nahe dem Zentrum des [[30 Doradus|30-Doradus-Komplexes]] (dem Tarantelnebel bzw. NGC 2070) in der Großen [[Magellansche Wolken|Magellanschen Wolke]]. Der [[Wolf-Rayet-Stern]] ist Teil eines ganzen Clusters von jungen, massereichen [[Hyperriese|Riesensternen]]; die Sternendichte ist dort 100.000 Mal höher als in der Nachbarschaft unserer Sonne. R136a1 ist etwa 1&amp;amp;nbsp;Million Jahre alt und besitzt einen ca. 35&amp;lt;ref&amp;gt;http://mnras.oxfordjournals.org/content/408/2/731.full.pdf+html S.740 Table 5&amp;lt;/ref&amp;gt;-fachen Sonnendurchmesser. Seine Masse wurde bis 2022 als rund &amp;lt;math&amp;gt;265^{+80}_{-35}&amp;lt;/math&amp;gt; [[Sonnenmasse]]n angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Sebastian Boblest, Thomas Müller, Günter Wunner | Titel = Spezielle und allgemeine Relativitätstheorie: Grundlagen, Anwendungen in Astrophysik und Kosmologie sowie relativistische Visualisierung | Verlag = Springer | Seiten = 305 | Ort = Berlin und Heidelberg | Jahr = 2015 | ISBN = 978-3-662-47767-0 | Online = {{Google Buch | BuchID = UvyzCgAAQBAJ}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Optische Untersuchungen am [[Gemini-Observatorium]] ergaben im Jahr 2022 eine geringere Abschätzung von 150–200 Sonnenmassen. Auch damit bleibt R136a1 der massereichste bekannte Stern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scinexx.de/news/kosmos/schwerster-stern-des-kosmos-auf-der-waage/ Schwerster Stern des Kosmos auf der Waage. Schärfste Aufnahme des Sterns R136a1 korrigiert stellare Massenobergrenze nach unten auf scinexx.org] [https://arxiv.org/abs/2207.13078 Publikation auf archiv.org] &amp;lt;!-- doi: 10.3847/1538-4357/ac8424 im Moment inaktiv --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurde vermutet, dass er ursprünglich rund 320 mal so schwer wie die [[Sonne]] war, aufgrund seiner enormen Strahlungsleistung – er strahlt zehn Millionen Mal heller als die Sonne – jedoch inzwischen über [[Sternwind]] entsprechend Materie verloren hat. Befände er sich in unserem [[Sonnensystem]], würde er die Leuchtkraft der Sonne fast in dem Maße übertreffen, wie die Sonne den [[Mond]] überstrahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1277338627801/Astronomie-Hellster-Stern-des-Universums-entdeckt Der Standard, Österreich, Hellster Riesenstern entdeckt]&amp;lt;/ref&amp;gt; R136a1 hat eine Oberflächentemperatur von mehr als 40.000 Grad Celsius und ist damit etwa sieben Mal heißer als unsere Sonne.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.astronews.com/news/artikel/2010/07/1007-028.shtml VLT: Astronomen entdecken stellaren Giganten] bei &amp;#039;&amp;#039;astronews.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Juli&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11979-2010-07-21.html „Sternenmonster“ mit 300 Sonnenmassen entdeckt] bei &amp;#039;&amp;#039;www.scinexx.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entfernung des Sternes von der [[Erde]] beträgt circa 160.000 bis 165.000 Lichtjahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/science/2010/jul/21/monster-bright-star-r136a1-astronomers Most massive star on record found in neighbouring galaxy] bei [[The Guardian]], abgerufen am 30. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
R136a1 wurde in den 1980er Jahren entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal&lt;br /&gt;
 | bibcode = 1985A&amp;amp;A...150L..18W&lt;br /&gt;
 | title = R136a in the 30 Doradus nebula resolved by holographic speckle interferometry&lt;br /&gt;
 | year = 1985&lt;br /&gt;
 | journal = Astronomy and Astrophysics&lt;br /&gt;
 | volume = 150&lt;br /&gt;
 | issue = 1&lt;br /&gt;
 | pages = L18-L20&lt;br /&gt;
 | author = Weigelt, G.; Baier, G.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war das Zentrum des Sternhaufens als [[R136#R136a|R136a]] bekannt; es gab einerseits Untersuchungen, welche von einem Einzelstern von mehreren tausend Sonnenmassen ausgingen, während andere einen sehr dichten Cluster von Sternen vermuteten. Schließlich konnte letztere Hypothese bestätigt und R136a in einzelne Komponenten aufgelöst werden, wobei die hellste die Bezeichnung R136a1 erhielt.&amp;lt;!-- diverse Untersuchungen in den 80ern und 90ern --&amp;gt; Im Jahr 2010 veröffentlichte ein Astronomenteam um Paul Crowther eine neuerliche Analyse, in der verschiedene spektroskopische Archivdaten kombiniert wurden. Dabei wurden insbesondere Daten von [[Paranal-Observatorium#Very Large Telescope|VLT]]/SINFONI aus dem Jahr 2005 genutzt, die es im nahen IR erstmals ermöglichten, das Licht der Sterne von R136a spektroskopisch sauber zu trennen. Der Vergleich der Beobachtungen mit Sternentwicklungsmodellen lässt auf eine Masse von &amp;lt;math&amp;gt;265^{+80}_{-35}&amp;lt;/math&amp;gt; Sonnenmassen schließen, womit R136a1 der massereichste als stabil bekannte Stern ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite journal&lt;br /&gt;
 | bibcode = 2010MNRAS.408..731C&lt;br /&gt;
 | title = The R136 star cluster hosts several stars whose individual masses greatly exceed the accepted 150M&amp;lt;sub&amp;gt;solar&amp;lt;/sub&amp;gt; stellar mass limit&lt;br /&gt;
 | year = 2010&lt;br /&gt;
 | journal = MNRAS&lt;br /&gt;
 | volume = 408&lt;br /&gt;
 | issue = 2&lt;br /&gt;
 | pages = 731–751&lt;br /&gt;
 | author = Crowther, P.A.; Schnurr, O.; Hirschi, R. et al.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei R136a1 um zwei dicht beieinanderstehende Sterne handelt, wobei der kleinere Stern jedoch dann erheblich kleiner wäre (Crowther selbst begrenzt einen vielleicht noch nicht erkannten Partnerstern auf höchstens etwa 20 Sonnenmassen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wissen/riesenstern-zehn-millionen-mal-heller-als-die-sonne-1.978206 Sueddeutsche.de: Doppelstern bei R136a1 laut Mitentdecker Crowther möglich]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Implikationen für die Stellarphysik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Auffindung dieses Sternes wurde von verschiedenen Forschern gemutmaßt, dass die bis vor kurzem anerkannte Massenobergrenze für Sterne in Höhe von 150 Sonnenmassen zu tief gegriffen war. Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei R136a1 nicht um ein Einzelobjekt, sondern um zwei dicht beieinanderstehende Sterne handelt, wären in den meisten Szenarien auch dann noch Massen oberhalb 150 Sonnenmassen notwendig. Die für R136a1 modellierte Masse ist somit ein Indiz, welches der früher angenommenen Massengrenze entgegensteht. Aufgrund ihrer hohen Masse haben solche Sterne eine sehr hohe [[Kernfusion|Fusionsrate]] in ihrem Kern; das heißt, in einem deutlich größeren Bereich des Sternes wird Materie in [[Energie]] umgewandelt, welche der Theorie nach durch [[Elektromagnetische Welle|Strahlung]] („Wegpusten“ der Materie) jede weitere Massenzunahme verhindern müsste. Daher ist es für die Astronomen lange Zeit ein Rätsel gewesen, wie R136a1 und andere [[Hyperriese]]n so schwer werden konnten. Neueste [[N-Körper-Simulation|N-Körper-Computersimulationen]] legen jedoch nahe, dass solche Riesen durch Verschmelzungsprozesse mehrerer Sterne in jungen Sternhaufen entstehen und so die gegenwärtige Theorie der [[Sternentstehung]] und [[Stern#Sternentwicklung|Sternentwicklung]] nach wie vor Gültigkeit hat und nicht modifiziert werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/wissen/Astronomen-knacken-Geheimnis-article6916851.html n-tv.de: Astronomen knacken Geheimnis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,707742,00.html Leuchtender Riese verblüfft Sonnenforscher], [[Der Spiegel|Spiegel online]]&lt;br /&gt;
* [https://arxiv.org/abs/1007.3284 Artikel in Astrophysics] bei [[arXiv]]&lt;br /&gt;
* [https://www.n-tv.de/wissen/Astronomen-knacken-Geheimnis-article6916851.html Astronomen knacken Geheimnis], [[n-tv]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://phys.org/news/2022-08-sharpest-image-universe-massive-star.html |titel=Sharpest image ever of universe&amp;#039;s most massive known star |datum=2022-08-19 |werk=phys.org |abruf=2022-08-19 |sprache=en }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individueller Stern in der GMW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwertfisch (Sternbild)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolf-Rayet-Stern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O.Koslowski</name></author>
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