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	<title>Rüthener Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:36:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCthener_Sandstein&amp;diff=1440792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bitschieber: Komma zwischen zwei imho &quot;gleichrangigen Adjektiven&quot;.</title>
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		<updated>2024-05-29T01:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma zwischen zwei imho &amp;quot;gleichrangigen Adjektiven&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rüthen - Zugangsportal zum Rüthener Friedhof.jpg|mini|Friedhofstor (ehemaliges Kirchenportal) aus Rüthener Sandstein in Rüthen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüthener Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Rüthener Grünsandstein&amp;#039;&amp;#039;, wird im Süden der Kreidebucht von Münster, in der Nähe des Ortes [[Rüthen]] in [[Nordrhein-Westfalen]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralogie und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Gesteinsvorkommen bei Rüthen hat eine Mächtigkeit von 3 bis 4 Metern und zählt erdgeschichtlich nicht zum [[Turonium]] der [[Obere Kreide|Oberen Kreide]] wie die anderen Gesteine der Kreidebucht von Münster, sondern zum untersten [[Cenoman]] (Essener Grünstein). Es wird heute in lediglich einem Steinbruch abgebaut. Die Blockformate, die gewonnen werden, sind relativ groß und der Sandstein ist handwerklich leicht zu bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rüthen wird ein mit 77 Prozent Quarzanteil barytisch-kieselig-tonig gebundener Sandstein gebrochen. Es handelt sich um einen porösen [[glaukonit]]ischen Sandstein. Akzessorisch, mit Anteilen unter 1 Prozent, treten [[Muskovit]] (Hellglimmer), [[Zirkon]] und [[Turmalin]] auf. Seine Farbe ist hellgraugrün mit durchschimmerndem, braunem Farbton&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 121 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegen Verwitterung ist er beständiger als die benachbarten Vorkommen bei [[Soest]], [[Werl]] und [[Anröchte]], die grün bis blaugrün erscheinen. Der Name Grünsandstein stammt von den ansässigen Bergleuten. Die Bergleute verwenden diesen Begriff für alle dortigen Sande, sofern sie verfestigt und grüngefärbt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Seine Verwendung findet der Rüthener Sandstein vor allem als Baustein für Haussockel, Treppenstufen, Gesimse, Säulen und Grabmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte historische Baudenkmale aus diesem Naturstein sind das [[Hirschberger Tor]], das 1753 als Eingangstor des [[Schloss Hirschberg (Nordrhein-Westfalen)|Schlosses Hirschberg]] errichtet wurde und heute in [[Arnsberg]] steht, das Rathaus in [[Amsterdam]] (1650), [[Kloster Grafschaft]] (1742) sowie in Rüthen das [[Altes Rathaus (Rüthen)|Rathaus]] (1726) das Friedhofsportal und viele Grabsteine auf dem [[Jüdischer Friedhof Rüthen|jüdischen Friedhof]]. Die ältesten Bauwerke Rüthens, die zirka 3 Kilometer lange erhaltene Stadtmauer und die Festungsbauwerke (Hachtor, Hexenturm sowie Turmfragmente), die um 1300 entstanden, bestehen aus diesem [[Naturstein]].&lt;br /&gt;
Weitere Verwendungsbeispiele sind die [[Wallfahrtsbasilika Werl]] (1904–1906), die Rathäuser in [[Warstein]] und [[Brilon]], das Gerichtsgebäude in Soest, die Kapelle auf dem [[Ehrenfriedhof Eversberg]] (1958), der Hauptbahnhof in [[Hamm (Westfalen)|Hamm]] (1916), die Reformierte Kirche in [[Lippstadt]] und die Ruhrbrücke [[Schloss Laer|Laer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Anröchter Stein]]&lt;br /&gt;
* [[Werler Grünsandstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geodienst.de/ruethener.htm Technische Informationen über den Rüthener Sandstein]{{Commonscat|Rüthener Sandstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze&amp;#039;&amp;#039;, Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 298&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Henneböle]]: Steinhauer, Bildschnitzer und Maler in Rüthen nach dem 30jährigen Kriege bis um 1750, Landkreis Lippstadt, 1974, S. 11 ff.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Grun]] und Hartmut Platte: „Der Charme des grünen Sandsteins“ [ Rüthener Sandstein als Baumaterial im Herzogtum Westfalen ], in: [[Westfälischer Heimatbund]] (Hrsg.): [[Jahrbuch Westfalen]], ZDB-ID 798049-8, Neue Folge Nr. 57 (2003), S. 160ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ruthener Sandstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüthen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentärer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bitschieber</name></author>
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