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	<title>Rüssingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-25T19:55:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüssingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist auch der deutsche Name der französischen Gemeinde [[Russange]] im Département Moselle.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rüssingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/36/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/05/17/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rüssingen in KIB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Donnersbergkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Göllheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 223&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67308&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06355&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07333064&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Freiherr-vom-Stein-Straße 1–3&amp;lt;br /&amp;gt;67307 Göllheim&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ruessingen.com/ www.ruessingen.com]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Steffen Antweiler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal - panoramio (42).jpg|mini|Ortsbild von Rüssingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüssingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Pfälzische Dialekte|pfälzisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Rischinge&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarrei-goellheim.de/news/nachrichten/?L=0&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=35442&amp;amp;cHash=bc5658ae31a9f6f3f4a47203a8d26f8d |titel=„Die Rischinger Kerb, sie lewe“ |werk=pfarrei-goellheim.de |hrsg=Pfarrei Hl. Philipp der Einsiedler |datum=2023-09-21 |sprache=de |abruf=2025-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Donnersbergkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Göllheim]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt zwischen [[Kaiserslautern]] und [[Worms]] im zum [[Alzeyer Hügelland]] gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Göllheimer Hügelland&amp;#039;&amp;#039;. Durchflossen wird sie vom Wiesenbach, einem linksseitigen Zufluss des [[Ammelbach (Pfrimm)|Ammelbachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Albisheim (Pfrimm)|Albisheim]], [[Immesheim]], [[Ottersheim]] im Nordosten, südöstlich liegt [[Biedesheim]] und im Westen [[Göllheim]] sowie [[Marnheim]]. 80,5 Prozent der Gemarkungsfläche Rüssingens werden landwirtschaftlich genutzt. Zu Rüssingen gehört zusätzlich der [[Wohnplatz]] Lindenhof.{{GemeindeverzeichnisRP|Stand=2022|Seiten=135|Ref=1}} Im Nordosten der Gemarkung an der Grenze zu Immesheim und Ottersheim erstreckt sich der 300,3 Meter hohe [[Zollstock (Alzeyer Hügelland)|Zollstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Rüssinger Gemarkung aufgedeckte [[Archäologie|archäologische]] Funde belegen Siedlungen aus der [[Jungsteinzeit]], aus der älteren [[Frühbronzezeit]] und aus der älteren [[Eisenzeit]]. Der bekannteste der vor- und frühgeschichtlichen Funde ist das „Rüssinger Pflugschar“ aus Kalkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Rüssingen stammt von 773 und findet sich im [[Lorscher Codex]]. Für das Ende des 8. Jahrhunderts sind dort mehrere Grundstücksschenkungen an das [[Kloster Lorsch]] verzeichnet. Die Bedeutung des Ortsnamens ist nicht sicher zu klären, alternativ wird er als „Platz an dem es viele Rosse gab“ oder „Platz bei den Leuten des Hrusso“ gedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit scheint das Dorf [[Reichsgut]] gewesen zu sein und um 1190 war es durch die Grafen von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]] an Werner II. von [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Bolanden]] [[Lehenswesen|verliehen]]. Rüssingen gelangte dadurch zu den sponheim-dannenfelsischen Besitzungen in der [[Herrschaft Kirchheim und Stauf#Herrschaft Kirchheim|Herrschaft Kirchheim]] und fiel 1393 an Graf [[Philipp I. (Nassau-Saarbrücken-Weilburg)|Philipp&amp;amp;nbsp;I. von Nassau]]. Das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] war im Ort begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (540).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschlossene Außenfront des Dorfes lässt vermuten, dass Rüssingen im [[Mittelalter]] befestigt war, was jedoch nicht urkundlich zu belegen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann:Göllheim&amp;quot;&amp;gt;M. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Verbandsgemeinde Göllheim – Ein kulturhistorischer Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Göllheim 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Urkundlich nachweisbar war von 1135 bis 1424 ein Niederadelsgeschlecht, die Herren von Rüssingen, im Ort ansässig, die als Lehnsleute in Diensten der [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Herren von Bolanden]] standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1574 stand es unter [[Nassau-Saarbrücken|nassau-saarbrückischer]] Herrschaft, von 1574 bis zur Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[Französische Revolution|französischen Revolutionstruppen]] unter der Hoheit von [[Nassau-Weilburg]]. Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Rüssingen in den [[Kanton Göllheim]] eingegliedert und unterstand der &amp;#039;&amp;#039;Mairie Göllheim&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte der Ort insgesamt 280&amp;amp;nbsp;Einwohner. Im selben Jahr wurde er [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte Rüssingen dem [[Landkommissariat Kirchheim]] – später &amp;#039;&amp;#039;Kirchhheimbolanden&amp;#039;&amp;#039; an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Kirchhheimbolanden&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Kirchheimbolanden|Landkreises Kirchheimbolanden]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Rüssingen innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte Rüssingen 1969 in den neu gebildeten [[Donnersbergkreis]]; drei Jahre später wurde die Gemeinde in die ebenfalls neu entstandene [[Verbandsgemeinde Göllheim]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Seit der Reformation war Rüssingen lutherisch. In der [[Reunionspolitik|Reunionszeit]] wurde wieder eine katholische Pfarrei errichtet; nach dem Tod des katholischen Pfarrers 1696 wurde die Stelle nicht wieder neu besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frey: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön. bayer. Rheinkreises.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Speyer 1837, S. 215–216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst noch von [[Kirchheimbolanden]] aus betreut wurden die Katholiken schließlich 1707 der neuen [[St. Johannes Nepomuk (Göllheim)#Geschichte der Pfarrei|Pfarrei in Göllheim]] zugeteilt. Ungefähr 500 Meter nordwestlich des Dorfes hatten sie bis ins 16. Jahrhundert die [[Kreuzkapelle (Rüssingen)|Kreuzkapelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berthold Schnabel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Kreuzkapelle bei Rüssingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz.&amp;#039;&amp;#039; 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Rüssingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem. Vor der Wahl 2019 waren es acht Ratsmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || – || 2 || 10 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3330306400 |titel=Rüssingen, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Rüssingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 3 || 2 ||  7 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3330306400.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Rüssingen |abruf=2019-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 2 || 2 ||  4 || 8 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3330306400.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 3 || 2 ||  3 || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2004|2004]] || 3 || 1 ||  4 || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Steffen Antweiler. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 83,95 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3330000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Göllheim, Verbandsgemeinde, zehnte Ergebniszeile |abruf=2019-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 84,4 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3330306400 |titel=Rüssingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Rüssingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeister seit 1849:&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Ortsgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ortsgemeinde Rüssingen |Titel=Rüssingen erzählt seine Geschichte |Datum=2018 |Kommentar=Ortschronik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Amtszeit || Name || Geburtsjahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849–1881 || Georg Bernhard I || 1805&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1881–1904 || Johann Kleinhanß ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1904–1918 || Peter Bernhard I. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919–1920 || Philipp Janson ||1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920–1924 || Philipp Wendel I. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924–1937 || Johannes Schlicher ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1937–1945 || Gustav Eicher ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945–1946 || Josef Hofmann ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946–1948 || Jakob Ullmer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948–1989 || Edgar Janson || 1920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989–2009 || Reiner Dedores || 1936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 2009 || Steffen Antweiler ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Blau ein silbernes springendes lediges Pferd, goldbewehrt, -bemähnt und -beschweift.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RüssingenWingertshäuschen.jpg|mini|Denkmalgeschütztes Wingertshäuschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen. Rüssingen ist wie seine Nachbargemeinden [[Biedesheim]] und [[Ottersheim]] ein typisches langgestrecktes [[Straßendorf]]. Die Hauptstraße zeichnet sich durch nahezu vollständig geschlossene historische Bausubstanz, überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammender, klassizistischer Hofbauten aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann:Göllheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen fünf Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die [[Protestantische Kirche (Rüssingen)|Protestantische Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annähernd auf halber Strecke zwischen dem Dorf und dem Steinbruch steht ein für die Gegend untypisches [[Weinberghaus|Weinberghäuschen]] (Wingertshäuschen); solche Bauten finden sich vorwiegend im [[Rheinhessen|rheinhessischen Raum]]. Das aus Kalkstein gemauerte, bienenkorbförmige Häuschen – ähnlich italienischen [[Trullo|Trulli]] – steht mittlerweile inmitten von Feldern, weist jedoch auf die frühere Nutzung als [[Weinberg]], alternativ als „Wingert“ bezeichnet, hin. In den 1980er Jahren wurde es bei Erhaltungsmaßnahmen mit Zement verputzt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Rüssingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Liste der Naturdenkmale in Rüssingen|Einziges Naturdenkmal]] in Rüssingen ist der &amp;#039;&amp;#039;alte Birnbaum&amp;#039;&amp;#039; an der Göllheimer Straße. Die Adolphslinde war ein über 700 Jahre alter [[Linden (Botanik)|Lindenbaum]] nordwestlich des Dorfes, mit einem Stammumfang von 8&amp;amp;nbsp;m. Der Sage nach lagerte 1298 [[Adolf von Nassau]] einen Tag vor der [[Schlacht bei Göllheim|Schlacht am Hasenbühl]] gegen [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht von Österreich]] bei Rüssingen und brach sich einen Zweig dieses Baumes als [[Helmzier]] ab. Galgen und [[Schindanger]] lagen im Mittelalter ganz in der Nähe, so liegt die Vermutung nahe, dass die Linde der [[Gerichtsbaum]] des Ortes war. Der Baum fiel im Oktober 1952 einem Sturm zum Opfer. Heute steht unweit der Stelle eine neu gepflanzte Linde. Der Heimatdichter [[Rudolf Dietz (Autor)|Rudolf Dietz]] (1863–1942) erwähnte die einstige Linde in einem seiner Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Rüssingen hat einen Fußballverein, den &amp;#039;&amp;#039;TuS Rüssingen&amp;#039;&amp;#039;, der seit 2014 in der [[Fußball-Verbandsliga Südwest]] spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Verein ist der „Rischinger Narre-Gaul e.&amp;amp;nbsp;V.“, Fastnachtsverein gegründet im Jahr 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerwe Ruessingen 03.JPG|mini|Kerwe (Kirchweih): zwei &amp;#039;&amp;#039;Kerweborsch&amp;#039;&amp;#039; beim Verlesen der [[Kirchweihrede|Kerwerede]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorffest am dritten Wochenende im Juni&lt;br /&gt;
* Kerwe am ersten Wochenende im September&lt;br /&gt;
* „Gaulssteigwanderung“ im Oktober&lt;br /&gt;
* Nikolausmarkt am zweiten Adventswochenende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem findet jährlich am Sonntag [[Laetare]], dem vierten Sonntag in der [[Fastenzeit]], der [[Sommertagszug|Stabaus]] statt, der von der &amp;#039;&amp;#039;Kerwejugend&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet wird. Das Wort „Stabaus“ könnte vom Frühjahrsputz herrühren, dass der „Sta[u]b“ rausgekehrt wird. Hier wird statt Staub der [[Winterverbrennung|&lt;br /&gt;
Winter ausgetrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Rüssingen gehört zum [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]]. Der Wein wird in der Einzellage &amp;#039;&amp;#039;Breinsberg&amp;#039;&amp;#039; (11,77 ha) angebaut,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=934 Rüssinger Breinsberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 28. Februar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; die zur [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] &amp;#039;&amp;#039;Schnepfenflug vom Zellertal&amp;#039;&amp;#039; gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020|hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz|url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|zugriff=2021-08-06}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr 500 Meter nördlich des Dorfes liegt der Steinbruch des Zementherstellers [[Dyckerhoff (Zementhersteller)|Dyckerhoff]]. Seit den 1960er Jahren wird hier Kalkstein für die Zementgewinnung abgebaut. Der mächtige Steinbruch, mit seiner markanten gelb-weißen Silhouette, kennzeichnet schon von fern das Dorf. Mittlerweile ist er zu einem Rückzugsgebiet für Wildtiere geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Rüssingen verläuft die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 69|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;69]], die eine Verbindung mit Ottersheim und Göllheim herstellt. Von ihr zweigt die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 70|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;70]] nach Biedesheim ab. Über die von [[Mainz]] nach [[Kaiserslautern]] verlaufende [[Bundesautobahn 63|A 63]] im Westen besteht Anschluss an den Fernverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den öffentlichen Nahverkehr ist Rüssingen durch die [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|VRN]]-Buslinie 904 angeschlossen, die den Ort mit Kirchheimbolanden, Göllheim und Eisenberg verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.behles-bus.de/backend/Fahrpläne/Donnersbergkreis/Fahrplan%20Linie%20904.pdf |titel=Fahrplan 904 (Kirchheimbolanden - Zellertal - Göllheim - Eisenberg) |werk=behles-bus.de |datum=2023-03-09 |sprache=de |abruf=2025-01-20 |kommentar=PDF-Dokument}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Albisheim an der [[Zellertalbahn]], die jedoch nicht regelmäßig im Personenverkehr bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Walter Schaefer, ernannt 2019 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Rüssingen verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* Albert Lauermann, Bildhauer, Gründer der [[Stuckfabrik Albert Lauermann]], stammte aus Rüssingen&lt;br /&gt;
* [[Mario Basler]] (* 1968), Fußballspieler, spielte von 2013 bis 2016 sporadisch für den TuS Rüssingen&lt;br /&gt;
* [[Lisett Stuppy]] (* 1988), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), lebt in Rüssingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Literatur ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-goellheim.de/gemeinden/ruessingen/ Ortsgemeinde Rüssingen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Göllheim]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33303064}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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