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	<title>Rüsselbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCsselbach&amp;diff=1270661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-24T20:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Igensdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/36/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/15/22.5563/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 330&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 500&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1200&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91338&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09192&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ruesselbach in Igensdorf im Landkreis Forchheim.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Rüsselbach in der Gemeinde Igensdorf&lt;br /&gt;
| Bild                   = St. Jakobus Rüsselbach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche St. Jakobus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüsselbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemarkung]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Forchheim]] ([[Bayern]]). Bis 1971 bestand die Gemeinde Rüsselbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Rüsselbach liegt am Rande der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]] und hat eine Fläche von 7,111&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1407 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5053,70&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://geoindex.io/gemarkungen/092702 |titel=Gemarkung Rüsselbach (092702) |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen die Gemeindeteile [[Kirchrüsselbach]], [[Lindenhof (Igensdorf)|Lindenhof]], [[Lindenmühle (Igensdorf)|Lindenmühle]], [[Mittelrüsselbach]], [[Oberrüsselbach]], [[Unterrüsselbach]], [[Weidenbühl (Igensdorf)|Weidenbühl]] und [[Weidenmühle (Igensdorf)|Weidenmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/5ZGW2 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Rüsselbach war schon in der [[Eisenzeit]] besiedelt. Davon zeugen die [[Hügelgrab|Hügelgräber]] im nahen Eichenlohe-Wäldchen, die aus der [[Hallstattzeit]] und der [[Latènezeit]] stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ermelinda Spoletschnik, Archäologische Spuren im Umfeld des Rüsselbacher Tales. In: Michael Gebhard, Werner Hammerand, Hrsg. Wissenswertes über 1000 Jahre Rüsselbach, Großenbuch: Schmitt Druck, 2010, S. 16–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1011 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ristilibach&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde von [[Heinrich II. (HRR)|Kaiser Heinrich II.]], in der dieser das Gebiet westlich und nördlich der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]]  mit seinen [[Pfarrei]]en ([[Hersbruck]], [[Schnaittach]], [[Ittling (Simmelsdorf)|Ittling]] und anderen) aus der [[Diözese]] [[Bistum Eichstätt|Eichstätt]] herauslöste und dem neuen Bistum [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]] zuschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;RI II,4 n. 1747, in: [http://www.regesta-imperii.de/id/1011-07-02_2_0_2_4_1_461_1747 Regesta Imperii Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damals für die ganze Umgebung zuständige Pfarrei Rüsselbach mit ihrer dem Apostel [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] geweihten [[Wehrkirche]] verblieb bis zur [[Reformation]] 1524 bei Bamberg, nachdem im 15. Jahrhundert bereits die [[Filialkirche]]n [[Kappel (Hiltpoltstein)|Kappel]], [[Walkersbrunn]] und [[Igensdorf]] abgetrennt und zu eigenständigen Pfarreien erhoben worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen wechselten die politischen Zugehörigkeiten sowie die Besitzverhältnisse über Höfe, Grund und Boden über das Mittelalter hinweg häufig. Im Laufe des 11. Jahrhunderts scheinen die [[Salier|salischen Kaiser]] die weltliche Herrschaft über Rüsselbach wieder an sich gezogen zu haben, denn zu Beginn des 12. Jahrhunderts setzten die [[Ministeriale|Reichsministerialen]] [[Konrad III. (HRR)|Kaiser Konrads III.]], Balduin und Gebolf, das nahegelegene [[Kloster Weißenohe]] zu ihrem Erben ein.&amp;lt;ref&amp;gt;RI IV,1,2 n. (†)190, in: [http://www.regesta-imperii.de/id/1140-10-00_4_0_4_1_2_191_F190 Regesta Imperii Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese Dienstmänner des Kaisers geht wohl auch der Bau der Burg oberhalb von Rüsselbach zurück. Auf dem Hügel mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Katz&amp;#039;&amp;#039; sind noch heute Reste des sogenannten [[Burgstall Hainburg|Burgstalls Hainburg]] (wohl 11. bis 13. Jahrhundert) erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge fiel Rüsselbach zusammen mit dem umliegenden Gebiet des westlichen [[Nordgau (Bayern)|Nordgaus]] bzw. der [[Geschichte der Oberpfalz|Oberpfalz]] 1188/89 an die [[Staufer]], nach deren Ende 1268 an die [[Wittelsbacher]] und 1328/29 an deren pfälzische Linie. Ungeklärt bleibt, ob der Ort von diesen dann 1353 an [[Böhmen]] verpfändet wurde und Rüsselbach damit für einige Jahrzehnte Teil [[Neuböhmen]]s war (oder gar mit [[Hiltpoltstein]] über das 15. Jahrhundert hinweg)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. RIplus URH 10 n. 296, in: [http://www.regesta-imperii.de/id/be1107df-0f4f-47de-a8d4-659a6326ae4f Regesta Imperii Online]; auch das sogenannte Böhmische Salbüchlein von 1366/68, herausgegeben von Fritz Schnelbögl, München: Oldenbourg Verlag 1973, S. 66, ist diesbezüglich nicht eindeutig.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ob der Ort durchgehend bei der Pfalz verblieb, bis die [[Reichsstadt Nürnberg]] im [[Landshuter Erbfolgekrieg]] 1504/05 (bzw. durch Kauf schon 1503) die Herrschaft über das gesamte Gebiet an sich riss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon hatten Nürnberger [[Patrizier]] und insbesondere das Kloster [[St. Klara (Nürnberg)|St. Klara]] seit dem 13. Jahrhundert sukzessive einzelne Höfe sowie Grund und Boden in Rüsselbach erworben&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die entsprechenden Belege in: Wissenswertes aus 1000 Jahren Rüsselbach, insbesondere S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;, so dass seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts die politische Herrschaft und die Grundherrschaft sowie nach der Reformation 1524 auch die geistliche Herrschaft in Nürnberger Händen lag, bis Bayern 1791/92 die 300 Jahre zuvor von Nürnberg erworbenen Gebiete annektierte und Rüsselbach 1806 endgültig zum neuen [[Königreich Bayern]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 wurde Rüsselbach mit seinen acht Ortsteilen eigenständige Gemeinde und am 1. Januar 1972 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] in die Gemeinde [[Igensdorf]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=462}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu weiteren Details der Geschichte Rüsselbachs im 19. und 20. Jahrhundert vgl. Wissenswertes aus 1000 Jahren Rüsselbach, insbesondere S. 24–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste Gebäude in Rüsselbach ist die Wehrkirche St. Jakobus in Kirchrüsselbach. Die [[Fresko|Fresken]] im [[Chor (Architektur)|Chorraum]] sollen aus der Zeit um 1200 stammen. Ihr jetziges Aussehen erhielt die Kirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde im Wesentlichen seit dem Umbau in den Jahren 1777 bis 1779. Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1841, das Altarbild von 1842.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ausführliche Beschreibung findet sich in: Wissenswertes aus 1000 Jahren Rüsselbach, S. 45–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. März 1961 brach eine [[Iljuschin Il-18]] der tschechoslowakischen [[Czech Airlines|ČSA]] während des Reiseflugs von Prag nach Zürich auseinander und stürzte auf ein Feld bei Oberrüsselbach. Alle 52 Insassen (44 Passagiere und acht Crewmitglieder) kamen dabei ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = https://www.nordbayern.de/region/forchheim/brennendes-flugzeug-wurde-zum-sarg-fur-52-menschen-1.1101473 | title = Brennendes Flugzeug wurde zum Sarg für 52 Menschen | publisher= [[Nürnberger Nachrichten|Nordbayerische Nachrichten]] | accessdate = 2011-03-28 | author = Manuel Kugler | authorlink = | language = }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rüsselbach heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterbrunnen in Unterrüsselbach.jpg|mini|Osterbrunnen in Unterrüsselbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüsselbach ist ein ländlich geprägter Ort im Einzugsgebiet der Metropolregion [[Nürnberg]]. Die meisten Einwohner sind Pendler. Einzelhändler gibt es keine mehr. Auch von den ehemals sechs Gastwirtschaften in den Ortsteilen ist keine geblieben. Landwirtschaft wird nur noch auf wenigen Höfen und meistens im Nebenerwerb betrieben. In Oberrüsselbach gibt es viele Künstler und Kreative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüsselbach gehört als Teil des Marktes [[Igensdorf]] zum größten Kirschenanbaugebiet Europas. [[Datei:Kirschblüte in Rüsselbach.jpg|mini|Kirschblüte in Rüsselbach]] Jedes Jahr im Mai findet in Oberrüsselbach ein japanisches [[Kirschblütenfest]] statt. Auf dem Epperlesberg östlich von Rüsselbach befindet sich der [[Flugplatz Lauf-Lillinghof|Segelflugplatz Lauf-Lillinghof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 feierten Rüsselbach und seine Ortsteile und Weiler das tausendjährige Ortsjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rüsselbach wird von der [[Gräfenbergbahn]] bedient. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Forchheim#FO 31|Kreisstraße FO&amp;amp;nbsp;31]] verläuft durch alle vier Ortsteile und bindet sie an die ca. 3 km entfernte [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Das Vereinsleben ist, wie in der ganzen Region üblich, rege und hat ebenfalls eine über hundertjährige Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Vereine, welche sich über den Rüsselbach Vereinsring gegenseitig abstimmen, haben ihren Sitz in Rüsselbach (Gründungsdatum in Klammern):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Männergesangsverein Rüsselbach (1897)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Rüsselbach (1897)&lt;br /&gt;
* Krieger- und Soldatenverein Rüsselbach (1919)&lt;br /&gt;
* Posaunenchor (13. November 1927)&lt;br /&gt;
* Frauensingkreis – Frauenchor (1971)&lt;br /&gt;
* Schützengesellschaft Rüsselbach e.&amp;amp;nbsp;V. (1973)&lt;br /&gt;
* Sportgemeinschaft Rüsselbach e.&amp;amp;nbsp;V. (1978)&lt;br /&gt;
* Dorfverschönerungsverein e.&amp;amp;nbsp;V. (1980)&lt;br /&gt;
* Förderverein Rüsselbach (2009)&lt;br /&gt;
* Dartsport DC Bombers (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruesselbach.de Website von Rüsselbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Russelbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Igensdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Forchheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Forchheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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