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	<title>Rühen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BChen&amp;diff=272745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McBayne: /* Einwohnerentwicklung */ ersetze graph chart durch chartdirekt</title>
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		<updated>2026-01-31T23:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; ersetze graph chart durch chartdirekt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ruehen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52.484&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.884&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rühen in GF.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gifhorn&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Brome&lt;br /&gt;
|Höhe              = 65&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38471&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05367&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03151024&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 73I&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Schützenplatz 1a&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ruehen.de/ www.ruehen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Theo Bossert&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rühen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Gifhorn]] im Osten des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]]. Die Gemeinde Rühen ist Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Brome]] und liegt an der [[Bundesstraße 244|B 244]] in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt [[Wolfsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rühen gliedert sich in die folgenden Ortsteile:&lt;br /&gt;
* Rühen (3820 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Brechtorf]] (1170 Einwohner)&lt;br /&gt;
* [[Eischott]] (811 Einwohner)&amp;lt;ref name=&amp;quot;samt&amp;quot;&amp;gt;Stand 31. Dezember 2019, Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Brome vom 31. Januar 2020; Zählung der Samtgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühen liegt in der geschichtlichen Landschaft des [[Vorsfelder Werder]]s, einem eiszeitlichen [[Geest]]rücken. Das Gemeindegebiet befindet sich am Westrand des Niedermoorgebiets [[Drömling]]. Der Ort Rühen ist von drei Seiten von Niederungsgebieten umgeben. Nordöstlich liegt das Naturschutzgebiet [[Giebelmoor]] mit dem [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiet]] [[Giebel (gemeindefreies Gebiet)|Giebel]]. Der [[Mittellandkanal]] führt durch den Osten des Gemeindegebiets. Ein Teil der Gemeindegrenze bildet zugleich die Grenze zwischen Niedersachsen und [[Sachsen-Anhalt]]. Brechtorf liegt einen Kilometer südlich des Ortes Rühen, Eischott von dort aus zwei Kilometer Richtung Westen. Parsau liegt fünf Kilometer nördlich, [[Kaiserwinkel]] sieben Kilometer nordöstlich und [[Grafhorst]] sechs Kilometer südöstlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] grenzen an die Gemeinde Rühen. Sie werden im [[Uhrzeigersinn]] beginnend im Westen genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Tiddische]]&lt;br /&gt;
* [[Parsau]]&lt;br /&gt;
* [[Giebel (gemeindefreies Gebiet)]]&lt;br /&gt;
* [[Oebisfelde-Weferlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Grafhorst]]&lt;br /&gt;
* [[Danndorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhen Denkmal.jpg|mini|Das Innere des [[Rundling]]s mit Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruehen Ort.JPG|mini|Hauptstraße Richtung Norden]]&lt;br /&gt;
Der Ort Rühen wurde bereits 1366 als &amp;#039;&amp;#039;Rughinghe&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Erst ab 1658 ist &amp;#039;&amp;#039;Rühen&amp;#039;&amp;#039; geläufig. Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Vermutlich bedeutet der Name „Salweidenstand“. Rühen entstand neben den anderen Siedlungen des [[Vorsfelder Werder]]s im 12. Jahrhundert als [[Wenden|wendisches]] [[Rundling]]sdorf. Viele wendische Flurnamen und der gut erkennbare Rundling im Süden des Ortes erinnern daran. Jahrhundertelang gehörte Rühen zum Einzugsbereich des Werder-Hauptortes [[Vorsfelde]], das bis in die Nachkriegsjahre des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auch Kirchort war. Somit war Rühen [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Drömling]] spielte für die Rühener Bauern eine große Rolle, zunächst als Holzlieferant und Viehweide. Oft kam es aber vor, dass nach heftigen Niederschlägen das Heu auf den dann überfluteten Moorwiesen schwamm. Daher war auch der Holzeinschlag nur im Winter möglich, wenn das [[Niedermoor]] gefroren war. Der Baumbestand wurde parzellenweise abgeholzt, um Brennmaterial zu gewinnen; Weidenzweige wurden als Flechtmaterial für [[Korb (Behälter)|Körbe]] und [[Kiepe]]n geerntet. Dadurch wurde der Baumbestand nie älter als rund zehn Jahre. Auch die umliegenden Ortschaften hatten ein Anrecht auf Holzeinschlag im Drömling, was sich noch in Flurbezeichnungen wie „Tiddischer Drömling“ oder „Hoitlinger Drömling“ widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ackerbau wurde auf den Niedermoorflächen erst durch die [[Theodor Hermann Rimpau|Rimpauschen]] [[Moordammkultur]]en möglich, die in den 1930er Jahren angelegt wurden. Dies geschah hauptsächlich durch den nationalsozialistischen [[Reichsarbeitsdienst]]. In Rühen bestand ein Lager des Reichsarbeitsdienstes, das nahe am Kanal lag. Von 1944 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es als [[Kinderlager Rühen|Lager]] für Säuglinge und Kleinkinder  ausländischer [[Zwangsarbeit]]erinnen genutzt. Ein großer Teil der Kinder starb dort im Säuglingsalter wegen Vernachlässigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem Ortsteil Brechtorf lag bis zum 19. Jahrhundert der [[Wipperteich]]. Er war bis zu seiner Trockenlegung 1841 mit 200 [[Hektar]] Fläche das größte Gewässer im [[Herzogtum Braunschweig]]. Er diente der Fischzucht und dem Betrieb der [[Wippermühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Rühen bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] Grenzkontrollstelle und Zollhafen für den Güterverkehr durch die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/historie-grenzen-elbe2.htm GÜSt. Buchhorst und Rühen] auf ddr-binnenschifffahrt.de, abgerufen am 26. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur niedersächsischen Kommunalreform am 1. Juli 1972 gehörte Rühen zum [[Landkreis Helmstedt]]. Die Gemeinde Rühen bildete mit den teilweise ebenfalls neu zugeschnittenen Gemeinden [[Tiddische]], [[Bergfeld]] und [[Parsau]] die [[Samtgemeinde Rühen]] im Landkreis Gifhorn, bevor die vier Gemeinden am 15. März 1974 Teile der Samtgemeinde Brome wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wuchsen die Gemeinde und insbesondere der Ort Rühen sehr schnell. Waren es zunächst Flüchtlinge und Vertriebene, die im Norden Rühens bauten, so bauten in den 1970er und 1980er Jahren vor allem Mitarbeiter des [[Volkswagenwerk Wolfsburg|Volkswagenwerkes]] [[Wolfsburg]] im Ostteil des Ortes. Inzwischen sind auch im Westen Rühens Baugebiete ausgewiesen und bebaut worden. Die Einwohnerzahl stieg von 679 (1939) auf 3820 (31. Dezember 2019).&amp;lt;ref name=&amp;quot;samt&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohnerzahl der Gemeinde Rühen liegt seit 2013 über 5.000, mit steigender Tendenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahngeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhen Bahnhof.jpg|mini|300px|Ehemaliger Bahnhof, links Bahnhofsgebäude, rechts Lagerschuppen]]&lt;br /&gt;
Rühen besitzt einen stillgelegten Bahnhof sowie 2005 stillgelegte Gleisanlagen, die von der [[Kleinbahn Wittingen-Oebisfelde|Kleinbahn Wittingen-Oebisfelde GmbH]] und ab 1944 von der OHE ([[Osthannoversche Eisenbahnen]]) genutzt wurden. Die Strecke verband ab 1909 Rühen mit [[Oebisfelde]] und [[Wittingen]]. 1944 wurde ein Zug östlich der Kanalbrücke von einer Bombe getroffen. Es gab drei Tote. Durch die Demarkationslinie zwischen der britischen und der sowjetischen Besatzungszone kam der Zugverkehr nach Oebisfelde 1945 zum Erliegen. Die Strecke wurde zunächst noch in nördlicher Richtung (Wittingen) genutzt. Sie hatte eine gewisse Bedeutung für Pendler zum [[Volkswagen AG|VW]]-Werk in Wolfsburg, die allerdings ab Rühen mit dem Bus nach Wolfsburg fahren mussten. 1974 wurde der Personenverkehr eingestellt. 2008 wurde ein Teil des Bahnhofsgeländes als Gewerbegebiet, der andere Teil als Wohngebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Brechtorf und Eischott eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 271}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Einwohnerentwicklung von Rühen.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Rühen von x bis y]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch ihre Lage im Wolfsburger Umland weist die Gemeinde Rühen ein außergewöhnlich starkes Bevölkerungswachstum von durchschnittlich 2,03 % (Zeitraum: 2011–2017) pro Jahr auf. Seit 1970 wuchs die Bevölkerung um mehr als das 2,5fache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Rühen – Bevölkerungsentwicklung seit 1970&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Entwicklung !! Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW&lt;br /&gt;
|type=line&lt;br /&gt;
|x=&lt;br /&gt;
1970,1971,1972,1973,1974,&lt;br /&gt;
1975,1976,1977,1978,1979,&lt;br /&gt;
1980,1981,1982,1983,1984,&lt;br /&gt;
1985,1986,1987,1988,1989,&lt;br /&gt;
1990,1991,1992,1993,1994,&lt;br /&gt;
1995,1996,1997,1998,1999,&lt;br /&gt;
2000,2001,2002,2003,2004,&lt;br /&gt;
2005,2006,2007,2008,2009,&lt;br /&gt;
2010,2011,2012,2013,2014,&lt;br /&gt;
2015,2016,2017,2018&lt;br /&gt;
|y=&lt;br /&gt;
2264,2286,2302,2381,2460,&lt;br /&gt;
2470,2509,2579,2669,2732,&lt;br /&gt;
2790,2816,2886,2920,2981,&lt;br /&gt;
3035,3045,3032,3071,3162,&lt;br /&gt;
3286,3478,3732,3819,3998,&lt;br /&gt;
4093,4317,4382,4397,4418,&lt;br /&gt;
4431,4390,4415,4433,4611,&lt;br /&gt;
4804,4866,4859,4884,4890,&lt;br /&gt;
4891,4968,5103,5355,5488,&lt;br /&gt;
5479,5587,5621&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1970 || 2.264&lt;br /&gt;
|| 2010 || 4.890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1975 || 2.470&lt;br /&gt;
|| 2011 || 4.891&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1980 || 2.790&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|  1985 || 3.305&lt;br /&gt;
|| 2013 || 5.103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1990 || 3.286&lt;br /&gt;
|| 2014 || 5.355&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1995 || 4.093&lt;br /&gt;
|| 2015 || 5.488&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  2000 || 4.432&lt;br /&gt;
|| 2016 || 5.479&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  2005 || 4.804&lt;br /&gt;
|| 2017 || 5.587&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  2008 || 4.859&lt;br /&gt;
|| 2018 || 5.621&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand jeweils am 31. Dezember, sofern nicht anders angegeben. Quelle 2008/09 und 2018:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruehen.de/02_04.php Einwohnerzahlen der Gemeinde Rühen], abgerufen am 6. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;Wenn nicht anders angegeben: Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruehen Kirche neu.jpg|mini|St.-Paulus-Kirche]]&lt;br /&gt;
Bis 1951 war Rühen keine selbstständige Kirchengemeinde, sondern [[Diakon]]at der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde [[St.-Petrus-Kirche (Wolfsburg-Vorsfelde)|St. Petrus]] in Vorsfelde; bis 1958 wurde die Gemeinde von St. Johannes (Vorsfelde III) aus verwaltet. Durch den Umbau der ehemaligen [[Volksschule]] durch [[Friedrich Berndt (Architekt)|Friedrich Berndt]] erhielt Rühen in der Ortsmitte eine Kirche, 1959 erfolgte ihre Einweihung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/nachrichten-archiv/nachrichten-archiv/2013-06-26/geschichte-1950-bis-1969.html |wayback=20180224053226 |text=Geschichte 1950 bis 1969 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt |archiv-bot=2023-01-04 16:20:01 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 23. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von [[Helmuth Uhrig]] gestalteten [[Buntglasfenster]] zeigen Szenen aus dem Leben des [[Paulus von Tarsus]], dem [[Schutzpatron]] der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Pauer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte und Kirchenkunst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen, Blatt Wolfsburg.&amp;#039;&amp;#039; Erhard Kühlhorn, Hildesheim 1977, ISBN 3-7848-3626-7, Erläuterungsheft S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1958 besteht die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Paulus Rühen; zum „Pfarrgemeindeverband am Drömling“ gehören auch die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Brechtorf-Eischott&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirche-ruehen-brechtorf-eischott.de/unsere-Gemeinde-n.6.0.html Website des Pfarrgemeindeverbands], abgerufen am 7. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit dem 1. Juli 2012 die Kirchengemeinde Parsau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-ruehen-brechtorf-eischott.de/Nachrichten-Ansicht.31.0.html?&amp;amp;cHash=5def9dfd39a020dc59c34d899d1dce72&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=92 |wayback=20151222111849 |text=Nachricht auf der Website des Pfarrgemeindeverbands |archiv-bot=2019-05-11 10:05:21 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rühener Kirche heißt ebenfalls St.-Paulus-Kirche, während die Brechtorfer Kirche St.-Markus-Kirche heißt. In Eischott gibt es seit 2004 einen kirchlichen Andachtsraum im Gebäude des ehemaligen „Kalthauses“, dem früheren [[Kühlhaus]] der dörflichen [[Gefriergemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Ratswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 53,27 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=23.1|PARTEI3=FWG|ERGEBNIS3=15.1|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=42.2|ERGEBNIS4=6.9|PARTEI4=Grüne|ERGEBNIS5=6.4|ERGEBNIS6=6.3|FARBE3=ffa500|PARTEI5=AfD|PARTEI6=PUL|ANMERKUNG3=[[Freie Wählergemeinschaft]] Samtgemeinde Brome - Rühen|ANMERKUNG6=Parteiunabhängige Liste - Rühen|FARBE6=cccccc}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Gemeinde Rühen setzt sich aus 17 Mitgliedern zusammen.&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031515402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_591 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* FWG (Freie Wählergemeinschaft): 3 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Wählergemeinschaft|PUL]] (Parteiunabhängige Liste): 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* AfD: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: November 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 24. November 2021 Theo Bossert (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: In Grün ein aus einem silbernen (weißen) [[Rundling]]ssymbol herauswachsender silberner (weißer) dreiblättriger Salweidenzweig.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeindepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Rühen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rühen Kriegsgräber.jpg|300px|mini|[[Soldatenfriedhof|Kriegsgräberstätte]] Rühen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kinderlager Rühen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer nördlich von Rühen an der [[Bundesstraße 244|B 244]] befindet sich eine Kriegsgräberstätte mit einem Denkmal und einem Kreuz. Hier sind während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 76 Tote bestattet worden, die in Zwangsarbeiterlagern der Umgegend verstorben sind. Es handelt sich überwiegend um [[Sowjetunion|sowjetische]] Kriegsgefangene, die [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] im nahen [[Volkswagenwerk Wolfsburg]] leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinderlager Rühen Gedenktafel.JPG|mini|hochkant|Gedenktafel für die Verstorbenen des Kinderlagers]]&lt;br /&gt;
Seit den 1930er Jahren bestand am Ortsrand an der B&amp;amp;nbsp;244 zwischen Rühen und der Straßenbrücke über den [[Mittellandkanal]] ein Lager. Ab 1944 diente es, ebenso wie die [[Ausländerkinder-Pflegestätte (Velpke)|Ausländerkinder-Pflegestätte Velpke]], als Lager für Säuglinge und Kleinkinder von ausländischen Zwangsarbeiterinnen, die im Volkswagenwerk in Wolfsburg und in landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt waren. Wegen der mangelhaften hygienischen Verhältnisse und der schlechten Versorgung starben die meisten Kinder. Es kamen über 300 Säuglinge um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verantwortliche Arzt [[Hans Körbel]], leitender Werksarzt des Volkswagenwerkes, wurde bei einem Kriegsverbrecherprozess in [[Helmstedt]] am 24. Juni 1946 zum Tode durch den Strang verurteilt und am 7. März 1947 im [[Zuchthaus Hameln]] hingerichtet. Eine Frau, die für das Heim zuständig war, wurde ebenso zum Tode verurteilt; ihre Strafe wurde in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Eine weitere Frau wurde mit fünf Jahren Zuchthaus bestraft. Auf dem Friedhof in Rühen erinnert heute eine Gedenktafel an das Schicksal der polnischen und sowjetischen Kinder mit der Aufschrift (auszugsweise):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hier ruhen über 100 russische und polnische Kinder, die im Kinderlager Rühen 1944–1945 Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden. Im Alter von wenigen Tagen wurden sie ihren Müttern weggenommen und kamen jämmerlich zu Tode.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MLK Ruehen.JPG|mini|[[Lände Rühen|Hafen Rühen]] am [[Mittellandkanal]]]]&lt;br /&gt;
* Der [[Drömling]] liegt in unmittelbarer Nähe und bietet Möglichkeiten zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren.&lt;br /&gt;
* Es gibt im Ort Rühen 13 Vereine, darunter die [[Kyffhäuserbund|Kyffhäuser]] Kameradschaft Rühen. Seit 1979 besteht der [[Lanz Bulldog|Bulldog]]-Club Drömling, der sich historischen [[Landtechnik|Landmaschinen]] widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der größte sportliche Erfolg in der Gemeinde gelang der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Happy Beatles&amp;#039;&amp;#039; im TV Jahn Rühen. 2006 wurden die jungen Frauen als Team Deutscher Meister im [[Jazz und Modern Dance]], 2009 Deutscher Vizemeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.az-online.de/regionalsport/landkreis-gifhorn/niedersachsen-titel-dm-ticket-2368067.html Rückblick in der Allerzeitung 2012], abgerufen am 6. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhen Wasserwerk.jpg|mini|Wasserwerk Rühen]]&lt;br /&gt;
Rühen hat mehrere handwerkliche Kleinbetriebe sowie eine relativ zur Größe hohe Zahl an Einzelhandelsbetrieben. Ärzte und Apotheke befinden sich ebenfalls am Ort. Vom einstigen Hauptwirtschaftszweig, der [[Landwirtschaft]], existieren nur noch drei [[Haupterwerbsbetrieb]]e und ein [[Nebenerwerbsbetrieb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Rühen befindet sich das im Jahre 1977 in Betrieb genommene &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserwerk]] Rühen&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[LSW Holding|LSW]]&amp;#039;&amp;#039; mit insgesamt elf Tiefbrunnen, über welche die Stadt Wolfsburg mit [[Trinkwasser]] aus dem Drömling versorgt wird. Das aufbereitete Trinkwasser befindet sich im weichen bis mittleren [[Härtebereich]]. Etwa ein Drittel des Wolfsburger Trinkwassers wird hier gefördert. Die Einwohner der Gemeinde Rühen erhalten ihr Trinkwasser hingegen überwiegend aus Eischott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Rühen führt die B&amp;amp;nbsp;244 nach Parsau und Grafhorst. Eine [[Landesstraße]] verbindet Rühen mit Wolfsburg, eine [[Kreisstraße]] führt nach Kaiserwinkel. Busse verkehren  nach Wolfsburg und nach Brome sowie nach Ehra-Lessien und Bergfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Häfen im Landkreis Gifhorn|Hafen Rühen]] am Mittellandkanal – vom Typ her eine [[Lände]] – wird als Liegeplatz von Schiffen aller Art genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Rühen befinden sich ein Kindergarten, eine Grund-, eine Real- und eine Hauptschule. Bis zum September 2005 waren die Haupt- und Realschule in einem Gebäudekomplex vereint und unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;HRS am Drömling&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Mit dem Wegfall der [[Orientierungsstufe]] in Niedersachsen wurden die Haupt- und Realschule durch die Samtgemeinde Brome unter massivem Protest getrennt. Die  Hauptschule unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes Gutenberg|Johannes-Gutenberg]]-Schule  Rühen – Hauptschule&amp;#039;&amp;#039; befindet sich jetzt im Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe. Die Realschule gab sich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Realschule am Drömling Rühen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Südlich des Mittellandkanals ist ein Teil des Gemeindegebietes als Naturschutzgebiet „[[Politz und Hegholz]]“ ausgewiesen. Teile des südlichen und östlichen Gemeindegebietes gehören zum [[Landschaftsschutzgebiet]] „Drömling“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 543–573.&lt;br /&gt;
* Günter Barthel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Rühen, Brechtorf und Eischott in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Horb am Neckar 2004, ISBN 3-89570-929-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruehen.de/ Website der Gemeinde Rühen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gifhorn}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Rühen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4379804-4|VIAF=245814314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruhen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rühen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1366]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McBayne</name></author>
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