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	<title>Rüfenach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 1. Januar 2026 um 12:13 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-01T12:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Rüfenach&lt;br /&gt;
| BILD = Rüfenach 2344.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Rüfenach&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Rüfenach 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Rüfenach AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Brugg&lt;br /&gt;
| BFS = 4112&lt;br /&gt;
| PLZ = 5235&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.50902&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.20504&lt;br /&gt;
| HÖHE = 378&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.17&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Andreas Ulrich&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.ruefenach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüfenach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Brugg]] und liegt etwas mehr als zwei Kilometer nördlich des Bezirkshauptorts [[Brugg]]. Rüfenach ist nicht zu verwechseln mit der Ortschaft [[Rüfenacht]] im Kanton Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erstreckt sich am Nordfuss des [[Bruggerberg]]s ({{Höhe|516|CH|link=true}}) und des Reinerbergs ({{Höhe|516|CH}}), den südöstlichsten Ausläufern des [[Tafeljura]]s. Sie besteht aus den drei Dörfern Rüfenach, Hinterrein ({{Höhe|394|CH}}) und Vorderrein ({{Höhe|397|CH}}). Die zwei letztgenannten Dörfer bildeten bis 1898 die selbständige Gemeinde [[Rein AG|Rein]]. Am westlichsten ist Rüfenach, das mitten in der weiten Rüfenacher Ebene liegt. Leicht erhöht in der Mitte liegt Hinterrein. Am östlichsten liegt Vorderrein auf einem vorspringenden Hügel. Die Ostseite dieses Hügels fällt sehr steil zur [[Aare]] ab, der Höhenunterschied beträgt rund 70 Meter. Entwässert wird das Gemeindegebiet durch den [[Reinerbach (Aare)|Reinerbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 417 [[Hektar]]en, davon sind 171 Hektaren bewaldet und 49 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 522 Metern auf dem Reinerberg, der tiefste auf 325 Metern nahe dem Aareufer bei Vorderrein. Nachbargemeinden sind [[Villigen]] im Norden und Nordosten, [[Brugg]] im Südosten, [[Riniken]] im Südwesten und [[Remigen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1914 kamen bei Ausgrabungen im Rüfenacher Dorfzentrum die Reste eines [[Römisches Reich|römischen]] Gutshofes zum Vorschein. Münzen und diverse Gegenstände lassen darauf schliessen, dass die Anlage vom späten 1. bis zum mittleren 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bewohnt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=195–196 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Rein der Mittelpunkt eines Hofes, das dem [[Fürstabtei Murbach|Kloster Murbach]] im [[Elsass]] gehörte (als Hof bezeichnete man damals die Grundherrschaft über ein grösseres Gebiet). Er umfasste neben Rein und Rüfenach auch die Dörfer [[Lauffohr]], [[Remigen]], [[Stilli]] und [[Villigen]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Rufinach&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1227. Der Ortsname stammt vom [[spätlatein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;(praedium) Rufinacum&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «dem Rufinus gehörendes Landgut».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=363–365 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert fassten die Habsburger ihre Herrschaftsrechte westlich und nördlich von [[Brugg]] im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben den obgenannten Dörfern auch [[Oberbözberg]], [[Unterbözberg]], [[Linn AG|Linn]] und [[Mönthal]]. In diesen Dörfern übten die Habsburger die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus. König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] kaufte 1291 den Hof Rein und war damit nicht nur oberster Richter, sondern auch der bedeutendste Grundherr. 1345 schenkte Königin [[Agnes von Ungarn]] den Hof dem [[Kloster Wittichen]] im [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]]. Ab 1348 wechselte das Gericht durch Verpfändung mehrmals den Besitzer und kam 1377 schliesslich zur [[Amt Schenkenberg|Herrschaft Schenkenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1460 die Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] das Gebiet westlich der [[Aare]] eroberte, änderte sich an den Rechten des Klosters nichts. Die Nonnen mussten allerdings die Einführung der [[Reformation]] im Jahr 1528 hinnehmen. 1544 verkaufte das Kloster den Hof Rein an Graf Hartmann von [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyl]]. Im Jahr 1566 erfolgte die Trennung des Gerichtsbezirks Bözberg, und die Gerichtsfälle des Hofes Rein wurden von nun an in Stilli verhandelt. Zwischen 1588 und 1599 erwarb die Stadt Brugg zwei Drittel des Hofes, Bern das übrige Drittel. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Der Hof Rein gehörte nun zum Kanton Aargau. 1799 verlief die Frontlinie im [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieg]] mitten durch das untere Aaretal. In der Region gab es mehrere Feldlager der französischen Armee. Durch Requisitionen und Plünderungen erlitten die Dorfbewohner grosse Not.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 löste der Kanton Aargau den Hof Rein auf und erhob die einzelnen Dörfer zu selbständigen Gemeinden. Rund hundert Jahre später verfolgte der Kanton eine aktive Fusionspolitik und löste zahlreiche kleine Gemeinden auf. Unter anderem sollte Rein mit der Gemeinde Rüfenach verschmolzen werden. Die Bewohner Reins wehrten sich und zogen den Fall bis vor das [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]], jedoch ohne Erfolg: Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1898 wurde die Fusion vollzogen. Während des [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gehörte die [[Sperrstelle Rein-Roost]] der [[Felddivision 5|5. Division]] 1939/40 zu den wichtigsten Abschnitten der [[Limmatlinie|Limmatstellung]] der Schweizer Armee. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein blieben Rüfenach und Rein landwirtschaftlich geprägte Dörfer. Ab den 1960er Jahren verstärkte sich die Bautätigkeit, und die Einwohnerzahl stieg um mehr als das Zweieinhalbfache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rüfenach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem 9. Jahrhundert stammende [[Kirche Rein]] war einst der Mittelpunkt einer ausgedehnten Pfarrei und wies [[Romanik|romanische]] und [[Gotik|gotische]] Elemente auf. Wegen Baufälligkeit musste sie 1863 abgetragen werden. An ihrer Stelle entstand 1864 nach den Plänen des Zürcher Staatsbaumeisters [[Johann Caspar Wolff]] ein Neubau im Stile des [[Historismus]]. 1814 stiftete der Baumwollindustrielle Johann Heinrich Meyer ein Armen- und Waisenhaus, die &amp;#039;&amp;#039;Meyersche Anstalt&amp;#039;&amp;#039;. Die Anlage im Stile des ländlichen [[Klassizismus]] diente von 1947 bis 2016 als Beobachtungsstation der kantonalen Kinder- und Jugendpsychiatrie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deborah Bläuer |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/brugg/in-verlassenem-gebaeude-brennt-licht-was-geht-in-der-ehemaligen-kinderstation-vor-sich-132193246 |titel=In verlassenem Gebäude brennt Licht: Was geht in der ehemaligen Kinderstation vor sich? |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2018-02-12 |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das historische Wirtshaus «Blauer Engel»  erhielt seinen heutigen Namen während des Zweiten Weltkriegs, als die Wirtshaustochter Anni Vogt die im Dorf einquartierten Soldaten in der blauen Aargauer Tracht bewirtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blauerengel.srv01.insweb.ch/historie/ |titel=Das traditionsreichste Restaurant der Region Brugg |hrsg=Blauer Engel |abruf=2019-06-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190609093002/http://www.blauerengel.srv01.insweb.ch/historie/ |archiv-datum=2019-06-09 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-01 06:55:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorderrein Kirche.JPG|Kirche Vorderrein&lt;br /&gt;
Rüfenach Kinderbeobachtungsstation.jpg|Hauptgebäude der ehemaligen «Meyerschen Anstalt»&lt;br /&gt;
Rüfenach Blauer Engel.jpg|Speisewirtschaft «Blauer Engel»&lt;br /&gt;
Villigerfeld Div5.JPG|Denkmal der 5. Division, Aktivdienst 1939–45 von Ernst Leu, 1940&lt;br /&gt;
Rüfenach Gemeindehaus.jpg|Gemeindehaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau gelbe Korngarbe.» Das Gemeindesiegel aus dem Jahr 1821 zeigte noch einen stehenden Stier. Die Korngarbe erscheint erstmals auf dem Siegel von 1872 und weist auf die landwirtschaftliche Tradition der Gemeinde hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=253 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 124 || 370 || 266 || 283 || 272 || 334 || 450 || 518 || 624 || 727 || 867 || 863&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4112}} Menschen in Rüfenach, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4112}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 42,3 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 28,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 29,1 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-09 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-04 16:13:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an sowie je 1,1 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Brugg zuständig. Rüfenach gehört zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindeammann ist Andreas Ulrich (Stand Februar 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruefenach.ch/de/behoerden/gemeinderat/ |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Rüfenach |sprache=de |abruf=2023-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Rüfenach gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 230 Arbeitsplätze, davon 18 % in der Landwirtschaft, 12 % in der Industrie und 70 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-09 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-04 16:13:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in [[Brugg]] und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rüfenach, Vorderrein und Hinterrein werden durch Nebenstrassen erschlossen. Die Kantonsstrasse 277 von [[Stilli]] über [[Remigen]] nach [[Laufenburg AG|Laufenburg]] führt wenige hundert Meter nördlich an den Dörfern vorbei. Eine [[Postauto]]linie vom [[Bahnhof Brugg]] nach [[Mönthal]] bindet die Gemeinde an das Netz des öffentlichen Verkehrs an. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Brugg über Rüfenach, [[Villigen]] und Remigen nach [[Riniken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Rüfenach verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Brugg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Haller]] (1882–1920), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Erwin Haller]] (1885–1971), Lehrer und Germanist, Editor der Werke seines Bruders Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1704|Rüfenach|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruefenach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rüfenach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4585920-6|VIAF=245409993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rufenach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1227]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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