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	<title>Rüdiger von Elner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:11:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_von_Elner&amp;diff=1904795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Literatur */</title>
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		<updated>2021-10-22T06:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüdiger von Elner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[1396]]) aus dem [[Eller (Adelsgeschlecht)|Geschlecht Eller]] war ein [[Ordensritter]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hochmeister]] [[Winrich von Kniprode]] ernannte ihn 1370, als Nachfolger des an seinen in der [[Schlacht bei Rudau]] am 17. Februar 1370 erlittenen Verletzungen gestorbenen [[Henning Schindekopf]], zum [[Ordensmarschall des Deutschen Ordens|Ordensmarschall]].&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Johannes Voigt (Historiker, 1786)|Johannes Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Preussens.&amp;#039;&amp;#039; 5. Band, Bornträger, Königsberg 1832, S. 397. ([https://books.google.de/books?id=9IsCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA397&amp;amp;lpg=PA397&amp;amp;hl=de online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis 1374 inne. Von 1374 bis 1383 war er als [[Großkomtur des Deutschen Ordens|Großkomtur]] offizieller Stellvertreter des Hochmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger von Elner schloss am 31. Mai 1380 im Auftrage des Hochmeisters den geheimen [[Vertrag von Daudisken]] ([[Litauische Sprache|litauisch]]: Dovydiškių sutartis; [[Polnische Sprache|polnisch]]: Traktat w Dawidyszkach; [[Englische Sprache|englisch]]: Treaty of Dovydiškės) mit dem Großfürsten Jogaila von [[Großfürstentum Litauen|Litauen]], der ab 1386 als [[Władysław II. Jagiełło]] König von [[Königreich Polen|Polen]] war. Jogaila befand sich seit 1379 in bewaffnetem Konflikt mit seinem Onkel [[Kęstutis]] um die Herrschaft im Großfürstentum Litauen, und es lag im Interesse des Ordensstaates, diesen Konflikt zu nähren und auszunützen. Bei Daudisken&amp;lt;ref&amp;gt;In der &amp;#039;&amp;#039;Chronica nova Prutenica&amp;#039;&amp;#039; des [[Wigand von Marburg]] wird der Ort des Vertragsabschlusses als &amp;#039;&amp;#039;Dowidisken&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Vertragstext selbst spricht von &amp;#039;&amp;#039;Daudiske&amp;#039;&amp;#039;, und ältere geschichtliche Texte schreiben entweder &amp;#039;&amp;#039;Daudiske&amp;#039;&amp;#039; or &amp;#039;&amp;#039;Daudisken&amp;#039;&amp;#039;. Es läßt sich jedoch weder in Litauen noch in Ostpreußen ein Ort dieses Namens identifizieren. Es gibt daher die Vermutung, dass der Vertrag irgendwo zwischen [[Kaunas]] und [[Tschernjachowsk|Insterburg]] geschlossen wurde oder dass der Ort &amp;#039;&amp;#039;Šiaudiniškė&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Szaudiniszki&amp;#039;&amp;#039;) hieß. Ignas Jonynas: &amp;#039;&amp;#039;Dovydiškės sutartis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaclovas Biržiška. Lietuviškoji enciklopedija.&amp;#039;&amp;#039; VI. Spaudos Fondas, Kaunas 1937, S. 1341–1344.&amp;lt;/ref&amp;gt; trafen sich die Abgesandten beider Seiten,&amp;lt;ref&amp;gt;Auf der Seite des Ordens war auch der [[Deutscher Orden#Großgebietiger|Oberste Spittler]] [[Ulrich Fricke]] beteiligt. Auf der litauischen Seite nahm auch Herzog [[Vytautas]], der Sohn Kęstutis’, an der Jagd teil, bekam allerdings von den Vertragsverhandlungen vermutlich nichts mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; offiziell zu einer mehrtägigen gemeinsamen Jagd, und handelten im Laufe mehrerer Tage den Vertrag aus, der im Kern ein gegen Kęstutis gerichteter Nichtangriffspakt war. Beiden Seiten stand weiterhin frei, in Kęstutis’ Gebiete und die seiner Söhne einzufallen, während sie gegeneinander Frieden bewahren wollten. Für Jogaila bedeutete dies, dass er – ohne als Freund und Verbündeter des Ordens zu gelten – die militärische Stoßkraft des Ordens allein auf seinen Rivalen gelenkt hatte. Der Orden seinerseits hatte nunmehr einen Teil seiner litauischen Grenze gesichert und musste nur noch mit einem Teil der litauischen Streitkräfte als Gegner rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Preussens.&amp;#039;&amp;#039; 5. Band, Bornträger, Königsberg 1832, S. 355–356.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1382 gewählte neue Hochmeister [[Konrad Zöllner von Rotenstein]] berief 1383 [[Kuno von Liebenstein]] zum Großkomtur, und Rüdiger von Elner ging als [[Komtur (Amt)|Komtur]] von 1384 bis 1391 nach [[Tuchola|Tuchel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Voigt (Historiker, 1786)|Johannes Voigt]], Friedrich Wilhelm Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher Johannes Lindenblatts oder Chronik Johannes von der Pusilie.&amp;#039;&amp;#039; Universitäts-Buchhandlung, Königsberg 1823, S. 394. ([https://books.google.de/books?id=kxU8AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA394&amp;amp;hl=de  online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behielt jedoch weiterhin großen Einfluss im Orden und war einer der Wahlmänner, die 1391 die Wahl von [[Konrad von Wallenrode]] zum Hochmeister durchsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Voigt (Historiker, 1786)|Johannes Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Preussens.&amp;#039;&amp;#039; 5. Band, Bornträger, Königsberg 1832, S. 355–356. ([https://books.google.de/books?pg=PA355&amp;amp;lpg=PA356&amp;amp;dq=%22Daudiske%22&amp;amp;sig=tiXMkVxZYNm5PsuSHOgDltSTJjo&amp;amp;ei=1ByDS5mBMNr38Qa73-HXDg&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=a84tAAAAYAAJ&amp;amp;ots=2Km5--28vS&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=%22Daudiske%22&amp;amp;f=false online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi|VORGÄNGER=[[Henning Schindekopf]]|NACHFOLGER=[[Gottfried von der Linde|Gottfried von Linden]]|AMT=[[Ordensmarschall des Deutschen Ordens]]|ZEIT=1370–1374&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=Wolfram von Baldersheim|NACHFOLGER2=Kuno von Liebenstein|AMT2=[[Großkomtur des Deutschen Ordens]]|ZEIT2=1374–1383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudiger #Elner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschall (Deutscher Orden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1396]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdiger von Elner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Großkomtur und Ordensmarschall des Deutschen Ordens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1396&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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