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	<title>Rüdiger Huzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:05:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Huzmann&amp;diff=1706669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: ergänzt</title>
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		<updated>2025-01-22T15:58:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Huzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[22. Februar]] [[1090]]) war [[Bischof]] von [[Bistum Speyer|Speyer]] von 1074 bis 1090.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Rüdiger, genannt Huzmann, stammte aus einer den [[Salier]]n nahestehenden Familie. Er war Kanoniker am [[Speyerer Dom]] und leitete die renommierte Domschule, an der [[Benno II. von Osnabrück|Benno von Osnabrück]] als Lehrer tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Umfeld ==&lt;br /&gt;
1074 wurde Rüdiger von [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] als Bischof von Speyer eingesetzt. Im [[Investiturstreit]] hielt sich Rüdiger an der Seite des Königs. Er gehörte auf der [[Hoftag zu Worms (1076)|Reichsversammlung]], die im Januar 1076 in Worms stattfand, zu den Bischöfen, die Gregor VII. den Gehorsam aufkündigten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Althoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich IV.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-11273-3, S. 134; [http://www.regesta-imperii.de/id/faf21056-8685-4534-9984-9a5d2630303b RIplus Regg. Bamberg n. 495]. In: Regesta Imperii Online; abgerufen am 21. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der folgenden [[Reichstag zu Worms (Mai 1076)|Reichsversammlung im Mai 1076]], auf der der Papst abgesetzt werden sollte, war er aber nicht mehr beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerold Meyer von Knonau (Historiker)|Gerold Meyer von Knonau]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;1070 bis 1077&amp;#039;&amp;#039;. Duncker und Humblot, Leipzig 1894, S. 677.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine königstreuen Aktivitäten wurde er von Papst [[Gregor VII.]] gebannt. Um den Bann zu lösen, sprach er in Rom vor und nahm eine Klosterhaft auf sich. In den erneut aufbrechenden Auseinandersetzungen zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. wurde er erneut gebannt. Nachdem er im ebenfalls kaisertreuen Speyer keinen [[Gegenbischof]] zu fürchten hatte, blieb er gegenüber dem Papst kompromisslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
In seiner Zeit als Bischof begann der Umbau des Domes, der als Grablege der Salier für den Kaiser hohe Bedeutung hatte. Dieser stärkte die Position des Bistums durch die Schenkung zweier Grafschaften, darunter Teile des [[Speyergau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof Rüdiger siedelte 1084 erstmals [[Jüdische Gemeinde Speyer|Juden in Speyer]] an. Hintergrund war, dass ein erheblicher Teil der [[Jüdische Gemeinde Mainz|Jüdischen Gemeinde Mainz]] nach [[Speyer]] floh, nachdem dort das jüdische Viertel abgebrannt war, die Gemeinde von Mainzer Mitbürgern bedroht worden und ein prominentes Mitglied der [[Jüdische Gemeinde Worms|Jüdischen Gemeinde Worms]] dort einem [[Raubmord]] zum Opfer gefallen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Haverkamp-Rott|Eva Haverkamp]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hebräische Berichte über Judenverfolgungen während des Ersten Kreuzzuges&amp;#039;&amp;#039; = [[Monumenta Germaniae Historica]]: &amp;#039;&amp;#039;Hebräische Texte aus dem mittelalterlichen Deutschland&amp;#039;&amp;#039; 1: &amp;#039;&amp;#039;Hebräische Berichte über die Judenverfolgungen während des Ersten Kreuzzugs&amp;#039;&amp;#039;. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2005. ISBN 3-7752-1301-5, S. 490; Friedrich Schütz: Magenza, das jüdische Mainz. In: Franz Dumont, Ferdinand Scherf und Friedrich Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Mainz. Die Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Zabern, Mainz 1998. ISBN 3-8053-2000-0, S. 679–702 (681).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|108|108|Hu(o)zmann, Rüdiger|[[Johannes Emil Gugumus]]|136220231}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Remling]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bischöfe zu Speyer.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Kirchheim u. Schott, Mainz 1852, S. 300–316.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Heinrich I. von Scharfenberg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johannes I. (Kraichgau)|Johannes I. im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischof von Speyer]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1074–1090&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Speyer (vor 614–1200)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136220231|VIAF=80603093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudiger Huzmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Speyer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1090]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdiger Huzmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rüdiger genannt Huzmann; Hozmann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Speyer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1090&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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