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	<title>Rüdiger Finsterwalder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:45:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Finsterwalder&amp;diff=331314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dietrich: Weblinks</title>
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		<updated>2023-01-29T16:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Finsterwalder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1930]] in [[Deggendorf]]) ist emeritierter [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[Kartografie]] an der [[TU München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren im niederbayrischen Deggendorf, besuchte er das Gymnasium in [[Rosenheim]] und studierte 1950 bis 1954 [[Ingenieurwissenschaften]] an der Technischen Hochschule München. Durch eine in der Familie liegende &amp;quot;Tradition&amp;quot; interessierte ihn besonders das [[Bauingenieur]]- und [[Vermessungswesen]]: Sein Großonkel Prof. [[Sebastian Finsterwalder]] war um die Jahrhundertwende [[Mathematiker]] an der TH München und entwickelte für die Gelände-Erfassung im [[Hochgebirge]] die sog. [[terrestrisch]]e [[Photogrammetrie]]. Auch dessen Söhne, Rüdigers Onkel [[Ulrich Finsterwalder]] (Bauingenieur) und [[Richard Finsterwalder]] (Geodät) sind bis heute in der Fachwelt bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst brachten ihn die Arbeiten seines Onkels Richard F. mit der Erstellung von [[Landkarte]]n in Berührung. Als [[Referendar]] im Bayerischen [[Landesvermessung|Vermessungsdienst]] legte er dann 1957 die Große Staatsprüfung für den höheren technischen Dienst ab und wurde dann wissenschaftlicher Assistent am Institut für [[Photogrammetrie]], [[Topografie (Kartografie)|Topographie]] und Allgemeine Kartographie. Er promovierte 1961 mit einer [[Dissertation]] über [[Affinität (Mathematik)|Affine]] fotografischer Auswertungen; bereits [[1967]] folgte seine [[Habilitation]] für Photogrammetrie und Kartographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bewährung in der Leitung der kartographischen Abteilung wurde Finsterwalder 1973 zum außerplanmäßigen [[Professor]] ernannt. Als das Institut 1976 geteilt wurde, übernahm er den [[Lehrstuhl]] für Kartographie und [[Reproduktionstechnik]]. Um diese Zeit trat er auch in die Kommission für [[Glaziologie]] bei der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] ein und wurde 1977 in die [[Deutsche Geodätische Kommission]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes Arbeitsgebiet Finsterwalders war die [[Alpenverein]]s-[[Alpenvereinskarte|Kartografie]]. Im Jahr 1967 wählte ihn der [[Deutscher Alpenverein|DAV]] zum Referenten für sein hochqualitatives Kartenwesen, und 1972–75 gab er dessen &amp;quot;Mitteilungen des Deutschen Alpenvereins&amp;quot; heraus. Als prominentes Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft für vergleichende Hochgebirgsforschung]] leitet Finsterwalder seit 1972 die Neuherstellung vieler Hochgebirgskarten und stellte seine [[Technologietransfer|Technologie]] auch einem Nachfolgeinstitut in [[Nepal]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Himalaya]]-Länder und manche Expeditionskreise wurde sein mit [[Erwin Schneider (Bergsteiger)|Erwin Schneider]] entstandenes [[großmaßstäbig]]es Kartenwerk von Ostnepal besonders wichtig: Experten halten seine Abbildungsweise als weltweit unübertroffen für solche extremen Hochgebirgslandschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den zahlreichen Karten publizierte Rüdiger Finsterwalder etwa 120 Fachartikel. Ihre Themen reichen von mathematischen Grundlagen zu verschiedenen Anwendungen der [[Photogrammetrie]] und [[Topografie (Kartografie)|Topografie]] oder von der historischen Kartografie bis zu ökonomischer Vermessung von süddeutschen und österreichischen Gletschern. Als begeisterter [[Bergsteiger]] legte er spezielle Betonung auf eine optimale Geländedarstellung und [[Felszeichnung]] in hochalpinen Regionen – von Südamerikas [[Cordillera Real]] über die [[Alpen]] bis zum Himalaya. Auch im hohen Alter zeigt er eine gute Kondition und weites wissenschaftliches Interesse, wie anlässlich des Kolloquiums zu seinem 70. Geburtstag (2000) festgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.tu-muenchen.de/infocenter/presse/tum_mit/tum5_9900/portrait02.tuml |titel=Rüdiger Finsterwalder 70 Jahre |archiv-url=https://web.archive.org/web/20051111095155/http://www.tu-muenchen.de/infocenter/presse/tum_mit/tum5_9900/portrait02.tuml |archiv-datum=2005-11-11 |abruf=2005-05-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news_article.2005-07-12.6756205251|titel=Rüdiger Finsterwalder wird 75 Jahre |werk=[[Technische Universität München|MyTUM.de]] |datum=2005-07-13 |abruf=2018-02-16 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119020114|LCCN=n/85/40952|VIAF=476235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finsterwalder, Rudiger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartenhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finsterwalder, Rüdiger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kartenhistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deggendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dietrich</name></author>
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