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	<title>Rüdiger Bernhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:28:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCdiger_Bernhardt&amp;diff=1947685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Intro vollständiger</title>
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		<updated>2025-09-14T06:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Intro vollständiger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Bernhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1940]] in [[Dresden]]) ist ein deutscher [[Germanistik|Germanist]] und [[Skandinavistik|Skandinavist]], von 1985 bis 1993 war er Professor für Literatur der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]. Bernhardt war von 1976 bis 1989 als [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-[[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rüdiger Bernhardt ging in Dresden zur Schule, 1958 legte er seine Abiturprüfung an der Oberschule Dresden Nord (heutiges [[Romain-Rolland-Gymnasium Dresden]]) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Bernhardt: &amp;#039;&amp;#039;Essay &amp;amp; Kritik. Literatur im Osten Deutschlands nach 2000. Eine Auswahl aus den Jahren von 2000 bis 2020&amp;#039;&amp;#039;. Edition Freiberg, Dresden 2020, S. 432–432.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1958 bis 1960 leistete er Wehrdienst beim Artillerieregiment Nr.&amp;amp;nbsp;7 in Zittau. Während dieser Zeit trat er im Kabarett »Das Bajonett« auf, für das er auch Texte schrieb. Von 1960 bis 1964 studierte er [[Germanistik]], [[Kunstgeschichte]], [[Theaterwissenschaft]] und [[Skandinavistik|Nordistik]] an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] sowie der [[Theaterhochschule Leipzig|Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig]]. An der Universität war er Hilfsassistent des Literaturwissenschaftlers [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]]. Während des Studiums leistete er Praktika beim Rundfunk und an verschiedenen Theatern (z.&amp;amp;nbsp;B. Regieassistenz 1964 in Plauen).&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Karoll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Bernhardt: Wanderer zwischen den Welten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Hallesche Autorenhefte&amp;#039;&amp;#039; 33). Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt, Halle/S. 2002, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Studium schloss er 1964 mit einer Arbeit über [[Willi Bredel]] als Diplom-Germanist ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Universitätslaufbahn ==&lt;br /&gt;
Mit einer Arbeit über [[Henrik Ibsen]] und den deutschen Naturalismus wurde Bernhardt 1968 in Halle zum Dr. phil. promoviert,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/481553037 d-nb.info]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 erwarb er die [[Lehrbefähigung]] facultas docendi für das Fachgebiet »Neuere und neueste deutsche Literatur« und 1978 den akademischen Grad Dr. sc. phil. ([[Habilitation]]) mit einer Arbeit über [[Heiner Müller]] und die Antike-Rezeption in der DDR-Literatur.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/790983036 d-nb.info]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1974 bis 1976 war er Gastdozent an der [[Comenius-Universität Bratislava|Universität Bratislava]], seit 1975 führten ihn Vortragsreisen, Gutachtertätigkeiten und Lehraufträge u.&amp;amp;nbsp;a. nach Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Polen, Bulgarien, in die Sowjetunion, die BRD, die CSSR und den Irak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] war er von 1978 bis 1985 [[Hochschullehrer|Hochschuldozent]] und von 1985 bis 1993 ordentlicher [[Professor]] für Literatur der DDR. Von 1978 bis 1982 fungierte er als stellvertretender Direktor der Sektion Germanistik und Kunstwissenschaften, anschließend bis 1992 als Wissenschaftsbereichsleiter für deutsche Literatur. 1991/92 lehrte er zusätzlich an der [[Technische Universität Chemnitz|Technischen Universität Chemnitz]] deutsche Literatur und Literaturtheorie. Am 30. April 1993 beendete ein Auflösungsvertrag seine Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber aus »strukturbedingten Gründen«. 1994/95 vertrat er eine Professur an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], 1997 bis 1998 eine Professur für deutsche Literatur an der [[Universität Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hochschullehrer in Halle betreute Rüdiger Bernhardt mehr als 100 Diplomanden (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Lutz Seiler]]) und 22 Promotionsstudenten (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Klaus-Rüdiger Mai]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Thorald Meisel: [https://www.freiepresse.de/vogtland/auerbach/ein-bergener-und-die-buecher-artikel11067998 &amp;#039;&amp;#039;Ein Bergener und die Bücher.&amp;#039;&amp;#039;] In: Freie Presse (Chemnitz), 8. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Literatur der DDR galten seine Forschungen besonders der Literatur Skandinaviens, des deutschen Naturalismus und der Rezeption antiker Mythen. Zu seinem 80. Geburtstag erschien ein Sammelband, der 80 Essays und Rezensionen aus den Jahren 2000 bis 2020 enthält, die sich mit der Literatur der DDR, deren Rezeption und ihrem Nachleben kritisch auseinandersetzen. Bernhardt gilt als ausgewiesener Experte für [[Peter Hille]], [[Gerhart Hauptmann]], [[Henrik Ibsen]] sowie die vor allem mit den »Zirkeln schreibender Arbeiter« assoziierten literarischen Folgen des [[Bitterfelder Weg]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Bernhardt: &amp;#039;&amp;#039;Essay &amp;amp; Kritik. Literatur im Osten Deutschlands nach 2000. Eine Auswahl aus den Jahren von 2000 bis 2020&amp;#039;&amp;#039;. Edition Freiberg, Dresden 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter der Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
Als [[Inoffizieller Mitarbeiter|Inoffizieller Mitarbeiter im besonderen Einsatz]] (IME) mit dem Decknamen »Faust« erstellte Bernhardt von 1976 bis 1989 für die [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] Gutachten zu Manuskripten von DDR-Autoren. Diese Gutachten hatten Einfluss auf die [[Druckgenehmigungsverfahren]] der [[Zensur in der DDR|DDR-Zensur]]. Infolge einer Bewertung eines Textes von [[Detlef Opitz]] durch den Stasi-Geheimgutachter wurde der Text Opitz’ nicht gedruckt und dieser erfuhr staatliche [[Repressalie]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffen Reichert |url=https://www.mz-web.de/kultur/jahrestag-der-buecherverbrennung--er-ist-ein-mann-vom-fach--10032492 |titel=Jahrestag der Bücherverbrennung: «Er ist ein Mann vom Fach» |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2003-05-07 |sprache=de |abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Norbert Mecklenburg]] |Titel=Der Prophet der Deutschen: Martin Luther im Spiegel der Literatur |Verlag=J.&amp;amp;nbsp;B. Metzler |Ort=Stuttgart |Datum=2016 |ISBN=978-3-476-02684-2 |Seiten=223 |Online=https://www.academia.edu/39904279/Der_Prophet_der_Deutschen_Martin_Luther_im_Spiegel_der_Literatur |Abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Akten existieren 13 maschinenschriftliche Gutachten, 41 Tonbandabschriften, 49 mündliche Berichte und 60 Treffberichte der [[Führungsoffizier]]e von ihm. Neben seinen Gutachten berichtete er über die Sektion Germanistik und Kunstwissenschaft der Universität Halle-Wittenberg und über mehr als 30 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ullstein.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26553). Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-26553-7, S. 590.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jenseits der Universität ==&lt;br /&gt;
Seit 1966 engagierte sich Bernhardt zusätzlich zu seiner universitären Tätigkeit als Leiter der [[Zirkel schreibender Arbeiter]] bei den Leuna-Werken bzw. der Literarischen Werkstatt Leuna (bis 2008) und war bis 1986 Vorsitzender der Zentralen Arbeitsgemeinschaft schreibender Arbeiter beim [[Zentralhaus für Kulturarbeit der DDR]]. Für die vom Zentralhaus herausgegebene Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[ich schreibe]]&amp;#039;&amp;#039; fungierte Bernhardt seit den 1960er Jahren bis 1989 als Autor, später auch als Mitglied des Redaktionsbeirats und Gutachter. Aus dieser Tätigkeit ging u.&amp;amp;nbsp;a. ein gut nachgefragtes Handbuch für schreibende Arbeiter mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vom Handwerk des Schreibens. Ein Sachbuch für Schreibende&amp;#039;&amp;#039; hervor, das Bernhardt zusammen mit Hans Schmidt und Andreas Leichsenring herausgab und welches zwei Auflagen (1976 und 1983) erlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rüdiger Bernhardt u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Handwerk des Schreibens. Ein Sachbuch für Schreibende.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Tribüne, Berlin 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war er als Fernseh-, Literatur- und Theaterkritiker für die in Halle/S. erscheinenden Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung|Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Liberal-Demokratische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. 1979 wurde er in den Schriftstellerverband aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1993 war Bernhardt freier Mitarbeiter an der Ostseeakademie/Academia Baltica Lübeck-Travemünde und organisierte Kolloquien zur deutschen Gegenwartsliteratur.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rüdiger Bernhardt: &amp;#039;&amp;#039;Wanderer in den Morgen. Louis Fürnberg und Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Colloquia Baltica 4). Martin Meidenbauer, München 2005, ISBN 978-3-89975-527-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vortragsreisen führten ihn nach Polen, Russland (Kaliningrad), Litauen und Österreich. Von 1998 bis 2007 übernahm er die wissenschaftliche Betreuung der jährlichen Literatour der Peter-Hille-Gesellschaft durch Deutschland, die Schweiz und Italien. Von 1994 bis 2008 war er erster Vorsitzender der neugegründeten Stiftung [[Gerhart-Hauptmann-Museum (Hiddensee)|Gerhart-Hauptmann-Haus]] in [[Kloster (Insel Hiddensee)|Kloster]] auf [[Hiddensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben literaturwissenschaftlichen Werken veröffentlichte er zahlreiche literaturbezogene Lernhilfen für den gymnasialen Deutschunterricht im [[C. Bange Verlag]]. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Rezensent und Kommentator für das [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]-Zentralorgan Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Zeit (Zeitung)|Unsere Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mai 2021 gibt er für die »[[Vogtländische Literaturgesellschaft Julius Mosen]]« (vgl. [[Julius Mosen]]) zum 15. jedes Monats online das &amp;#039;&amp;#039;Literaturpanorama&amp;#039;&amp;#039; heraus, für das er bis auf wenige kleine Ausnahmen der alleinige Verfasser ist. Das &amp;#039;&amp;#039;Literaturpanorama&amp;#039;&amp;#039; stellt Neuerscheinungen vor, kommentiert literarische Entwicklungen, würdigt Gedenktage und vermerkt besondere literaturrelevante Vorgänge.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.literaturgesellschaft-vogtland.de/pano.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Rüdiger Bernhardt ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und lebt in [[Bergen (Vogtland)|Bergen]] im Vogtland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1985 [[Händel-Preis|Händelpreis des Bezirkes Halle]]&lt;br /&gt;
* 1999 Wahl zum Mitglied der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* 2018 Vogtländischer Literaturpreis (2018 erstmals vergeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== Aufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schreibende Arbeiter und ihre Zirkel – Erwartungen, Praxis und Ergebnisse&amp;#039;&amp;#039;. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE: https://www.kubi-online.de/artikel/schreibende-arbeiter-ihre-zirkel-erwartungen-praxis-ergebnisse [letzter Zugriff 30. Dezember 2022].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Friederike Caroline  Neuber und Julius Mosen: Eine nationale Dramatik sucht ihre Nation. Zwei Vogtländer wollten das deutsche Drama, Theater und Bühnenwesen im 18. und 19. Jahrhundert verändern&lt;br /&gt;
   |Verlag=conception SEIDEL OHG &lt;br /&gt;
   |Ort=Muldenhammer&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86716-259-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der vergessene Mythos – die zerstörerische Zivilisation. Zum Werk Christoph Heins&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Schwarzdruck&lt;br /&gt;
   |Ort=Gransee&lt;br /&gt;
   |Datum=2021&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-96611-014-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Essay &amp;amp; Kritik. Literatur im Osten Deutschlands nach 2000. Eine Auswahl aus den Jahren von 2000 bis 2020&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Freiberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Dresden&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-948472-11-5}} &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Michael Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;Rezension zu &amp;quot;R. Bernhardt: Essay &amp;amp; Kritik&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Germanistik 33(2023)3, S. 743–746.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Maßstab: Humanismus. Die sowjetischen Kulturoffiziere und ihre Tätigkeit (1945–1949/50)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Neue Impulse Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-96170-033-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Julius Mosen (1803–1867): Dichter, Dramaturg und Jurist, ein gebürtiger Vogtländer&lt;br /&gt;
   |Verlag=Concepcion Seidel OHG, Vogtland Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Muldenhammer&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86716-144-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Vom Schreiben auf dem Bitterfelder Weg: Die Bewegung schreibender Arbeiter – Betrachtungen und Erfahrungen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Neue Impulse Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-946845-23-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Hiddensee: auf den Spuren von Gerhart Hauptmann&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Ellert &amp;amp; Richter Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8319-0471-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Gerhart Hauptmann: eine Biografie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Atelier im Bauernhaus&lt;br /&gt;
   |Ort=Fischerhude&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88132-287-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=„Ich bestimme mich selbst.“ Das traurige Leben des glücklichen Peter Hille (1854–1904)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bussert &amp;amp; Stadler&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-932906-46-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=August Strindberg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-423-31013-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Henrik Ibsen und die Deutschen&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Henschelverlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-362-00298-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Antikerezeption im Werk Heiner Müllers&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Habilitationsschrift, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Halle/S.&lt;br /&gt;
   |Datum=1978}}&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rüdiger Bernhardt: &amp;#039;&amp;#039;Odysseuss’ Tod – Prometheus’ Leben. Antike Mythen in der Literatur der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle/Leipzig 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Herausbildung des naturalistischen deutschen Dramas bis 1890 und der Einfluß Henrik Ibsens: 1–3&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Halle/S.&lt;br /&gt;
   |Datum=1968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaften ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Mitteldeutsche Sagen&lt;br /&gt;
   |TitelErg=(4&amp;amp;nbsp;Bände)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Konkordia&lt;br /&gt;
   |Ort=Bühl&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |Kommentar= ISBN 978-3-7826-2096-3, 978-3-7826-2097-0, 978-3-7826-2098-7, 978-3-7826-2099-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Damenduell: Geschichten aus der „Gartenlaube“&lt;br /&gt;
   |Verlag=Reiher&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-910163-38-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit Christiane Baumann}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Peter Hille: Der Spökenkieker: Plaudereien über Dichter, Maler und ein Konzert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Kiepenheuer&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig/Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit Friedrich Kienecker}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Conradi: Ich bin der Sohn der Zeit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gustav Kiepenheuer&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig/Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=1983}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Peter Hille: Ich bin, also ist Schönheit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Reclam Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrwerke ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Eichendorff. Das lyrische Schaffen: Interpretationen zu den wichtigsten Gedichten&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[C. Bange Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-5059-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Leonce und Lena von Georg Büchner: Textanalyse und Interpretation mit Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Charakterisierung, Szenenanalyse und Prüfungsaufgaben mit Lösungen uvm.&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2067-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Woyzeck von Georg Büchner: Textanalyse und Interpretation mit Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Charakterisierung, Szenenanalyse und Prüfungsaufgaben mit Lösungen uvm.&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-7068-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Heinar Kipphardt, In der Sache J.&amp;amp;nbsp;Robert Oppenheimer&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2049-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Reisen – unterwegs sein: ein Abriss der deutschen Lyrik vom Mittelalter über Barock, Klassik und Romantik bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-3090-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Daniel Kehlmann, Ruhm&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2048-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Christa Wolf, Der geteilte Himmel&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2043-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Georg Büchner, Lenz.&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2029-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Hans-Ulrich Treichel, Der Verlorene&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2046-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-9831-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Henrik Ibsen, Ein Volksfeind&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2041-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Gerhart Hauptmann, Die Ratten&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-1971-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Bertolt Brecht, Die heilige Johanna der Schlachthöfe&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-2026-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Friedrich Schiller, Der Verbrecher aus verlorener Ehre&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-1913-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Textanalyse und Interpretation zu Gerhart Hauptmann, Bahnwärter Thiel&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-1930-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Erläuterungen zu Bertolt Brecht, Das lyrische Schaffen&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;Bange Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hollfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8044-3060-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ullstein.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26553). Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-26553-7, S. 325.&lt;br /&gt;
* Joachim Walther: &amp;#039;&amp;#039;Der fünfte Zensor: Unterdrückte Literatur in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: Claudius Rosenthal (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zensur.&amp;#039;&amp;#039; Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin 2003, ISBN 3-933714-90-7, S.&amp;amp;nbsp;77–101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123868513}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mz-web.de/kultur/jahrestag-der-buecherverbrennung--er-ist-ein-mann-vom-fach--10032492 Jahrestag der Bücherverbrennung «Er ist ein Mann vom Fach»], 7. Mai 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123868513|LCCN=n81125809|VIAF=272405923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernhardt, Rudiger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skandinavist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernhardt, Rüdiger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Germanist und Skandinavist, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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