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	<title>Rüdiger Altmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kliokas: Kategorie geändert</title>
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		<updated>2022-06-23T18:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F062851-0008, Bonn, Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises.jpg|mini|200px|Altmann 1982]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Altmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1922]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[13. Februar]] [[2000]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Publizist]], Kanzlerberater und politischer Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dirk van Laak]]: &amp;#039;&amp;#039;Gespräche in der Sicherheit des Schweigens&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, 2002, ISBN 978-3-05-003744-8, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Altmann wurde als Sohn eines [[Rektor]]s in eine [[römisch-katholisch]]e Familie geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Wiesbaden]] studierte er in [[Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Marburg|Marburg]] [[Rechtswissenschaft]], [[Soziologie]], [[Politikwissenschaft|Politik]] und [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]]. Zu seinen akademischen Lehrern zählte unter anderem [[Carl Schmitt]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Altmann als Soldat in Russland eingesetzt, wo er schwere Erfrierungen erlitt. Sein juristisches Studium schloss Altmann mit dem Staatsexamen ab. Im Jahr 1954 folgte die Promotion zum [[Dr. phil.]] in Marburg mit einer Dissertation über „Das Problem der Öffentlichkeit und seine Bedeutung für die Demokratie“. Von 1950 bis 1956 war Altmann am [[Philipps-Universität Marburg|Marburger]] Institut für wissenschaftliche Politik erster Assistent des sozialistischen Politologen [[Wolfgang Abendroth]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=29922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war Altmann dann unter anderem Berater und [[Redenschreiber]] des Bundeskanzlers [[Ludwig Erhard]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) sowie anschließend Leiter der Politischen Akademie Eichholz auf [[Schloss Eichholz]] der CDU-nahen [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Altmann, der sich über Jahrzehnte hinweg mit der Gegenwart und Zukunft [[Europa]]s beschäftigte und sich in seinem Denken vielfach auf Carl Schmitt bezog, prägte als Berater Erhards den Begriff der &amp;#039;&amp;#039;formierten Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Altmanns These dabei lautete: Die Klassengesellschaft alten Stils sei überwunden. Zugleich werde sie durch das Wuchern organisierter Interessen gefährdet, was auch den Staat in seiner Handlungsfähigkeit lähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altmann selbst war über Jahre hinweg ein führender Vertreter verbandlich organisierter Interessen. Von 1963 bis 1978 betätigte er sich als stellvertretender Hauptgeschäftsführer des [[Deutscher Industrie- und Handelskammertag|Deutschen Industrie- und Handelstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis des konservativen Intellektuellen Rüdiger Altmann zur CDU war nicht frei von Spannungen. Insbesondere [[Helmut Kohl]] betrachtete er als eine Fehlbesetzung im Kanzleramt. Die sozialliberale Koalition unter [[Willy Brandt]] beziehungsweise [[Helmut Schmidt]] hatte Altmann zuvor mit kritischem Wohlwollen begleitet. Im damaligen Theorieorgan der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Hefte#Die Frankfurter Hefte heute|Frankfurter Hefte / Neue Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, publizierte Altmann gegen Ende seines Lebens häufiger. Sein Nachlass liegt im [[Archiv der sozialen Demokratie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Öffentlichkeit und seine Bedeutung für die moderne Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; (= Dissertation, Marburg), 1954.&lt;br /&gt;
* mit [[Johannes Gross]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Gesellschaft. Bemerkungen zum Zeitbewußtsein.&amp;#039;&amp;#039; Vorwerk, Stuttgart 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe Adenauers.&amp;#039;&amp;#039; Dritte Auflage, Seewald, Stuttgart-Degerloch 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Risiko. Aussenpolitische Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart-Degerloch 1962.&lt;br /&gt;
* „Der Kompromiß“ in: [[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]] 19.&amp;amp;nbsp;Jg., H.&amp;amp;nbsp;206, S.&amp;amp;nbsp;401–412, Mai 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Späte Nachricht vom Staat. Politische Essays.&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart-Degerloch 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politökonomie des freien Marktes&amp;#039;&amp;#039;, Seewald, Stuttgart 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft ohne Weltgeist&amp;#039;&amp;#039;, Seewald, Stuttgart 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Buch nirgends belegt gefunden, evtl. nur ein Aufsatz? Unklar, daher raus. &amp;#039;&amp;#039;Unser Jenseits. Kritischer Rückblick aus dem Elfenbeinturm.&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1982. ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Parteien im Wandel. Eine Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. v. Warnfried Dettling), Olzog, München/Wien 1983, ISBN 978-3-7892-7193-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der wilde Frieden. Notizen zu einer politischen Theorie des Scheiterns.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1987, ISBN 978-3-421-06186-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom Staat. Politische Essays.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 1998, ISBN 978-3-593-36026-3.&lt;br /&gt;
* „Guten Morgen, Abendland! Notizen zu einer politischen Theorie der Vereinigung Europas“ (Aus dem Nachlass veröffentlicht, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Hefte]]&amp;#039;&amp;#039;, 9/01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wenn-die-gesellschaft-totalitaer-wird--zum-tode-des-publizisten-ruediger-altmann-der-absterbende-staat,10810590,9769852.html &amp;#039;&amp;#039;Der absterbende Staat&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Februar 2000; Nachruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124286372}}&lt;br /&gt;
* Alexander Cammann: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/962282/ &amp;#039;&amp;#039;Europa als Idee: Rüdiger Altmann und Francois Bondy&amp;#039;&amp;#039;.] [[Deutschlandfunk]], 10. Mai 2009.&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/altmann-rue.htm Nachlass von Rüdiger Altmann] im Archiv der sozialen Demokratie der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] (Bonn).&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124286372|LCCN=n/84/35467|VIAF=25532491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altmann, Rudiger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Berater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghostwriter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altmann, Rüdiger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist und politischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kliokas</name></author>
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