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	<title>Rückpumpwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Weblinks&amp;quot; enthält keine links, deswegen umbenannt in Quellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mülheim Ruhr - Kassenbergbrücke und Rückpumpwerk 01.jpg|mini|[[Rückpumpwerk Kahlenberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rückpumpwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pumpwerk]], das gemäß seines Namens entgegen der „normalen“ Fließrichtung Wasser zurückführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am häufigsten sind Rückpumpwerke an den [[Schifffahrtskanal|Schifffahrtskanälen]] zu finden. Durch den [[Schleusenverlust]] wird bei jeder Bergschleusung Wasser aus der oberen [[Haltung (Wasserbau)|Haltung]] entnommen, um damit die [[Schleusenkammer]] zu füllen und die [[Schiff]]e zu heben. Umgekehrt wird das Wasser bei einer Talschleusung in die untere Haltung abgelassen. Dadurch besteht die Gefahr einer Überfüllung der unteren Haltung. Dies wird jedoch meistens durch weitere Schleusungen im Unterlauf ausgeglichen bzw. ist bei einer letzten Schleuse an einem Fluss ohne Belang. Das größere Problem entsteht durch das fehlende Wasser in der oberen Haltung, um den notwendigen Wasserstand für die [[Schifffahrt]] halten zu können. Besitzt die oberste Haltung ([[Scheitelhaltung]]) keinen natürlichen Zufluss muss Wasser aus der unteren Haltung zurückgepumpt werden. An den westdeutschen Kanälen wie beispielsweise dem [[Rhein-Herne-Kanal]] oder am [[Elbe-Seitenkanal]] befinden sich daher Rückpumpwerke an fast allen [[Fallstufe]]n. Zur Reduzierung und Begrenzung des Schleusenverlusts werden [[Sparschleuse]]n gebaut. Zur Sicherstellung der Wasserhaltung in den westdeutschen Kanälen betreibt die [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes]] die&lt;br /&gt;
[[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Westdeutsche Kanäle#Fernsteuerzentrale Wasserversorgung Datteln|Fernsteuerzentrale Wasserversorgung Datteln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form von Rückpumpwerken sind die [[Pumpspeicherkraftwerk]]e. Dabei wird aus einem [[Stausee]] Wasser entnommen und in ein oberhalb liegendes Speicherbecken gepumpt, um bei Bedarf durch Ablassen über die [[Pumpturbine]] Strom zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ruhrverband]] in [[Essen]] hatte viele Jahrzehnte eine Kette mit acht Rückpumpwerken im Unterlauf der [[Ruhr]] in Bereitschaft gehalten. Anlass war die starke Wasserentnahme aus der Ruhr zur Trinkwassergewinnung, die schon in den 1920er Jahren zum Problem geworden war. Im Bedarfsfall konnte darüber mit Rheinwasser die Ruhr „rückwärts“ fließen, um bei anhaltendem Trockenwetter und niedrigem Abfluss die Trinkwassergewinnung sicherzustellen. Die Pumpwerke hatten eine Leistung von bis zu 9&amp;amp;nbsp;m³ Wasser, das bis in den Bereich von [[Bochum]] gepumpt werden konnte. Letztmals im Einsatz standen die Pumpen Ende der 1950er Jahre. Seit 2016 ist die Rückpumpkette offiziell stillgelegt und nicht mehr betriebsbereit. Beispielsweise musste am [[Baldeneysee]] die Rückpumpturbine zum Einbau des Fischlift entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=75 Jahre Ruhrverband Ruhrtalsperrenverein | Auflage=1 | Verlag=Eigenverlag Ruhrverband | Ort=Essen | Datum=1988 | ISBN= | Seiten=217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Erich Knop: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage des Wasserausgleichs durch Talsperren und Rückpumpwerke&amp;#039;&amp;#039; – in: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ruckpumpwerk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassergewinnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Wasserbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefangrotz</name></author>
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