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	<title>Rübstiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCbstiel&amp;diff=100367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-08-23T15:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[datei:Raapstelen Brassica campestris greens.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;silvestris&amp;#039;&amp;#039; „Namenia“]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rübstiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die als Gemüse verwendeten Stiele und Blätter einiger Unterarten des [[Rübsen (Pflanze)|Rübsen]]. Meist handelt es sich um die jungen gestielten Blätter der [[Speiserübe]]. Daneben gibt es eine aus dem wilden [[Rübsen (Pflanze)|Rübsen]] ([[Stängelkohl]], &amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;silvestris&amp;#039;&amp;#039;) gezüchtete [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] „Namenia“ und eine eigenständige Varietät mit stark [[Blattform#Gliederung der Spreite|gefiederten]] Blättern (&amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;rapifera&amp;#039;&amp;#039; subvar. &amp;#039;&amp;#039;pabularia&amp;#039;&amp;#039;), die keine bzw. nur eine kleine Rübe bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
Synonyme der Pflanze im Deutschen sind &amp;#039;&amp;#039;Rübstielchen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stängelmus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stängelripsen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stielmus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Köhlstille&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Runkelstielchen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Knisterfinken&amp;#039;&amp;#039;, im [[Westfälische Dialekte|westfälischen Platt]] auch &amp;#039;&amp;#039;Streppmaut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Rheinland]] und in den Niederlanden hat dieses Gemüse eine sehr lange Tradition. In der Schweiz wird Rübstiel erst seit 1985 versuchsmäßig angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Keller, Jürg Lüthi, Kurt Röthlisberger: &amp;#039;&amp;#039;100 Gemüse.&amp;#039;&amp;#039; LMZ, Zollikofen 1986, ISBN 3-906679-01-2, S.&amp;amp;nbsp;76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wie auch die engen Verwandten [[Rettiche|Rettich]], [[Senf]], [[Gartenkresse|Kresse]] und Kohl gehören Speiserüben und Rübstiel zur Pflanzenfamilie der [[Kreuzblütengewächse]]. Diesen allen gemeinsam ist eine besondere Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe: Glucosinolate, auch als [[Senfölglykoside]] bezeichnet. Diese Stoffgruppe verursacht den typischen Kohlgeruch und verleiht je nach Menge und Zusammensetzung die Schärfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau und Ernte ==&lt;br /&gt;
Die Aussaat erfolgt meist im Frühjahr. Rübstiel ist ein typisches Frühjahrsgemüse. Angebaut wird Rübstiel meist durch sehr enge Aussaat von [[Speiserübe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;rapa,&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mairübe|Mai-]], Herbst- oder Weiße Rüben). Die Aussaatdichte beträgt im Hausgarten statt des zur Rübenproduktion üblichen einen Gramms pro Quadratmeter drei Gramm pro Quadratmeter für die Blattproduktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Böttner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gartenbuch für Anfänger.&amp;#039;&amp;#039; 22. Auflage. Frankfurt an der Oder 1940, S.&amp;amp;nbsp;281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Enge Aussaat ist wichtig, da nur die jungen Blätter verwertet werden und die Wurzeln sich daher nicht entwickeln sollen. Oder es wird die spezielle, aus dem wilden [[Rübsen (Pflanze)|Rübsen]] (&amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;silvestris&amp;#039;&amp;#039;) gezüchtete [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] „Namenia“ eingesetzt. Als Ersatz können auch [[Chinakohl]]- oder [[Mangold]]blätter verwendet werden. Als Standort sind mittelschwere, etwas sandige Böden von Vorteil. Auch der Anbau im Gewächshaus ist üblich. Die Kulturzeit beträgt je nach verwendetem Gemüse 6–8 Wochen. Geerntet wird mit den Wurzeln, wenn die Blätter 10 bis 25 Zentimeter Länge erreicht haben. Der mittlere Ertrag liegt bei drei Kilogramm pro Quadratmeter. Dann werden sie nach Gewicht gebündelt und abgepackt. Frisch geschnittener Rübstiel kann nur kurz für zwei bis drei Tage im Kühlschrank gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stielmus.jpg|miniatur|Stielmus-Sorte ‘&amp;#039;&amp;#039;Namenia&amp;#039;&amp;#039;’, die ähnlich wie Endiviensalat als Kopf wächst.]]&lt;br /&gt;
Rübstiel hat einen fein-säuerlichen Geschmack und wird am besten frisch nach der [[Ernte]] verzehrt, weil die zarten Blätter schnell welken. Das [[Gemüse]] ist vor allem im Rheinland und in [[Westfalen]] bekannt. Dort werden die Stiele der jungen Mai- und Herbstrüben meist gehackt und [[Dünsten|gedünstet]] zu Fleischgerichten serviert. Üblich ist auch eine Mischung mit [[Kartoffelpüree]] oder Stampfkartoffeln. In weiteren traditionellen Zubereitungen wird er zu [[Eintopf]] oder roh zu [[Salat (Speise)|Salat]] verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Müller, Günter Rachfahl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der Hotellerie und Gastronomie.&amp;#039;&amp;#039; Behr, Hamburg 2004, ISBN 3-89947-114-8, S.&amp;amp;nbsp;546.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Portugal und im spanischen [[Galicien]] ist das Gemüse als Grelos, häufig zusammen mit Kartoffeln gekocht, eine Beilage zu Fleischgerichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rubstiel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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