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	<title>Rötteln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%B6tteln&amp;diff=291956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-03T09:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lörrach-Rötteln - Luftbild vom Hubschrauber.jpg|mini|Luftbild von Rötteln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lörrach - Röttler Kirche.jpg|mini|Rötteln und [[Evangelische Kirche (Lörrach)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rötteln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Weiler]] auf der Gemarkung des Stadtteils [[Tumringen]] der Stadt [[Lörrach]] ([[Baden-Württemberg]]). Von diesem Weiler mit der [[Evangelische Kirche (Lörrach)|Röttler Kirche]] (historisch Rötteln &amp;#039;&amp;#039;Chilft&amp;#039;&amp;#039;) sind zu unterscheiden die einen knappen Kilometer oberhalb und nordöstlich gelegene [[Burg Rötteln|Burgruine Rötteln]] und der etwa einen halben Kilometer in gleicher Höhenlage und östlich gelegene Weiler [[Röttelnweiler]], die auf der Gemarkung des Lörracher Ortsteils [[Haagen (Lörrach)|Haagen]] liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe hierzu das Geoportal Lörrach mit den Gemarkungsgrenzen [https://geoportal.regiodata-service.de/ ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Rötteln.gif|mini|Urkunde aus dem Jahr 751 mit der erstmaligen Erwähnung Röttelns]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird in den Urkunden über die Jahrhunderte in verschiedenen Ausprägungen verwendet:&lt;br /&gt;
* 751 n. Chr.: Raudinleim = althochdeutsch „zum roten Lehm“&lt;br /&gt;
* später: Rotinlaim (800), Rótenleim (1223), Róteln (1248), Roetinlein (1254), Rotinlein, Rotenlin (1259), Roetelein (1265), Roetelnheim, Rotenlein, Rótelen (1278), Rotteln, Röteln (1287), Roetenleyn (1298), Röttelen, Rötteln, Röttlen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Moehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Rötteln – geschichtliche Daten und Erinnerungen zur Kirche und ihres Erbauers 750–1550&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Band 1/2001, S. 17. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2001-01/0019 Digitalisat der UB Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesenegger Rötteln Dorf.jpg|mini|Historische Darstellung Röttelns (um 1850), links im Hintergrund ist die Burg Rötteln zu erkennen]]&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand im Mittelalter im Umfeld der Burg. Die im Dorfkern befindliche Kirche wurde am 7. September 751 zum ersten Mal als „Kirche in dem Ort, welcher genannt wird Raudinleim“ urkundlich erwähnt. Die Urkunde liegt im Archiv des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Röttler Kirche infolge des [[Basler Erdbeben]]s 1356 eingestürzt war, ließ Markgraf [[Rudolf III. (Hachberg-Sausenberg)|Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg]] eine neue Kirche bauen, in der jedoch erhaltene Teile des romanischen Vorgängerbaus wiederverwendet wurden. Die neue größere Kirche wurde im gotischen Stil erbaut und der Kirchenraum um die Erharduskapelle an der Nordseite mit Netzgewölbe und die Georgskapelle im Osten links des Chores als Grablege der markgräflichen Familie erweitert. 1401 wurde die neue Kirche geweiht. Zum Kirchenspiel Röttelns gehörten die Orte Röttelnweiler, Tumringen, Haagen und Hasenloch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/23546/Hasenloch+%5BAufgegangen%5D siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Hasenloch (Aufgegangen)&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online - leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt;. „Ehemals war Rötteln ein großer Marktflecken, und einer Stadt ähnlich.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geographisch-statistisch-topographische Beschreibung von dem Kurfürstenthume Baden&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Verlag der Ch. Fr. Müller’schen Buchhandlung und Hofbuchdruckerey, 1804, S. 400. [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10018549_00424.html online bei der Bayerischen Staatsbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts siedelte sich wie an vielen Orten im [[Wiesental]] auch in Rötteln die Industrie an. Über den [[Röttler Teich]] wurden die damaligen [[Textilindustrie|Textilunternehmen]] mit Wasser versorgt. Neben dieser Industrie hatte Rötteln noch 31 Einwohner und außer dem Pfarr- und Schulhaus drei Wohn- und fünf Nebengebäude.&lt;br /&gt;
Die Röttler Kirche und auch die [[Burg Rötteln]] werden abends beleuchtet und strahlen dadurch weit sichtbar. Von September 2004 bis 2005 wurde die Kirche grundlegend renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Rötteln und Umgebung.jpg|mini|Karte von Rötteln und Umgebung (1777)]]&lt;br /&gt;
Rötteln liegt auf {{Höhe|333|DE-NN|link=1}} Höhe eingerahmt zwischen dem [[Röttler Wald]] und der [[Wiese (Fluss)|Wiese]]. Der Ort zweigt östlich von der Serpentinenstraße, der Kreisstraße 6354, zwischen Turmringen und dem kleinen Pass [[Lucke (Pass)|Lucke]] ab. An der [[Kehre (Straße)|Spitzkehre]] liegt die Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Rötteln&amp;#039;&amp;#039; und ein öffentlicher Parkplatz. Nördlich von Rötteln verläuft die [[Bundesautobahn 98|A 98]]. Nur etwa 100 Meter westlich des Weilers Rötteln befindet sich der Friedhof Turmringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Besiedlung gruppiert sich um die nahezu quadratisch verlaufende Straße namens &amp;#039;&amp;#039;Rötteln&amp;#039;&amp;#039;, in deren Mitte sich auch die Kirche und ein Hof befindet. Südlich der Röttler Kirche befindet sich das Pfarrhaus. Nördlich wird das Besiedlungsgebiet von der &amp;#039;&amp;#039;Rinthelgaß&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Rötteln|Röttler Kirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Weilers Rötteln liegt die weithin sichtbare Burgruine Rötteln auf einem Bergsporn auf {{Höhe|417|DE-NN|link=1}}. Die Anlage mit ihren zwei großen Wehrtürmen ist die drittgrößte Burgruine Badens. Die während des Dreißigjährigen Krieges umkämpfte und schwer beschädigte Burg ist das Wahrzeichen der Stadt Lörrach. Von Rötteln erreicht man die Burg über Röttelnweiler oder einen Weg nördlich der Autobahn, der Teil des zum [[Westweg]] gehörigen Wanderweges ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Röttler Kirche befindet sich eine [[Grabkapelle]] des [[Rudolf III. (Hachberg-Sausenberg)|Markgrafen Rudolf III.]] und seiner Gemahlin Anna. Die bemalten [[Grabstein|Grabplatten]] gehören zu den bedeutendsten Steinplastiken im südwestdeutschen Raum&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Lörrach: [http://www.loerrach.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=873 Kirchen in Lörrach]&amp;lt;/ref&amp;gt; und besterhaltenen Zeugnissen [[Gotik|spätgotischer]] Grabmalkunst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunst. Thermen. Wein. Entdeckungsreisen durch das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der ersten Erwähnung im Jahr 751 und einer Neuerrichtung 1401 ist sie älteste Kirche in Lörrach und macht Rötteln damit zum ältesten Kirchenort im vorderen Wiesental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Rötteln gewirkt ===&lt;br /&gt;
[[Hans von Flachslanden]] trat 1463 als Bürgermeister von Basel zurück und wurde markgräflicher Landvogt von Rötteln, wo er 1476 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Theologe und Reformator [[Thomas Grynaeus]] war von 1558 bis zu seinem Tod 1564 Pfarrer und [[Superintendent]] in Rötteln. Sein Sohn [[Johann Jakob Grynaeus]] folgte ihm in der Funktion von 1565 bis 1575.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* [[Otto III. von Hachberg]] (1388–1451), [[Liste der Bischöfe von Konstanz|Bischof von Konstanz]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf IV. (Hachberg-Sausenberg)]] (1426/27–1487), [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg|Markgraf von Hachberg-Sausenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rösch]] (1867–1953), in Röttlerweiler geborener Buchdrucker und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Haagen (Hrsg.), Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Rötteln-Haagen&amp;#039;&amp;#039;, 1965.&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 138–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [[Landesarchiv Baden-Württemberg|Landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg]]: [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14928/Rötteln+-+Wohnplatz &amp;#039;&amp;#039;Wohnplatz Rötteln&amp;#039;&amp;#039;] – Archivmaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/37/56.848/N|EW=7/39/33.615/E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4338004-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rotteln}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rötteln (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 751]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Landkreis Lörrach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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