<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=R%C3%B6cknitz</id>
	<title>Röcknitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=R%C3%B6cknitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%B6cknitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T16:47:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%B6cknitz&amp;diff=1122474&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30048-22: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%B6cknitz&amp;diff=1122474&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-29T16:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Röcknitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Thallwitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Roecknitz.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/27/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/46/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 119 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.68&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 658&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-02-24&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-thallwitz.de/verzeichnis/www.gemeinde-thallwitz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=90055 |titel=Thallwitz – Röcknitz |sprache=de |abruf=2023-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1992-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Röcknitz-Böhlitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04808&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034263&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Roecknitz Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = St.-Nikolaus-Kirche Röcknitz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Röcknitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit seinen ehemaligen Ortsteilen Röcknitz, [[Treben (Thallwitz)|Treben]] und [[Zwochau (Thallwitz)|Zwochau]] ein Teil der Gemeinde [[Thallwitz]] in Sachsen. Der Ort liegt am Nordrand der [[Hohburger Berge]] etwa zehn Kilometer südöstlich von [[Eilenburg]] und ca. zehn Kilometer nordöstlich des Gemeindesitzes Thallwitz. In der Umgebung von Röcknitz entspringt mehreren Quellen der [[Schwarzer Graben (Elbe)|Schwarze Bach]], der bei [[Torgau]] in der [[Elbe]] mündet. Der Ortsname leitet sich vom [[Altkirchenslawische Sprache|altslawischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Rakyta&amp;#039;&amp;#039; für [[Weide (Grünland)|Weide]] ab und bedeutet so &amp;#039;&amp;#039;Weidenort&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ort am Weidenfluss&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20120323605MDR Röcknitz (Thallwitz) Rittergut Herrenhaus.jpg|mini|Rittergut Röcknitz, Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
Als erster Ortsteil wurde &amp;#039;&amp;#039;Treben&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Drewan&amp;#039;&amp;#039; am 10. November 1284 in einer Vergleichurkunde zwischen den [[Markgrafschaft Meißen|Meißner Markgraf]] [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrichs des Erlauchten]] und dem Bischof [[Withego von Furra|Withego I.]] [[Bistum Meißen|von Meißen]] urkundlich erwähnt. Schon damals gab es in Treben mehrere Rittersitze. Röcknitz wurde als [[Parochie]] von Treben im Jahr 1336 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röcknitz wurde geprägt durch das im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte [[Rittergut]]. Mitte des Jahrhunderts wurde mit der Errichtung des Herrenhauses im Rittergut begonnen. Dieser Bau wurde in Form einer [[Wasserburg]] angelegt. Heute ist das Gebäude als [[Herrenhaus Röcknitz]] bekannt. Um das Jahr 1500 existierte neben dem Rittergut noch ein zum &amp;#039;&amp;#039;[[Domkapitel|Domstift]] [[Bistum Meißen|Meißen]]&amp;#039;&amp;#039; gehörendes Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reformation]] trat Röcknitz 1527 wie der Rest Sachsens offiziell zur [[Protestantismus|lutherischen Konfession]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden-und-sachsen.de/geschichte/05_reformation_moritz.htm |titel=Dresden und Sachsen - Sächsische Geschichte - Reformation, Kurfürst Moritz |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste nachweisbare evangelische Pfarrer war [[Johannes Zacharias Petzensteiner]] (Pfarrer in Röcknitz 1534–1540), ein enger Weggefährte [[Martin Luther]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarrerbuch.de/sachsen/stelle/1503 |titel=Pfarrerbuch Sachsen - Suche nach Orten |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] beeinflusste auch Röcknitz. Im März 1637 brannte die Röcknitzer [[Pfarrhaus|Pfarre]] ab. Dem damaligen Pfarrer Christian Kretzschmar wurde das gesamte Vieh genommen, er floh vor den Schweden und kam dabei ums Leben. Im Jahr 1646 wurde in Röcknitz und Treben nur ein Kind geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] brachte in der Zeit von August 1758 bis November 1761 starke Belastungen und hohe Abgaben für die Orte mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1887 hat durch die Eröffnung mehrerer Steinbrüche die Steinindustrie den früher landwirtschaftlich dominierten Ort entscheidend geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röcknitz bestand aus den drei Orten Röcknitz, Treben und Zwochau. Zwochau wurde seit 1921 als Ortsteil geführt und Treben 1936 nach Röcknitz eingemeindet. 1992 kam es zum Zusammenschluss mit der Gemeinde [[Böhlitz (Thallwitz)|Böhlitz]] zur Gemeinde [[Röcknitz-Böhlitz]]. Seit 1996 gehört Röcknitz zur Gemeinde Thallwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in rotem Schild einen silbernen Schwan; im silbernen Schildhaupt schräg gekreuzt einen schwarzen Schlägel und einen schwarzen Hammer, beseitet von je einer schwarzen Pflugschar. Der Schwan ist dem Familienwappen der [[Herren von Plötz]] entlehnt. Obwohl in „[[Siebmachers Wappenbuch]]“ der silberne Schwan in blauem Schild als Familienwappen derer von Plötz beschrieben wird, ist das Adelswappen im Ort selbst nach einer Darstellung in der Kirche und am Rittergut mit rotem Schildgrund bekannt. Die drei Symbole im Schildhaupt symbolisieren die drei ehemaligen Ortsteile Röcknitz, Treben und Zwochau. Die schwarzen Pflugscharen kennzeichnen Röcknitz als Bauerndorf, Hammer und Schlägel stehen für die Steinindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roecknitz Herrenhaus1.jpg|mini|Das Herrenhaus von Röcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus Röcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Röcknitz)|St. Nikolaus in Röcknitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Unternehmen in Röcknitz ist die Sächsische Quarzporphyr-Werke GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeindeamt Hohburg (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Hohburger Schweiz – mit einer Wegekarte&amp;#039;&amp;#039;. Format A5, 16 Seiten + Umschlagseiten, Faltkarte zweifarbig im Format A3. Druck und Verlag: Buchdruckerei Gustav Jacob, 2. Auflage, Wurzen 1928&lt;br /&gt;
* {{BKD|20|234|78|Röcknitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.schubert-roecknitz.de/ |text=Heimatverein Röcknitz-Treben |wayback=20180806164549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Thallwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1058471201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rocknitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thallwitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30048-22</name></author>
	</entry>
</feed>