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	<title>Régence - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:02:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%A9gence&amp;diff=278594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: Der Stil wurde ja auch später noch angewandt</title>
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		<updated>2026-02-14T08:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Stil wurde ja auch später noch angewandt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt den Kunststil. Zur Epoche der französischen Geschichte siehe  [[Philippe II. de Bourbon, duc d’Orléans#Regentschaft]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Régence&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS}} für „[[Regentschaft]]“) bezeichnet den [[Kunststil]], der sich während der Regentschaft [[Philippe II. de Bourbon, duc d’Orléans|Philipps von Orléans]] (1715–1723) herausgebildet hat. Er stellt eine Übergangsform vom [[Barock]] zum [[Rokoko]] dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Régence-Stil |Band=16 |Seite=703 |zenoID=20007329717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Régence du duc d&amp;#039;Orléans, Council with Cardinal Fleury.jpg|mini|hochkant=1.2|Versammlung [[Philippe II. de Bourbon, duc d’Orléans|Philipp von Orléans]] mit [[André-Hercule de Fleury|Kardinal Fleury]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Versailles]], in dem  [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] residiert hatte, sollte nach dessen Testament erst durch den Urenkel bei Volljährigkeit wieder bezogen werden. Der Kindkönig zog zwar schon etwas früher dorthin, doch blieb der Palast zunächst jahrelang verlassen. Der Regent Philipp von Orléans bewohnte stattdessen das [[Palais Royal]] seines Vaters in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele aristokratische Familien, die Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV. nahegestanden hatten, wollten sich nicht an den Hof Philipp von Orléans begeben und zogen sich in ihre Stadtpalais, genannt [[Hôtel particulier|Hôtels particuliers]], im [[Marais]] oder im [[Faubourg Saint-Germain]] zurück, teilweise kehrten sie Paris auch den Rücken und zogen auf ihre Landsitze. An [[Literarischer Salon|Salon]]-Abenden in den Palais und Schlössern trafen die Besucher auf Schriftsteller, Dichter und Philosophen, musizierten und suchten geistige Anregung sowie elegante Zerstreuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbeschreibung des Kunststils ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chateau de Chantilly, La chambre de Monsieur le Prince.jpg|mini|Interieur im Régence-Stil, um 1720, [[Schloss Chantilly]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antoine Watteau 009.jpg|mini|hochkant|[[Antoine Watteau]]: &amp;#039;&amp;#039;Der galante Harlekin&amp;#039;&amp;#039;, ca.&amp;amp;nbsp;1716]]&lt;br /&gt;
Intime [[Sujet]]s und feine Farben, wie etwa bei [[Antoine Watteau]] sowie seinem Lehrer Claude Audran&amp;amp;nbsp;III, erfreuten sich großer Beliebtheit. Beide machten die floralen Rankenformen und Wellenmotive populär, die später für das [[Rokoko]] stilbildend werden sollten. Die Kunsthandwerker Thomas Germain und Gilles-Marie Oppenord, letzterer Musterzeichner des Regenten, ließen sich in ihrer Arbeit von norditalienischen asymmetrischen und unregelmäßigen Kartuschen beeinflussen. Die phantasievollen Ornamentdrucke [[Jean Bérain der Ältere|Jean Bérains]], die u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Groteske (Ornament)|Grotesken]] der [[Renaissance]] inspiriert waren, beeinflussten ebenfalls die gesamten dekorativen Künste, nicht nur in [[Frankreich]], sondern auch in England und einem Großteil Nordeuropas.&amp;lt;ref&amp;gt;Noël Riley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk &amp;amp; Design. Stile, Techniken, Dekors von der Renaissance bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Geisteshaltung]] des [[Adel]]s entsprechend, zeigt sich der &amp;#039;&amp;#039;Régencestil&amp;#039;&amp;#039; vor allem in der Innendekoration und dem Möbeldesign; das Äußere der Gebäude blieb noch lange stark vom 17. Jahrhundert beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Möbeltischler [[André-Charles Boulle]] machte neue Möbelstücke populär, etwa den flachen Schreibtisch &amp;#039;&amp;#039;(Bureau plat),&amp;#039;&amp;#039; die Kommode und den niedrigen Bücherschrank bzw. das Kabinett &amp;#039;&amp;#039;(Bas armoire)&amp;#039;&amp;#039;. Allgemein waren die Tische kleiner, filigraner und leichter zu handhaben. Vor allem Konsoltische gewannen an Bedeutung und wurden in die Innendekoration integriert, etwa indem sie unter einem Spiegel platziert waren und mit dessen Formen korrespondierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Noël Riley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk &amp;amp; Design. Stile, Techniken, Dekors von der Renaissance bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;79&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Frauen entstand eine neue Art kleiner Toiletten- oder Damenschreibtisch &amp;#039;&amp;#039;(Bonheur du jour)&amp;#039;&amp;#039;. Dazu kamen neue Stuhlformen, &amp;#039;&amp;#039;voyeuses&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;ponteuses&amp;#039;&amp;#039; genannt, auf denen die Nutzer rittlings saßen, um anderen Salonteilnehmern beim Spiel zuzuschauen oder im Gespräch zuzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Materialien kamen exotische Hölzer aus Asien und Afrika auf, die aus den Kolonien importiert wurden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Satinholz|Seidenholz]], indischer [[Palisander]] oder [[Amaranth (Holzart)|Amaranthholz]]. Ornamente wie weibliche Masken, Affen, Muscheln und Fledermausflügel wurden beliebt, sowie [[Palmette]]n, [[Sonnenblume]]n und [[Akanthus (Ornament)|Akanthusblätter]]. Hintergründe waren häufig kariert oder mit [[Raute]]n verziert. Auch [[Chinoiserie]]n, die im Rokoko noch wichtiger werden sollten, waren schon vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Silberarbeiten der &amp;#039;&amp;#039;Régence&amp;#039;&amp;#039; wurde vor allem der Goldschmied [[Juste-Aurèle Meissonnier]] berühmt, der es in seinen innovativen Entwürfen immer wieder schaffte, die perfekte Balance zwischen Asymmetrie, Dynamik und Spannung zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Noël Riley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk &amp;amp; Design. Stile, Techniken, Dekors von der Renaissance bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 2004, ISBN 3-86502-091-7.&lt;br /&gt;
* Günter Irmscher: &amp;#039;&amp;#039;Ornament in Europa 1400–2000.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2005, S. 137–141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://blog.dorotheum.com/de/kunstwerk-des-tages-kommode-im-regence-stil-2/ Bildbeispiel einer Régence-Kommode.] blog.dorotheum.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4177385-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Regence}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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