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	<title>Räumen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:54:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%A4umen&amp;diff=175243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan von Hall: Präzisierung Grundtoleranzgrad, Rauheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%A4umen&amp;diff=175243&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-25T19:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Präzisierung Grundtoleranzgrad, Rauheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt das Fertigungsverfahren. Zu ähnlichen Begriffen siehe [[Räumung]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BroachPushChipBreakers-CN.jpg|mini|Räumnadel zum Räumen von Passfedernuten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raeummaschine Hydraulikzylinder.JPG|mini|Hydraulikzylinder einer horizontalen Räummaschine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Räumen 4.JPG|mini|Alte Räummaschine von vorne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Raeumnadel.png|mini|Räummaschine 1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Fertigungsverfahren]] der [[Zerspantechnik]], bei dem ein [[Räumwerkzeug]] auf einer [[Räummaschine]] an einem Werkstück entlanggezogen wird (Außenräumen) oder durch eine bereits vorhandene Bohrung hindurchgezogen wird (Innenräumen). Das Werkzeug verfügt über mehrere Schneiden, die hintereinander angeordnet sind und jeweils um die [[Spanungsdicke]] gestaffelt sind. Die [[Schnittgröße (Zerspanen)|Zustellung]] ist also im Werkzeug integriert. Da die Geometrie der [[Schneidkeil]]e bekannt ist, zählt das Verfahren zum [[Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide]], zu dem auch das [[Drehen (Verfahren)|Drehen]], [[Fräsen]] oder [[Bohren]] zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise wird das Werkzeug durch eine Bohrung im Werkstück gezogen, wodurch der Werkzeugquerschnitt im Werkstück abbildet. Das Räumen lässt sich jedoch auch mit bewegten Werkstücken durchführen oder zur Erzeugung von außenliegenden Flächen. Typische Formen sind Nuten, allgemeine Profile und Innenverzahnungen. Das Räumen ist ein sehr produktives und genaues Verfahren. Mit nur einem einzigen Hub lassen sich damit auch komplizierte Formen in Fertigteilqualität erzeugen, die sich mit konventionellen Verfahren wie Drehen, Bohren oder Fräsen nicht oder nur schwer herstellen lassen. Dafür sind die Räumwerkzeuge relativ teuer und eignen sich nur für eine bestimmte Form, die [[Flexibilität (Betriebswirtschaft)|Flexibilität]] ist also gering. Angewendet wird das Räumen daher meist zur Fertigung komplexer Formen in großen Stückzahlen im Automobilbau und Maschinenbau. Die Werkzeuge bestehen meist aus beschichtetem oder unbeschichtetem [[Schnellarbeitsstahl]] und werden bei Bedarf nachgeschliffen; nur in seltenen Fällen kommt auch [[Hartmetall]] oder [[Schneidkeramik]] zum Einsatz: etwa beim Harträumen, einer Variante des [[Hartzerspanens]] von Werkstoffen mit einer Härte von über 50–60 [[Rockwell (Einheit)|HRC]]. Die Schnittgeschwindigkeiten liegen im Bereich von 1 m/min bis 30 m/min, beim Hochgeschwindigkeitsräumen auch bis zu 129 m/min. Mit dem Räumen lassen sich Grundtoleranzgrade von IT8 bis IT7 und [[Oberflächengüte|Ra-Rauheiten]] von 1,6 bis 25 µm erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition nach DIN 8589 ==&lt;br /&gt;
In der DIN 8589, die in der Fachliteratur häufig zitiert wird, ist das Räumen wie folgt definiert:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Räumen ist Spanen mit mehrzahnigem Werkzeug mit gerader, auch schraubförmiger oder kreisförmiger Schnittbewegung. Die Vorschubbewegung wird durch die Staffelung der Schneidzähne des Werkzeuges ersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Heisel, [[Fritz Klocke (Ingenieur)|Fritz Klocke]], Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014, S. 23 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkstückspektrum ==&lt;br /&gt;
Mit dem Räumen lassen sich komplizierte Innenprofile erzeugen wie [[Verzahnung]]en an [[Zahnrad|Zahnrädern]] oder [[Zahnstange]]n (auch schräg verzahnte), [[Nabennut]]en, [[Keilnabe]]n und sonstige Nuten, Bohrungen an [[Pleuel]]n oder [[Gabel]]n, [[Buchse]]n, die Funktionsflächen von [[Gabelschlüssel]] und [[Hohlrad|Hohlrädern]] oder [[Zylinderschloss]]kerne. Mit dem Sonderverfahren Drehräumen als Kombination mit dem Drehen lassen sich auch [[Kurbelwelle]]n herstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Spanende Fertigung&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, 2002, S. 324–329.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkstoffspektrum ==&lt;br /&gt;
Das Räumen ist für sehr viele Werkstoffe geeignet. Die Festigkeit sollte jedoch über 400 bis 500 N/mm² liegen, da sonst die [[Span (Fertigungstechnik)|Späne]] zu lang werden und unterhalb von 1200 bis 900 N/mm², um die Belastung der Schneiden gering zu halten. Eine hohe Schneidenbelastung geht mit erhöhtem [[Verschleiß (Spanen)|Verschleiß der Werkzeuge]] einher.&amp;lt;ref&amp;gt;Berend Denkena, Hans Kurt Tönshoff: &amp;#039;&amp;#039;Spanen – Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Springer, Berlin 2011, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Räumen der Vorschub im Werkzeug integriert ist, muss der geplante Werkstoff bei der Konstruktion der Werkzeuge und damit bei der Auslegung des Prozesses berücksichtigt werden. Wichtig ist, neben der [[Zerspanbarkeit]] allgemein, vor allem die [[Spanbildung]] und die erreichbare Oberflächenqualität.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 468 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stähle ===&lt;br /&gt;
[[Einsatzstahl|Einsatz-]] und [[Vergütungsstahl]] sind in standardmäßigem, [[Normalglühen|normalgeglühten]] Zustand gut zu bearbeiten, sofern ein gleichmäßiges [[Gefüge (Werkstoffkunde)|Gefüge]] aus [[Perlit (Stahl)|Perlit]] und [[Ferrit (Gefügebestandteil)|Ferrit]] vorliegt, bei mittlerer Korngröße. Stähle mit hoher Festigkeit, also höherem Kohlenstoffgehalt von etwa 0,6 %, lassen sich teilweise wirtschaftlicher im [[Weichglühen|weichgeglühten]] Zustand bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Automatenstahl|Automatenstähle]] verfügen allgemein wegen ihres [[Schwefel]]&amp;amp;shy;gehaltes über eine gute Zerspanbarkeit und lassen sich gut räumen. Der Werkzeugverschleiß ist bei ihnen geringer als bei Einsatz- und Vergütungstählen, und die erreichbaren Oberflächenqualitäten und [[Standmenge]]n sind höher. Schwefel wirkt sich jedoch nachteilig auf die Wärmebehandlung aus. In Fällen, in denen er nicht als Legierungselement eingesetzt werden kann, haben sich Bleizusätze bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unregelmäßigkeiten im Werkstoff wirken sich negativ aus. Insbesondere bei Zeilen aus Ferrit in Räumrichtung sind keine befriedigenden Ergebnisse erreichbar. Verfestigungen an der Oberfläche, die aus vorhergehenden Bearbeitungen stammen können, etwa beim [[Fließpressen|Kaltfließpressen]], sind ungünstig. [[Kaltwalzen]] oder Hämmern verursacht dagegen kaum Probleme. Die Bearbeitung solcher Werkstücke durch Räumen kommt sogar häufig vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 468 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gusseisen ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gusseisen}}&lt;br /&gt;
[[Gusseisen mit Lamellengraphit]] und [[Gusseisen mit Kugelgraphit]] lassen sich gut bearbeiten, falls eine feine und gleichmäßige [[Graphit]]&amp;amp;shy;verteilung vorliegt und die [[Gusshaut]] vor dem Räumen entfernt wird, zum Beispiel durch [[Kugelstrahlen]]. Größere Anhäufungen von [[Zementit]] – dem Hauptbestandteil von Gusseisen – und [[Schlacke (Verbrennungsrückstand)|Schlackeeinschlüsse]] führen zu hohen lokalen Beanspruchungen der Werkzeuge, die in schlechten Oberflächen resultieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 468 f. in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nichteisenmetalle ===&lt;br /&gt;
Die meisten [[Leichtmetall]]e und deren Legierungen sowie einige [[Bronze]]n lassen sich gut räumen. Die Oberflächenqualitäten sind meist deutlich besser als bei Stahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 469 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Räumen lässt sich nach mehreren Kriterien einteilen. Die in der spanenden Praxis und Fachliteratur häufig angewendete Einteilung nach DIN 8589 erfolgt nach der erzeugten Form in Plan-, Rund-, Schraub-, Profil- und Formräumen. Diese werden jeweils nochmal nach Innenräumen und Außenräumen unterteilt. In der Praxis wird beim Räumen jedoch davon abweichend meist direkt nach Innen- und Außenräumen unterschieden, da diese verschiedene Werkzeuge und Maschinen erfordern.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 467 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gibt es noch die Sonderverfahren Drehräumen und Kettenräumen, sowie die Hartbearbeitung, die meist als [[Trockenbearbeitung]] ohne [[Kühlschmierstoff]] erfolgt und das Hochgeschwindigkeitesräumen mit Schnittgeschwindigkeiten bis 120 m/min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung nach DIN 8589 ===&lt;br /&gt;
In der DIN 8589 werden sämtliche spanenden Fertigungsverfahren definiert und eingeteilt. Alle Verfahren haben dort eine Ordnungsnummer. Bei den Räumverfahren beginnt diese immer mit der Folge 3.2.5. Dies steht für die dritte Hauptgruppe ([[Trennen (Fertigungstechnik)|Trennen]]), die zweite Gruppe ([[Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide]]) und das fünfte Verfahren (Räumen). Die weitere Unterteilung erfolgt nach der erzeugten Form. Die Ordnungsnummer 3.2.5.4 ist nicht belegt, da die spanenden Verfahren nach einem einheitlichen Schema unterteilt werden. Die vierte Verfahrensvariante ist für eine wälzende Vorschubbewegung vorgesehen wie beim [[Wälzfräsen]] oder [[Wälzhobeln]]. Da es beim Räumen keine Vorschubbewegung gibt, entfällt die Ordnungsnummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Planräumen ====&lt;br /&gt;
Das Planräumen trägt die Ordnungsnummer 3.2.5.1 und dient zur Fertigung von ebenen Flächen, die innen oder außen liegen können. Dazu zählen Nuten, die Trennflächen an Zylinderblöcken bei Motoren, und die Auflagefläche von Schrauben an Kurbelwellenlagerdeckeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Spanende Fertigung&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, 2002, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 468 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rundräumen ====&lt;br /&gt;
Das Rundräumen mit der Ordnungsnummer 3.2.5.2 wird nur zum Innenräumen runder Querschnitte eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Spanende Fertigung&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird gelegentlich als kombiniertes Rundräumen und anschließendes Profilräumen mit einem einzigen Werkzeug genutzt, etwa bei der Verzahnungsherstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S.  in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Runde Innenflächen lassen sich durch Bohren oder [[Innendrehen]] meist wirtschaftlicher erzeugen. Für hohe Qualitäten wird das [[Reiben (Fertigungsverfahren)|Reiben]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schraubräumen ====&lt;br /&gt;
Das Schraubräumen mit der Nummer 3.2.5.3 dient zur Herstellung schraubiger Formen, etwa für schrägverzahnte Zahnräder. Dabei wird der geraden Schnittbewegung noch eine rotierende Bewegung überlagert. Beide können entweder vom Werkstück oder Werkzeug ausgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Herbert Fritz, Günter Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fertigungstechnik&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 9. Auflage, 2010, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Profilräumen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Geräumte-Kerbverzahnung2.JPG|mini|Durch Profilräumen gefertigte Innenverzahnung ([[Kerbverzahnung]])]]&lt;br /&gt;
Das Profilräumen mit der Nummer 3.2.5.5 ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Erzeugung beliebiger Profile, die mit einem profilierten Werkzeug hergestellt werden. Anwendungen sind die Herstellung von innenliegenden Profilen wie [[Verzahnung]]en, Innensechskante, Innenvierkante und Mehrkante, [[Hohlrad|Hohlräder]] für automatische Getriebe, [[Schiebemuffe]]n, [[Keilnabe]]n&amp;amp;shy;profile oder [[Keilwelle]]n&amp;amp;shy;profile. Wenn die Profile nicht rotationssymmetrisch sind, kann das Werkzeug seitlich verlaufen, was zu schlechten Lagegenauigkeiten führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenprofile werden ebenfalls hergestellt. Am häufigsten sind Lenkzahnstangen, Lenkmuttern oder Halbbohrungen von Kurbelwellenlagerdeckeln. Außerdem wird es für sogenannte „Tannenbaum“-Profile eingesetzt, mit denen [[Turbinenschaufel]]n an deren Welle verankert werden. Das Außen-Profilräumen eignet sich auch für geschlossene Profile wie Stirnverzahnungen, was als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tubus-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Topfräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Das Werkzeug besteht dabei aus einem hohlen Zylinder mit nach innen gerichteten Schneiden, durch das das Werkstück gedrückt wird. Es gibt auch Varianten mit bewegtem Werkzeug. Räumen von Innenprofilen mit einem Bund wird als [[Sackloch]]&amp;amp;shy;räumen bezeichnet, was jedoch nur selten genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 468 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klocke, Wilfried König: &amp;#039;&amp;#039;Fertigungsverfahren Band 1: Drehen, Fräsen, Bohren&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 8. Auflage, 2008, S. 487 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Formräumen ====&lt;br /&gt;
Das Formräumen trägt die Ordnungsnummer 3.2.5.6 und wird mit gesteuerten kreisförmigen Schnittbewegung zur Erzeugung beliebiger Formen eingesetzt. Es wird unterschieden zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwenkräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit stehendem Werkstück und rotierendem Werkzeug und dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit rotierendem Werkstück ähnlich wie beim [[Drehen (Verfahren)|Drehen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Herbert Fritz, Günter Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fertigungstechnik&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 9. Auflage, 2010, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird außerdem unterschieden zwischen dem einfachen Drehräumen mit gerader Werkzeugbewegung und dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotationsdrehräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit rotierenden Werkzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drehräumen vereint dabei die Vorteile des Drehens als kontinuierlichem Prozess mit denen des Räumens mit vielschneidigen Werkzeugen. Es wurde erstmals 1982 in industriellem Maßstab von amerikanischen Automobilherstellern für die Bearbeitung von Kurbelwellenhauptlagern eingesetzt, war jedoch schon länger bekannt. Wegen der aufwendigen Werkzeuge eignet es sich nur für die Großserien- und Massenproduktion, ist wegen der niedrigen Taktzeiten dafür jedoch sehr gut geeignet. Die Maß- und Formgenauigkeiten sind grundsätzlich gut; Abweichungen von der Rundheit sind jedoch der Kinematik des Verfahrensprinzips geschuldet und lassen sich nicht vermeiden, sind jedoch nicht besonders hoch und liegen zwischen fünf und zehn Mikrometern. Die Rauheiten liegen bei etwa R&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt;=6–8µm und R&amp;lt;sub&amp;gt;a&amp;lt;/sub&amp;gt;=0,5–0,7µm. Falls die Werkzeugbewegung linear ist, ändert sich der [[Vorschubrichtungswinkel]] während der Bearbeitung. Werkzeug-[[Spanwinkel|Span-]] und [[Freiwinkel]] sind daher nicht mehr näherungsweise identisch mit dem Wirk-Span- und Freiwinkel. Außerdem ändert sich die Spanungsdicke während eines Zahneingriffs ähnlich wie beim [[Fräsen]]. Die Schneiden bestehen beim Drehräumen meist aus [[Hartmetall]] oder [[Schneidkeramik]]. Sie werden als [[Wendeschneidplatte]]n in die Werkzeuge eingesetzt, die somit auch an verschiedene Formen angepasst werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klocke, Wilfried König: &amp;#039;&amp;#039;Fertigungsverfahren Band 1: Drehen, Fräsen, Bohren&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 8. Auflage, 2008, S. 490–493.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenräumen ===&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innenräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Weiterleitung hierher fett--&amp;gt; wird das Räumwerkzeug zuerst in das vorgebohrte Loch des Werkstückes durchgeführt und von der anderen Seite gegriffen, bevor die eigentliche Arbeitsbewegung einsetzt. Dabei wird die Räumnadel mit ihren vielen Schneiden durch das Werkstück hindurch gezogen oder auch hindurch gedrückt und erzeugt dabei im Durchbruch des Werkstückes die Kontur der Räumnadel.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Tschätsch: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Zerspantechnik. Verfahren, Werkzeuge, Berechnung.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage, Springer Vieweg, Wiesbaden 2014, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenräumen, Kettenräumen ===&lt;br /&gt;
Wird das Werkzeug außen am Werkstück während des Arbeitshubes entlanggeführt, spricht man vom sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außenräumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei wird durch das Räumwerkzeug eine vorbearbeitete Außenkontur am Werkstück, z. B. die Maulöffnung eines [[Schmieden|geschmiedeten]] Schraubenschlüssels fertig bearbeitet. Wegen der großen Schnitt- und Abdrängkräfte muss das zu bearbeitende Material starr eingespannt und abgestützt werden. Beim Außenräumen kann man bei einem feststehenden Werkzeug auch kontinuierlich Werkstücke vorbeifahren lassen. Dieses Verfahren nennt man Kettenräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Tschätsch: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Zerspantechnik. Verfahren, Werkzeuge, Berechnung.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage, Springer Vieweg, Wiesbaden 2014, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nass-, Trocken-, Hart- und Hochgeschwindigkeitsräumen ===&lt;br /&gt;
Das Räumen wird normalerweise mit [[Kühlschmiermittel]] eingesetzt, um den Abtransport der Späne zu verbessern und um die Entstehung von Wärme durch Schmierung zu vermeiden. Meist werden Öle eingesetzt wegen der normalerweise geringen Schnittgeschwindigkeiten zwischen 1 m/min und 30 m/min. Die Temperaturen liegen dann bei etwa 200 bis 600 °C, sodass [[Schnellarbeitsstahl]] als Schneidstoff eingesetzt werden kann. Bei besonders leistungsfähigen Maschinen können auch bis zu 120 m/min erzielt werden. Die Geschwindigkeiten sind prinzipiell begrenzt, da die Werkzeuge beschleunigt und wieder abgebremst werden müssen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden jedoch die höheren Maschinenkosten für die hohen Geschwindigkeiten akzeptiert, da dadurch auch die Produktivität steigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reduzierung des nötigen Kühlschmiermittels können auch spezielle Beschichtungen eingesetzt werden, die aus mehreren Lagen mit Hartstoffen und schmierstoffhaltigen Weichstoffen bestehen. Außerdem ist prinzipiell eine [[Trockenbearbeitung]] möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S.  in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese ist für die [[Hartbearbeitung]] besonders gebräuchlich. Darunter wird die Bearbeitung von Werkstücken verstanden, die eine Härte von über 60 HRC aufweisen. Die hierfür verwendeten [[Schneidstoffe]] sind mindestens [[Hartmetall]], gelegentlich werden auch Werkzeuge mit [[Wendeschneidplatte]]n aus [[Schneidkeramik]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klocke, Wilfried König: &amp;#039;&amp;#039;Fertigungsverfahren Band 1: Drehen, Fräsen, Bohren&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 8. Auflage, 2008, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumwerkzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Räumwerkzeug]]e bestehen meist aus [[Schnellarbeitsstahl]] (HS), je nach Anwendungsfall auch HSS-E (mit Kobaltlegierung) oder HSS-PM (Pulvermetall) oder mit [[Titannitrid]]-Beschichtung.&lt;br /&gt;
* Außenräumen: Räumdorn&lt;br /&gt;
* Innenräumen: Räumnadel&lt;br /&gt;
Räumwerkzeuge bestehen aus Schaft, Einführung, Zahnung, Führungsstück und Endstück. Im Spanungsteil der Zahnung entsteht durch Staffelung der Schneidezähne die Spanungsdicke &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;. Die Schruppzähne übernehmen den größten Teil der Spanabnahme. Die Schlichtzahnung besteht aus mindestens drei Zähnen. Dabei erzeugen der letzte Schlichtzahn und der erste Zahn der Reserve das Fertigmaß. Jedes Werkzeug verfügt über mindestens drei Reservezähne, die gleiches Profil und identische Abmessungen aufweisen und die Werkstoffoberfläche glätten (kalibrieren). Sie dienen auch als Reserve beim Nachschärfen und sorgen so dafür, dass das teure Werkzeug länger verwendet werden kann. Die Schneidwinkel sowie die Spankammern richten sich nach der Länge der zu räumenden Fläche und der Spanbarkeit des Werkstoffes. Der Freiwinkel ist sehr klein, damit beim Nachschärfen der Zahnbrust das Profil erhalten bleibt. Spanbrechernuten in den Freiflächen verhindern, dass Späne zwischen die seitlichen Freiflächen und die bereits geräumten Flächen dringen und diese aufreißen. Die Zahnteilung muss so gewählt werden, dass möglichst immer zwei bis sechs Zähne gleichzeitig schneiden. Je mehr Zähne im Eingriff sind, desto ruhiger verläuft der Räumvorgang. Allerdings wächst mit der Zahnzahl auch die erforderliche Räumkraft an. Die Schnittgeschwindigkeit beträgt 1–60 m/min. Die [[Spanungsdicke]] beträgt beim Schruppen 0,05 mm und beim Schlichten 0,005 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbare Genauigkeiten ==&lt;br /&gt;
Beim Räumen wird meist in einem einzigen Hub eine Komplettbearbeitung durchgeführt. Die Oberfläche am Werkstück wird dabei vom letzten Schlichtzahn des Werkzeuges erzeugt. Die dahinterliegenden Zähne sind mit diesem identisch und dienen als Reservezähne, wenn der letzte Schlichtzahn nachgeschliffen wird. Der nächste Ersatzzahn wird dann automatisch zum letzten Schlichtzahn. Die erreichbaren Maßgenauigkeiten liegen bei IT7 bis IT9 ([[ISO-Toleranz]]). Die Oberflächenqualität ist umso größer, je besser Schwingungen vermieden oder gedämpft werden können. Die erreichbaren Rauheiten liegen bei R&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,6 bis 25 µm. Die Schwingungen entstehen häufig durch Bewegungen des Werkzeugendes, falls das Werkzeug sehr lang ist und nur durch das Werkstück gezogen wird. Geschobene Werkzeuge neigen dagegen zum Knicken. Jedes Mal, wenn ein weiterer Zahn des Werkzeuges das Werkstück erreicht, steigt die Schnittkraft an. Bei geradegezahnten Werkzeugen mit einem [[Steigung#Steigungs- oder Neigungswinkel|Neigungswinkel]] von Null steigt sie sprunghaft an und begünstigt dadurch Schwingungen. Bei schrägverzahnten Werkzeugen dringen die Schneiden allmählich in den Werkstoff ein und führen somit zu geringeren Schwingungen. Es existieren auch Sonderkonstruktionen, bei denen die Werkzeuge sowohl gezogen als auch geschoben werden, um Schwingungen zu verringern.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schönherr: &amp;#039;&amp;#039;Spanende Fertigung&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, 2002, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Berend Denkena, Hans Kurt Tönshoff: &amp;#039;&amp;#039;Spanen – Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Springer, Berlin 2011, S. 235–260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klink, Karlheinz Hasslach, Walther Maier: &amp;#039;&amp;#039;Räumen&amp;#039;&amp;#039;, S. 475 in: Uwe Heisel, Fritz Klocke, Eckart Uhlmann, Günter Spur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Spanen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hanser, München 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kühlung und Schmierung ==&lt;br /&gt;
Kühlung und Schmierung erhöhen die [[Standzeit (Zerspanen)|Standzeit]] der Werkzeuge. Hier finden [[Kühlschmiermittel]] auf Öl- oder Wasserbasis Anwendung. Auch [[Minimalmengenschmierung]] wird eingesetzt, vor allem bei Werkzeugen aus HSS-PM, sowie solchen mit [[Titanaluminiumnitride|TiAlN]]-Beschichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Räumen bietet überall dort Vorteile, wo Konturen durch drehende Werkzeuge ([[Fräsen]]) oder drehende Werkstücke ([[Drehen (Verfahren)|Drehen]]) nicht erzeugt werden können. Das Verfahren steht für sicheres Einhalten der [[Maßtoleranz]]en und eine hohe [[Oberflächengüte]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schraubenschlüssel]], [[Zahnrad|Zahnräder]] oder [[Nut (Fertigungstechnik)|Nuten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es eignet sich besonders zur Bearbeitung größerer Stückzahlen, da auch komplizierte Profile in kürzester Zeit gefertigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fertigung von Räumnadeln ist recht aufwendig, daher sind die Werkzeuge entsprechend teuer und haben lange Lieferzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der spanenden Fertigungsverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Spanbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Zerspanbarkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Hochgeschwindigkeitszerspanen]]&lt;br /&gt;
* [[Energieumwandlung und Wärme beim Spanen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.designinsite.dk/gifs/pb0441.gif Animiertes Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raumen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanendes Fertigungsverfahren mit geometrisch bestimmter Schneide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan von Hall</name></author>
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