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	<title>Rädigke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:27:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%A4digke&amp;diff=321776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch</title>
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		<updated>2024-09-23T18:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rabenstein/Fläming&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/3/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/37/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 89 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 85&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 105&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 148&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2006-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14823&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033848&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rädigke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Rabenstein/Fläming]] im [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]] im Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Rädigke liegt mit einer Höhe der Ortslage zwischen 85 und 105&amp;amp;nbsp;m NN nördlich der [[Bundesautobahn 9]] an der Landstraße [[Niemegk]] – [[Raben (Rabenstein/Fläming)|Raben]] am Südufer der [[Plane (Fluss)|Plane]] in einer von der [[Saaleeiszeit]] geprägten und welligen Landschaft mit [[Findling]]en aus der Eiszeit im [[Naturpark Hoher Fläming]]. Der Ort grenzt im Norden an [[Buchholz b. Niemegk]], im Osten an [[Neuendorf (Rabenstein/Fläming)|Neuendorf]], im Süden an [[Klein Marzehns]] und im Westen an [[Raben (Rabenstein/Fläming)|Raben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rädike Flurkarte 1804.jpg|mini|Flurkarte aus dem Jahr 1804]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rädigke 01.jpg|mini|Der Dorfteich 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabenstein Fläming Rädicke Kirche Nordwestansicht.JPG|mini|[[Dorfkirche Rädigke]]]]&lt;br /&gt;
Im Hohen [[Fläming]] soll Rädigke der Überlieferung nach der älteste von [[Slawen]] gegründete Ort sein. Der Ortsname ist vermutlich auf slaw. &amp;#039;&amp;#039;Radowe&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Rodowe – Versammlungsplatz&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen oder stellt eine Ableitung des slawischen Personennamens „Roderik“ dar. Auf einer Informationstafel im Ort wird auch &amp;#039;&amp;#039;Rodeko&amp;#039;&amp;#039; als Ursprung angegeben. Experten vermuten, dass sich bereits um 950 ein [[Burgward]] auf dem Wachtelberg hinter der Kirche befand, die nach 983 von den Slawen weiter genutzt wurde. Die Erhebung ist über einen [[Hohlweg]] zu erreichen, der zu dieser Zeit als Burggraben gedient haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel über Rädigke, aufgestellt südlich der Dorfkirche, Stand Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Rädigke wurde in den Jahren 1135 und 1136 mit &amp;#039;&amp;#039;Johann Rodeko&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amt-niemegk.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=5333 Rädigke], Webseite des Amts Niemegk, abgerufen am 1. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verfügte durch die strategisch günstig gelegene Lage (an der [[Furt]] über die Plane an der sogenannten Pferdebrücke und kürzeste Verbindung von Wittenberg nach Belzig und Brandenburg) über eine bedeutende Stellung. Nach 1200 wurde die autochthone slawische Herrschaft durch [[Albrecht I. (Sachsen)|Albrecht I. von Sachsen]] (1212–1260) mit der Einsetzung des Ritters Konrad von Rabenstein – genannt Wolfsauge – auf der neu errichteten [[Burg Rabenstein (Fläming)|Burg Rabenstein]] beendet. Rädigke ist im Ursprung ein [[Rundling]], der zur Zeit der [[Kolonisation]] (nach 1170) zuerst zu einem [[Sackgassendorf]] erweitert wurde. Deutsche Siedler bauten eine Kirche im „Unterdorf“. Im Verlauf der [[Spätmittelalterliche Agrarkrise|Spätmittelalterlichen Agrarkrise]] teilten sich die 13 [[Hufner]] und [[Kossäten]] aus Rädike die [[Wüstung]]en von Neu Niemegk und Wilzhagen 1461 untereinander auf. 1591 folgte die Aufteilung der [[Gemarkung]] Wüstung Wulkow zwischen Raben zu 1/3 und Rädigke zu 2/3. In der Folge hatte Rädigke durch die neu hinzugekommenen 62 [[Hufen]] die größte Gemarkung im Amt Rabenstein. In diesem Jahr erscheint auch erstmals die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rödigke&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort bis auf einen [[Hufe]]n verwüstet. Aus dem Jahr 1708 ist die Wiedererrichtung einer Wassermühle überliefert. Sie befindet sich am Mühlenweg nördlich des Ortskerns am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Mühlenhof&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1727 und 1783 werden der Sohn Andreas sowie der Enkel Peter Jun. des Söldners [[Peter Hagendorf]] als Besitzer des &amp;#039;&amp;#039;Dornberger-Hofs&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. 1804 wurden wieder 13 Höfe offiziell genannt. 1815 gingen der [[Kreis Zauch-Belzig]] und damit auch Rädigke entsprechend den Beschlüssen des [[Wiener Kongress]] als Kriegsbeute an das [[Königreich Preußen]] über. Mit der Ansiedlung eines Schmieds im Jahr 1821 wurde das Handwerkerviertel begründet.  Im Jahr 1837 befanden sich 20 Wohnhäuser im Ort. Nach 1945 wurden im östlichen Teil des Ortes weitere Siedlungshöfe sowie Ställe und Lagerhallen durch die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] errichtet. 1969 erfolgt die Eingemeindung Neuendorfs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rädike&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bernd Moritz, Gerd-Christian Treutler  | Titel=Die Bauerngüter von Rädigke, Hoher Fläming  | Sammelwerk=Brandenburgisches Genealogisches Jahrbuch | Band=5| Nummer= | Datum=2011 | Seiten=51 ff | Online=https://www.bggroteradler.de/opl/bgj/bgj2011.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 wurde der evangelische Theologe [[Friedrich Joseph Grulich]] in Rädigke geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtgemeinde [[Rabenstein/Fläming]] entstand am 1. Juli 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Buchholz bei Niemegk, Garrey (mit den Gemeindeteilen Zixdorf und Wüstemark), Groß Marzehns, Klein Marzehns, [[Raben (Rabenstein/Fläming)|Raben]] und Rädigke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rädigke verfügt über einen [[Camping]]platz, [[Pension (Tourismus)|Pensions]]- und [[Gaststätte]]ngewerbe, Fläming-Bibliothek&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Matte (Text) und Joachim Fieguth (Bild): &amp;#039;&amp;#039;Buddenbrooks und Bauernfrühstück. Der erste und bisher einzige Bibliotheksgasthof Deutschlands befindet sich in Rädigke im Fläming.&amp;#039;&amp;#039; In: neues deutschland vom 11./12. Oktober 2014, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Agrargenossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Rädigke]] ist eine romanische [[Feldsteinkirche]]. Der Grundstein für einen Vorgängerbau aus Holz wurde vermutlich vor 1160 gelegt. Nach den Zerstörungen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erfolgten ein Wiederaufbau und 1858 eine Renovierung des Innenraums. 1903 wurden die Fenster am Kirchenschiff vergrößert. Im Innern befinden sich ein [[Altarretabel]] aus dem Jahr 1690 sowie eine [[Kanzel]] aus dem Jahr 1703.&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Gefallenen der Weltkriege südlich der Dorfkirche&lt;br /&gt;
* Das Gehöft in der Hauptstraße 42 mit Wohnhaus, Torhaus und zwei Stallgebäuden steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
* Gehege mit [[Muffelwild]]&lt;br /&gt;
* Im „Taubenhaus“ werden landwirtschaftliche Technologien und Gerätschaften gezeigt und zu bestimmten Anlässen vorgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Durch seine Nähe zu den Städten [[Potsdam]], [[Treuenbrietzen]], [[Jüterbog]], [[Lutherstadt Wittenberg]], [[Wörlitzer Park]], [[Wiesenburg/Mark|Wiesenburg]] und zur Stadt [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg]] einerseits und seine Lage im [[Naturpark Hoher Fläming]] andererseits bietet Rädigke sich als Ausgangspunkt unterschiedlichster Freizeitaktivitäten und Entdeckungstouren an, z.&amp;amp;nbsp;B. zu den vielen Feldsteinkirchen aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, zu den Wasser- und Bockwindmühlen in den Nachbardörfern, zu den „Riesensteinen“ oder zur „Millionenbrücke“ zwischen Raben, Rädigke und Klein Marzehns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet Rabenstein/Planetal führen der [[Europaradweg R1]] und der [[Europäischer Fernwanderweg E11|Europäische Fernwanderweg E 11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltung ==&lt;br /&gt;
* Lesungen in der Fläming Bibliothek&lt;br /&gt;
* Volksfest Pfingstgelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosemarie Bergholz (†), Günter Kästner (†), [[Helga Kästner]], Bernd Moritz, Gunnar Neubert: Rädigke – Ein Flämingdorf mit Natur und Geschichte, 2021, ISBN 978-3-9823875-0-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Helga Kästner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die kurzgefasste Geschichte des Hohen Flämings, der Dörfer Raben, Rädigke, Wulkow (wüst) sowie der Burg Rabenstein, erzählt von Martin Opitz, erstellt unter Mitarbeit von Stefan Pirnack&amp;#039;&amp;#039;, Treibgut Verlag Berlin, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-niemegk.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=5333 Rädigke], Webseite des Amts Niemegk, abgerufen am 1. März 2016.&lt;br /&gt;
* Rädigke im Internet [http://www.raedigke.de/ private Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/potsdam-mittelmark/aktuell_19990829_Raedigke_PM.html Rädigke] Ortsportrait aus der Serien Landschleicher auf rbb, abgerufen am 2. März 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Rabenstein/Fläming}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radigke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rabenstein/Fläming)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1135]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Plane]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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