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	<title>Räbke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-22T10:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Räbke COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/11/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/52/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Räbke in HE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Helmstedt&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Nord-Elm&lt;br /&gt;
|Höhe              = 134&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38375&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05355&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03154017&lt;br /&gt;
|Adresse           = Steinweg 15&amp;lt;br /&amp;gt;38373 Süpplingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://raebke.de/ raebke.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rainer Angerstein (CDU)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Räbke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Samtgemeinde Nord-Elm]] im [[Landkreis Helmstedt]] in [[Niedersachsen]], die erstmals 1153 als &amp;#039;&amp;#039;Ridepe&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt wird. Das Dorf am Nordostrand des [[Elm (Höhenzug)|Elms]] ist ein Naherholungsort mit einem ausgedehnten Wanderwegnetz, beginnend im [[Quelle|Quellgebiet]] der [[Schunter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elm mit Räbke von Casper Dauthendey 1700.jpg|mini|Räbke auf einer Karte vom Elm um 1700 (nachträglich koloriert)]]&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Räbke gefundene Artefakte aus [[Feuerstein]], Steinwerkzeuge sowie Feuersteinbeile lassen auf eine menschliche Anwesenheit von [[Jäger und Sammler|Jägern und Sammlern]] in der [[Altsteinzeit]] sowie der [[Mittelsteinzeit]] schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Besiedlung in der [[Jungsteinzeit]] durch Ackerbauern und Viehzüchter zeugen zahlreiche auf den Äckern gefundene Artefakte, wie Grünsteinbeile, Schleifsteine und [[Schuhleistenkeil]]e. Bei Ausschachtungsarbeiten für eine Wasserleitung wurde 1950 im südlichen Bereich von Räbke in einer Bodentiefe von etwa einem Meter ein menschliches Skelett entdeckt. Es handelte sich um eine [[Grabbeigabe|beigabenlose]] Bestattung einer Frau in mittlerem Alter in Rücken-Hocker-Lage, die vermutlich in der Jungsteinzeit erfolgte. Die [[Ausgrabung]] nahm der Bodendenkmalpfleger [[Franz Niquet]] vom [[Braunschweigisches Landesmuseum|Braunschweigischen Landesmuseum für Geschichte und Volkstum]] vor. In unmittelbarer Nähe der Fundstelle wurde bereits 1938 ein menschlicher Schädel gefunden, was auf ein vorgeschichtliches Gräberfeld hindeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Niquet: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabung eines wahrscheinlich jungsteinzeitlichen Skeletts&amp;#039;&amp;#039; in: Förderverein Räbker Chronik: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 163–165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räbker Funde aus der [[Bronzezeit]] sind ein Handbeil, eine Klinge und eine Nadel aus Bronze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterlassenschaften aus dem 3. bis 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehen in Form des [[Grabhügelfeld Ole Hai|Grabhügelfeldes Ole Hai]] am Rand des Elms zwischen Räbke und [[Lelm]]. Bereits 1778 beschrieb der Pastor [[Johann Christian Dünnhaupt]] aus Lelm Urnenfunde auf dem Gräberfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Rohde: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und frühgeschichtliche Funde in und um Räbke&amp;#039;&amp;#039; in: Förderverein Räbker Chronik: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 166–167&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird Räbke als &amp;#039;&amp;#039;Ridepe&amp;#039;&amp;#039; in einem auf [[Burg Gatersleben]] unterzeichneten Dokument des Bischofs [[Ulrich von Halberstadt]], als er am 2. Dezember 1153 die Besitzungen des Klosters [[Kloster Berge|St. Johannes]] bestätigte. Danach gehörten dem Kloster unter anderem Häuser und Ackerland in Räbke. In weiteren urkundlichen Erwähnungen wird Räbke 1225 als &amp;#039;&amp;#039;Redepe&amp;#039;&amp;#039;, 1333 als &amp;#039;&amp;#039;Rideppe&amp;#039;&amp;#039; und 1399 als &amp;#039;&amp;#039;Redepke&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der damalige Ortsname basiert auf dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;rid-apa&amp;#039;&amp;#039;, was Rietwasser bedeutete. Das Riet steht dabei für Riede, womit ein kleiner [[Bach (Gewässer)|Bach]] gemeint ist. Wahrscheinlich basiert die Benennung auf der Schunter, die rund 1&amp;amp;nbsp;km nach ihrer Quelle den Ort passiert und dort ein kleines Gewässer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Räbke war von Anfang an zu größten Teilen in Besitz von Adel und Kirche. Insgesamt drei Siedlungen gab es um Räbke, die in der [[Wüstung#Spätmittelalterliche_Wüstungsperiode_und_Wüstungsursachen|spätmittelalterlichen Wüstungsperiode]] aufgegeben wurden. Durch den Zuzug von [[Kötter|Kötern]] und [[Brinksitzer]]n aus den aufgegebenen Siedlungen bildete sich im [[Mittelalter]] die heutige Struktur des [[Haufendorf]]es Räbke heraus. Eine Wüstung ist die südwestlich des Dorfes gelegene einstige Siedlung [[Dittenrode]]. Nach dem Versiegen einer Quelle siedelten die Bewohner von Dittenrode nach Räbke über, so dass die Siedlung zwischen 1345 und 1461 [[Wüstung|wüst]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlengeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wassermühle Liesebach Mühlenbach.jpg|mini|[[Wassermühle Liesebach]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Räbker Mühlengeschichte}}&lt;br /&gt;
Durch die Lage an der Schunter war Räbke bereits seit dem 13. Jahrhundert ein bevorzugter Standort für [[Wassermühle]]n. 1939 führte das Mühlenkataster folgende sieben Wassermühlen im Ort auf: [[Obermühle (Räbke)|Obermühle]], [[Amtsmahlmühle (Räbke)|Amtsmahlmühle]], [[Mönchsmühle (Räbke)|Mönchsmühle]], [[Ölmühle Räbke|Ölmühle]], [[Mühle Prinzhorn]], [[Mittelmühle (Räbke)|Mittelmühle]] und die heute wieder funktionsfähige [[Wassermühle Liesebach]]. Eine weitere Mühle war die bereits im 18. Jahrhundert wüst gefallene [[Untermühle (Räbke)|Untermühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. und 19. Jahrhundert war Räbke mit dem Gewerbezweig von [[Papiermühle]]n an der Schunter ein bedeutender Ort in der überregionalen Produktion von [[Papier]]. Das war durch die quellnahe Lage mit sauberem Schunterwasser und die Nähe zur [[Universität Helmstedt]] mit ihrem erheblichen Papierbedarf für Bücher bedingt. Anfang des 18. Jahrhunderts waren vier der mindestens acht Wassermühlen im Ort Papiermühlen, mehr als irgendwo sonst im Bereich des heutigen Niedersachsens auf so engem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbke Einfahrt Erholungspark Elm.jpg|mini|Einfahrt zum Ferienpark Nord-Elm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 trat die Gemeinde Räbke der in diesem Jahr gebildeten [[Samtgemeinde]] Nord-Elm bei, da absehbar war, dass sie künftigen Verwaltungsaufgaben nicht mehr gewachsen war. Ausschlaggebend für die Beitrittsentscheidung durch den Räbker Gemeinderat war, dass die Gemeinde ihre Selbstständigkeit weitgehend behalten konnte. Während Verwaltungsaufgaben zu Steuer- und Schulwesen, Friedhofsverwaltung, Abwasser sowie Brandschutz abgegeben wurden, blieb die Finanzhoheit erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfbild mit dem Gebäudebestand aus Fachwerkhäusern und Bauernhöfen des 19. Jahrhunderts blieb bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu gleich. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 600 Personen von 1938 auf über 1300 Personen im Jahr 1952. Der Zuzug erfolgte durch [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] und durch Ausgebombte aus den Großstädten. Während der Wohnungsnot durch die Zuzüge nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Anfang der 1950er Jahre nur einzelne Siedlungshäuser errichtet. Das erste Neubaugebiet war das Baugebiet „Am Heergarten“, das zwischen 1960 und 1975 entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Röhr: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugebiete Arme Reihe und Am Heergarten&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 177–179&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 hatte sich die Einwohnerzahl wieder auf dem Vorkriegsstand eingependelt und war bis 1980 mit 530 Personen rückläufig. Zu dem Zeitpunkt hatte das Dorf weniger Einwohner als 1750. Mitte der 1980er Jahre stieg die Einwohnerzahl durch neue Baugebiete wieder an. Von 1979 bis 1999 entstand das Baugebiet „Am Kirchberg“.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Röhr: &amp;#039;&amp;#039;Das Baugebiet  „Am Kirchberg“&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 180–181&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2017 entsteht das Baugebiet „Bischofsberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsrand am Elmhang entstand von 1978 bis 1981 der &amp;#039;&amp;#039;Ferienpark Nord-Elm&amp;#039;&amp;#039; als Naherholungsanlage mit Freibad, dem Schuntersee, einem Campingplatz und einer größeren [[Ferienhaus]]siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Räbke Schunter.jpg|Ortsbild Räbke mit [[Schunter]] und [[St.-Stephani-Kirche (Räbke)|St.-Stephani-Kirche]]&lt;br /&gt;
Räbke Dorfmitte Schunter Gedenkstein.jpg|Dorfmitte mit Schunter&lt;br /&gt;
Räbke Schunter Wasserfall.jpg|Abzweig von der Schunter zum Mühlengraben (im Vordergrund)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung nach Gemeinderatswahl 2021&lt;br /&gt;
| SPD|FDP|CDU&lt;br /&gt;
| SPD = 2&lt;br /&gt;
| CDU = 6&lt;br /&gt;
| FDP = 1  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Kommunalwahl 2021|JAHRNEU=2021|ERGEBNIS1=65.39|ERGEBNIS2=26.80|ERGEBNIS3=7.81|PARTEI1=CDU|PARTEI2=SPD|PARTEI3=FDP|DIFF2=ja|AUSRICHTUNG=rechts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Laut den Unterlagen der Gemeinde Räbke gab es seit Ende des 19. Jahrhunderts folgende Bürgermeister:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Bürgermeister im letzten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; in: Förderverein Räbker Chronik: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 298&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #1C86EE; color: #000000;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! von || bis || Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1889 ||1923 ||Heinrich Vahldiek&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923 ||1933 ||Fritz Weibusch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933 ||1943 ||Heinrich Kremling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1943 ||1945 ||Karl Langemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945 ||1946 ||Fritz Weibusch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 ||1952 ||Robert Probst (Gemeindedirektor)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947 ||1948 ||Herbert Homann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948 ||1952 ||Wilhelm Raschke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952 ||1979 ||Willi Siems&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1979 ||1981 ||Siegfried Helmhold&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981 ||1991 ||Gerhard Hube&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991 ||1996 ||Werner Borkam&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996 ||2006 ||Klaus Röhr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006 || ||Rainer Angerstein ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten lebten die Einwohner hauptsächlich von der Landwirtschaft oder betrieben Geschäfte sowie kleine Handwerksbetriebe. Im Jahr 1950 gab es 41 Gewerbetreibende, deren Zahl sich 1976 auf 10 verringert hatte und danach weiter zurückging. Im Landwirtschaftsbereich bestanden im Jahr 2007 fünf Vollerwerbs- und drei Nebenerwerbsbetriebe. Die fruchtbaren Böden in der Gemarkung sorgen für einen ertragreichen Ackerbau mit Zuckerrüben, Raps und Getreide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Unternehmen gab es mit Stand vom Jahr 2007 einen Maschinenbauhersteller und eine Tischlerei mit einem Holzsägewerk. Heute (Stand: 2022) gibt es ein Elektrounternehmen im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bankfiliale und die Poststelle wurden etwa um das Jahr 2000 geschlossen. Die zeitweise fünf bestehenden Gastwirtschaften sind heute (2019) alle geschlossen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbke Wasserleitungsgenossenschaft Pumpenhaus.jpg|mini|Pumpenhaus der Wasserleitungsgenossenschaft]]&lt;br /&gt;
; Wasserleitungsgenossenschaft&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine eigene Trinkwassergewinnung und -versorgung durch die &amp;#039;&amp;#039;Räbker Wasserleitungsgenossenschaft [[Genossenschaft#Rechtsform|eG]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1893 von 66 Grundstücksbesitzern gegründet, um die Wassergewinnung aus Brunnen abzulösen. Das Trinkwasser wurde in einem Brunnen oberhalb des Dorfes gewonnen und in einer Wasserleitung ins Dorf geleitet. Die Leitung wurde anfangs mit Eigendruck durch natürliches Gefälle betrieben. Aufgrund des Anstiegs der Einwohnerzahl in Räbke nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1949 ein neuer Brunnen von 12 Meter Tiefe gebohrt und mit einem Pumpenhaus überbaut. Erst 1975 waren alle Abnehmer mit Wasserzählern zur Verbrauchsberechnung ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Die Räbker Wasserleitungsgenossenschaft &amp;#039;&amp;#039; in:  &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005, S. 35–41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
Seit 2013 liegt Räbke an einem der [[Wege der Jakobspilger]]. In der [[St.-Stephani-Kirche (Räbke)|Sankt-Stephani-Kirche]] befindet sich eine Station des Braunschweiger [[Jakobsweg]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfalen-portal.de/file/Pilgerkarte_150517_mbms.pdf Pilgerkarte für Ostfalen] (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen [[Magdeburg]] und [[Corvey]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Branahl: [https://www.thzbs.de/uploads/tx_rtgfiles/Kirchenzeitung_Hildesheim_16.06.2019.pdf &amp;#039;&amp;#039;Buen Camino. Auch im Bistum&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;KirchenZeitung für das Bistum Hildesheim&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juni 2019 (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Route entlang dem [[Hellweg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räbke liegt am 2019 eröffneten [[Schunter-Radweg]], der von den beim Ort gelegenen Quellen über 71 km bis zur Mündung des Flusses in die [[Oker]] bei Braunschweig führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schunterquellen ===&lt;br /&gt;
Die [[Quelle]]n der Schunter sind ein [[Naturdenkmal]]. Sie liegen etwa einen Kilometer oberhalb von Räbke in Höhe des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Zur Schunterquelle&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe eines Ferienhaus-Parks. Mehrere Quelltöpfe befinden sich in einem meist trockenen Graben sowie in einem [[erdfall]]artigen kurzen Seitental, aus denen das Wasser eher unscheinbar hervortritt. Dennoch ist die [[Schüttung (Hydrologie)|Schüttung]] der aus den ver[[karst]]eten [[Muschelkalk]]-Schichten austretenden Quellen so stark, dass schon nach wenigen Metern das Bachbett zwei Meter Breite erreicht. Die Schunter fließt von ihrer Quelle zunächst nach Nordosten in Richtung Räbke. Sie speist den künstlich angelegten Schuntersee rund 500 Meter nach der Quelle. Er hat eine Größe von etwa einem Hektar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Schunterquelle zwei Arme.jpg|Quelltöpfe der Schunter&lt;br /&gt;
File:Schunter Quelle Infotafel mit Weg Nr.jpg|Informationstafel an der Quelle&lt;br /&gt;
Datei:Schunter Quelle Schunter Radweg.jpg|[[Schunter-Radweg]] an der Quelle&lt;br /&gt;
File:Schunter Quelle Schuntersee Baum.jpg|Schuntersee &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Räbke}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Räbke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfbild ist von zahlreichen [[Vierseithof]]anlagen geprägt, die überwiegend im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut wurden. In Räbke gibt einen überdurchschnittlich hohen Bestand an [[Baudenkmal]]en im historischen Ortskern. Der Ort hebt sich mit seinen gut erhaltenen [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] von den anderen Dörfern der Elm-Börde-Region ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im historischen Dorfkern, der unter [[Denkmalschutz]] steht,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32630280/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Ortskern Räbke&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht ein Geflecht an kleinen Wegen mit erhaltenen Kalksteinpflasterungen. Die Schunter verläuft als Schunterlauf und Mühlengraben zweigeteilt durch den Ort. Der Bach ist in Teilen wieder freigelegt und stellenweise mit alten Materialien durch Brücken und Pflasterungen wieder hergestellt. Es gibt einen großen Bestand an [[Linden (Gattung)|Lindenbäumen]] im Dorf, die vor allem am Schunterlauf und am Mühlengraben stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortskirche [[St.-Stephani-Kirche (Räbke)|St.-Stephani]] wurde 1801 nach dem Abriss einer baufälligen Vorgängerkirche erbaut. Wegen ihrer quadratischen Bauform, die von den Kirchen des Umgegend abweicht, wird das Gotteshaus im [[Volksmund]] auch als [[Kaffeemühle]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwa 70 × 70 Meter große [[Thieplatz von Räbke]] am Nordrand des Dorfes ist der einzige [[Thie]] im [[Braunschweiger Land]], der in seiner früheren Größe erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Räbke Kirche.jpg|[[St.-Stephani-Kirche (Räbke)|St.-Stephani-Kirche Räbke]]&lt;br /&gt;
Räbke Breite Strasse 88 Wohnhaus.jpg|Ein [[Vierseithof]]anlage mit hohem Durchfahrtstor&lt;br /&gt;
Räbke Hauptstrasse 3 Wohnhaus.jpg|Ein typisches Wohnhaus einer Hofanlage als zweigeschossiger Fachwerkbau&lt;br /&gt;
Räbke Thieplatz Winter.jpg|[[Thieplatz von Räbke]] am Ortsrand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfwettbewerbe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbke Stein Dorfwettbewerbe 2019.jpg|mini|Gedenkstein zur Teilnahme an den Dorfwettbewerben in der Ortsmitte an der Schunter, 2019 ]]&lt;br /&gt;
Räbke wurde 1994 im Landkreis Helmstedt Sieger des Wettbewerbs &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf soll schöner werden]]&amp;#039;&amp;#039;. 2007 nahm das Dorf&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ml.niedersachsen.de/download/3575/Abschlussbericht.pdf &amp;#039;&amp;#039;22. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2005/2007&amp;#039;&amp;#039;] (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; am Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf hat Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; teil. Bei einer erneuten Teilnahme im Jahr 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://regionalwolfenbuettel.de/unser-dorf-hat-zukunft-winnigstedt-raebke-und-warberg-weiter/ &amp;#039;&amp;#039;„Unser Dorf hat Zukunft“: Winnigstedt, Räbke und Warberg weiter&amp;#039;&amp;#039;] bei regionalWolfenbüttel.de vom 6. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Räbke mit zwei weiteren Dörfern in Niedersachsen für den Bundeswettbewerb nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ml.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/niedersaechsischer-dorfwettbewerb-entschieden-168366.html &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischer Dorfwettbewerb entschieden&amp;#039;&amp;#039;], Presseinformation des Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 31. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ergebnis wurde Räbke neben 14 weiteren Dörfern mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ml.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/unser-dorf-hat-zukunft-medaillen-regen-fur-niedersachsen-178728.html &amp;#039;&amp;#039;„Unser Dorf hat Zukunft“ – Medaillen-Regen für Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;] Presseinformation des [[Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]] vom 11. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Teilnahme von 1994 wurde in der Ortsmitte an der Schunter ein Gedenkstein aufgestellt, der nach der Auszeichnung von 2019 erneuert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehort ===&lt;br /&gt;
Räbke ist bisher Drehort folgender Filme gewesen:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://robert.cyty.com/drehorte.html &amp;#039;&amp;#039;Film-Drehorte/Locations in der Region Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;] bei Region Braunschweig Ostfalen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.samtgemeinde-nord-elm.de/mitgliedsgemeinden/raebke.html Gemeinde Räbke] bei Samtgemeinde Nord Elm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Eskalation&amp;#039;&amp;#039; unter dem Arbeitstitel &amp;#039;&amp;#039;Treibjagd&amp;#039;&amp;#039;, nach einem Kriminalroman von [[Dieter Wellershoff]]&lt;br /&gt;
* 1977–1982: [[Neues aus Uhlenbusch]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Böseckendorf – Die Nacht, in der ein Dorf verschwand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Christian Gropius]] (1776–1850), Unternehmer, Archäologe und Diplomat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frühgeschichte des Buchhandels und Verlagswesens in der alten Universitätsstadt Helmstedt sowie die Geschichte der einst bedeutenden Papiermühlen zu Räbke am Elm und Salzdahlum / Helmstedter und Räbker Buch- und Papiergeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lehrte 1994, ISBN 978-3-9803642-0-1&lt;br /&gt;
* Förderverein Räbker Chronik: (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Ein Dorf am Elmesrand&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 2005&lt;br /&gt;
* Joachim Lehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Räbke. Niedersachsens altes Papiermacherdorf. Einst Standort bedeutender Papiermühlen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Räbker Förderverein Mühle Liesebach e.&amp;amp;nbsp;V., 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://raebke.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.samtgemeinde-nord-elm.de/gemeinde-raebke Ortsbeschreibung] bei der Samtgemeinde Nord Elm&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Raebke1.htm Räbke auf Braunschweig-Touren]&lt;br /&gt;
* Joachim Lehrmann: [https://web.archive.org/web/20120717023524/http://www.raebke.de:80/geschichte.htm &amp;#039;&amp;#039;Kleines Dorf mit großer Papiergeschichte !&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Helmstedt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1030348782|VIAF=295275234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rabke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räbke| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schunter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1153]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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