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	<title>Qutb Minar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:23:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-04-21T09:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Qutb Minar 2011.jpg|mini|hochkant|Qutb Minar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qutb Minar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{urS|قطب مینار&amp;amp;lrm;}}) ist ein Sieges- und Wachturm sowie ein [[Minarett]] im [[Qutb-Komplex]] in [[Delhi]] ([[Indien]]). Es gilt als frühes Meisterwerk der [[Indo-islamische Architektur|indo-islamischen Architektur]] und zählt zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt. Seit 1993 ist es als Teil des Qutb-Komplexes als [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]] anerkannt. Eine Besteigung ist für Besucher nicht mehr erlaubt, seitdem im Jahr 1981 bei einem Stromausfall und einer nachfolgenden [[Massenpanik]] 45 Menschen ums Leben kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die exakte Bauzeit des Qutb Minar ist nicht bekannt. Der Grundstein wurde wahrscheinlich Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts – also etwa knapp zehn Jahre nach Fertigstellung der benachbarten [[Quwwat-ul-Islam-Moschee]] – unter [[Qutb-ud-Din Aibak]] nach dem Sieg der [[Moslem]]s über die [[Hindu]]s gelegt. Als Vorbilder dienten einige Turmbauten aus dem heutigen Afghanistan, Iran und Zentralasien, die ebenfalls nicht unmittelbar an eine Moschee gekoppelt waren. Zwischen 1211 und 1236 wurden die oberen Geschosse des Qutb Minar durch seinen Schwiegersohn und Nachfolger [[Iltutmish|Shams-ud-din Iltutmish]] fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Inschriften auf der Oberfläche des vierten und fünften Turmgeschosses wurde das Qutb Minar während den Regierungszeiten [[Firuz Schah Tughluq]]s (reg. 1351–1388) und [[Sikandar Lodi]]s (reg. 1489–1517) repariert. Dies geschah unter Firuz Schah Tughluq angeblich nach einer Beschädigung durch Blitzschlag oder Erdbeben im Jahr 1368; allerdings sind die Angaben über die Ursachen der Beschädigungen des Qutb Minar widersprüchlich. Firuz Schah Tughluq ließ die beiden obersten Stockwerke aus Sandstein durch die heute noch erhaltenen, teilweise aus weißem [[Marmor]] bestehenden, ersetzen. Die Reparatur unter Sikandar Lodi erfolgte nach einer Beschädigung um das Jahr 1503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1800 wurde das Qutb Minar erneut beschädigt; diese Schäden wurden bis zum Jahr 1829 durch Major R. Smith, einen [[Britisch-Indien|britischen]] Ingenieur behoben. Dabei wurde auch eine [[Laterne (Architektur)|Laterne]] von Firuz Schah Tughluq auf der Turmspitze durch eine neue ersetzt. Die alte Laterne wurde im Jahr 1848 von [[Henry Hardinge, 1. Viscount Hardinge]] entfernt und in der Gartenanlage aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1946 beging die [[Maharadscha|Maharani]] &amp;#039;&amp;#039;Tara Devi&amp;#039;&amp;#039; (die gebürtige [[Tschechien|Tschechin]] Evgenia Grosupova), sechste Frau von [[Jagatjit Singh]], Maharadscha von [[Kapurthala (Staat)|Kapurthala]], [[Suizid]], indem sie sich vom Qutb Minar stürzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;livehist-180930&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akshay Chavan |url=https://www.livehistoryindia.com/cover-story/2018/09/30/kapurthalas-spanish-maharani |titel=Kapurthala’s Spanish Maharani |werk=livehistoryindia.com |sprache=en |datum=2018-09-30 |abruf=2020-09-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201209231843/https://www.livehistoryindia.com/cover-story/2018/09/30/kapurthalas-spanish-maharani |archiv-datum=2020-12-09 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-21 09:23:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Qutb Minar ist ein durch Balkone &amp;#039;&amp;#039;([[scherefe]]s)&amp;#039;&amp;#039; in der Höhe gegliederter fünfgeschossiger Turmbau aus rotem – teilweise auch hellem – Sandstein mit einer Höhe von 72,30&amp;amp;nbsp;m (29,10&amp;amp;nbsp;m / 15,39&amp;amp;nbsp;m / 12,31&amp;amp;nbsp;m / 7,30&amp;amp;nbsp;m / 7,00&amp;amp;nbsp;m + Kuppelhöhe 1,20&amp;amp;nbsp;m) und einem sich kontinuierlich verjüngenden Durchmesser von 13,70&amp;amp;nbsp;m an der Basis und 2,75&amp;amp;nbsp;m an der Spitze. Die Baukörper der drei unteren Stockwerke sind stark gegliedert – im Erdgeschoss wechseln runde und eckige [[Dienst (Architektur)|Dienste]] einander ab; im zweiten Geschoss finden sich nur runde Dienste und im dritten Geschoss nur eckige. Beachtenswert ist der Wechsel zwischen dunkelrotem und gelblichem Sandstein in den beiden unteren Geschossen; die dunkelroten Bänder enthalten [[Kalligraphie|kalligraphische Inschriften]] (Koranverse, Lobpreisungen Allahs etc.). Die vorspringenden umlaufenden Balkone ruhen auf [[Muqarnas]]-Gesimsen. Der Eingang befindet sich auf der zur Moschee weisenden Nordseite; die [[Wendeltreppe]] im Innern wird von winzigen Fensterschlitzen belichtet.&lt;br /&gt;
=== Vorbilder ===&lt;br /&gt;
Als Vorbild für das untere Stockwerk, dessen Durchmesser an der Basis ca. 14&amp;amp;nbsp;m und am ersten Balkon ca. 9&amp;amp;nbsp;m beträgt, wird das vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammende Minarett von Khwaja Siyah Push in [[Sistan]] genannt. Das zweite Geschoss ähnelt dem 1108/9 fertiggestellten Turm von Jar Kurgan&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archnet.org/sites/3951/media_contents/43906 &amp;#039;&amp;#039;Minar-i Jar Kurgan.&amp;#039;&amp;#039;] ArchNet&amp;lt;/ref&amp;gt; im Südosten von Usbekistan. Der Wechsel zwischen runden und eckigen Diensten könnte aber auch als Kombination der beiden älteren Minarette von [[Ghazni]] und [[Minarett von Dschām|Dscham]] und somit als politische Aussage (Vereinigung bzw. Nachfolge der Macht der Vorgängerdynastien der [[Ghaznawiden]] und [[Ghuriden]]) zu verstehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger ===&lt;br /&gt;
Als spätere Nachahmungen des Qutb Minar gelten u.&amp;amp;nbsp;a. das um die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaute &amp;#039;&amp;#039;Chand Minar&amp;#039;&amp;#039; in [[Daulatabad]] und vor allem das unter [[Shah Jahan]] im 17. Jahrhundert erbaute &amp;#039;&amp;#039;Hashtsal Minar&amp;#039;&amp;#039; im gleichnamigen Dorf (bei [[Uttam Nagar]]), das ebenfalls zum Großraum Delhi gehört. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Hiran Minar (Fatehpur Sikri)|Hiran Minar]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Fatehpur Sikri]], das &amp;#039;&amp;#039;[[Chor Minar (Delhi)|Chor Minar]]&amp;#039;&amp;#039; im Süden von Delhi, das &amp;#039;&amp;#039;Nim Sara-i Minar&amp;#039;&amp;#039; in Old Malda (Malda-Distrikt) in [[Westbengalen]] und &amp;#039;&amp;#039;Jahangiri’s Minar&amp;#039;&amp;#039; in [[Sheikhupura]], Pakistan (um 1620) sind nur mit großen Einschränkungen als Nachfolgebauten zu werten; gleiches gilt für die Dachtürmchen &amp;#039;&amp;#039;([[guldasta]]s)&amp;#039;&amp;#039; auf Moscheen und Mausoleen der Mogulzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Minar of Qutub.JPG|Farbwechsel der Steine&lt;br /&gt;
Qutab Minar, details, New Delhi, India 01.jpg|Detail der Steinmetzarbeiten an einem Balkon&lt;br /&gt;
Qutab Minar, details, New Delhi, India 02.jpg|Detail der Steinmetzarbeiten&lt;br /&gt;
Details of top storey of Qutb Minar, Delhi.jpg|Oberstes Stockwerk&lt;br /&gt;
Qutub Minar 02.jpg|Ehemalige [[Laterne (Architektur)|Laterne]] des Qutb Minar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John Irwin: &amp;#039;&amp;#039;Islam and the Cosmic Pillar.&amp;#039;&amp;#039; In: Marianne Yaldiz, Wibke Lobo (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Investigating Indian Art. Proceedings of a Symposium on the Development of Early Buddhist and Hindu Iconography held at the Museum of Indian Art Berlin in May 1986.&amp;#039;&amp;#039; Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1987, S. 133–145&lt;br /&gt;
* Ebba Koch: &amp;#039;&amp;#039;The Copies of the Quṭb Mīnār.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran,&amp;#039;&amp;#039; vol. 29, 1991, S. 95–107&lt;br /&gt;
* Andrew Petersen: [http://archnet.org/publications/8806 &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Islamic architecture.&amp;#039;&amp;#039;] Routledge, London/New York 1996, S. 242f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=233}}&lt;br /&gt;
* [http://archnet.org/sites/2542 &amp;#039;&amp;#039;Qutb Minar.&amp;#039;&amp;#039;] ArchNet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=28/31/27.68/N |EW=77/11/7.62/E |type=landmark |region=IN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Delhi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minarett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultanat von Delhi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massenpanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. oder 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siegesdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalsturm]]&lt;/div&gt;</summary>
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