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	<title>Quod non legitur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:46:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Benatrevqre: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2021-12-14T11:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quod non legitur, non creditur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;quod non est in actis, non est in mundo&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Prozessmaxime]] aus dem [[Römisches Recht|römischen Recht]]. Sie wird allgemein übersetzt als „Was nicht gelesen wird, wird nicht geglaubt“ beziehungsweise „Was nicht in den Akten steht, ist auch nicht in der Welt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist gemeint, dass im [[Gerichtsprozess]] nur das Berücksichtigung findet, was schriftlich niedergelegt worden ist, insbesondere in den [[Akte|Gerichtsakten]]. Diese Maxime steht im Gegensatz zu der Kultur der [[Mündlichkeitsgrundsatz|Mündlichkeit]] im [[Gemeines Recht|deutschen Recht]], wie sie von [[Schultheiß]]en und [[Schöffe (historisch)|Schöffen]] praktiziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.ulb.uni-muenster.de/hbw/bibliotheken/recklinghausen-petrinum/kordes.html#5  Matthias Kordes: &amp;#039;&amp;#039;Spuren des Reichskammergerichts in der Bibliotheca Petrina?&amp;#039;&amp;#039;] [[Westfälische Wilhelms-Universität]] Münster, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders war es jedoch vor dem [[Reichskammergericht#Prozessrecht|Reichskammergericht]]. Dort galt der Grundsatz der Schriftlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Verfahrensgrundsätze sind im heutigen deutschen Recht erhalten. So verhandeln die Parteien gemäß {{§|128|zpo|juris}} Abs. 1 ZPO über den Rechtsstreit vor dem erkennenden Gericht in der Regel mündlich. Die mündliche Verhandlung wird jedoch durch Schriftsätze, die zu Gericht einzureichen sind, vorbereitet ({{§|129|zpo|juris}}, {{§|130|zpo|juris}} ZPO).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lexexakt.de/index.php/glossar/muendlichkeitsprinzip.php lexexakt.de: &amp;#039;&amp;#039;Mündlichkeitsprinzip&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Benatrevqre</name></author>
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