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	<title>Quitzin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:32:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quitzin&amp;diff=650694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-21T12:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Quitzin, Jagdschloss (2008-04-20).JPG|mini|hochkant=1.0|[[Jagdschloss Quitzin]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quitzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Splietsdorf]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]]. Der Ort liegt im Tal der [[Trebel]], sieben Kilometer nordwestlich von [[Grimmen]]. Das [[Jagdschloss Quitzin]] ist ein bedeutendes [[Kulturdenkmal]] in [[Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
;Name&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich aus dem alten &amp;#039;&amp;#039;Kučin&amp;#039;&amp;#039;, entstanden aus dem Zunamen &amp;#039;&amp;#039;Kuča&amp;#039;&amp;#039;, ab. In Urkunden finden sich die Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;curiam in Quitsin&amp;#039;&amp;#039; (1320–23), &amp;#039;&amp;#039;Quißin&amp;#039;&amp;#039; (1618) und &amp;#039;&amp;#039;Quitzin&amp;#039;&amp;#039; (seit 1631).&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde VII. Kreis Nordvorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Druckhaus Panzig, Greifswald 2007, ISBN 3-86006-266-2, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Frühe Besiedlung&lt;br /&gt;
Historische Funde belegen bereits eine frühe Besiedlung der Gemarkung. Zu diesen zählen Siedlungskeramik (Wandungsscherben und -ränder) sowie Eisenschlacke aus der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] und der [[Völkerwanderungszeit]] und teilweise gegurtete jungslawische Keramik aus der [[Slawen]]zeit. Aus dem Zeitraum des [[Mittelalter]]s und der [[Neuzeit]] wurden durch Auswertung von Preußischen Urmesstischblättern eine Kalkofen[[wüstung]], eine Mühlenwüstung und eine ehemalige Ziegelei ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bodendenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und Archäologisches Landesmuseum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern. Jahrbuch 2001. Band 49.&amp;#039;&amp;#039; Lübstorf 2002, {{ISSN|0947-3998}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine frühe Besiedlung weisen auch eine in unmittelbarer Nähe des heutigen Schlosses befindliche Burgwallanlage einer Ringburg, die im 13. Jahrhundert entstand und von einem Wassergraben umgeben war, und ebenso der slawische Name Quitzin hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut und Jagdschloss ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jagdschloss Quitzin}}&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus ist ein dreigeschossiger, fünf- bzw. dreiachsiger, blockhafter Putzbau mit einem hofseitigen [[Mittelrisalit]] mit einem wappenverzierten Dreiecksgiebel. Die beiden eingeschossigen Seitenflügel stammen aus der gleichen Zeit. Alle Gebäude haben hohe [[Mansarddach|Mansarddächer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Neubearbeitung, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 429&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen liegt in einem großen [[Schlosspark|Landschaftspark]], der ursprünglich als [[barock]]er Garten angelegt wurde und in die Trebelniederung übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Quitzin(1696).png|mini|Lageplan von Quitzin (1696)]]&lt;br /&gt;
Das Gutshaus wurde erstmals um 1457 erwähnt. Es wurde 1607 im Stil der [[Backsteinrenaissance]] auf dem Gewölbe einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Um 1723 wurde es im Stil des [[Barock]]s zum [[Jagdschloss]] umgebaut und überformt. 1909/10&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verkauf der Güter Quitzin und Roloffshagen von Rittmeister Waldemar Reimer an Herrn Werner von Veltheim. 1909-1910 (Akte) |Hrsg=Brandenburgisches Landeshauptarchiv |Sammelwerk=BLHA |Band=Rep. |Nummer=37 Schönfließ 5 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Quitzin, Roloffshagen, Potsdam |Datum=1910 |Seiten=1 f. |Online=http://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1100339 |Abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam das Gut von Rittmeister Waldemar Reimer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Niekammer’s Güter Adressbücher. I. Pommersches Güter-Adressbuch. 1905. Verzeichnis sämtlicher Güter mit Angabe der Guts-Eigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. Handbuch der Königlichen Behörden nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Hrsg=Paul Niekammer |Sammelwerk=GAB |Band=Regierungsbezirk Stralsund |Nummer=Kreis Grimmen |Auflage=2 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stettin |Datum=1904-12 |Seiten=218–219 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0427417-2-1905#lg=1&amp;amp;slide=272 |Abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Werner von Veltheim]]. Die Familie soll bereits 1937 (teils) enteignet worden sein. Das steht im Widerspruch zum auf direkten Eigenangaben &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adressbuch Pommern&amp;#039;&amp;#039; von 1939. Denn hier wurde der Sohn [[Burghard von Veltheim-Quitzin]] (1873–1951) als Grundbesitzer der 650 ha Gutsland aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen; nach amtlichen Quellen |Hrsg=H. Seeliger |Sammelwerk=Letzte Ausgabe Reihe Paul Niekammer |Band=Band I f. Ausgabe Pommern |Nummer=Kreis Grimmen |Auflage=9 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1939 |Seiten=29 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_der_Prov/LzgDEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Veltheim+Quitzin+1939&amp;amp;pg=PA29&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1945 war im Schloss ein [[Wehrertüchtigungslager]] der [[Schutzstaffel|SS]]. Das Gut wurde ab 1945 aufgesiedelt. Der Gutshof war zunächst Flüchtlingslager. Ab 1971 bis 1990 nutzte die [[Zivilverteidigung|Zivilverteidigung der DDR]] das Gebäude teilweise als Magazin genutzt. Das Gebäude verfiel und verlor durch Umbauten viele Gestaltungselemente. Die Familie Rübcke-von [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|Veltheim]] kaufte nach 1990 die Gebäude und ließ sie sanieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosskapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quitzin, ehemalige Schlosskapelle (2008-04-20).JPG|mini|Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jagdschloss Quitzin#Schlosskapelle|titel1=„Schlosskapelle“ im Artikel Jagdschloss Quitzin}}&lt;br /&gt;
In der Gutsanlage steht die kleine Schlosskapelle, ein 1614 errichteter, verputzter Backsteinbau, deren Kern früheren Datums sein könnte. Bei der Restaurierung nach 1990 wurde der Außenbau der Kapelle mit einem Muschelkalkputz versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen: Altaraufsatz aus Sandstein von 1616, Kanzel mit Renaissance-Schnitzarbeiten, Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, Lesepult von 1714, achteckiger [[Taufstein]] aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer umgeben. Auf ihm befindet sich eine Grabstele von 1746.&amp;lt;ref&amp;gt;Jana Olschewski: &amp;#039;&amp;#039;Offene Kirchen I. Von der Recknitz bis zum Strelasund.&amp;#039;&amp;#039; Helms-Verlag, Schwerin 2005, ISBN 3-935749-49-X, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Schlosskapelle wird gelegentlich noch von der Kirche genutzt, etwa für Trauungen und Taufgottesdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Selge: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozeß des Deutschen Ordens um den neuvorpommerschen Nachlaß von Reichsgraf Erasmus Ernst Friedrich Graf und Herr zu Küssow und Megow in den Jahren 1824 bis 1841.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vorträge zur mecklenburgischen Familienforschung&amp;#039;&amp;#039; Heft 10, 2001, S. 47–64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Gut Quitzin}}&lt;br /&gt;
* [https://jagdschloss-quitzin.de/ Jagdschloss Quitzin]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kirche-mv.de/Quitzin.5585.0.html | wayback=20070927231058 | text=Schlosskirche in Deutsch, Engl., Schwed. und Poln.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/7/4/N|EW=12/58/11/E|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1137062428|VIAF=2293150085871915060005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Splietsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Redirect &amp;quot;Schloss Quitzin&amp;quot; enthält die Bauwerkskategorien--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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