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	<title>Quittenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Weblinks */ Vorlage gov</title>
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		<updated>2025-10-26T18:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Klingenthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.3528&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.4893&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08248&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037467&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quittenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zur [[Ortschaft]] Klingenthal gehörige Streusiedlung der Stadt [[Klingenthal]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Vogtlandkreis]]. Die Siedlung gehört zur Gemarkung Klingenthal und liegt direkt an der Grenze zu [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Quittenbach liegt im Südosten des sächsischen Teils des historischen [[Vogtland]]s, gehört aber bezüglich des [[Naturraum]]s zum [[Westerzgebirge]]. Die Siedlung besteht aus mehreren Häusergruppen, die verstreut am Westufer des Quittenbachs bis zu dessen Mündung in die [[Zwota (Fluss)|Zwota]] liegen. Das Ostufer des Grenzflusses gehört bereits zur [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]]. Quittenbach liegt östlich des Klingenthaler Stadtzentrums zwischen Körnerberg im Westen und dem tschechischen [[Eibenberg (Erzgebirge)|Eibenberg]] im Osten. Quittenbach liegt im [[Naturpark Erzgebirge/Vogtland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Untersachsenberg]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Bublava]] (Schwaderbach)&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Kriegberg]] (heute: Körnerberg/Friedensberg)&lt;br /&gt;
 | OST=[[Tisová u Kraslic]] (Eibenberg), [[Zelená Hora u Kraslic]] (Grünberg)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Unterklingenthal]]&lt;br /&gt;
 | SUED=&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Kraslice]] (Graslitz)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Siedlung Quittenbach am gleichnamigen Grenzbach ist eng mit der Entstehung der Siedlung Klingenthal verbunden. Im Zuge des Bergbaus in den Tälern der [[Brunndöbra (Fluss)|Brunndöbra]] und Zwota wurde um 1591 der „Hellhammer“ bzw. „Höllhammer“ fertiggestellt, welcher der Verhüttung der Erze diente und als Keimzelle des späteren Klingenthals angesehen wird. Dieses wurde 1604 als Hammersiedlung erstmals unter diesem Namen erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klingenthal.de/DE/Buerger-und-Rathaus/Buergerservice/Kurzportraet_der_Stadt/Kurzportraet_der_Stadt_Klingenthal.html Geschichte der Stadt Klingenthal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung am Quittenbach gehörte ursprünglich nicht zu Klingenthal, sondern war als [[Lehnswesen|Lehen]] in [[Burg Voigtsberg|Voigtsberg]] eingetragen. Im Jahre 1626 hatte Georg Christoph [[Boxberger (Adelsgeschlecht)|von Boxberg]] von Hellhammer zu Errichtung eines Hammerwerks nachgesucht, was ihm jedoch aus Sorge vor möglichen Schäden an der Flur nicht gewährt wurde. Stattdessen wurde ihm erlaubt vier Häuser mit zugehöriger landwirtschaftlicher Nutzfläche einzurichten. Seit der Belehnung an von Boxberg im Jahr 1626 gehört Quittenbach zu Klingenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche protestantische Glaubensflüchtlinge ([[Exulanten]]), besonders aus dem böhmischen Nachbarort Graslitz in Quittenbach und Klingenthal an, die im Zuge der [[Gegenreformation]] ihre böhmische Heimat verließen. Sie brachten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im [[Geigenbau]] mit, wodurch die Region binnen kurzer Zeit zu einem Zentrum des Geigenbaus wurde (siehe: [[Geschichte des Geigenbaus in Klingenthal]]). Die herausragende Persönlichkeit des Klingenthaler Geigenbaus war [[Caspar Hopf]] (1650 bis 1711), der sich in Quittenbach niederließ und dessen Nachfahren über viele Generationen das Geigenbauerhandwerk betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.studia-instrumentorum.de/MERZ/projekte/vogtl_instr_gesamt.htm Verzeichnis der vogtländischen Instrumentenbauer]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin waren in Quittenbach u.&amp;amp;nbsp;a. die Geigenbauer Johann Krauss (um 1672),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blick.de/nachrichten/vogtland/blick-ins-innere-einer-geige-artikel9498877.php |wayback=20161223032801 |text=Zeitung „Blick“ vom 23. April 2016 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich Wilhelm Meisel (1749 bis 1814) und die Familie Hoyer (18. Jahrhundert)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=bMcKAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA304&amp;amp;lpg=PA304&amp;amp;dq=quittenbach&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=zsSX-mQmpo&amp;amp;sig=qbe0CQAswiUMF1PZxuDxfDvfi_s&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiNxK7Q0YjRAhWqJcAKHdDCBH84ChDoAQguMAI#v=onepage&amp;amp;q=quittenbach&amp;amp;f=false Buch „Geigen- und Lautenmacher“]&amp;lt;/ref&amp;gt; tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fair-hotels.de/Reisef%FChrer/Bundesland_(Deutschland)/Sachsen/S%E4chsische_Geschichte/Geschichte_des_Geigenbaus_in_Klingenthal.html Chronik des Geigenbaus in Klingenthal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quittenbach lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Voigtsberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;74&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1856 gehörte Quittenbach zum [[Gerichtsamt Klingenthal]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Auerbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/auerbach.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Auerbach im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241127010631/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/auerbach.htm | archiv-datum=2024-11-27 | abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung zählte im Jahr 1843 48 Einwohner und im Jahr 1890 83 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam Quittenbach als Gemeindeteil von Klingenthal im Jahr 1952 zum [[Kreis Klingenthal]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der 1990 als sächsischer [[Landkreis Klingenthal]] fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging. Die Streusiedlung Quittenbach, die sich an der Grenze zu Tschechien am Westufer des Quittenbachs entlang zieht, liegt an der „Quittenbachstraße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Quittenbach |val=object_264603 |abruf=2025-10-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Klingenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klingenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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