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	<title>Quinten-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:31:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enhancing999: lk</title>
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		<updated>2023-11-16T13:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quinten-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Quintner-Kalk) ist in der [[Erdgeschichte]] eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Gesteinseinheit des [[Helvetisches System|Helvetikum]] in den schweizerischen Alpen. Sie wird in den [[Oberjura|obersten Jura]] und die [[Unterkreide|unterste Kreide]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Hans Michael Mohr]] und [[Hanspeter Funk]] verwendeten den Begriff Quinten-Formation 1995 mehrfach in ihrer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der helvetischen Karbonatplattform in der Ostschweiz (Tithonian - Berriasian): Eine sequenzstratigraphische Annäherung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mohr/Funk&amp;quot;/&amp;gt; Der Begriff ist in dieser Arbeit jedoch lediglich als informell zu bezeichnen, da die beiden Autoren keine Typuslokalität bestimmten. Trotzdem wurde die lithostratigraphische Einheit 2006 vom Stratigraphischen Komitee der Schweiz (SKS) angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LithLexikon Schweiz&amp;quot;/&amp;gt; Dies ist nicht ganz korrekt, denn der Begriff Quinten-Formation wurde bereits in der Dissertation von Hans Michael Mohr verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mohr1992&amp;quot;/&amp;gt; Das Stratigraphische Komitee der Schweiz hat allerdings diese Arbeit wohl aus formalen Gründen nicht als die Erstbeschreibung der Quinten-Formation anerkannt. Der Begriff geht aber im Grunde auf [[Arnold Escher von der Linth]] in einem Vortrag von [[Isidor Bachmann]] 1863 zurück, der den Begriff in der Form &amp;#039;&amp;#039;Quintenerkalk&amp;#039;&amp;#039; erstmals publizierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot;/&amp;gt; Bachmann selber favorisierte den Namen Hochgebirgskalk. Andere Namen für diese Gesteinseinheit sind: Malmkalk, Tithonkalk, Jurakalk von Au, Auerkalk, Obertithonbreccie, Schwarzer Quintnerkalk, Unterer Quintnerkalk, Oberer Quintnerkalk, Tros-Kalk und Mergelband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LithLexikon Schweiz&amp;quot;/&amp;gt; Die ursprüngliche Typlokalität ist [[Quarten|Quinten]] am [[Walensee]] ([[Kanton St. Gallen]], [[Schweiz]]) unter den [[Churfirsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition, absolute Datierung, Korrelation und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Basis der Quinten-Formation ist durch das Einsetzen dickbankiger Kalke über den leicht bräunlichen Kalk-Mergel-Wechsellagen der [[Schilt-Formation]] definiert. Sie bildet zugleich die Obergrenze der liegenden Schilt-Formation. Die Quinten-Formation wird von der [[Zementstein-Formation]] und in der nördlichen Ostschweiz auch von der [[Öhrli-Formation]] überlagert. Die Grenze bildet das Einsetzen einer Kalk-Mergel-Wechsellagerung (Zementmergel-Formation)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stratigraphische Übersicht&amp;quot;/&amp;gt; bzw. das Einsetzen der zwei Kalk- und zwei Mergel-Member der Öhrli-Formation&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quinten-Formation besteht aus feinkörnigen bis dichten, dunkelgrauen bis fast schwarzen, massigen bis dickbankigen, lokal auch dünnbankigen Kalken, die eine Mächtigkeit von 200 bis 450 Metern erreichen können. Die Kalke sind lokal auch sandig-dolomitisch (z.&amp;amp;nbsp;B. das Mergelband-Member) und können Einschaltungen von Kieselknollen oder Kalkbrekzien enthalten. In der sog. Nordfazies der Ostschweiz, wo die Quinten-Formation von der Öhrli-Formation überlagert wird, sind im oberen Teil der Formation auch korallenführende Kalke entwickelt, die als Tros-Member (oder Tros-Kalk) bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quinten-Formation wird [[Chronostratigraphie|chronostratigraphisch]] in das Obere [[Oxfordium]] ([[Oberjura]]) bis in das untere [[Berriasium]] ([[Unterkreide]]) datiert; [[Geochronologie|geochronologisch]] entspricht das dem Zeitraum von {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|oberes oxfordium}} bis {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|unteres berriasium}} Millionen Jahre vor heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quinten-Formation wird derzeit in zwei Member unterteilt:&lt;br /&gt;
* Mergelband-Member (auch Plattenkalk-Member)&lt;br /&gt;
* Tros-Kalk-Member (nur in der Nordfazies entwickelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LithLexikon Schweiz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stratigraphie.ch/helvetikum_detail.php?-action=browse&amp;amp;-recid=213&amp;amp;-link=Helvetikum |wayback=20111028114256 |text=Quinten-Formation |archiv-bot=2019-05-08 18:37:26 InternetArchiveBot }} in [[Lithostratigraphisches Lexikon der Schweiz]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mohr1992&amp;quot;&amp;gt;Mohr, Hans Michael (1992): &amp;#039;&amp;#039;Der helvetische Schelf der Ostschweiz am Übergang vom späten Jura zur frühen Kreide&amp;#039;&amp;#039;. Diss. ETH Nr. 9805, Eidgenössisch-Technische Hochschule, Zürich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger&amp;quot;&amp;gt;Burger, Hans (1985): &amp;#039;&amp;#039;Palfris-Formation, Öhrli-Formation und Vitznau-Mergel (Basale Kreide des Helvetikums) zwischen Reuss und Rhein. Stratigraphische, fazielle, mineralogische und paläogeographische Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen aus dem Geologischen Institut der Eidg. Technischen Hochschule und der Universität Zürich, Neue Folge, 254: 237 S., Zürich. [http://e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:41728/eth-41728-01.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachmann&amp;quot;&amp;gt;Bachmann, Isidor (1863): &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Juraformation im Kanton Glarus.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der naturforschenden Gesellschaft zu Bern, S. 559–562:  145 [http://www.archive.org/stream/mitteilungender14berngoog#page/n670/mode/1up Online bei archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stratigraphische Übersicht&amp;quot;&amp;gt;[http://www.raize.ch/Geologie/Diplom/Stratigraphie.html Stratigraphische Übersicht im Raum Sargans (Ostschweiz)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mohr/Funk&amp;quot;&amp;gt;Mohr, Hans &amp;amp; Hanspeter, Funk (1995): &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der helvetischen Karbonatplattform in der Ostschweiz (Tithonian-Berriasian): eine sequenzstratigraphische Annäherung.&amp;#039;&amp;#039; Eclogae Geologicae Helvetiae, Bd. 88/2, S. 281–320, Basel. {{doi|10.5169/seals-167676}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Enhancing999</name></author>
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