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	<title>Quiberon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Danone17: Link</title>
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		<updated>2026-03-01T21:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Quiberon&lt;br /&gt;
|nomlocale=Kiberen&lt;br /&gt;
|région=[[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason quiberon.svg&lt;br /&gt;
|département=[[Département Morbihan|Morbihan]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Lorient|Lorient]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Quiberon|Quiberon]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Auray Quiberon Terre Atlantique]]&lt;br /&gt;
|insee=56186&lt;br /&gt;
|cp=56170&lt;br /&gt;
|longitude=03/07/14/W&lt;br /&gt;
|latitude=47/29/00/N&lt;br /&gt;
|alt moy=14&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=33&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.ville-quiberon.fr/ www.ville-quiberon.fr]&lt;br /&gt;
|image=Quiberon - Plage (1).jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Uferpromenade und Strand in Quiberon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quiberon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ki.b(ə).ʁɔ̃}}] ([[Bretonische Sprache|bretonisch]] &amp;#039;&amp;#039;Kiberen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] Hafenstadt auf der gleichnamigen [[Halbinsel]] im [[Département Morbihan]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bretagne]]. Fischerei spielte einst eine große Rolle in der Wirtschaft Quiberons. Die {{EWZ|FR|56186}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|56186}}) der Stadt leben heute hauptsächlich von den bis zu 60.000 Touristen während des Sommers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quiberon on nasa map.jpg|mini|links|Der weiße Punkt (kleine Karte) zeigt die Lage Quiberons. Auf der großen Karte ist die [[Halbinsel Quiberon]] zu sehen, der rote Punkt markiert die Position der Hafenstadt. Im Süden sieht man einen Teil der [[Belle-Île]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quiberon - La Côte Sauvage.JPG|mini|Die Côte Sauvage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quiberon und [[Saint-Pierre-Quiberon]] waren einst eine [[Insel]], bis etwa ab dem 11. Jahrhundert durch das Abholzen von Wäldern Sand freigesetzt wurde, der durch Wind und Meeresströmung eine [[Tombolo|Landbrücke]] bildete. Die Nord-Süd gerichtete [[Halbinsel]] ist etwa 14 Kilometer lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere der Halbinsel Quiberon ist ihre Vielfalt, die dadurch zustande kommt, dass eine Seite der Insel dem Festland (Bucht von Quiberon), die andere dem [[Atlantik]] zugewandt ist. Das Meer ist landseitig ruhig, im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;Wilden Küste&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Côte sauvage&amp;#039;&amp;#039;) auf der Atlantikseite mit kleinen Sandstränden zwischen den felsigen Buchten &amp;#039;&amp;#039;Port Blanc&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Port Bara&amp;#039;&amp;#039;, an denen jedoch striktes Badeverbot herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tourismus wurde die Küste inzwischen stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass durch Schutzzäune und ähnliche Maßnahmen versucht wird, die Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quiberon - Statue Hoche.jpg|mini|links|Statue von Lazare Hoche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Restauration Côte Sauvage.jpg|mini|Schutzmaßnahmen zum Erhalt der natürlichen Vegetation an der &amp;#039;&amp;#039;Côte Sauvage&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Gegend hat eine lange Vorgeschichte, auf die die [[Dolmen von Porz Guen]] (auch Port-Blanc genannt) und eine Anzahl von [[Menhir]]en verweisen, die zum Teil auf etwa 4000 v. Chr. datiert werden. Zwischen der [[steinzeit]]lichen und der [[Kelten|keltischen]] Inselkultur klafft, was die Besiedlung und die Monumente angeht, eine Lücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa um das 5. Jahrhundert v. Chr. besiedelten die keltischen [[Veneter (Gallien)|Veneter]] die Insel und unterhielten Handelsbeziehungen, unter anderem mit den Briten. Das Land wurde urbar gemacht und Werkzeuge sowie Waffen aus Eisen wurden gefertigt. 56 v. Chr. besiegten die [[Römisches Reich|Römer]] unter [[Julius Caesar]] die Veneter in der Seeschlacht vor der [[Halbinsel Rhuys]] und eroberten die Bretagne (keltisch &amp;#039;&amp;#039;[[Aremorica]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] zerstörten die Briten am 20. November 1759 bei der [[Seeschlacht in der Bucht von Quiberon]] unter Verlust von zwei (gestrandeten) Schiffen sechs französische Schiffe („Bataille des Cardinaux“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1795 war die Bucht von Quiberon Schauplatz der [[Schlacht um Quiberon]] zwischen Truppen der ersten französischen Republik und eines auf englischen Schiffen transportierten Invasionsheeres aus ungefähr 2000 adligen Revolutionsflüchtlingen und ehemaligen Soldaten der Armee Ludwigs XVI. ([[Armee der Emigranten]]), begleitet von vielen Familienangehörigen. Zusammen mit rund 5000 aufständischen Bretonen, den [[Chouannerie|Chouans]], sollte von der Bretagne aus ein neuer Versuch einer royalistischen Gegenrevolution beginnen. Am Ostufer der Halbinsel zwangen am 17. Juli die Truppen des republikanischen Generals [[Lazare Hoche]] nach der Einnahme des [[Fort de Penthièvre]] die Hauptmacht der Royalisten zur Flucht über das Meer oder zum Ergeben. In Gefechten im Hinterland wurden weitere Einheiten des Emigrantenheeres und der Chouans geschlagen und zerstreut. Aufständische, die bewaffnet gefangen genommen wurden, wurden auf Regierungsanordnung umgehend hingerichtet. Das Märtyrerfeld (&amp;#039;&amp;#039;champ des martyrs&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Auray]] erinnert an die Massenhinrichtung von 952 Emigranten und Chouans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Auray–Quiberon]] wurde 1882 fertiggestellt. Jetzt kamen die ersten Prominenten wie die Schriftsteller [[Gustave Flaubert]] und [[Anatole France]] sowie die Schauspielerin [[Sarah Bernhardt]].&lt;br /&gt;
1924 wurde Quiberon zum Luftkurort ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944 planten die anglo-amerikanischen Landungstruppen, in der Bucht von Quiberon einen Nachschubhafen zu errichten. Die Idee wurde jedoch verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die massiven deutschen Befestigungen des [[Atlantikwall]]s und der anhaltende Widerstand der deutschen Soldaten (Auftrag: bedingungslose Sicherung des U-Boot-Hafens von Lorient) führten zu der Kuriosität, dass die deutschen Resttruppen (10.000 Mann) im Gebiet von Lorient bis Quiberon erst zwei Tage nach der Kapitulation der Wehrmacht am 10. Mai 1945 kapitulierten ([[Schlacht um die Bretagne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quiberon war einer der Drehorte zum [[Abenteuervierteiler]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schatzinsel (1966)|Die Schatzinsel]]&amp;#039;&amp;#039; und zum Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[3 Tage in Quiberon]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Schauspielerin [[Romy Schneider]] war in den 1970er und 1980er Jahren mehrmals zur Kur in Quiberon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-51644744&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=51644744 |Titel=Die Königin der Schmerzen |Autor=[[Matthias Matussek]] und [[Lars-Olav Beier]] |Jahr=2007 |Nr=21 |Datum=21.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 4540 || 4595 || 4723 || 4808 || 4623 || 5073 || 5049 || 4558&lt;br /&gt;
|4688&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/7725600?geo=COM-56186 |titel=Populations légales 2021 − Ces données sont disponibles sur toutes les communes de France hors Mayotte {{!}} Insee |abruf=2024-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:Center;&amp;quot; | Quellen: Cassini und [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Halbinsel ist ganzjährig nur über eine einzige Straße zu erreichen, die im Sommer häufig überfüllt ist. In den Sommermonaten fährt von Auray über die [[Bahnstrecke Auray–Quiberon]] ein Zug auf der eingleisigen Strecke (der sog. &amp;#039;&amp;#039;tire-bouchon&amp;#039;&amp;#039; = „Korkenzieher“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haupthafen von Quiberon, Port Maria, liegt der Meeresbahnhof (&amp;#039;&amp;#039;gare maritime&amp;#039;&amp;#039;). Hier starten Fähren, die die vorgelagerten Inseln [[Belle-Île]], [[Île d’Houat]] (Enteninsel) und [[Île d’Hœdic]] („kleine Ente“) anfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Osthafen [[Port-Haliguen]] starten im Sommer Ausflugsboote zu Touren durch den Golf von Morbihan („kleines Meer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über einen [[Flugplatz]] mit einer 775 m langen Start- und Landebahn. Er befindet sich östlich zwischen Ortszentrum und dem Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* Zu [[Kempten (Allgäu)]] in Deutschland, [[Looe]] in [[Cornwall]], [[Le Grand-Bornand]] in [[Savoyen]] und [[Josselin]] im [[Département Morbihan]] bestehen partnerschaftliche Beziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mairie-quiberon.eu/vie-locale/jumelage/looe/356.html | wayback=20111113124618 | text=Website Quiberon – Jumelages}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quiberon - Musee.jpg|Museum Quiberon&lt;br /&gt;
Château Turpault 2013 04.JPG|Château Turpault&lt;br /&gt;
Quiberon.JPG|Quiberon, Port Maria&lt;br /&gt;
Port Haliguen (1).JPG|Port-Haliguen&lt;br /&gt;
Quiberon-Port-Haliguen-.jpg|Alter Leuchtturm&lt;br /&gt;
Quiberon - Pointe du Conguel.jpg|Pointe du Conguel&lt;br /&gt;
HMS Royal George, 1759 Gravur, Walzahn.jpg|Gravur auf einem Walzahn&lt;br /&gt;
Quiberon - Eglise musee.jpg|Ortsbild Quiberon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Quiberon]]&lt;br /&gt;
* [[Menhire der Halbinsel Quiberon]]&lt;br /&gt;
* [[Allée couverte de la Pointe-de-Guéritte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Morbihan.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 847–853.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ville-quiberon.fr/ Gemeinde Quiberon] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.baiedequiberon.bzh/quiberon Tourismusbüro Quiberon] (französisch, englisch, deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Lorient}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4075958-1|LCCN=n/85/122825|VIAF=145481237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quiberon| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Danone17</name></author>
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