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	<title>Querempfindlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T10:05:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Querempfindlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt die [[Empfindlichkeit (Technik)|Empfindlichkeit]] einer [[Messeinrichtung]] auf &amp;#039;&amp;#039;andere&amp;#039;&amp;#039; [[physikalische Größe|Größen]] als die [[Messgröße]] dar; letztere ist die zu messende Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Größe, die nicht Messgröße ist, jedoch die von der Messeinrichtung gelieferte Information über den [[Messwert]] beeinflusst, heißt [[Einflussgröße]]; sie wird auch als Störgröße bezeichnet. Sie bewirkt, dass sich der Messwert allein schon dadurch ändert, dass sich die Einflussgröße ändert. Zu den Zielen einer jeden Messgeräteentwicklung soll gehören, Querempfindlichkeiten gering zu halten. Die Querempfindlichkeit gegenüber Störgrößen zählt zu den wichtigsten Eigenschaften eines Messgeräts.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 15859:2010-08 &amp;#039;&amp;#039;Luftbeschaffenheit; Zertifizierung von automatischen Geräten zur Überwachung von Staubabscheidern an stationären Quellen; Mindestanforderungen und Prüfprozeduren; Deutsche Fassung EN 15859:2010&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Querempfindlichkeit trägt auch unvollständige [[Selektivität (Analytische Chemie)|Selektivität]] bei, wie sie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Gassensor]]en vorkommt. Diese sprechen oft auch auf andere [[Gas]]e an als das zu detektierende.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Sautter, [[Hans Weinerth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Elektronik und Mikroelektronik&amp;#039;&amp;#039;. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, VDI-Verlag Düsseldorf, 1993, ISBN  3-18-401178-X, S.&amp;amp;nbsp;359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr häufig anzutreffende Einflussgröße ist die [[Temperatur]]. &lt;br /&gt;
* Ein [[elektrischer Widerstand]] reiner [[Metalle]] steigt mit der Temperatur. Im [[Widerstandsthermometer]] wird diese Erscheinung als charakteristisches [[Messprinzip]] für die Messung der Temperatur verwendet. Bei der [[Messung]] der [[elektrische Spannung|elektrischen Spannung]] mittels [[Drehspulmesswerk]] stellt dieselbe Erscheinung über den Widerstand der Drehspule eine Querempfindlichkeit dar.&lt;br /&gt;
* Die für das elastische Verhalten einer [[Feder (Technik)|Stahlfeder]] bestimmende [[Federkonstante]] hat einen negativen Temperaturkoeffizienten. Bei steigender Temperatur nimmt die Härte der Feder ab, und die Anzeige einer [[Federwaage]] oder eines [[Drehspulmesswerk]]es nimmt trotz unveränderter Messgröße zu.&lt;br /&gt;
Häufig wird vorgeschrieben, bei welcher Umgebungstemperatur eine Messeinrichtung zu betreiben ist, um einen Temperatureinfluss gegenüber dem [[Justierung|justierten]] Zustand zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Einflussgrößen sind [[Feuchte]], [[Luftdruck]], [[elektrisches Feld]] oder [[magnetisches Feld]]. Bei der Gasanalyse können andere Gaskomponenten als diejenige, die messtechnisch zu erfassen ist, zu Querempfindlichkeiten der Messeinrichtung führen: So reagieren beispielsweise bestimmte Quecksilbermessgeräte auf [[Schwefeldioxid]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Korell, Hanns-Rudolf Paur, Helmut Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Messung von Quecksilber in Kohlerauchgasen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft|Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft]].&amp;#039;&amp;#039; 68, Nr. 4, 2008, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;141–148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Messgeräte zur Detektion von [[Benzo(a)pyren|Benzo[&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;]pyren]] weisen häufig Querempfindlichkeiten in Hinblick auf [[Ozon]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Creutznacher, Karl Huber: &amp;#039;&amp;#039;Ozon-Querempfindlichkeit bei der Immissionsmessung von schwebstaubakkumuliertem Benzo[a]pyren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft.&amp;#039;&amp;#039; 62, Nr. 7/8, 2002, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;319–324.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Chemilumineszenz]]-Verfahren zur Bestimmung von [[Stickstoffoxide]]n wirken [[Ammoniak]] und [[Kohlenstoffdioxid]] als Störgrößen.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 14792:2006-04 &amp;#039;&amp;#039;Emissionen aus stationären Quellen; Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffoxiden (NOx); Referenzverfahren: Chemilumineszenz; Deutsche Fassung EN 14792:2005&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Gasanalytik spielen auch die [[Konzentration (Chemie)|Konzentrationen]] anderer Gase eine Rolle. So weist das [[Acetylaceton-Verfahren]] zur quantitativen Bestimmung von [[Formaldehyd]] erst Querempfindlichkeiten gegenüber [[Acetaldehyd]] auf, wenn dessen Konzentration das 50fache der Konzentration von Formaldehyd überschreitet; ebenso sorgt eine Schwefeldioxid-Konzentration von mehr als 10&amp;amp;nbsp;mg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; für erhebliche Minderbefunde.&amp;lt;ref&amp;gt;VDI 3862 Blatt 6:2004-02 &amp;#039;&amp;#039;Messen gasförmiger Emissionen; Messen von Formaldehyd nach dem Acetylaceton-Verfahren (Gaseous emission measurement; Measurement of formaldehyde by the acetylacetone method)&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller von Messgeräten sind häufig gehalten, alle bekannten Quellen für Störeinflüsse zu beschreiben. Prüflaboratorien haben die relevanten Störgrößen zu beurteilen und darüber zu berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 15859:2010-08 &amp;#039;&amp;#039;Luftbeschaffenheit; Zertifizierung von automatischen Geräten zur Überwachung von Staubabscheidern an stationären Quellen; Mindestanforderungen und Prüfprozeduren; Deutsche Fassung EN 15859:2010&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Querempfindlichkeiten von Messgeräten zur Überwachung von Luftverunreinigungen dürfen üblicherweise einen bestimmten Prozentsatz des [[Grenzwert (Chemie)|Grenzwerts]] nicht überschreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;VDI 4202 Blatt 1:2010-09 &amp;#039;&amp;#039;Mindestanforderungen an automatische Immissionsmesseinrichtungen bei der Eignungsprüfung; Punktmessverfahren für gas- und partikelförmige Luftverunreinigungen (Performance criteria for performance tests of automated ambient air measuring systems; Point-related measurement methods for gaseous and particulate air pollutants)&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sensor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4490136-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AndreasSchneider001989</name></author>
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