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	<title>Quengeln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:20:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quengeln&amp;diff=1722980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-03T16:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Orthesen.tif|mini|Dynamische Quengelorthesen für [[Handgelenk]], [[Ellbogengelenk]] und [[Sprunggelenk]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinert.jpg|mini|hochkant|Darstellung des Prinzips eines Quengelverbandes zur [[Nachbehandlung nach Kleinert|Nachbehandlung einer operativ versorgten Beugesehnenverletzung]]. Proximal ist die Zugvorrichtung (Haushaltsgummi) an einer Unterarmschiene und distal am Fingernagel befestigt. Die Fingergelenke werden also in Beugerichtung „gequengelt“ und damit in Beugerichtung die Sehne entlastet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quengeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Medizin]] eine Behandlung von bewegungseingeschränkten [[Gelenk (Anatomie)|Gelenken]] mittels geeigneter [[Hilfsmittel (Rehabilitation)|Hilfsmittel]] wie [[Verband (Medizin)|Verbände]], Spanner und Schrauben.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Pschyrembel: &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, 1977, ISBN 3-11-007018-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei übt die Quengelvorrichtung andauernd eine Kraft auf das betroffene Gelenk in bestimmter Richtung aus. Auf diese Weise kann einer [[Kontraktur]] entgegengewirkt werden, wobei die Kraft so dosiert wird, dass der Patient keinen Schmerz empfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Quengelverband ähnliche Verbände, die durch elastischen Zug in Bewegungsrichtung vorübergehend unterstützend Spannungen in Gegenrichtung dämpfen, werden in der Nachbehandlung von Sehnenverletzungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip dieser Hilfsmittel besteht darin, dass auf das Gelenk eine der Richtung der [[Kontraktur]] entgegenwirkende Spannung ausgeübt wird. Das Anlegen von &amp;#039;&amp;#039;Quengelverbänden&amp;#039;&amp;#039; ist eine ärztliche Leistung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|go__1982|juris|seite=anlage.html|text=Text der Anlage Gebührenverzeichnis für ärztliche Leistungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausdruck Quengelverband findet sich in der Literatur auch als Synonym für das dynamische Schienen bei der [[Nachbehandlung nach Kleinert|Nachbehandlung von Sehnenverletzungen]]. In diesen Fällen ist der Zweck der Zugvorrichtung jedoch nicht die Behandlung einer Gelenkkontraktur, sondern die vorübergehende Entlastung der operativ (wieder-)adaptierten [[Sehne (Anatomie)|Sehne]].&amp;lt;ref&amp;gt;K.-D. Thomann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orthopädisch-unfallchirurgische Begutachtung: Praxis der klinischen Begutachtung.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, 2008, ISBN 978-3-437-24860-3, S. 218. ([https://books.google.de/books?id=KDwrrRDMSoMC&amp;amp;pg=PA218&amp;amp;dq=Quengelverband&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Quengelverband&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lassen sich ein &amp;#039;&amp;#039;dynamisches&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;statisches&amp;#039;&amp;#039; Quengeln unterscheiden. Dynamisches Quengeln bedeutet die Verwendung eines elastischen Widerstandes, statisches Quengeln eine starre Fixation wie sie beispielsweise bei der [[Klumpfußbehandlung nach Ponseti|Klumpfußbehandlung]] eingesetzt wird, hierbei auch als &amp;#039;&amp;#039;Redression&amp;#039;&amp;#039;  bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Quengelverband&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|proximal und distal]] des behandlungsbedürftigen Gelenks angelegten Befestigungsmöglichkeiten für eine geeignete Zugvorrichtung. Als Befestigungsmöglichkeiten eignen sich mittels Scharnier verbundene Verbandhülsen (zirkuläre Gipsverbände, Schienen oder auch Lederhülsen) oder, beispielsweise für die Fingergelenke, eine Unterarmschiene &amp;#039;&amp;#039;(Quengelschiene)&amp;#039;&amp;#039;, ergänzt durch eine Halterung am Fingernagel, und als Zugvorrichtung Federn&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Hohmann, Ralf Uhlig: &amp;#039;&amp;#039;Orthopädische Technik.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2005, ISBN 3-13-135929-3, S. 397. ([https://books.google.de/books?id=oxFjKQBkK0kC&amp;amp;pg=PA397&amp;amp;dq=Quengelschiene&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Quengelschiene&amp;amp;f=false Google Books]), mit Darstellung einer Quengelschiene bei [[Knopflochdeformität]]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch einfache Haushaltsgummis. Abnehmbare Vorrichtungen mit den gleichen Eigenschaften werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Quengelapparat&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Bischof, Jürgen Heisel, Hermann Locher: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der konservativen Orthopädie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2007, ISBN 978-3-13-142461-7, S. 115. ([https://books.google.de/books?id=FuO0iPKmKosC&amp;amp;pg=PA115&amp;amp;dq=Quengelverband&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Quengelverband&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Quengelschienen&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Quengelschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur statischen Quengelung haben dynamische Quengelgelenke den Vorteil des gleichmäßigen Kraftverlaufs. Es lässt sich mit deutlich weniger Kraftaufwand schneller das gewünschte Ziel erreichen. Hierdurch wird das Risiko zur Entstehung von Druckstellen erheblich verringert. Dynamische Quengelschienen weisen gewöhnlich eine nahezu lineare Kraftentwicklung auf. Diese Eigenschaft trägt besonders zur Verbesserung der Beweglichkeit der [[Gelenk (Anatomie)|Gelenke]] bei; somit wird auch die bessere Mobilisierung spastischer Muskulatur unterstützt. Eine besondere Anwendung finden diese Quengelschienen bei auftretenden [[Spastik|Spasmen]]. Hier wirken sie anforderungsgemäß gegen auftretende [[Kontraktur]]en. Bei einem einsetzenden Spasmus arbeiten die [[Orthese]]n jedoch antagonistisch, da sie im entsprechenden Moment nachgeben und nicht gegenhalten. Somit steigert sich der Patient nicht in den Krampf hinein, sondern kann seinen Spasmus ausleben. Nach Abklingen des Krampfes wird das Gelenk wieder in seine Ursprungsposition zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Historisch gesehen ist das Quengeln eine seit Jahrhunderten bekannte Behandlungsform. Die erste Quengelschiene wurde um 1530 von [[Hans von Gersdorff (Mediziner)|Hans von Gersdorff]] beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans U. Debrunner, Wolfgang Rüdiger Hepp: &amp;#039;&amp;#039;Orthopädisches Diagnostikum.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2004, ISBN 3-13-324007-2, S. 4. ([https://books.google.de/books?id=sR6gibE22bsC&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;dq=Quengelschiene&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Quengelschiene&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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