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	<title>Quellendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quellendorf&amp;diff=407054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist auch eine deutsche Bezeichnung für die rumänische Gemeinde [[Cut (Alba)|Cut]] in Siebenbürgen.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Südliches Anhalt&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = DE-ST 15-0-82-377 Quellendorf COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/44/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/07/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 79&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 20.41&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 945&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedliches-anhalt.de/quellendorf/ |titel=Quellendorf |werk=suedliches-anhalt.de |hrsg=Stadt Südliches Anhalt |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06386&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034977&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Südliches Anhalt]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neubildung der [[Einheitsgemeinde]] Südliches Anhalt am 1. Januar 2010&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Quellendorf eine selbständige Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt]] mit dem zugehörigen Ortsteil Diesdorf. Letzte Bürgermeisterin von Quellendorf war Doris Zimmermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Quellendorf liegt etwa 15 Kilometer südwestlich von [[Dessau-Roßlau]] und zwölf Kilometer östlich der Kreisstadt [[Köthen (Anhalt)]]. Das Gebiet zwischen [[Elbe]] und [[Fuhne]] ist sehr waldarm und wird landwirtschaftlich intensiv genutzt – die &amp;#039;&amp;#039;Mosigkauer Heide&amp;#039;&amp;#039; nordöstlich von Quellendorf ist eines der wenigen großen zusammenhängenden Waldgebiete in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Quellendorf ===&lt;br /&gt;
Als Gründer des heutigen Quellendorf gilt &amp;#039;&amp;#039;Richard von Qualendorf&amp;#039;&amp;#039;. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1265 als &amp;#039;&amp;#039;Qualendorp&amp;#039;&amp;#039;. Diese Urkunde hat Richardo de Qualendorp in Griebo ausgestellt. Die erste Urkunde, die in Qualendorp selbst vom Notar Johannes ausgestellt wurde, ist von 1266, deshalb gilt dieses Jahr als erste urkundliche Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Gesetz des Herzogs von Anhalt vom 10. August 1838 wurde der Ort unter Bezug auf eine nahe Quelle in Quellendorf umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.vg-suedliches-anhalt.de/index.php?id=165 |text=Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt, &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden &amp;gt;&amp;gt; Quellendorf &amp;gt;&amp;gt; Historisches&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte zum [[Amt Scheuder]] und war dann ab 1822 Amtssitz des [[Justizamt Qualendorf|Justizamtes Qualendorf]]. Ab 1850 bestand das [[Kreisgericht Dessau]] mit einer Kreisgerichtskommission in Quellendorf. 1879 endete die Rechtsprechung in Quellendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 hatte Feldmarschall Graf [[Leonhard von Blumenthal|Leonhardt von Blumenthal]] nach dem Kriege 1870/71 eine Dotation erhalten. Dafür kaufte er von dem General Graf Henckel von Donnersmarck das Gut Quellendorf. Noch zu seinen Lebzeiten übergab der Feldmarschall Quellendorf seinem Schwiegersohn Rudolf Ritter und Edlem von Oettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 bis 1979 wurde durch das [[Nationales Aufbauwerk|Nationale Aufbauwerk]] ein Freibad errichtet. Auf Grund fehlender Gelder zur Sanierung war es 2003 das letzte Mal geöffnet. Seitdem ist es ungenutzt (Stand 2017).&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.mz-web.de/koethen/freibad-quellendorf-eine-freizeiteinrichtung-im-dornroeschenschlaf-28135886 Mitteldeutsche Zeitung, &amp;#039;&amp;#039;Freibad Quellendorf Eine Freizeiteinrichtung im Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;, 9. August 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde bundesweit bekannt, als der Bürgermeister [[Michaela Lindner|Norbert Lindner]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Michaela Lindner&amp;#039;&amp;#039;) 1998 geschminkt und mit Frauenkleidern zum Dienst erschien. Der Gemeinderat leitete ohne Angabe von Gründen ein Abwahlverfahren ein. Lindner wurde mit 482 Stimmen der 782 Wahlberechtigten als Bürgermeister der kleinen Gemeinde abgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-kurier.de/archiv/buergermeister-michaela-flog-aus-dem-amt,8259702,7672176.html Berliner Kurier, &amp;#039;&amp;#039;SACHSEN (SCN) - Bürgermeister Michaela flog aus dem Amt&amp;#039;&amp;#039;, 30. Nov. 1998] &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=in&amp;amp;dig=1998%2F12%2F01%2Fa0058&amp;amp;cHash=59acb8fe81 taz, &amp;#039;&amp;#039;Quellendorf bleibt hetero&amp;#039;&amp;#039;, 1. Dez. 1998] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diesdorf ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Diesdorf stammt aus dem Jahr 1469.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quellendorf,Kirche.jpg|miniatur|Pfarrkirche „St. Christophorus“]]&lt;br /&gt;
Das ursprünglich zum Archidiakonat Köthen des [[Erzbistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]] gehörende Quellendorf wurde durch die im 16. Jahrhundert durchgeführte [[Reformation]] lutherisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Christophorus (Quellendorf)|St.-Christophorus-Kirche]] gehört zur [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]] und ist nach [[Christophorus]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Quellendorf hat sich am 1. Juli 2006 mit den Kirchengemeinden Hinsdorf, Lausigk, Libbesdorf, Merzien, Reupzig, Rosefeld, Scheuder und Tornau vor der Heide zur &amp;#039;&amp;#039;Landgemeinde St. Christophorus Quellendorf&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landgemeinde-quellendorf.de/ &amp;#039;&amp;#039;Herzlich willkommen in der Evangelischen Landgemeinde!&amp;#039;&amp;#039;] Evangelische Landgemeinde St. Christophorus, abgerufen am 3. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quellendorf Maria 2024-2.jpg|mini|Ehemalige Maria-Regina-Kirche (2024)]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] ab 1945 wieder Katholiken in größerer Zahl nach Quellendorf. Bereits vom Sommer 1945 an hielten Geistliche der [[Herz-Jesu-Kirche (Osternienburg)|Herz-Jesu-Kirche]] in [[Osternienburg]] katholische Gottesdienste in Quellendorf, womit Quellendorf eine Seelsorgestelle der Pfarrei Osternienburg wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 bekam Quellendorf einen eigenen Geistlichen, in diesem Jahr wurde auch die [[Kuratie]] Quellendorf errichtet. Von 1954 an wurden in Quellendorf auch katholische [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] geführt. Die katholischen Gottesdienste fanden zunächst in der evangelischen Kirche statt. Erst am 1. Januar 1955 konnte der [[Kuratus]] von Quellendorf auch nach Quellendorf umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Oktober 1954 pachtete die Pfarrei Osternienburg von der politischen Gemeinde Quellendorf ein Grundstück in Quellendorf, auf dem 1955 eine vom [[Bonifatiuswerk|Bonifatius-Verein]] zur Verfügung gestellte Holzbaracke aufgestellt und als Kirche eingerichtet wurde. Am 13. November 1955 fand die [[Kirchweihe]] durch [[Friedrich Maria Rintelen]], den in [[Magdeburg]] ansässigen [[Weihbischof]] des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]], zu dem Quellendorf damals gehörte, statt. Die Kirche bekam das [[Patrozinium]] [[Maria Regina]] (deutsch: Maria Königin).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Teil 12, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der DDR bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 115–118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren vergeblichen Versuchen konnte die Kuratie 1965/66 auf dem Grundstück der Kirche auch ein [[Pfarrhaus]] erbauen. 1974 wurde der letzte Kuratus von Quellendorf versetzt. Von da an hatte Quellendorf keinen eigenen katholischen Seelsorger mehr und die Quellendorfer Kirche wurde der Pfarrei [[St. Michael (Raguhn)|Raguhn]] angeschlossen. In diesem Zusammenhang, nach anderer Quelle erst am 1. Mai 1982, wurde auch die Kuratie Quellendorf wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 übernahm die [[Schönstattbewegung]] das leerstehende Pfarrhaus als &amp;#039;&amp;#039;Haus Mariengart&amp;#039;&amp;#039;, dadurch wurde Quellendorf ein Zentrum der Schönstattbewegung in der [[DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Janus: &amp;#039;&amp;#039;In Quellendorf gibt es eine Oase.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 6/1991 vom 10. Februar 1991, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 wurde der Schönstatt-[[Altar]] aus der [[St. Petri (Magdeburg)|St.-Petri-Kirche]] in [[Magdeburg]] in die Quellendorfer Kirche transferiert, womit Quellendorf zu einem [[Wallfahrtsort]] der Schönstattbewegung wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schoenstatt.org/news-archive/news2005/12/5t1271de-d---quellendorf.php.html &amp;#039;&amp;#039;Quellendorf: Zentrum, das ausstrahlt.&amp;#039;&amp;#039;] Schönstattbewegung, 21. Dezember 2005, abgerufen am 3. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schönstattbewegung den Wallfahrtsort Quellendorf aus Personalmangel wieder aufgeben musste, wurde der Schönstatt-Altar nach [[Olsztyn]] in [[Polen]] abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vinzent Antal: &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube ist nicht an Orte gebunden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 17/2017 vom 30. April 2017, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Per Dekret vom 23. Februar 2017 wurde die Maria-Regina-Kirche [[Profanierung|profaniert]]. Die letzte [[Heilige Messe]] fand am 16. April 2017, dem [[Ostersonntag]], statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/amtsblatt/2017/ausgabe-05-2017/dokumente-des-bischofs.html &amp;#039;&amp;#039;Nr. 82 Dekret über die Profanierung der Kapelle Maria Regina in Quellendorf.&amp;#039;&amp;#039;] Amtsblatt des Bistums Magdeburg 5/2017, abgerufen am 30. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/schoenstatt-zentrum-in-quellendorf-letzte-heilige-messe-am-ostersonntag-26713796 Mitteldeutsche Zeitung, &amp;#039;&amp;#039;Schönstatt-Zentrum in Quellendorf: Letzte Heilige Messe am Ostersonntag&amp;#039;&amp;#039;, 15. April 2017], abgerufen am 19. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehören Katholiken in Quellendorf zur [[Peter-und-Paul-Kirche (Dessau)|Pfarrei Dessau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen derer von Qualen.jpg|miniatur|Familienwappen derer von Qualen]]&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Der Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld genehmigte der Gemeinde Quellendorf am 11.&amp;amp;nbsp;April 2008, das nachstehend beschriebene Wappen und die nachstehend beschriebene Flagge zu führen.&lt;br /&gt;
; [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Geviert von Silber und Blau; Feld 1: ein schwarzer Eberkopf mit rotem Hauer, Feld 2 und 3: zwei goldene Ähren, Feld 4: eine blaue Quellfontäne.“&amp;#039;&amp;#039; Die Farben der Gemeinde sind Blau/Silber (Weiß).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urkunde&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblatt/8_2008/quellendorf.pdf |wayback=20170101061940 |text=Urkunde des Landkreises zur Wappen- und Flaggengenehmigung im Amtsblatt Nr. 8/2008}} (PDF; 69&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. November 2007 beschloss der Gemeinderat, ein neu zu gestaltendes Wappen zu führen und beauftragte mit der Realisierung den Heraldiker [[Jörg Mantzsch]]. Die Wappensymbolik verbindet sich mit drei wesentlichen Gegebenheiten:&lt;br /&gt;
* dem Wappen der [[Qualen (Adelsgeschlecht)|Familie von Qualen]], die über viele Generationen im Ort ansässig war und in Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts auftauchte,&lt;br /&gt;
* der Landwirtschaft, die über Jahrhunderte neben etwas Viehhaltung die wirtschaftliche Grundlage der Bevölkerung war, und&lt;br /&gt;
* der Quelle, an der sehr wahrscheinlich eine Besiedlung ihren Ursprung nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese genannten Gegebenheiten werden durch den Eberkopf aus dem Wappen derer von Qualen, den Getreideähren und dem Spring im Wappen symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname hieß in früheren Zeiten Qualendorp bzw. Qualendorf und wurde auf Anordnung des Fürsten von Anhalt in das heutige Quellendorf umbenannt. Obwohl der Ortsname mit der Familie von Qualen in Verbindung steht und weniger mit der naheliegenden Quelle gefiel es dem Landesherren nicht, dass seine Untertanen in einem „Qualen-Dorf“ leben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Qualen war dänisch-holsteinischen Ursprungs und hatte einst so wichtige Vertreter, dass z. B. Franziska Genoveva von Qualen auf dem 500-Kronen-Schein Dänemarks aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend an den Ortsnamen wurde Blau im Zusammenhang mit Wasser als dominierende Schildfarbe gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenerläuterung zum Wappen von Quellendorf vom Heraldiker Jörg Mantzsch, Magdeburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Flagge]]nbeschreibung&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Die Flagge ist blau-weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht ver-laufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urkunde&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kulturdenkmale in Südliches Anhalt#Quellendorf|Liste der Kulturdenkmale in Südliches Anhalt]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Quellendorf 15 [[Kulturdenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Durch Quellendorf führt die Straßenverbindung von [[Köthen (Anhalt)]] nach [[Bitterfeld-Wolfen]]. Buslinien des Öffentlichen Nahverkehrs führen nach Köthen sowie nach [[Salzfurtkapelle]] (Ortsteil der Stadt [[Zörbig]]). Der Autobahnanschluss &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Süd&amp;#039;&amp;#039; ist etwa zehn Kilometer entfernt ([[Bundesautobahn 9|A 9]] [[Berlin]]–[[München]]). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Dessau-Roßlau]], Köthen und [[Raguhn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vg-suedliches-anhalt.de/index.php?id=305 Quellendorf auf vg-suedliches-anhalt.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Südliches Anhalt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7699791-1|VIAF=248336167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südliches Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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