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	<title>Quarzuhr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:52:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quarzuhr&amp;diff=38228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Hochkant-Bilder so formatiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quarzuhr&amp;diff=38228&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-06T15:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochkant-Bilder so formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quarzuhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Elektromechanik|elektromechanische]] oder [[Elektronik|vollelektronische]] [[Uhr]], deren Taktgeber (als [[Zeitnormal]]) ein als [[Uhrenquarz]] ausgebildeter [[Schwingquarz]] ist. Neben Quarzuhren mit [[Anzeige (Technik)#Skalenanzeige|Skalenanzeige]] oder [[Ziffernanzeige]] gibt es solche ohne Anzeige, welche üblicherweise in Computersystemen die Information über die Zeit als elektrisches Signal ausgeben und als [[Echtzeituhr]] bezeichnet werden. Das Uhrwerk einer elektronischen Quarzuhr bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Quarzwerk&amp;#039;&amp;#039;. Viele Uhrenhersteller verwenden nach englischem Sprachgebrauch die Schreibung „Quartz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kundo Quarzwecker resized.jpg|mini|Früher Quarz[[wecker]] mit Skalenanzeige]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalisch-technischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inside QuartzCrystal-Tuningfork-2.jpg|mini|Nahaufnahme eines Uhrenquarzes in Stimmgabelform ohne Gehäuse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quarz ist ein [[Piezoelektrizität|piezoelektrisches]] Material: Mechanische Verformungen erzeugen ein elektrisches Feld, und externe elektrische Felder bewirken mechanische Verformungen. [[Schwingquarz]]e sind daher zu elektromechanischen Resonanzschwingungen fähige Bauelemente. Sie halten ihre Nennfrequenz innerhalb sehr geringer relativer [[Fehlergrenze]]n (typ.: 10&amp;lt;sup&amp;gt;−5&amp;lt;/sup&amp;gt; ≈ 1&amp;amp;nbsp;s pro Tag) ein und eignen sich daher als genaue Taktgeber in Uhren. Die Resonanzfrequenz eines Kristallblocks von wenigen Millimetern Größe, der problemlos in ein übliches Uhrgehäuse passt, liegt bei diesem harten Material sehr hoch, nämlich im Megahertzbereich. Solch hohe Frequenzen sind aber unhandlich für Uhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihr Stimmgabel-Design wurden Uhrenquarze mit einer für Quarze ihrer Größe niedrigen [[Frequenz]] als Standardfrequenz von 32.768&amp;amp;nbsp;Hz entwickelt, aus der sich durch Frequenzteilung durch 2&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt; ein Sekunden[[Puls (Elektrotechnik)|puls]] ableiten lässt. Zur Teilung dienen 15 hintereinandergeschaltete [[T-Flipflop]]s, die die Frequenz jeweils halbieren. Die Quarzfrequenz ist ein Kompromiss, da die Stromaufnahme der Flipflops proportional der Frequenz ist, mit niedrigerer Frequenz also abnimmt, so dass die Batterie der Uhr lange Strom liefern kann. Weiterhin ist der Aufbau auf einen minimalen [[Temperaturkoeffizient]]en im Arbeitsbereich von 25…28&amp;amp;nbsp;°C optimiert, indem die Frequenz in diesem Bereich gerade ein Maximum erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekundenpuls treibt entweder einen [[Lavet-Schrittmotor]] oder elektrischen Unruhschwinger in einem mechanischen Uhrwerk an oder gibt den Takt für eine [[elektronische Schaltung]] vor. Die [[Anzeige (Technik)|Anzeige]] erfolgt mit mechanischen Zeigern, [[Flüssigkristallbildschirm]] (LCD) oder [[Leuchtdiode]]n (LED).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Armbanduhr Rueckseite.jpg|mini|Rückseite einer Armbanduhr.&amp;lt;br /&amp;gt;Unten: rechts Uhrenquarz, links daneben Knopfzelle (Batterie).&amp;lt;br /&amp;gt;Oben: rechts Oszillator und Taktteiler (unter schwarzer Versiegelung), links die Spule des Lavet-Schrittmotors mit rotem Lackdraht für den Antrieb der Zeiger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kundo Quarzwecker Werk resized.jpg|mini|Quarzuhrwerk; erkennbar im Uhrzeigersinn: die Spule des Lavet-Schrittmotors und der Schwingquarz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptkomponenten einer Quarzuhr sind ein Taktgeber auf Basis von Quarzschwingungen, eine Elektronik zur Verarbeitung der Takte und der Benutzereingaben, ein [[Anzeige (Technik)|Anzeigeteil]] zur Darstellung von Zeitinformationen sowie gegebenenfalls Betriebszuständen der Uhr und eine Energieversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Energiequelle kommen anstelle eines durch Gewichte oder Feder angetriebenen mechanischen [[Pendel]]s bzw. einer [[Unruh (Uhr)|Unruh]] zum Einsatz:&lt;br /&gt;
* das [[Stromnetz]] (bei größeren Uhren)&lt;br /&gt;
* eine mobile Stromversorgung wie [[Akku]] oder [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterie]] (meist eine [[Mignon (Batterie)|AA-]] oder [[Knopfzelle]])&lt;br /&gt;
* ein hochkapazitiver [[Superkondensator|Doppelschichtkondensator]] mit Aufladung durch einen Schwungmassengenerator (ähnlich dem Aufzugsmechanismus bei automatischen Uhren) oder&lt;br /&gt;
* ein [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]], der von einer meist auf oder unter dem [[Zifferblatt]] angebrachter [[Solarzelle]] geladen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quarzuhren können –&amp;amp;nbsp;genau wie mechanische Uhren&amp;amp;nbsp;– verschiedene [[Komplikation (Uhrwerk)|Komplikationen]] aufweisen, sodass Armbanduhren beispielsweise zusätzliche Zeiger und Datumsanzeige haben, [[Chronograph (Uhr)|Chronographen]], den [[Ewiger Kalender|ewigen Kalender]], [[Mondphase]], zwei Wecker, Abwärtstimer und eine zweite Zeitzone (24-Stunden-Anzeige) anzeigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ganggenauigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seiko Grand Quartz 9940-8010 (Twinquartz), 1979.jpg|mini|hochkant|Quarzuhr mit „Twin-Quartz“-Temperaturkompensation, 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quarzuhren mit einem Uhrenquarz mit der üblichen Schwingfrequenz von 32.768 (2&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;amp;nbsp;Hz können normalerweise einen [[Uhrenfehler|Uhrgang]] (fortschreitende Abweichung) von ±60&amp;amp;nbsp;Sekunden im Jahr (Gangabweichung: ±2&amp;amp;nbsp;ppm&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner, Christian-Pfeiffer-Belli: &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;) bis ±30&amp;amp;nbsp;Sekunden im Monat (Gangabweichung: ±10&amp;amp;nbsp;ppm) haben. Da sich diese [[Messabweichung|Abweichungen]] mit der Zeit akkumulieren, muss auch eine Quarzuhr gelegentlich nach der Zeit einer genaueren Uhr nachgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gangabweichungen einer Quarzuhr können durch den Einsatz hochgenauer Quarze und -uhren minimiert werden, mit folgenden Methoden, wobei absteigend eine immer höhere Ganggenauigkeit erzielt wird:&lt;br /&gt;
* Voralterung des Quarzes&lt;br /&gt;
* Betrieb des Schwingquarzes in einem [[Quarzofen]] bei einer konstant hohen [[Temperatur]] ({{enS|Oven Controlled Crystal Oscillator (OCXO)}}). Die Quarzöfen sind miniaturisiert mit Volumina von unter 0,1&amp;amp;nbsp;cm³ bis wenigen cm³.&lt;br /&gt;
* Einsatz von [[Chip-Scale-Atomic-Clock]]s, welche auf die Größe von elektronischen Bauelementen verkleinerte [[Atomuhr]]en darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Maßnahmen:&lt;br /&gt;
* Veraltet: [[Justierung|Feinjustage]] des Schwingquarzes mittels Ziehkondensatoren. Üblicherweise sind die Ziehkondensatoren zwecks Abgleich als [[Trimmkondensator]]en ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Reinhold: &amp;#039;&amp;#039;Elektronische Schaltungstechnik: Grundlagen der Analogelektronik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Karl Hanser, 2017, S. 296&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Neubig, Wolfgang Briese: &amp;#039;&amp;#039;Das große Quarzkochbuch.&amp;#039;&amp;#039; Auszugsweise in [http://www.qsl.net/dk1ag/Kap5.pdf qsl.net] (PDF; 241&amp;amp;nbsp;kB) S. 4; abgerufen am 17. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Feinjustage mittels digitaler Kalibrierung ({{enS|Inhibition compensation}}): Die Quarze schwingen etwas zu schnell und es wird in einem Permanentspeicher hinterlegt, wie viele Schwingungen z.&amp;amp;nbsp;B. am Ende einer Minute zu ignorieren sind.&lt;br /&gt;
* Feinjustierung mittels digitaler Veränderung der elektronischen Frequenzteilung über Knopfdruck des Benutzers wie in einer Digitaluhr von [[Mondaine#Aufbau|Mondaine]]. &lt;br /&gt;
* Eine datenbasierte Anbindung zum genauen Zeitabgleich an genauere Uhren, wie sie beispielsweise durch [[Funkuhr]]en, [[GNSS|GNSS-Empfänger]] oder [[Mobilfunknetz]]e zur Verfügung stehen. Die datenbasierte Anbindung zur Uhreinsynchronisation kann über verschiedene Schnittstellen wie Funkübertragung oder mittels Datennetzen unter Verwendung entsprechender Protokolle wie dem [[Precision Time Protocol]] (PTP) in meist lokalen Netzwerken oder dem [[Network Time Protocol]] (NTP) mit [[Zeitserver]]n im Internet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Technische Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
Die Quarzuhr wurde im Zusammenhang mit der seit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einsetzenden Hochfrequenzforschung entwickelt. In den 1920er Jahren entstanden Geräte zur Erzeugung und Kontrolle der Sendefrequenzen für Radiostationen. Diese quarzstabilisierten Normalfrequenzgeneratoren wurden auch für den Bau der ersten Quarzuhren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für die Entwicklung von Quarzuhren waren:&lt;br /&gt;
* die Entdeckung der [[Piezoelektrizität]] durch [[Jacques Curie|Jacques]] und [[Pierre Curie]] 1880&lt;br /&gt;
* Elektronische Schaltungen zur Anregung des Quarzes und Stabilisierung eines Schwingkreises, entwickelt von [[Walter Guyton Cady]] 1920 und 1921, sowie die Vereinfachung der Schaltung durch George W. Pierce und R. L. Miller 1922. Die Pierce-Miller-Schaltung ist der bis heute am weitesten verbreitete Typus eines piezoelektrischen [[Oszillator#Oszillatoren in der Elektronik|Oszillators]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael A. Lombardi: &amp;#039;&amp;#039;The Evolution of Time Measurement&amp;#039;&amp;#039;. Part 2: &amp;#039;&amp;#039;Quartz Clocks&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;IEEE Instrumentation &amp;amp; Measurement Magazine&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 14, 2011, S. 41–48, hier S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausgabeeinheiten für den Sekundentakt. Dazu mussten Frequenzteiler bzw. schnelldrehende Synchronmotoren entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pionierphase bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Early NBS crystal oscillator frequency standards.jpg|mini|Nationaler Frequenzstandard der USA 1929, bestehend aus vier beheizten [[Quarzoszillator]]en bei den Bell Laboratories]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Oktober 1927 stellten Joseph W. Horton und [[Warren Alvin Marrison]] von den New Yorker [[Bell Laboratories]] auf der Konferenz der International Union of Scientific Radio Telegraphy die erste Quarzuhr vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph W. Horton, Warren A. Marrison: &amp;#039;&amp;#039;Precision Determination of Frequency&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Institute of Radio Engineers&amp;#039;&amp;#039;, Band 16, 1928, S. 137–154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Schwingquarz mit einer [[Resonanzfrequenz]] von 50&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|kHz]] regelte einen elektronischen Schwingkreis, dessen Wechselstrom einen kleinen [[Synchronmotor]] mit Zeigerwerk antrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von vier weiterentwickelten [[Quarzoszillator]]en aus den Bell Laboratories diente 1929 als nationaler Frequenzstandard der Vereinigten Staaten, wie in nebenstehender Abbildung dargestellt. Um äußere Temperaturschwankungen und damit thermisch bedingte Schwankungen der Genauigkeit des Oszillators zu minimieren, wurden die vier Quarzoszillatoren in beheizten Schränken auf einer konstanten Temperatur gehalten. Beheizte Quarzoszillatoren werden als [[Quarzofen]] ({{enS|Oven Controlled Crystal Oscillator, OCXO}}) bezeichnet, und dank eines ausgeklügelten Vergleichsverfahrens der [[Oszillator]]en untereinander konnte das National Bureau of Standards die Normfrequenz mit einer Genauigkeit von 1·10&amp;lt;sup&amp;gt;−7&amp;lt;/sup&amp;gt; angeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael A. Lombardi: &amp;#039;&amp;#039;NIST Primary Frequency Standards and the Realization of the SI Second.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Measure&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Nr. 4, 2007, S. 74–89, hier S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 bot General Radio aus Cambridge (MA) einen serienmäßigen Frequenzstandard an, der schon fabrikseitig mit einer Synchronuhr ausgestattet war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ietlabs.com/pdf/GR_Experimenters/1935/GenRad_Experimenter_June_1935.pdf ietlabs.com] (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB) S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur in Ausnahmefällen wurde dieses elektronische Gerät als Uhr eingesetzt, meist als Messmittel für wissenschaftliche Versuche.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Graf: &amp;#039;&amp;#039;Quarzuhren bestehen nicht aus Quarz. Serienmäßige Quarzuhren der Zwischenkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Gesellschaft für Chronometrie, &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, 2015, S. 67–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zifferblatt diente nur selten als hochpräzise Zeitanzeige, sondern in der Regel als Schnittstelle zur Kalibrierung der Normfrequenz über einen Vergleich mit dem amtlichen Zeitsignal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden zwei Jahrzehnten wurde die Quarzuhr als Laborgerät weiterentwickelt. Wichtige Meilensteine bei der Definition nationaler Standards für Zeit und Frequenz wurden in Deutschland und England gesetzt. Aber auch andere Länder wie Italien, Japan oder die Niederlande taten seit den 1920er Jahren bei der Weiterentwicklung der Quarzuhrtechnik hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Shaul Katzir: &amp;#039;&amp;#039;Pursuing frequency standards and control. The invention of quartz clock technologies&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Science&amp;#039;&amp;#039;, 2015; [[doi:10.1080/00033790.2015.1008044]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 bauten [[Adolf Scheibe]] und [[Udo Adelsberger]] an der [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt]] in Berlin eine Reihe von Quarzuhren unterschiedlicher Konstruktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Hassler: {{Webarchiv |url=http://www.chronos-ev.de/vortrag/quarz5.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;A. Scheibe und U. Adelsberger – Physiker und Uhrenbauer aus Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210921173212}} (PDF; 426&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 konnten sie durch Verwendung eines Oszillators mit etwa 60&amp;amp;nbsp;kHz (nach Frequenzteilung Antrieb des Synchronmotors mit 333&amp;amp;nbsp;Hz), dessen Temperatur bis auf 0,001&amp;amp;nbsp;°C konstant gehalten wurde, den mittleren täglichen Gangfehler auf ±0,002&amp;amp;nbsp;Sekunden verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sch|28|01|1935|6|Das Geheimnis der Uhr|AUTOR=Jos. E. Hofmann|HERVORHEBUNG=Das&amp;amp;#32;Geheimnis&amp;amp;#32;der!l&amp;amp;#32;r}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr gelang Scheibe und Adelsberger mit einer dieser Uhren der Nachweis, dass die [[Erdrotation]] neben jahreszeitlichen auch [[Erdrotation#Kurzfristige Schwankungen|kurzzeitigen Schwankungen]] ausgesetzt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|fst|12|05|1936|2|Kein Tag so lang wie der andere?|AUTOR=Kurt Briggs|HERVORHEBUNG=Rein&amp;amp;#32;Lag&amp;amp;#32;So&amp;amp;#32;Ians&amp;amp;#32;wir&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;Mere}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals war eine von Menschen gebaute Uhr genauer als die bisherige Referenz der Zeitmessung, die Erddrehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ab 1938 von [[Louis Essen]] am [[National Physical Laboratory]] konstruierten Quarzuhren mit ringförmigem Quarz setzten Maßstäbe. Anfang der 1940er Jahre hatte Großbritannien das größte Netz von Quarzuhren weltweit.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard C. Saluz: &amp;#039;&amp;#039;Quarzuhren und Präzisionszeitmessung in England und Frankreich von 1930 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: Johannes Graf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Quarzrevolution. 75 Jahre Quarzuhr in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Furtwangen 2008, S. 40–51, zu England bes. S. 42–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste käufliche Quarzuhr für Industrie und Wissenschaft wurde vom Physikalisch-Technischen Entwicklungslabor Dr.&amp;amp;nbsp;Rohde und Dr.&amp;amp;nbsp;Schwarz (heute: [[Rohde &amp;amp; Schwarz]]) in München entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www2.rohde-schwarz.com/en/about/75_years_rohde_and_schwarz/?decade=1930 |text=Firmengeschichte: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Rohde &amp;amp; Schwarz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100201063841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Quarzuhr CFQ kam 1938 auf den Markt. Mit einer patentierten Kombination aus Quarzoszillator und Stimmgabel umging man die Probleme früher [[Elektronenröhre|Röhrenelektronik]]. Aufgrund ihrer Präzision und Zuverlässigkeit wurden zwei Uhren dieser Bauart ab Oktober 1939 im deutschen Zeitdienst eingesetzt. Sie gingen in die Berechnung der Normalzeit ein und dienten darüber hinaus als Steuergerät für das Zeitzeichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Graf: &amp;#039;&amp;#039;Quarzuhren bestehen nicht aus Quarz. Serienmäßige Quarzuhren der Zwischenkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Gesellschaft für Chronometrie, &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, 2015, S. 67–90, hier S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quarzuhren der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In der Zeit nach 1945 ersetzten Quarzuhren flächendeckend die Präzisionspendeluhren als industrieller und wissenschaftlicher Standard. Die besten Geräte erreichten mittlerweile eine Genauigkeit von 1·10&amp;lt;sup&amp;gt;−9&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chronotome.jpg|mini|Patek Philippe Chronotome, die erste in Kleinserie gefertigte tragbare Batteriequarzuhr, ab 1960]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders folgenreich sollten sich die Bemühungen um eine Miniaturisierung der Quarzuhren erweisen. Schon während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte es im Borg-Gibbs Laboratory&amp;lt;ref&amp;gt;Marvin E. Whitney: The Ship’s Chronometer, Cincinnati (OH) 1985, S. 307–310.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Vereinigten Staaten sowie bei Rohde &amp;amp; Schwarz&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Graf: &amp;#039;&amp;#039;Quarzuhren bestehen nicht aus Quarz. Serienmäßige Quarzuhren der Zwischenkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Gesellschaft für Chronometrie, &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, 2015, S. 67–90, hier S. 83–86.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Deutschland Versuche gegeben, tragbare Quarzuhren zu entwickeln. Diese scheiterten jedoch am zu hohen Stromverbrauch der Röhrenelektronik. Erst in den späten 1950er Jahren war es dem Genfer Uhrenhersteller [[Patek Philippe]] gelungen, dank Halbleitertechnologie, neuartigen Synchronmotoren sowie zuverlässigen Batterien erste tragbare Quarzuhren herzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schuldes: &amp;#039;&amp;#039;Erste tragbare, batteriebetriebene Quarzuhr der Firma Patek Philippe&amp;#039;&amp;#039;. In: Johannes Graf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Quarzrevolution. 75 Jahre Quarzuhr in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Furtwangen 2008, S. 52–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Quarzuhren waren, wie die Batteriequarzuhren anderer Uhrenfabriken ([[Seiko]] oder [[Junghans]]), in den 1960er Jahren noch deutlich teurer als hochwertige mechanische Uhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quarzuhren für jedermann ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Csem-beta1.jpg|mini|hochkant|Prototyp einer Quarz-Arm&amp;amp;shy;banduhr, Modell &amp;#039;&amp;#039;Beta 1,&amp;#039;&amp;#039; Centre Electronique Horloger (CEH), Schweiz, 1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Mikroelektronik konnte man um 1970 erste Quarzuhren für den Massenmarkt bauen. Die Frequenzen der Schwingquarze lagen zu dieser Zeit meist noch unter 10&amp;amp;nbsp;kHz.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner, Christian-Pfeiffer-Belli: &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnell setzte insbesondere bei Autouhren, Wand- und Tischuhren ein Preisverfall ein. Ab Mitte der 1970er Jahre waren Quarzuhren billiger als herkömmliche mechanische Zeitmesser, dabei deutlich genauer und bis auf den Batteriewechsel weitgehend wartungsfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später setzte diese Entwicklung im Bereich der Armbanduhren an. Dabei wurde die Quarzuhr für das Handgelenk in der Schweiz, in Japan und in den USA „mindestens achtmal erfunden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lucien Trueb|Lucien F. Trueb]], Günther Ramm, Peter Wenzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Elektrifizierung der Armbanduhr&amp;#039;&amp;#039;. München 2011, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz darauf stellten auch Unternehmen in Deutschland und Frankreich eigene Konstruktionen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fokus der Öffentlichkeit waren Quarzarmbanduhren erstmals 1967 durch den Chronometerwettbewerb des Observatoriums im Schweizer Neuchatel geraten. Das Schweizer Forschungszentrum für elektronische Uhren „Centre Electronique Horloger“ (CEH) hatte ebenso wie Seiko Prototypen von Quarzarmbanduhren eingereicht. Die Quarzuhren waren allen anderen mechanischen Armbanduhren überlegen. Dank Temperaturkompensation erreichten die Schweizer Quarzuhren noch bessere Werte als die Konkurrenz aus Japan.&amp;lt;ref&amp;gt;Trueb, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seiko Astron.jpg|mini|hochkant|Seiko &amp;#039;&amp;#039;Astron&amp;#039;&amp;#039; mit Cal. 35A, die erste Quarzarmbanduhr, zu Weihnachten 1969 in einer Auflage von 100 Stück verkauft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sollte sich für Seiko auszahlen, dass man bei der Entwicklung von Quarzarmbanduhren konsequent auf die spätere Massenproduktion geachtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wie das folgende: Trueb, S. 108–111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weihnachten 1969 verkaufte Seiko in Tokyo die erste Kleinserie von Quarzarmbanduhren, die &amp;#039;&amp;#039;Astron&amp;#039;&amp;#039;, allerdings noch zum Stückpreis eines Kleinwagens. Mit ihrem bahnbrechenden Design für Quarzuhrwerke legte Seiko den Grundstein für eine weltweite japanische Marktdominanz. Seiko entwickelte bis 1972/73 drei Schlüsseltechniken zur Serienreife, die bis heute praktisch jede Quarzarmbanduhr mit analoger Zeitanzeige auszeichnen: der stimmgabelförmige, fotolithografisch hergestellte Quarzresonator, die integrierte Schaltung des CMOS-Typs und den Schrittschaltmotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quarzuhren mit Digitalanzeige kommen meist ganz ohne mechanische Teile aus. Eine erste Solid-State-Quarzuhr, die teure &amp;#039;&amp;#039;Pulsar&amp;#039;&amp;#039; von [[Hamilton Watch Company|Hamilton]] (USA), hatte 1972 noch rote Zahlen mit anorganischen [[Leuchtdiode]]n (LED) angezeigt. Wegen deren hohem Stromverbrauch leuchteten die Zahlen nach Knopfdruck nur wenige Sekunden. Deshalb der Name &amp;#039;&amp;#039;Pulsar&amp;#039;&amp;#039;. Bald wurden jedoch energiesparende [[Flüssigkristallanzeige]]n (LCD) verwendet, die eine dauernde Zeitanzeige erlaubten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1970er Jahre war der Preis von Quarzuhren bereits auf unter 100&amp;amp;nbsp;DM gesunken und er sank schnell weiter. Mechanische Uhrwerke waren preislich und qualitativ nicht mehr konkurrenzfähig. Viele traditionelle Uhrenfabriken mussten in der [[Quarzkrise]] der 1970er und 1980er Jahre schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1975 hatte sich abgezeichnet, dass sich der von Seiko entwickelte Grundaufbau der Quarzarmbanduhr durchsetzen würde. Wenige Jahre später schwenkten auch die Hersteller von Großuhrwerken auf dieses Design um. Alle späteren Entwicklungen betrafen nur noch die weitere Reduzierung der Anzahl und Größe der Einzelteile bzw. Zusatzfunktionen:&lt;br /&gt;
* 1973 brachte Staiger in St. Georgen (Schwarzwald) das Uhrwerk CQ 2002 auf den Markt. Dank einem 4.194.304-Hz-Quarz (2&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt;) erreichte es eine deutlich höhere Genauigkeit als bisherige Quarzwerke für den Endverbraucher.&lt;br /&gt;
* 1974 baute [[Omega SA|Omega]] in der Schweiz mit dem Marine-Chronometer &amp;#039;&amp;#039;Constellation Megaquarz&amp;#039;&amp;#039; eine Analog-Quarzarmbanduhr, deren Schwingkreis mit 2.359.296 (3&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;·2&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;amp;nbsp;Hz schwingt.&lt;br /&gt;
* 1976 brachte Omega als erster Hersteller eine neue Art von Einsatz-Quarzuhren in den Handel, die wasserdichte Serie &amp;#039;&amp;#039;Seamaster&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Mitte der 1970er Jahre erschienen erste Digitaluhren mit integriertem Taschenrechner, darunter 1977 die &amp;#039;&amp;#039;HP-01&amp;#039;&amp;#039; von [[Hewlett-Packard]], die auch ein Rechnen mit Zeiten/Zeiträumen ermöglichte.&lt;br /&gt;
* 1980 baute Omega mit der &amp;#039;&amp;#039;Dinosaure&amp;#039;&amp;#039; die flachste Quarzuhr (1,46&amp;amp;nbsp;mm).&lt;br /&gt;
* 1986 erschien die erste [[Funkuhr]] (gleichzeitig von [[Junghans]] aus Schramberg und Kundo aus St. Georgen),&lt;br /&gt;
* 1988 wurde die erste Quarzuhr mit [[Automatikuhr#Autoquarz-Uhrwerk|automatischer Energieerzeugung]] (A.G.S.&amp;amp;nbsp;– Automatic Generating System), später in &amp;#039;&amp;#039;Kinetic&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, von Seiko vorgestellt (Kaliber 7M22).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Erste Funk-Armbanduhr der Welt Junghans&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; widths=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Junghans erste Funkuhr Mega1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mega 1&amp;#039;&amp;#039; (digital)&lt;br /&gt;
Junghans Mega.jpg|Mega (analog)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990 kam mit der Junghans &amp;#039;&amp;#039;Mega 1&amp;#039;&amp;#039; die erste digitale Armband-Funkuhr auf den Markt, ein Jahr später mit der [[Junghans Mega|&amp;#039;&amp;#039;Mega&amp;#039;&amp;#039;]] die erste Funkarmbanduhr der Welt mit Zeigern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://junghansarchiv.de/fileadmin/pdf/1991-1992_01/1991-1992_01_0004_kleinuhr.pdf |text=Neuheiten-Katalog 1991/92, Junghans Uhren GmbH |wayback=20220218115615}} JUNGHANS UHREN GmbH, Schramberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998 führte Seiko mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ruputer&amp;#039;&amp;#039; eine erste Armbanduhr mit [[Personal Digital Assistant|PDA]]-Funktionen („Wrist PDA“) ein.&lt;br /&gt;
* 2005 führte Seiko den [[Seiko Spring Drive|Spring Drive]] als federangetriebenen, quarzgesteuerten Uhrwerksmechanismus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Chronometerprüfstelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gisbert L. Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg zur elektronischen Präzision.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Uhren – Juwelen – Schmuck.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, 1995, S. 95–104, und Heft 3, 1995, S. 71–78.&lt;br /&gt;
* Johannes Graf (Hrsg.): Die Quarzrevolution. 75 Jahre Quarzuhr in Deutschland. Vorträge anlässlich der Tagung im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen am 20. und 21. August 2007, Furtwangen 2008. ISBN 3-922673-27-9.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Kahlert]], [[Richard Mühe]], Gisbert L. Brunner, Christian Pfeiffer-Belli: &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S. 105–115 und 505.&lt;br /&gt;
* Michael A. Lombardi: &amp;#039;&amp;#039;The Evolution of Time Measurement&amp;#039;&amp;#039;. Part 2: &amp;#039;&amp;#039;Quartz Clocks&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;IEEE Instrumentation &amp;amp; Measurement Magazine&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 14, 2011, S. 41–48.&lt;br /&gt;
* [[Lucien Trueb|Lucien F. Trueb]], Günther Ramm, Peter Wenzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Elektrifizierung der Armbanduhr&amp;#039;&amp;#039;. Ebner, Ulm 2011, ISBN 978-3-87188-236-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Quartz clocks|Quarzuhren}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Quarzuhr}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4176635-0}}&lt;br /&gt;
* [http://people.timezone.com/msandler/Articles/CarlosFinalParadigm/FinalParadigm.html Kleine Quarzarmbanduhren-Geschichtsbetrachtung] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2011/warenwelt/hoeher-schneller-absturz &amp;#039;&amp;#039;Höher, schneller, Absturz. Die Entwicklung der Quarzuhr und die Geschichte der Schweizer Uhrenindustrie.&amp;#039;&amp;#039;] [[brand eins]], 12/2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4176635-0|LCCN=sh86000353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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