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	<title>Quantitätstheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:05:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quantit%C3%A4tstheorie&amp;diff=60236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rosenfalter: /* Anerkennung und Ablehnung durch verschiedene volkswirtschaftliche Schulen */ Formatierung</title>
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		<updated>2026-03-14T19:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anerkennung und Ablehnung durch verschiedene volkswirtschaftliche Schulen: &lt;/span&gt; Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Belege fehlen für alle relevanten Sachaussagen (d.h. der Artikel ist so gut wie ohne Belege).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantitätstheorie des Geldes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldmengentheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, oft nur kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Wirtschaftstheorie]], die unter bestimmten Voraussetzungen eine kausale Abhängigkeit des [[Preisniveau]]s von der [[Geldmenge]] annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herleitung ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt der Darstellung kann eine Verkehrs- oder [[Quantitätsgleichung]] bilden, die letztlich aussagt, dass die in einem bestimmten Zeitraum umgesetzte Geldmenge gleich dem geldlich bewerteten Güterhandel einer Volkswirtschaft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;M \cdot V = P \cdot T&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei steht &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt; für die Geldmenge, &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; für die [[Umlaufgeschwindigkeit des Geldes|Geldumlaufgeschwindigkeit]], &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; für das [[Preisniveau]] und &amp;lt;math&amp;gt;T&amp;lt;/math&amp;gt; für das Handelsvolumen (von realen Gütern), das stark mit dem BIP ([[Bruttoinlandsprodukt]]) &amp;lt;math&amp;gt;Y&amp;lt;/math&amp;gt; korreliert. Deshalb wird in vielen Darstellungen der Quantitätsgleichung auch das BIP mit dem &amp;lt;math&amp;gt;T&amp;lt;/math&amp;gt; gleichgesetzt. Diese Darstellung ist aber strenggenommen falsch, da das Handelsvolumen unter anderem durch die Lagerbestandsveränderungen vom BIP abweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Preisniveau &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; gilt also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P = \frac{M\cdot V}{T}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Gleichung kann eine Version der Quantitätstheorie abgeleitet werden, nach der das Preisniveau in seiner Höhe nur als von der Geldmenge abhängig erklärt wird. Voraussetzung ist dabei:&lt;br /&gt;
:- konstante Umlaufgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
:- konstantes Handelsvolumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P = f(M) = c\cdot M&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist &amp;lt;math&amp;gt;c = \frac{V}{T}&amp;lt;/math&amp;gt; konstant, &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; also proportional zu &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage des „modernen“ [[Monetarismus]] ist eine neuere Form der Quantitätstheorie, in der nur noch angenommen wird, dass die Umlaufgeschwindigkeit und jedenfalls in der längeren Frist das reale Handelsvolumen (und damit auch die reale Produktion) im Wesentlichen unabhängig von der Geldmenge bestimmt werden. Änderungen der Geldmenge wirken sich dadurch jedenfalls längerfristig hauptsächlich auf das Preisniveau aus. Insbesondere ist nach dieser Theorie eine zu schnelle Ausdehnung der Geldmenge als Hauptursache von [[Inflation]]en anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der [[Geldpolitik]] auf das Preisniveau und auf [[Makroökonomie|makroökonomische Prozesse]] wird unter dem Begriff der [[Neutralität des Geldes]] erörtert, wobei stark unterschiedliche Auffassungen nebeneinander existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[Martin de Azpilcueta]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Sprache=en|Autor=[[Wim Decock]]|Titel=Martin de Azpilcueta|Sammelwerk=Great Christian Jurists in Spanish History|Hrsg=R. Domingo und J. Martínez-Torrón|Ort=Cambridge|Verlag=Cambridge University Press|Datum=2018|Seiten=126-127|Online=https://www.cambridge.org/core/books/abs/great-christian-jurists-in-spanish-history/martin-de-azpilcueta/4149F4F31247E36DDB5DDAB4AF0C13E4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Nikolaus Kopernikus]] und [[Jean Bodin]] entwickelten Grundideen der späteren Quantitätstheorie. Die erste vollständige Formulierung der wesentlichen Elemente der Quantitätstheorie stammt von dem englischen Philosophen [[John Locke]], der aufbauend auf Bodin den Begriff der Umlaufgeschwindigkeit einführte und die Natur des Geldes als Tauschmittel durch Konvention (gemäß [[Aristoteles]]) betonte. Später wurde das Konzept von [[David Hume]] vereinfacht dargestellt. Der Ökonom [[Irving Fisher]] griff das Konzept später auf und verbesserte es („The Purchasing Power of Money“; 1911). Bedeutendster Vertreter der Neo-Quantitätstheorie des Geldes war der US-Amerikaner [[Milton Friedman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennung und Ablehnung durch verschiedene volkswirtschaftliche Schulen ==&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Denkschulen der Volkswirtschaft bewerten die Quantitätstheorie unterschiedlich und ziehen im Fall einer Befürwortung auch unterschiedliche Schlüsse. [[John Maynard Keynes]] lehnte die mit der Quantitätstheorie verbundene Behauptung ab, dass die [[Zentralbank]] ohne Auswirkungen auf die Realwirtschaft über eine Steuerung der Geldmenge die Preise beeinflussen könne. Eine Politik der [[Deflation]], wie sie mit der Rückkehr Englands zum Goldstandard 1925 vorgesehen war, werde die Preise nicht automatisch senken, sondern nur durch eine von der [[Geldpolitik]] bewusst herbeigeführte [[Arbeitslosigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;John Maynard Keynes: &amp;#039;&amp;#039;The Economic Consequences of Mr. Churchill.&amp;#039;&amp;#039; In: John Maynard Keynes: &amp;#039;&amp;#039;Essays in Persuasion.&amp;#039;&amp;#039; W. W. Norton &amp;amp; Company, New York NY 1991, ISBN 0-393-00190-3, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des [[Keynesianismus]] sehen einen Zusammenhang von Geldpolitik und [[Konjunktur]] und fordern, dass die Nationalstaaten während einer Rezession durch zusätzliche Ausgaben konjunkturelle Anreize geben sollten, die auch unter Inkaufnahme eines Inflationsrisikos durch eine Erhöhung der Geldmenge mittels Kreditschöpfung finanziert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keynes nahe stehende [[Joan Robinson]] weist darauf hin, dass die Quantitätsgleichung in zwei Richtungen gelesen werden kann. Von links nach rechts gelesen scheint eine höhere Geldmenge höhere Preise zu bewirken. Von rechts nach links scheint aus höheren Preisen ein größerer Geldumlauf zu folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joan Robinson: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Theorie als Ideologie. Über einige altmodische Fragen der Wirtschaftstheorie.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-434-25113-8, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Quantitätsgleichung selbst folgt daher nicht die Quantitätstheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des [[Monetarismus]] betrachten die Theorie dagegen als gültig und befürworten ein konstantes Geldmengenwachstum sowie einen Verzicht auf diskretionäre Geldpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der [[Österreichische Schule|Österreichischen Schule]] sehen keinen fixen Zusammenhang zwischen Geldmenge und [[Geldwert]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig v. Mises: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, New York 1978, ISBN 3-437-50222-0, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig v. Mises: &amp;#039;&amp;#039;Menschliches Handeln - Band I.&amp;#039;&amp;#039; mises.at, 2019, ISBN 978-3-902639-51-6, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings führe im Allgemeinen eine Änderung der Geldmenge zu einer Änderung der Kaufkraft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig v. Mises: &amp;#039;&amp;#039;Menschliches Handeln - Band II.&amp;#039;&amp;#039; mises.at, 2019, ISBN 978-3-902639-52-3, S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter von vor allem in den USA populären [[Libertarismus|libertären Strömungen]] lehnen sowohl [[Fiatgeld]] wie überhaupt jeden staatlichen Einfluss auf das Geld ab, etwa die Steuerung der Höhe der Geldmenge. Stattdessen setzen sich einige für die Wiedereinführung des [[Goldstandard]]s ein, um hohe Inflationsraten vermeiden zu können. Andere fordern freien Wettbewerb des Geldes, da dort niemand die Geldmenge zu seinem Nutzen beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Moritz Julius Bonn]] &amp;#039;&amp;#039;Spaniens Niedergang während der Preisrevolution des 16. Jahrhunderts. Ein induktiver Versuch zur Geschichte der Quantitätstheorie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münchener volkswirtschaftliche Studien.&amp;#039;&amp;#039; 12). Cotta, Stuttgart 1896 ([https://archive.org/details/spaniensniederga00bonnuoft Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Quantitätstheorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Quantitatstheorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldtheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rosenfalter</name></author>
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