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	<title>Quantenschaltung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:16:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quantenschaltung&amp;diff=2427454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qcomp: revert: der ganze Artikel ist im Fließtext ohne math-tags geschrieben, das an nur einer Stelle zu ändern ist nicht sinnvoll, da Notation dann uneinheitlich; ausserdem einige seltsame Einrückungen und unpassende Doppelpunkte korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quantenschaltung&amp;diff=2427454&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-03T08:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;revert: der ganze Artikel ist im Fließtext ohne math-tags geschrieben, das an nur einer Stelle zu ändern ist nicht sinnvoll, da Notation dann uneinheitlich; ausserdem einige seltsame Einrückungen und unpassende Doppelpunkte korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quantenschaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Quanteninformatik]] ein [[Abstraktion|abstraktes]] [[Modell]] für [[Quantencomputer]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
Die darin stattfindende Berechnung ist eine Folge von Operationen an [[Quantengatter]]n, [[Quantenmechanische Messung|Quantenmessungen]] und Initialisierungen von [[Qubit]]s welche reversible Transformationen auf dem [[Quantenmechanik|quantenmechanischen]] Gegenstück eines &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-[[Bit]] [[Register (Computer)|Registers]] durchführt, das auch &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Register (oder [[Quantencomputer#Quantenregister, Verschränkung|Quantenregister]]) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Algorithmen und Anwendungen, die quantenmechanische Ressourcen nutzen, können einfach und effizient in der Sprache von „Quantenschaltkreisen“ geschrieben werden. Ein Quantenschaltkreis ist eine Rechenroutine, die aus kohärenten Quantenoperationen auf Quantendaten besteht, wie sie in Qubits gehalten werden, und parallel dazu ablaufenden klassischen Echtzeit-Berechnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quiskit&amp;quot;&amp;gt;[https://qiskit.org/documentation/locale/de_DE/qc_intro.html &amp;#039;&amp;#039;Quantum Computing auf den Punkt gebracht&amp;#039;&amp;#039;] (Qiskit)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung der Quantenschaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quantum error correction of bit flip using three qubits.svg|mini|Quantenschaltung für den [[Quantenfehlerkorrektur#Der Bit-Flip-Code|Bit-Flip-Code]]: Zwei CNOT-Gatter kodieren das Qubit. Die letzten drei Gatter (2× CNOT, 1× Toffoli) dekodieren es wieder.]]&lt;br /&gt;
Die Notation für Quantengatter wurde von den Begründern der Quanteninformatik, daruntern Adriano Barenco, [[Charles H. Bennett (Physiker)|Charles Bennett]], [[Richard Cleve]], [[David P. DiVincenzo]], Norman Margolus, [[Peter Shor]], Tycho Sleator, John A. Smolin und [[Harald Weinfurter]] entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barenco&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bennett, Cleve, DiVincenzo, Margolus, Sleator, Smolin, Weinfurter |Titel=Elementary gates for quantum computation |Sammelwerk=Physical Review A |Band=52 |Nummer=5 |Verlag=[[American Physical Society]] (APS) |Datum=1995-11-01 |ISSN=1050-2947 |Seiten=3457–3467 |arXiv=quant-ph/9503016 |DOI=10.1103/physreva.52.3457}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notation der Schaltkreise wurde 1986 von [[Richard Feynman]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feynman-QMC&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Feynman |Titel=Quantum mechanical computers |Sammelwerk=Foundations of Physics |Band=16 |Nummer=6 |Verlag=Springer Science and Business Media LLC |Datum=1986 |ISSN=0015-9018 |Seiten=507–531 |DOI=10.1007/bf01886518}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quantenalgorithmen sind in einem Diagramm leichter zu verstehen als in der entsprechenden ausgeschriebenen Matrixdarstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;azure&amp;quot;&amp;gt;Artikel [https://learn.microsoft.com/de-de/azure/quantum/concepts-circuits &amp;#039;&amp;#039;Quantenschaltungsdiagramme&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Microsoft Azure]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quantenschaltkreise werden ähnlich dargestellt, wie klassische Schaltkreise, jedoch haben die Quantenschaltkreise, wie die Quantenbausteine, aus denen sie bestehen, für n Eingänge immer auch n Ausgänge. Sie beschreiben die Zustandstransformationen durch, die sich durch die Hintereinanderausführung der Quantenbausteine ergibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jkl&amp;quot;&amp;gt;Jens Kleine, Johannes Köbler und Olaf Beyersdorff: [https://www2.informatik.hu-berlin.de/Forschung_Lehre/algorithmenII/Lehre/SS2004/Quantenrechner/quantenschaltkreise.pdf &amp;#039;&amp;#039;Quantenschaltkreise&amp;#039;&amp;#039;] Humboldt-Universität Berlin 2004 S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Schaltungsdiagramm stellt jede durchgezogene Linie ein Qubit oder allgemeiner ein Qubit-Register dar. Gemäß der Konvention ist die oberste Zeile das Qubit (oder Register) 1 und die restlichen Elemente werden dann aufsteigend nummeriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;azure&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Quantenschaltung fließt die Zeit von links nach rechts. Quantengatter sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet, wobei das äußerste linke Gatter zuerst auf die Qubits angewendet wird. Der Quantenzustand der Qubits propagiert von links nach rechts durch die einzelnen Gatter des Diagramms und wird durch die Gatter verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitungen in einem Quantenschaltkreis lassen sich als die einzelnen Qubits interpretieren, wobei der Zustand einer Leitung dem Zustand eines Qubits entspricht. Der Gesamtzustand aller Leitungen ergibt sich jedoch auf Grund der Besonderheiten der Quantenschaltkreise nicht unbedingt aus den Teilzuständen der Leitungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jkl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede horizontale Linie oder Draht in einer Schaltung stellt somit ein Qubit dar, wobei das linke Ende des Drahtes die ursprünglichen Quantendaten (Input) darstellt und das rechte die Quantendaten, die durch die Berechnung des Quantenschaltkreises erzeugt werden (Output). Operationen auf Qubits werden durch Boxen (Gatter) dargestellt, die auf diesen Drähten platziert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quiskit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassen zu Komplexen ===&lt;br /&gt;
Einzelne Gatterschaltungen lassen sich zu einem Block zusammenfassen und in einer Art Blockdiagramm darstellen.&lt;br /&gt;
Die vielleicht hilfreichste Eigenschaft dieser abstrakten Schaltungsdiagramme ist, dass sie eine allgemeine Beschreibung komplexer Quantenalgorithmen ermöglichen, ohne elementare Gates darstellen zu müssen. So können Sie eine Vorstellung vom Datenfluss für einen großen Quantenalgorithmus erhalten, ohne alle Details der einzelnen Unterroutinen innerhalb des Algorithmus verstehen zu müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;azure&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel: Darstellung eines Toffoli-Gatters ===&lt;br /&gt;
Quantenschaltungen werden benützt, um die Realisation komplexer Quantengatter aus einfachen Gattern und Quantenbausteinen darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Qcircuit ToffolifromCNOT.svg|mini|400px|links|Konstruktion eines [[Toffoli-Gatter]]s aus ein Ein-Qubit-Gattern (T und Hadamard) und sechs CNOT-Gattern.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toffoli gate.svg|mini|100px|Schaltsymbol für das [[Toffoli-Gatter]]]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+Legende&lt;br /&gt;
|[[Datei:Hadamard gate.svg|50px]] || Hadamard-Gatter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:CNOT gate.svg|50px]] || CNOT-Gatter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Qcircuit T.svg|50px]] || T-Gatter&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reversible Logikgatter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im klassischen Computer sind [[Logikgatter]] mit mehr als einem Eingang (alle außer dem [[Nicht-Gatter]]) und einem Ausgang nicht [[Reversibler Prozess|reversibel]].&lt;br /&gt;
Beispielsweise kann man für ein [[Und-Gatter]] aus dem Ausgangs-Bit 0 nicht ableiten, ob die Eingangswerte 0,1 oder 1,0 oder 0,0 waren.&lt;br /&gt;
Es ist jedoch auch in einem klassischen Computer theoretisch möglich, für Eingangswerte beliebiger Länge reversible Gatter zu konstruieren.&lt;br /&gt;
Ein reversibles Gatter ist eine umkehrbare Funktion, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Bit auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Bit abbildet, wobei das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Datum eine [[Zeichenkette]] der Länge &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; mit den Bits &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;,&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, …,&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Datum ist Element der Menge {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt;. Diese enthält 2&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ein reversibles &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Gatter ist eine [[bijektiv]]e Abbildung f aus der Menge {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Daten auf sich selbst.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein derartiges Gatter &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; ist eine Abbildung, welche das erste Bit negiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus praktischen Erwägungen werden hier nur Gatter für kleine Werte von &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; betrachtet, also &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;1, &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;2 oder &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;3. Diese Gatter können leicht als Tabellen beschrieben werden. Ein Beispiel &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;2 ist das [[Liste der Quantengatter#Quantengatter mit zwei Eingängen|kontrollierte Nicht-Gatter]], das [[Liste der Quantengatter#Quantengatter mit zwei Eingängen|Toffoli-Gatter]] und das [[Liste der Quantengatter#Quantengatter mit zwei Eingängen|Fredkin-Gatter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Betrachtung von [[Quantengatter]]n muss man die quantenmechanische Ersetzung eines &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Datums definieren.&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;quantisierte Version&amp;#039;&amp;#039; eines klassischen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Zustandsraums {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;H_{\operatorname{QB}(n)}= \ell^2(\{0,1\}^n).&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist definitionsgemäß der [[Raum (Mathematik)|Raum]] von komplexwertigen Funktionen von {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; und ist ein [[Prähilbertraum]]. Dieser Raum kann auch als Überlagerung von klassischen Bit-Zeichenketten betrachtet werden. Man beachte, dass &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt; ein [[Vektorraum]] über den komplexen Zahlen der [[Dimension (Mathematik)|Dimension]] 2&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die Elemente dieses Raums werden &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-[[Qubit]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibt &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;,&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, …,&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt; in der [[Bra-Ket]]-Notation die klassische Bit-Zeichenkette, dann ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; | x_1, x_2, \cdots,x_n \rangle \quad &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein spezielles &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-[[Qubit]] korrespondierend zu der Funktion, die die klassische Bit-Zeichenkette auf 1 abbildet und alle anderen Zeichenketten auf 0.&lt;br /&gt;
Diese 2&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; speziellen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubits sind die Berechnungs[[Zustand (Quantenmechanik)|zustands]][[Orthonormalbasis|basis]] der Funktion. Alle &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubits sind komplexe [[Linearkombination]]en dieser Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Quantengatter benötigt man eine spezielle Art einer reversiblen Funktion, nämlich eine [[unitäre Abbildung]]. Diese ist eine Abbildung auf &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt;, bei der die [[Skalarprodukt]]e erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ein reversibles &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubit Quantengatter ist eine unitäre Abbildung &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; aus dem Raum &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt; auf sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum ist nur die [[Unitäre Abbildung]]en &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; für kleine &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; von Interesse. Aus einem reversiblen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Gatter &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; lässt sich ein reversibles &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Quantengatter &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt; bilden, das wie folgt definiert ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; W_f( | x_1, x_2, \cdots,x_n \rangle) = |f(x_1, x_2, \cdots, x_n) \rangle. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, das &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt; die Berechnungszustandsbasis [[Permutation|permutiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von speziellem Interesse ist das 2-Qubit-CNOT-Gatter &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;CNOT&amp;lt;/sub&amp;gt;. Mit diesem Gatter wird deutlich, dass es über die Permutation der Basis hinaus viele weitere Quanten-Gatter gibt. Beispielsweise ist eine Verschiebung der Phase durch Multiplikation mit folgender unitärer Matrix ebenfalls zulässig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; U_\theta =\begin{bmatrix} e^{i \theta} &amp;amp; 0 \\ 0 &amp;amp; 1 \end{bmatrix}, &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; U_\theta | 0 \rangle = e^{i \theta} | 0 \rangle \quad U_\theta | 1 \rangle = | 1 \rangle. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reversible Schaltungen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Reversibles Computing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum betrachten wir zunächst die &amp;#039;&amp;#039;reversible&amp;#039;&amp;#039; klassische Berechnung. Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen einer reversiblen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit Schaltung und einem reversiblen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Gatter. Es ist lediglich eine umkehrbare Funktion im Raum der &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Daten. Wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, möchte man aus praktischen Erwägungen eine kleine Anzahl reversibler Gatter haben, die zu einer reversiblen Schaltung zusammengesetzt werden können.&lt;br /&gt;
Der Zusammenbau einer Schaltung wird an folgendem Beispiel deutlich. Angenommen man hat ein reversibles &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Gatter &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; und ein reversible &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Gatter &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zusammenbau heißt, eine neue Schaltung herzustellen, indem man eine Teilmenge der &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; der Ausgänge von &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; mit einer Teilmenge &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039; der Eingänge von &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; verbindet, wie im Bild unten dargestellt. In diesem Bild ist &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;5, &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;3 und &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;7. Die resultierende Schaltung ist ebenfalls reversibel und verarbeitet &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;−&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039; Bits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reversible circuit composition.svg|mini|zentriert|500x180px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird diese Schema als &amp;#039;&amp;#039;klassischer Verbund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Beim Zusammenbau dieser reversibler Maschinen ist es wichtig, dass die Zwischenstufen ebenfalls reversibel sind. Mit dieser Bedingung wird sichergestellt, dass sich innerhalb der Maschine die Entropie nicht erhöht (Abfall). Damit ist es möglich zu zeigen, dass das Toffoli-Gatter ein [[Quantengatter]] ist. Das bedeutet, dass zu einer beliebigen reversiblen klassischen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Schaltung &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; in oben beschriebener Weise ein klassischer Verbund aus Toffoli-Gattern eine &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;+&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;-Bit-Schaltung &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; erzeugen werden kann, so dass gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; f(x_1, \ldots, x_n, \underbrace{0, \dots, 0}) = (y_1, \ldots, y_n, \underbrace{0, \ldots , 0})&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin sind die Bereiche oberhalb der spitzen Klammern &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; 0-Eingaben und es gilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;(y_1, \ldots, y_n) = h(x_1, \ldots, x_n)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass das Endergebnis immer eine Kette von &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; Nullen als Hilfbits enthält. Es wird an keiner Stelle Abfall produziert, so dass die Berechnung tatsächlich im physikalischen Sinne keine Entropie erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A Yu Kitaev |Titel=Quantum computations: algorithms and error correction Quantum computations: algorithms and error correction |Sammelwerk=Russian Mathematical Surveys |Band=52 |Datum=1997 |Seiten=1191–1249 |DOI=10.1070/RM1997v052n06ABEH002155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus folgt sofort, dass jede Funktion &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; (ob bijektiv oder nicht) durch eine Schaltung von Toffoli-Gattern simuliert werden kann. Wenn die Abbildung jedoch nicht [[Injektivität|injektiv]] ist, muss die Simulation an irgendeiner Stelle Abfall produzieren, z.&amp;amp;nbsp;B. beim letzten Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Quantenschaltungen kann eine ähnliche Verbindung von Qubit-Gattern definiert werden. Diese lässt sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;klassischen Verbund&amp;#039;&amp;#039; oben assoziieren, indem man anstelle von &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Gatter &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; und statt &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Gatter &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Daraus erhält man eine reversible Quantenschaltung, wie in der folgenden Abbildung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quantum circuit composition.svg|mini|zentriert|500x180px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich leicht zeigen, dass sich durch Verbindung der Gatter eine unitäre Abbildung auf dem &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;+&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;−&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Raum entsteht. Außerdem sei noch angemerkt, dass in realen Quantencomputern die physikalische Verbindung zwischen den Gattern eines der Hauptprobleme darstellt, da sie eine der Stellen ist, wo [[Dekohärenz]] auftreten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bilden einige Mengen wohlbekannter Gatter [[Quantengatter#Universelle Gatter|universelle Gatter]]. So ist das oben erwähnte Einzel-Qubit-Phasengatter &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;Θ&amp;lt;/sub&amp;gt; für sinnvolle Werte von Θ zusammen mit dem 2-Qubit-CNOT-Gatter &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;CNOT&amp;lt;/sub&amp;gt; universell. Allerdings ist die Universalität im Falle der Quantenberechnung etwas schwächer. Jede reversible &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Schaltung kann beliebig &amp;#039;&amp;#039;nahe&amp;#039;&amp;#039; durch diese beiden elementaren Gatter &amp;#039;&amp;#039;approximiert&amp;#039;&amp;#039; werden. Man beachte, dass es [[Überabzählbarkeit|überabzählbar]] viele mögliche Einzel-Qubit-Phasengatter gibt (eines für jeden möglichen Winkel Θ). Damit können überabzählbar viele dieser Gatter nicht durch endliche Schaltungen aus {&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;?&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;CNOT&amp;lt;/sub&amp;gt;} konstruiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quantenberechnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da viele wichtige numerische Probleme sich auf die Berechnung einer unitären Transformation &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; auf einem endlich-dimensionalen Raum reduzieren lassen (als prominenteste Beispiel sei die [[Diskrete Fourier-Transformation]] genannt), könnte man erwarten, das man eine Quantenschaltung für die Transformation &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; bauen kann. Im Prinzip muss man nur einen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Zustand Ψ als zugehörige [[Superposition]] der Berechnungszustandsbasis für den Eingang präparieren und dann die Ausgänge von UΨ messen. Leider gibt es damit zwei Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man kann die Phase von Ψ nicht für jeden Basiszustand messen. Daher gibt es keine Möglichkeit, das vollständige Ergebnis zu messen. Dies liegt in der Natur der [[Quantenmechanische Messung|quantenmechanischen Messung]].&lt;br /&gt;
* Es ist nicht möglich, den Eingangszustand Ψ effizient zu präparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können Quantenschaltungen für die diskrete Fouriertransformation als Zwischenschritt in anderen Quantenschaltungen benutzt werden. Die Verwendung ist jedoch etwas komplizierter. Tatsächlich sind Quantenberechnungen &amp;#039;&amp;#039;[[Probabilistische Aussage|probabilistisch]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nun ein mathematisches Modell für die Simulation von &amp;#039;&amp;#039;probabilistischen&amp;#039;&amp;#039; statt klassischen Berechnungen erstellt. Man betrachte eine &amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;-Qubit-Schaltung &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; mit dem Registerraum &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt;. Damit ist &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039; eine unitäre Abbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;H_{\operatorname{QB}(r)} \rightarrow H_{\operatorname{QB}(r)}.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Schaltung mit der klassischen Abbildung von Bit-Zeichenketten zu assoziieren, spezifiziert man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Eingangsregister&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; = {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; (klassischen) Bits.&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Ausgangsregister&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; = {0,1}&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sup&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; (klassischen) Bits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhalt &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, …, &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt; des klassischen Eingangsregisters wird irgendwie für die Initialisierung des Qubit-Registers verwendet. Idealerweise wird das mit der Berechnungszustandsbasis gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; |\vec{x},0\rangle= | x_1, x_2, \cdots, x_{m}, \underbrace{0, \dots, 0} \rangle &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gibt es unter der Klammer &amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;−&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; 0-Eingänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die perfekte Initialisierung absolut unrealistisch. Man nehme daher an, dass die Initialisierung ein Mischzustand ist, der durch den Dichteoperator &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; gegeben ist. Dieser ist in einer geeigneten [[Metrischer Raum|Metrik]] dem idealen Eingangszustand sehr ähnlich, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \operatorname{Tr}\left(\big||\vec{x},0\rangle \langle \vec{x},0 | - S\big|\right) \leq \delta &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso steht der Ausgangsregister-Raum mit dem Qubit-Register über die durch ein &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; angenäherte [[Observable]] &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039; in Beziehung. Es sei angemerkt, dass Observable in der Quantenmechanik üblicherweise durch &amp;#039;&amp;#039;projizierte Größenwerte&amp;#039;&amp;#039; ausgedrückt werden. Wenn die Variable diskret ist, dann reduziert sich der projizierte Größenwert auf eine [[Familie (Mathematik)|Familie]] {E&amp;lt;sub&amp;gt;λ&amp;lt;/sub&amp;gt;}. Dabei ist λ ein Parameter über einer [[Abzählbarkeit|abzählbaren]] Menge. Analog kann eine Observable &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; mit einer Familie von paarweisen orthogonalen Projektionen {E&amp;lt;sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;y&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/sub&amp;gt;} indexiert durch &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; assoziiert werden. Damit ist&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; I = \sum_{y \in Y} \operatorname{E}_y. &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem gegebenen Mischzustand &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; korrespondiert ein Wahrscheinlichkeitsmaß für &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \operatorname{Pr}\{y\} = \operatorname{Tr}(S \operatorname{E}_y ) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Funktion &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; wird durch die Schaltung &amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt; → &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;QB(&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/sub&amp;gt; innerhalb von ε berechnet genau dann, wenn für alle Bitzeichenketten &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; der Länge &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; gilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\left\langle \vec{x},0 \big| U^* \operatorname{E}_{F(x)} U&lt;br /&gt;
\big|\vec{x},0 \right\rangle = \left\langle \operatorname{E}_{F(x)} U( |\vec{x},0\rangle) \big| U( |\vec{x},0\rangle) \right\rangle \geq 1 - \epsilon&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \left| \operatorname{Tr} (S U^* \operatorname{E}_{F(x)} U) - \left\langle \vec{x},0 \big| U^* \operatorname{E}_{F(x)} U&lt;br /&gt;
\big|\vec{x},0 \right\rangle\right|\leq \operatorname{Tr} (\big||\vec{x},0\rangle \langle \vec{x},0 | - S\big|) \| U^* \operatorname{E}_{F(x)} U \| \leq \delta &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Tr} (S U^* \operatorname{E}_{F(x)} U) \geq 1 - \epsilon - \delta&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Satz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Wenn &amp;lt;math&amp;gt;\epsilon + \delta &amp;lt; \frac1{2}&amp;lt;/math&amp;gt;, dann kann die Wahrscheinlichkeitsverteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \operatorname{Pr}\{y\} = \operatorname{Tr} (S U^* \operatorname{E}_{y} U)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039; verwendet werden, um &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;(&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;) bei hinreichend vielen Stichproben mit einer beliebig kleinen Fehlerwahrscheinlichkeit zu bestimmen. Nimmt man &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039; unabhängigen Stichproben aus der Wahrscheinlichkeitsverteilung Pr auf &amp;#039;&amp;#039;Y&amp;#039;&amp;#039;, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;(&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;) mehr als &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;/2-mal gemessen wird mindestens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; 1 - e^{- 2 \gamma^2 k} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt; \gamma = \frac1{2} - \epsilon - \delta&amp;lt;/math&amp;gt;. Dies folgt aus der [[Chernoff-Ungleichung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Quantengatter]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Quantengatter]]&lt;br /&gt;
* [[Quanten-Fouriertransformation#Quantenschaltkreis|Quantenschaltkreis der Quanten-Fouriertransformation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Eli Biham]], [[Gilles Brassard]], Dan Kenigsberg, Tal Mor&lt;br /&gt;
   |Titel=Quantum computing without entanglement&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Theoretical Computer Science&lt;br /&gt;
   |Band=320&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Seiten=15–33&lt;br /&gt;
   |arXiv=quant-ph/0306182&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1016/j.tcs.2004.03.041}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Freedman|M.H. Freedman]], [[Alexei Jurjewitsch Kitajew|A. Kitaev]], [[Michael J. Larsen|M.J. Larsen]], Z. Wang&lt;br /&gt;
   |Titel=Topological quantum computation&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bulletin of the AMS&lt;br /&gt;
   |Band=40&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |Seiten=31–38&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.ams.org/journals/bull/2003-40-01/S0273-0979-02-00964-3/S0273-0979-02-00964-3.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Mika Hirvensalo&lt;br /&gt;
   |Titel=Quantum Computing&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-66783-0&lt;br /&gt;
   |Online=https://books.google.de/books?id=oCd5fWPqf7UC&amp;amp;printsec=frontcover}} [https://archive.org/details/quantumcomputing0000hirv archiv.org]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Nielsen|M. A. Nielsen]], [[Isaac Chuang|I. L. Chuang]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Quantum Computation and Quantum Information.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cambridge University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Cambridge MA&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-107-00217-3&lt;br /&gt;
   |Online=https://profmcruz.files.wordpress.com/2017/08/quantum-computation-and-quantum-information-nielsen-chuang.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=M. Homeister|Titel=Vom Quantenregister zum Quantenschaltkreis|Sammelwerk=Quantum Computing verstehen: Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven|Verlag=Springer/Vieweg|Ort=Wiesbaden |Datum=2022|ISBN=978-3-658-36433-5|Seiten=67–99 |Online=https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/978-3-8348-9241-6_3.pdf?pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://xstructure.inr.ac.ru/x-bin/theme3.py?level=1&amp;amp;index1=371459 Quantum circuit on arxiv.org] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.cquic.org/Qcircuit/ Q-circuit] ist eine Makro-Bibliothek zum Zeichnen von Quantenschaltungen in LaTeX.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Bruß]]: [https://open.hpi.de/courses/qc-intro-1-2022/items/5KycIHdTUDBYBRXJ2lFj6a?locale=de &amp;#039;&amp;#039;Quantenschaltkreise - ein erster Eindruck&amp;#039;&amp;#039;] Video Vorlesung&lt;br /&gt;
* [https://learn.microsoft.com/de-de/azure/quantum/concepts-circuits &amp;#039;&amp;#039;Konventionen für Quantenschaltungsdiagramme&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation zu Azure Quantum&amp;#039;&amp;#039;) abgerufen am 15. Mai 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quanteninformatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logikkalkül]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qcomp</name></author>
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