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	<title>Qualifizierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T08:49:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qualifizierung&amp;diff=140449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CLnet: /* Vorbereitende Qualifizierung */ Tippfehler beheben</title>
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		<updated>2022-11-14T15:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorbereitende Qualifizierung: &lt;/span&gt; Tippfehler beheben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qualifizierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man auf dem [[Arbeitsmarkt]] und im [[Personalwesen]] alle Maßnahmen, die der [[Qualifikation (Personalwesen)|Qualifikation]] von [[Arbeitskraft|Arbeitskräften]] dienen. Auch die Überprüfung technischer Eignungen wird als Qualifizierung bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Qualifizierung ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Qualifizierung ist mithin der Erwerb oder die Verbesserung der beruflichen Qualifikation. Sie beginnt mit der [[Schulbildung]]. Der Staat fördert die private Wirtschaftstätigkeit, indem er unter anderem durch öffentliche [[Schule]]n und [[Hochschule]]n zur Qualifizierung der Arbeitskräfte beiträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=r3jpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PR21&amp;amp;dq=Qualifizierung+arbeitskr%C3%A4fte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Qualifizierung%20%20&amp;amp;f=false Dieter Brümmerhoff/Thiess Büttner, &amp;#039;&amp;#039;Finanzwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. XXI]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da zwischen Schulbildung und den [[Arbeitsinhalt]]en und [[Arbeitsgebiet]]en eines [[Beruf]]s mehr oder weniger große Lücken bestehen, erfolgt die eigentliche berufliche Qualifizierung durch die [[Berufsausbildung]]. Sie ist neben der [[Berufsvorbereitung|Berufsausbildungsvorbereitung]], der [[Fortbildung]] und der beruflichen [[Umschulung]] ein Teilbereich der [[Berufsbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit ist die Qualifizierung jedoch nicht abgeschlossen, denn weitere Qualifikationen erwirbt ein [[Arbeitnehmer]] durch [[Erfahrung]] oder betriebliche und/oder außerbetriebliche Maßnahmen der [[Personalentwicklung]] wie [[Training on the job]], [[Training near the job]], [[berufliche Weiterbildung]] oder [[Erwachsenen- und Weiterbildung]]. Diese Instrumente dienen dazu, die Qualifizierung von [[Mitarbeiter]]n weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklung von beruflichen Qualifikationen kann zur Verringerung der [[Arbeitsbelastung]] am [[Arbeitsplatz]] beitragen und eröffnet [[Karriere]]chancen, weil eine höhere Qualifikation im Regelfall mit einem beruflichen (finanziellen) Aufstieg verbunden sein kann. Dieser kann im Idealfall in einem Aufstieg von einer ausführenden Tätigkeit mit [[Durchführungskompetenz]]en zu einer leitenden Tätigkeit als [[Führungskraft (Wirtschaft)|Führungskraft]] mit [[Führungskompetenz]]en bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen der Qualifizierung von Schulabgängern (&amp;#039;&amp;#039;Grundqualifizierung&amp;#039;&amp;#039;) und der &amp;#039;&amp;#039;Weiterqualifizierung&amp;#039;&amp;#039; von Arbeitskräften. Die Grundqualifizierung erfolgt in Deutschland durch [[duale Ausbildung]] in Form der parallelen Ausbildung der [[Auszubildende]]n im [[Ausbildungsbetrieb]] und [[Berufsschule]] bzw. im tertiären Bereich an der [[Berufsakademie]]. Die Grundqualifizierung soll Defizite beseitigen, die im [[Allgemeinbildung|allgemeinbildenden]] [[Schulsystem]] nicht oder nicht ausreichend ausgebildet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FlTM-woifn4C&amp;amp;pg=PA153&amp;amp;dq=grundQualifizierung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=grundQualifizierung&amp;amp;f=false Ferdinande Knabe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Innovative Forschung - innovative Praxis in der Alphabetisierung und Grundbildung&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 153]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie vermittelt unter anderem Grundwissen über [[Arbeitsrecht (Deutschland)|Arbeitsrecht]], [[Arbeitgeber]] und [[Arbeitnehmer]], das [[Arbeitsverhältnis]] oder die Organisation von [[Betrieb]]en und [[Markt|Märkten]]. Ziel der beruflichen Grundqualifizierungen ist die aktive Auseinandersetzung mit den Beschäftigungsmöglichkeiten und [[Berufsbild]]ern in der [[Arbeitswelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterqualifizierung beginnt mit der [[Einarbeitung]] und ist die Verbesserung und Erweiterung der beruflichen [[Fachkenntnis]]se und [[Fertigkeit]]en oder die [[Umschulung]] innerhalb eines Unternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=VdwnBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA267&amp;amp;dq=Weiterqualifizierung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Weiterqualifizierung&amp;amp;f=false Hans J. Drumm, &amp;#039;&amp;#039;Personalwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 267]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sich wandelnde [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgaben]] und erhöhte Anforderungen erfordern eine ständige Weiterqualifizierung („[[lebenslanges Lernen]]“). Weiterqualifizierung soll auf dem [[Arbeitsmarkt]] dafür sorgen, dass Arbeitnehmer in eine höhere Qualifikationskategorie aufsteigen. Der Arbeitsmarkt unterscheidet zwischen geringer, mittlerer und hoher Qualifikation. Die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;geringer Qualifikation&amp;#039;&amp;#039; umfasst Personen mit oder ohne [[Hauptschulabschluss]]. Personen &amp;#039;&amp;#039;mittlerer Qualifikation&amp;#039;&amp;#039; haben [[mittlere Reife]], [[Abitur]] oder einen [[Berufsabschluss]], Personen mit &amp;#039;&amp;#039;hoher Qualifikation&amp;#039;&amp;#039; besitzen einen Fachhochschul- oder [[Hochschulabschluss]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=F6MlBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA365&amp;amp;dq=Arbeitsmarkt+Qualifikation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjJ2Nzlr5HQAhVYFMAKHd3ADaI4ChDoAQhCMAQ#v=onepage&amp;amp;q=Arbeitsmarkt%20Qualifikation&amp;amp;f=false Werner Eichhorst/Stefan Profit/Eric Thode, &amp;#039;&amp;#039;Benchmarking Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 365]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der [[Arbeitsmarktpolitik]] ist unter anderem, gering- oder mittelqualifizierte Arbeitskräfte durch Qualifizierungsmaßnahmen weiter zu qualifizieren. Diese Gruppen sind nämlich am ehesten vom Risiko der [[Arbeitslosigkeit]] betroffen. Es gibt berufliche Qualifizierungsmaßnahmen insbesondere für [[Langzeitarbeitsloser|Langzeitarbeitslose]], Empfänger von [[Arbeitslosengeld II]] und benachteiligte Arbeitslose mit einem Lebensalter von über 50 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem unterscheidet man die Anpassungs- und Aufstiegsqualifizierung. Die &amp;#039;&amp;#039;Anpassungsqualifizierung&amp;#039;&amp;#039; umfasst Veränderungen des unmittelbaren Arbeitsumfeldes, wobei das vorhandene Wissen und Können der Mitarbeiter an die Veränderungen ihrer Aufgabe angepasst wird, und Maßnahmen, die die Wandlungen des Arbeitsmarkts berücksichtigen. Die &amp;#039;&amp;#039;Aufstiegsqualifizierung&amp;#039;&amp;#039; soll das Potenzial der Mitarbeiter so entwickeln, „dass sie zur Übernahme anspruchsvollerer [[Funktion (Organisation)|Funktionen]] oder höherwertiger Positionen in der Lage sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Menzel, &amp;#039;&amp;#039;Personalentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem kann man im Hinblick auf den Ort der Qualifizierung zwischen innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen unterscheiden. Insbesondere bei [[Unternehmenskrise]]n oder [[Insolvenz]]en haben sich die außerbetriebliche [[Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft]] und die [[Transfergesellschaft]] etabliert, die ebenfalls die Weiterqualifizierung von Arbeitskräften zum Ziel haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen der Qualifizierung sind nicht gesetzlich geregelt. Dagegen sind verschiedene Programme der [[Arbeitsagentur|Arbeitsverwaltung]] gemäß gesetzlichen Grundlagen staatlich oder aus der [[Arbeitslosenversicherung]] finanziert. Private Betreiber von Kursprogrammen bieten mit dieser Finanzierung Qualifizierungsinhalte an. Die Kurse unterliegen keiner unabhängigen Qualitätsprüfung – außer durch die finanzierende Institution. Andere Maßnahmen der Qualifizierung werden durch die [[Handwerkskammer]]n oder die [[Industrie- und Handelskammer]]n angeboten. Die Kammern sind mit dem Prüfungsrecht für Berufsausbildung beliehen und besitzen die Eignung für hinreichende Qualität solcher Angebote. Vom Betreiber ausgestellte Zertifikate sind jedoch nicht gesetzlich geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitende Qualifizierung ===&lt;br /&gt;
Abbrechern einer Schullaufbahn und Empfängern von [[Sozialleistung]]en werden Maßnahmen zur berufsvorbereitenden Qualifizierung angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/qualifizierungsmonitor-zweite-welle,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf |wayback=20160304121105 |text=BMWI, Qualifizierungsmonitor |archiv-bot=2019-05-08 16:59:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit soll &lt;br /&gt;
* der Einstieg in eine Berufsausbildung ermöglicht werden oder &lt;br /&gt;
* der Einstieg in ein neues oder erstes Arbeitsverhältnis vorbereitet werden oder&lt;br /&gt;
* das Aufnehmen einer eigenfinanzierten Fortbildung vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkswirtschaftliche Aspekte ===&lt;br /&gt;
Qualifizierungen sind [[Bildungsinvestitionen]], die zunächst wie jede Bildung mit Kosten verbunden sind und erst später zu Erträgen führen können. Nach Abschluss der Qualifizierung erwirbt der Arbeitnehmer erstmals oder höheres [[Arbeitseinkommen]] und trägt damit zum [[Bruttosozialprodukt]] oder dessen Erhöhung bei. Qualifizierung verbessert die [[Arbeitsproduktivität]], kann die [[Fehlproduktion]] senken und damit zur Verbesserung der [[Produktqualität]] beitragen und ermöglicht [[Produktinnovation|Produkt-]] oder [[Finanzinnovation]]en. Bildungsinvestitionen können mit Risiken verbunden sein, wenn die qualifizierten Arbeitskräfte kündigen, bevor die Bildungskosten durch den [[Produktionsprozess]] amortisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerätequalifizierung == &lt;br /&gt;
Die Gerätequalifizierung wird auch Anlagenqualifizierung genannt. Bei der Qualifizierung von Geräten und Anlagen wird überprüft, ob das Gerät mit der eingesetzten [[Technik]] und den vorhandenen [[technische Daten|technischen Daten]] für die vorgesehene Aufgabe geeignet ist, ob z. B. ein Mischer durch Rühren verschiedener Stoffe ein [[Homogenität|homogenes]] Mischungsverhältnis herbeiführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so genannte [[Installationsqualifizierung]] (kurz IQ) erfolgt hierbei einmalig bei Lieferung und Inbetriebnahme des Gerätes. Demgegenüber ist die Durchführung der Operational Qualification (OQ) (entsprechend [[Funktionsqualifizierung]] genannt) und der Performance Qualification (PQ) (auch häufig [[Leistungsqualifizierung]] genannt) turnusmäßig erforderlich. Ziel ist der dokumentierte Nachweis der Eignung einer technischen Einrichtung zur Erfüllung der zuvor in der Entwicklungsdokumentation festgelegten Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird eine &amp;#039;&amp;#039;Requalifizierung&amp;#039;&amp;#039; empfohlen. Dies ist aber nicht generell notwendig, insbesondere dann nicht, wenn ein dokumentiertes und funktionierendes Änderungswesen im Betrieb installiert ist. Kommen dennoch Zweifel an einer Tauglichkeit des technischen Systems auf, so kann eine Requalifizierung auch außerordentlich angeordnet werden (z. B. von der [[Qualitätssicherung]]). Es ist jedoch im Normalfall nur üblich, eine Requalifizierung durchzuführen, wenn Änderungen an einer Anlage erfolgten. Dann ist im Einzelfall zu entscheiden, welche Phasen in welchem Umfang erneut erfolgen müssen (IQ, OQ, PQ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der pharmazeutischen Industrie sind Qualifizierungen Voraussetzung für das Arbeiten unter Beachtung der [[Good Manufacturing Practice|GMP]]-Richtlinien. Die Durchführung muss in schriftlichen [[Verfahrensanweisung]]en bzw. [[Arbeitsanweisung]]en ([[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;[[Standard Operating Procedure|Standard Operation Procedure]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;SOP&amp;#039;&amp;#039; genannt) niedergelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Peither, Dr. Petra Rempe, Winfried Büßing: &amp;#039;&amp;#039;GMP-Anlagenqualifizierung in der Pharmaindustrie&amp;#039;&amp;#039;. Maas &amp;amp; Peither AG - GMP-Verlag, Schopfheim, 2010, ISBN 978-3-934971-46-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125835-6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarktpolitik]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätsmanagement-Werkzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CLnet</name></author>
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