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	<title>Quaestura Exercitus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:22:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quaestura_Exercitus&amp;diff=2680244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.</title>
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		<updated>2021-09-03T12:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quaestura Exercitus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Verwaltungseinheit des [[Byzantinisches Reich|Oströmischen Reiches]], die ihren Sitz in [[Warna|Odessus]] hatte. Sie wurde von [[Justinian I.|Kaiser Justinian I.]] am 18. Mai 536 ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Velkov: &amp;#039;&amp;#039;Cities in Thrace and Dacia in Late Antiquity (Studies and Materials).&amp;#039;&amp;#039; 1977 S. 62: „Am 18. Mai 536 wurde ein administrativer Distrikt ins Leben gerufen, die &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039;. Er umfasste Nieder-Mösien und Scythia (getrennt von der Diözese von Thrakien), die Kykladen, Karien und Zypern.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Quaestura Exercitus beinhaltete die früheren [[Römische Provinz|Römischen Provinzen]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Moesia inferior]]&amp;#039;&amp;#039; (Niedermösien) und &amp;#039;&amp;#039;[[Scythia minor]]&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der unteren [[Donau]] sowie die Provinzen [[Zypern]], [[Karien]] und die [[Ägäisches Meer|Ägäischen Inseln]] (die [[Kykladen]]). Alle diese Provinzen wurden der [[Prätorianerpräfekt|Prätorianerpräfektur des Ostens]] entzogen und dem Kommando eines neu geschaffenen Amtes, genannt &amp;#039;&amp;#039;Quästor Exercitus&amp;#039;&amp;#039; („[[Quaestur|Quästor]] der Armee“), unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Maas: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Companion to the Age of Justinian.&amp;#039;&amp;#039; 2005 S. 120: „Diese Infrastruktur besaß die Flexibilität und die Größe nötig für die Anpassung an verschiedene Umstände die für die unterschiedlichen Teile des Reiches charakteristisch waren, wie Justinians Schaffung der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039; (Quästur der Armee) im Jahr 536 zeigte, in der die Provinzen von Mösien und Scythia an der unteren Donau und die asiatischen Provinzen von Karien, Zypern und die (Ägäischen) Inseln von der Prätorianerpräfektur des Ostens abgekoppelt und der Autorität eines neuen Beamten, dem Quästor der Armee, unterstellt wurden.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Befehlsgewalt des &amp;#039;&amp;#039;Quästor&amp;#039;&amp;#039; kam der eines &amp;#039;&amp;#039;[[Magister militum]]&amp;#039;&amp;#039; gleich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warfare, State and Society in the Byzantine World, 565–1204.&amp;#039;&amp;#039; 1999 S. 68: „Ein wichtiges neues Feldkommando, das der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039;, war unter der Herrschaft Justinians eingeführt worden. Es war gleichwertig dem eines &amp;#039;&amp;#039;Magister Militum&amp;#039;&amp;#039; und dem Befehl eines &amp;#039;&amp;#039;Quästor&amp;#039;&amp;#039; genannten Generals unterstellt. Dieser führte das Kommando über die an der Donau stationierten Truppen (in den Provinzen von Scythia und Moesia II), aber auch die kleinasiatischen Küstenprovinz Karien und die Ägäischen Inseln.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die strategisch wichtigen Provinzen an der Donau verarmt waren, bestand der Sinn der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039; darin, die dort eingesetzten Armeen mit Nachschub zu versorgen. Durch das Verbinden der Provinzen an der unteren Donau mit reicheren Provinzen gelang es Justinian, Nachschub über das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] zu transportieren. Diese territoriale Umstrukturierung befreite die verarmte Bevölkerung und verwüstete Gegend südlich der Donau vom Unterhalt der dort stationierten Truppen. Es besteht ein weitgehender Mangel an Informationen bezüglich der Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039;. Da das Amt des &amp;#039;&amp;#039;Quästor&amp;#039;&amp;#039; noch während der 570er-Jahre existierte, scheint die Einrichtungen des Amtes von längerfristigem Erfolg gekrönt gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Maas: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Companion to the Age of Justinian.&amp;#039;&amp;#039; 2005 S. 120: „Die Donauprovinzen, strategisch wichtig aber ökonomisch unbedeutend, hatten über lange Zeit mit den Kosten der Stationierung von Garnisonen dort zu kämpfen; dieses Problem versuchte Justinian zu lösen, indem er diese Provinzen mit den reicheren ägäischen und asiatischen Provinzen verband, die einen Beitrag zur Versorgung der Provinzen an der unteren Donau leisten konnten. Obwohl die Quellen über das weitere Schicksal dieses Arrangements spärlich sind, war der Posten des &amp;#039;&amp;#039;Quästor&amp;#039;&amp;#039; während der 570er Jahre noch in Gebrauch, was auf einen gewissen Erfolg der Institution hinweist.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warfare, State and Society in the Byzantine World, 565–1204.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 68: „Das Ziel scheint es gewesen zu sein die an der Donau stationierten Truppen über einen sicheren Hafen im Hinterland zu versorgen und so die verarmte Bevölkerung und die verwüsteten Landstriche in den Grenzbereichen zu schonen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich überlebten die zur &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039; gehörenden Provinzen die Invasionen der [[Slawen]] und [[Awaren]] der [[Balkanhalbinsel]] im siebten Jahrhundert jedoch nicht. Trotzdem gelang es einigen isolierten Festungen an der Mündung der Donau und entlang des Schwarzen Meers wegen des regelmäßigen Nachschubs von See her zu überleben. Es gibt außerdem Hinweise, dass die [[Byzantinische Marine|Flotte]] des [[Thema (byzantinische Verwaltung)|Themas]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Karabisianoi]]&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich durch überlebende Heeresteile der &amp;#039;&amp;#039;Quästura&amp;#039;&amp;#039; geformt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warfare, State and Society in the Byzantine World, 565–1204.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 74: „Die Provinzen der ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;quaestura exercitus&amp;#039;&amp;#039; aus justinianischer Zeit überlebten die Slawischen und Awarischen Invasionen der Balkanprovinzen nicht (obwohl einige Festungen im Donau-Delta und entlang der Küste des Schwarzen Meeres gehalten und über den Seeweg versorgt werden konnten. Die Ägäischen Provinzen, die ursprüngliche Basis für Schiffe und den Marinekorps der Quästura (im späten siebten Jahrhundert als ‚Schiffstruppen‘ bekannt), überlebten. Diese ‚Karabisianoi‘ waren wahrscheinlich zuerst auf Rhodos stationiert, obwohl sie auch Truppen vom Festland rekrutierten.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Bleisiegel aus der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Moesia inferior&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scythia minor&amp;#039;&amp;#039; belegen die Existenz der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039;. Speziell zeigen dreizehn kaiserliche Siegel (neun davon aus der Zeit von Justinian I.), dass eine regelmäßige Kommunikation zwischen Beamten aus Scythia Minor und [[Konstantinopel]] stattgefunden hat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Making of the Slavs: History and Archaeology of the Lower Danube Region c. 500–700.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 185–186: „Seit A. H. Jones die &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039; als administrative Reform mit dem Ziel einer dauerhaften Lebensmittelversorgung für die an der thrakischen Grenze stationierten Truppen geschildert hat, bestanden Gelehrte darauf, dass die &amp;#039;&amp;#039;Quäestur&amp;#039;&amp;#039; primär finanzielle Attribute zugeschrieben werden müssen. Der Quästor war persönlich für die &amp;#039;&amp;#039;Annona&amp;#039;&amp;#039; (Rationen) der Armee in &amp;#039;&amp;#039;Moesia inferior&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scythia minor&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich. Zusätzlich weisen in der Region gefundene Bleisiegel auf eine regelmäßige Kommunikation zwischen den in der &amp;#039;&amp;#039;Quästura Exercitus&amp;#039;&amp;#039; zusammengefassten Balkanprovinzen und der Zentralregierung hin. Dreizehn kaiserliche Siegel, davon neun aus dem Zeitalter Justinians, beweisen, dass Beamte in Scythia Minor Briefe und schriftliche Anweisungen des Kaisers bekamen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florin Curta: &amp;#039;&amp;#039;The Making of the Slavs: History and Archaeology of the Lower Danube Region c. 500–700.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-80202-4.&lt;br /&gt;
* Michael Maas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Companion to the Age of Justinian.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2005, ISBN 0-521-81746-3.&lt;br /&gt;
* John F. Haldon: &amp;#039;&amp;#039;Warfare, State and Society in the Byzantine World, 565–1204.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 1999, ISBN 1-85728-494-1.&lt;br /&gt;
* Velizar Iv. Velkov: &amp;#039;&amp;#039;Cities in Thrace and Dacia in Late Antiquity (Studies and Materials).&amp;#039;&amp;#039; A. M. Hakkert, Amsterdam 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Byzanz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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