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	<title>Quadriburgium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:16:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Quadriburgium&amp;diff=1845917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-05T05:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Limeskastell&lt;br /&gt;
|Name = Kastell Qualburg&lt;br /&gt;
|Antiker Name = Quadriburgium&lt;br /&gt;
|Limes= Niedergermanischer Limes&lt;br /&gt;
|Abschnitt=&lt;br /&gt;
|Belegung von bis = 69/70 n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;br /&amp;gt;bis Anfang 5.&amp;amp;nbsp;Jh. n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
|Kastelltyp = Kleinkastell&lt;br /&gt;
|Truppenteil =&amp;#039;&amp;#039;[[Numerus Ursariensium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = unbekannt&lt;br /&gt;
|Verwendetes Material = unbekannt&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung = oberirdisch nicht mehr sichtbar&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Qualburg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/46/40 &lt;br /&gt;
|Längengrad = 6/10/44&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe = &lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorher liegendes Kastell = [[Harenatium]] (Kastell Kleve-Rindern) &amp;lt;small&amp;gt;(nordwestlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf nachfolgendes Kastell = [[Kastell Steincheshof]] &amp;lt;small&amp;gt;(südöstlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf rückwärtiges Kastell =&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorgelagertes Kastell =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell Qualburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch möglicherweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quadriburgium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war im 1. bis 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine [[Römisches Reich|römische]] Befestigungsanlage am [[Niedergermanischer Limes|Niedergermanischen Limes]]. Der Ort lag auf einer 17 Meter hohen, [[Alluvialboden|alluvialen]] [[Düne]] an einem heute verlandeten Altarm des [[Rhein]]s. Die Düne ist heute mit dem Ort [[Qualburg]] bei [[Bedburg-Hau]] am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] überbaut. Der bei dem römischen Historiker [[Ammianus Marcellinus]] in dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;Res gestae&amp;#039;&amp;#039; überlieferte Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Quadriburgium&amp;#039;&amp;#039; wird in der Forschung häufig mit diesem Fundplatz gleichgesetzt, auch wenn es dafür keine sicheren Beweise gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martinus Qualburg PM16-2.jpg|mini|Kirche St. Martinus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Limes1.png|mini|Lage des Kastells Qualburg im Verlauf des Niedergermanischen Limes.]]&lt;br /&gt;
Das heutige [[Bodendenkmal]] befindet sich in Ortslage in der Gemeinde Qualburg. Die Kirche [[St. Martinus (Qualburg)|St. Martinus]] erhebt sich heute über dem mutmaßlichen Zentrum des römisch-fränkischen Siedlungsplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Infolge des [[Bataveraufstand]]es wurde auf der Düne eine erste, vermutlich bereits militärische Anlage errichtet. Anfang des 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist der militärische Charakter greifbarer. Zu dieser Zeit wurde die Anlage durch einen Doppelgraben gesichert. Zu der Befundlage innerhalb dieser Umwehrung gibt es bislang keine Erkenntnisse. Möglicherweise befand sich hier ein [[Kleinkastell]] oder eine [[Benefiziarier]]station. Um die Mitte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Befestigung &amp;#039;&amp;#039;Quadriburgiums&amp;#039;&amp;#039; von dem &amp;#039;&amp;#039;[[Numerus Ursariensium]]&amp;#039;&amp;#039; erneuert und mit zwei 16 Meter breiten Gräben umgeben. Es wird angenommen, dass der &amp;#039;&amp;#039;[[Numerus (Hilfstruppe)|numerus]]&amp;#039;&amp;#039;, der über einen gestempelten Ziegel belegt ist, hier stationiert war, weshalb die Anlage als [[Numeruskastell]] angesprochen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Gechter: &amp;#039;&amp;#039;Bedburg-Hau-Qualburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz Günter Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart, 1987, ISBN 3-8062-0312-1, S. 347–348, hier S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Literatur des späteren 20. Jahrhunderts wird von einer Zerstörung der Anlage im Zuge germanischer Angriffe um 275/276 ausgegangen, die sich durch den archäologischen Befund aber nicht nachweisen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stijn Heeren: &amp;#039;&amp;#039;The theory of &amp;#039;Limesfall&amp;#039; and the material culture of the late 3&amp;lt;sup&amp;gt;rd&amp;lt;/sup&amp;gt; century.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germania.&amp;#039;&amp;#039; Band 94, 2016, S. 185–209, hier S. 191–192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weitere Geschichte der Anlage hängt davon ab, ob man eine Gleichsetzung des Kastells in Qualburg mit dem Ort Quadriburgium annimmt, von dem der antike Schriftsteller Ammianus Marcellinus berichtet. Ihm zufolge habe der spätere Kaiser [[Julian (Kaiser)|Julian]] den Ort, der bis dahin eine Zivilsiedlung war, Mitte des 4. Jahrhunderts in ein Kastell umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ammianus Marcellinus, &amp;#039;&amp;#039;Res gestae&amp;#039;&amp;#039; 18,2,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da für Qualburg für das 3. Jahrhundert noch eine militärische Besatzung nachgewiesen ist, bedeutet eine Gleichsetzung mit dem bei Ammianus erwähnten Quadriburgium, dass das Militärlager um 300 aufgegeben worden und in eine Zivilsiedlung umgewandelt, nach etwa einem halben Jahrhundert aber wieder zu einem Militärstützpunkt gemacht worden wäre. Gegen diese Rekonstruktion – und damit auch gegen eine Gleichsetzung von Qualburg und Quadriburgium – könnte der Fund einer [[Zwiebelknopffibel]] sprechen, der für die Anwesenheit eines hohen Offiziers am Ort im frühen 4. Jahrhundert sprechen könnte. Endgültig aufgegeben wurde das Kastell in Qualburg erst zu Beginn des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Stijn Heeren: &amp;#039;&amp;#039;The theory of &amp;#039;Limesfall&amp;#039; and the material culture of the late 3&amp;lt;sup&amp;gt;rd&amp;lt;/sup&amp;gt; century.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germania.&amp;#039;&amp;#039; Band 94, 2016, S. 185–209, hier S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicus und Gräber ==&lt;br /&gt;
Das Lagerdorf (&amp;#039;&amp;#039;[[Vicus]]&amp;#039;&amp;#039;) ist bislang nicht ergraben. Dennoch kann angenommen werden, dass es ohne Unterbrechung von der zweiten Hälfte des 1. bis zu Beginn des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand. Funde aus der Martinuskirche, die sich heute im Zentrum des antiken Siedlungsbereichs befindet, weisen auf eine Siedlungskontinuität auch in fränkischer Zeit hin. Darunter sind eine durchbrochene [[Greifenschnalle]] des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und vier vermutlich frühere Grabplatten, auf denen die germanischen Namen „Alfruc“ und „Gerhard“ überliefert sind. Die Bestattung an der Martinuskirche weist auf eine erhalten gebliebene, romanische Tradition hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Das Kastell und der Bereich des Lagervicus sind [[Bodendenkmal]]e nach dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (Denkmalschutzgesetz – DSchG)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;amp;gld_nr=2&amp;amp;ugl_nr=224&amp;amp;bes_id=4488&amp;amp;aufgehoben=N&amp;amp;menu=1&amp;amp;sg=0 Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (Denkmalschutzgesetz - DSchG)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig. Zufallsfunde sind an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Niedergermanischer Limes#Liste der Truppenlager und zivilen Städte am Niedergermanischen Limes|Liste der Truppenlager am Niedergermanischen Limes]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der römischen vici in Niedergermanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clive Bridger: &amp;#039;&amp;#039;Neufunde aus Qualburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Jahrbücher]]&amp;#039;&amp;#039; 190, 1990, S.&amp;amp;nbsp;373–403, [[doi:10.11588/bjb.1990.0.58704]].&lt;br /&gt;
* [[Kurt Böhner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur frühmittelalterlichen Besiedlungsgeschichte des Niederrheingebietes zwischen Krefeld und Kleve.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern&amp;#039;&amp;#039;. Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Linker Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Zabern, Mainz 1969, S.&amp;amp;nbsp;86&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Michael Gechter]]: &amp;#039;&amp;#039;Bedburg-Hau-Qualburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Günter Horn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart, 1987, ISBN 3-8062-0312-1, S.&amp;amp;nbsp;347&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Stijn Heeren: &amp;#039;&amp;#039;The theory of &amp;#039;Limesfall&amp;#039; and the material culture of the late 3&amp;lt;sup&amp;gt;rd&amp;lt;/sup&amp;gt; century.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Zeitschrift)|Germania]].&amp;#039;&amp;#039; Band 94, 2016, S. 185–209, hier S. 191–192, [[doi:10.11588/ger.2016.39072]].&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günter Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Schneppenbaum-Qualburg – Quadriburgium&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Julianus Egidius Bogaers]] und [[Christoph B. Rüger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Niedergermanische Limes. Materialien zu seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1974, ISBN 3-7927-0194-4, S.&amp;amp;nbsp;96–98&lt;br /&gt;
* [[Harald von Petrikovits]]: &amp;#039;&amp;#039;Schneppenbaum (Kreis Kleve).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 142, 1937, S. 325–339.&lt;br /&gt;
* Harald von Petrikovits: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Rheinland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 8) Rheinland-Verlag, Bonn 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kastelle des Niedergermanischen Limes – Rheinlinie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Germania inferior)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Germania II)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bedburg-Hau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bedburg-Hau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bedburg-Hau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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