<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Qattara-Senke</id>
	<title>Qattara-Senke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Qattara-Senke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qattara-Senke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T04:11:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qattara-Senke&amp;diff=1067464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DagdaMor: kl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qattara-Senke&amp;diff=1067464&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T09:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Qattara Depression (March 2007).jpg|mini|Qattara-Senke]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate&lt;br /&gt;
 |map=right&lt;br /&gt;
 |maptype=relief&lt;br /&gt;
 |article=DM&lt;br /&gt;
 |NS=29.5&lt;br /&gt;
 |EW=27.5&lt;br /&gt;
 |type       = landmark&lt;br /&gt;
 |elevation  = -133&lt;br /&gt;
 |dim        = 120000&lt;br /&gt;
 |region     = EG-MT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qattara-Senke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kattarasenke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{arS|منخفض القطارة&amp;amp;lrm;|DMG=Munḫafaḍ al-Qaṭṭāra}}) ist eine [[Senke (Geomorphologie)|Senke]] der [[Libysche Wüste|Libyschen Wüste]] in [[Ägypten]] und in dessen nordwestlichem [[Gouvernement Matruh]] gelegen. Ihre Fläche ist mit etwa 18.000 Quadratkilometern so groß wie [[Sachsen]]. Die maximale Länge beträgt 120 und die maximale Breite 80 Kilometer. 133&amp;amp;nbsp;Meter unter der [[Meereshöhe]] hat die Senke nach dem [[Assalsee (Dschibuti)|Assalsee in Dschibuti]] den zweittiefsten Grund [[Afrika]]s. Der Boden der Senke besteht vornehmlich aus einer [[Salzpfanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Qattara Depression, Egypt, Matruh Governate.png|mini|Kartenskizze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Qattara Depression R01.jpg|mini|Nordwestlicher Klippenrand der Qattara-Senke; links: die [[El Diffa Hochfläche]]]]&lt;br /&gt;
Die einzige ständig bewohnte Siedlung in der Qattara-Senke ist die [[Qara-Oase]] am westlichen Ende der Senke, mit einer Bevölkerung von rund 300 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://looklex.com/egypt/qara.htm |text=QARA. Beyond space and time |wayback=20200214190931}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist die Senke von nomadisch lebenden [[Beduine]]n und ihren Herden bewohnt, wobei die größte [[Oase]] der Senke, die [[Moghra-Oase]] am östlichen Ende der Senke mit einem vier Quadratkilometer großen [[Brackwasser]]see und einem schilfbewachsenen Sumpf, in Zeiten der Wasserknappheit besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen und nördlichen Klippenrand der Senke befinden sich Salzsümpfe. Auch treten [[Salzwiese]]n auf und bedecken eine Fläche von fast 300 km², obwohl in einigen Gebieten der Flugsand überhandnimmt. Etwa ein Viertel (26 %) des Gebietes ist eine [[Salztonebene]], die aus einer harten Kruste und zähem Schlamm besteht und gelegentlich geflutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sandigen Senken wachsende [[Akazien]]haine repräsentieren die einzige permanente Vegetation. Die Akaziengehölze variieren stark in der [[Biodiversität]] und hängen zum Überleben vom [[Grundwasser]] und vom [[Niederschlag]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senke ist ein wichtiges [[Biotop]] für [[Gepard]]en, wobei die meisten Tiere im nördlichen, westlichen und nordwestlichen Teil der Depression gesehen wurden, wo die isolierten, wilden Oasen von &amp;#039;&amp;#039;Ain al-Qattara&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ain al-Ghazalat&amp;#039;&amp;#039; und viele Akazienhaine liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Gazellen]] (&amp;#039;&amp;#039;Gazella dorcas&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gazella leptoceros&amp;#039;&amp;#039;) bewohnen die Qattara-Senke, womit sie eine wichtige Nahrungsquelle für die Geparden darstellen. Die größte Gazellenpopulation existiert im südwestlichen Teil der Depression, in einem 900 km² großen Gebiet aus Feuchtland und feinem [[Sand]], das die Oasen von &amp;#039;&amp;#039;Hatiyyat Tabaghbagh&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hatiyyat Umm Kitabain&amp;#039;&amp;#039; mit einschließt. Dieses Gebiet ist ein Mosaik von [[See]]n, [[Salzwiese]]n, [[Buschland]], wilden [[Palmengewächse|Palmenhainen]] und [[Steppe|Grasland]] aus &amp;#039;&amp;#039;[[Desmostachya bipinnata]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere hier anzutreffende Tiere sind der [[Kaphase]] (&amp;#039;&amp;#039;Lepus capensis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Afrikanischer Goldwolf|Afrikanische Goldwolf]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis lupaster&amp;#039;&amp;#039;), der [[Rüppellfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes rueppelli&amp;#039;&amp;#039;) und, seltener, der [[Fennek]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes zerda&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Mähnenspringer]] (&amp;#039;&amp;#039;Ammotragus lervia&amp;#039;&amp;#039;) war hier einst weit verbreitet, doch mittlerweile scheint er ausgestorben zu sein; die letzten Hörner wurden 1927 gefunden. Weitere hier ausgestorbene Spezies sind die [[Säbelantilope]] (&amp;#039;&amp;#039;Oryx dammah&amp;#039;&amp;#039;), die [[Mendesantilope]] (&amp;#039;&amp;#039;Addax nasomaculatus&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Nordafrikanische Kuhantilope]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reptilien werden unter anderem durch den [[Ägyptischer Mauergecko|Ägyptischen Mauergecko]] (&amp;#039;&amp;#039;Tarentola mindiae&amp;#039;&amp;#039;) repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Im [[Afrikafeldzug]] (1941–1943) des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] galt die Qattara-Senke aufgrund ihrer Klippen, Salzseen und des weichen Sandbodens ([[Fech Fech]]) als undurchquerbar für schwere [[Militärfahrzeug]]e. Die [[Erste Schlacht von El Alamein]] (Juli 1942) und [[Zweite Schlacht von El Alamein]] (Oktober/November 1942) wurden durch die Qattara-Senke auf den dünnen Gebietsstreifen nördlich der Qattara-Senke konzentriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ken Ford |Titel=El Alamein 1942: The Turning of the Tide |Reihe=Osprey Campaign |BandReihe=158 |Verlag=Osprey Publishing |Datum=2005 |ISBN=1-84176-867-7 |Seiten=32 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gebietsstreifen, an seiner dünnsten Stelle etwa 40 Kilometer breit, eignete sich gut für die Abwehrstellungen der Alliierten, die durch die Qattara-Senke die Bewegungs- und Manöverfreiheit der Achsenmächte stark einschränken konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kaushik Roy |Titel=Fighting Rommel: The British Imperial Army in North Africa during the Second World War, 1941–1943 |Verlag=Routledge |Datum=2020 |ISBN=978-0-429-29601-7 |Seiten=116–117 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1942 gab [[Claude Auchinleck]] angesichts der Frühjahrsoffensive der Achsenmächte Befehl, sich in den Raum nördlich von Qattara zurückzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin H. Folly |Titel=The Palgrave Concise Historical Atlas of the Second World War |Verlag=Palgrave Macmillan |Datum=2004 |ISBN=1-4039-0286-0 |Seiten=46 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alliierte Verteidigung war um die für die Schlachten namensgebende Ortschaft [[El-Alamein]] konzentriert, um die die Commonwealth-Soldaten die &amp;#039;&amp;#039;Alamein-Stellung&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Alamein position}}) aufbauten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Eiskalt in Alexandrien – Feuersturm über Afrika]]&amp;#039;&amp;#039; von 1958 präsentiert die Situation in der Qattara-Senke während des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungen eines Wasserkraftwerks ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Projekt Qattara-Senke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Senke einer Wüste wurde ein [[Wasserkraftwerk]] geplant, was wegen der weitgehenden Abwesenheit von Wasser zu erstaunen vermag. Im Jahr 1916 kam [[Albrecht Penck]] diese Idee, wobei es zunächst blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel 1976&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hölle löschen |Sammelwerk=[[Der Spiegel]] |Datum=1976-12-06 |Online=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41119587.html |Abruf=2014-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erklärbar wird diese Idee nur dadurch, dass die tiefste Stelle der Senke 133 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, prinzipiell genug Gefälle also für ein Wasserkraftwerk. Das Gebiet hat einen [[tropfen]]förmigen Grundriss, dessen Spitze nach Osten weist und die tiefe Rundung nach Südwesten – nach Norden hin hatte die Senke einen relativ steilen Abbruch, in dem man einen idealen Platz für solch ein Kraftwerk gefunden zu haben glaubte. Das Konzept gründete darauf, über mehrere&amp;lt;!-- Literatur unterschiedlich --&amp;gt; Dutzend Kilometer einen Wasserweg vom [[Mittelmeer]] zur nördlichen Abbruchkante der Senke zu schaffen. Genau dieser Wasserweg stellte für die Planungen aber das eigentliche Hindernis dar – schließlich liegt zwischen der Senke und dem Mittelmeer eine Hügellandschaft mit mehreren hundert Metern Höhenunterschied, fast durchgängig deutlich über dem Meeresspiegel. Jedenfalls war in der Idee vorgesehen, nur so viel Meereswasser durch den Wasserweg in die Senke einzulassen, dass die natürliche [[Verdunstung]] den [[Wasserspiegel]] in der Senke niedrig genug hält, wodurch genug Höhenunterschied zum Antrieb von [[Wasserturbine]]n bliebe. Im Jahr 1927 begann [[John Ball (Geologe)|John Ball]] über die Qattara-Senke als Standort für ein Wasserkraftwerk und über Fortschritte ihrer Erkundung zu berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Ball |Titel=The Qattara Depression of the Libyan Desert and the Possibility of its Utilization for Power-Production |Sammelwerk=The Geographical Journal |Band=Volume 83 |Verlag=[[Royal Geographical Society]] |Datum=1933-10 |Seiten=289–314 |JSTOR=1785898}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Idee an sich immer wieder Faszination erzeugt, gibt es bis heute immer wieder neue Vorschläge, doch nun tatsächlich ein solches Projekt eines Wasserkraftwerkes in der Wüste zu realisieren. Der Aufwand ist enorm, daher bemüht man sich in neueren Vorschlägen, einen mehrfachen Nutzen aus dem Projekt zu ziehen. So wurde vorgeschlagen, das Wasserkraftwerk mit Wassergewinnung für Landbau zu verbinden. Dazu gehört u.&amp;amp;nbsp;a. der Vorschlag von 2009, anstatt Mittelmeerwassers das Wasser des Nildeltas durch einen Kanal und eine anschließende Pipeline in die Senke zu führen, um neben der Stromerzeugung auch Süßwasser für die Kultivierung der weiten Hänge der Senke zur Verfügung zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nil-Qattara&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mohamed Mahmoud |url=http://www.medjmc.com/mahmoud/qattara.html |titel=The River Nile – Qattara Depression Pipeline |werk=Web |hrsg=privat |abruf=2014-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossillagerstätte ==&lt;br /&gt;
Die Qattara-Senke ist eine bedeutende [[Fossillagerstätte]]. Über die Region sind mehrere Lokalitäten verteilt. Im Südwesten befindet sich [[Minqar Tibaghbagh]]. Die dortigen Fossilaufschlüsse wurden im Jahr 2007 entdeckt und datieren in das Obere [[Eozän]] und Untere [[Oligozän]] mit Alterswerten zwischen 38 und 28 Millionen Jahren. Sie sind somit etwa gleichalt zu den Ablagerungen des [[Fayyum (Fossillagerstätte)|Fayyum]] weiter im Osten. Die in Minqar Tibaghbagh anstehenden, stark gebänderten [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] sprechen für eine küstennahe Flusslandschaft. Die obereozänen Schichten lieferten Reste von [[Wale]]n und [[Seekühe]]n. Aus den unteroligozänen stammen neben [[Haie]]n, [[Schildkröte]]n und [[Krokodile]]n auch mehrere landbewohnende [[Säugetiere]]. Zu den bisher beschriebenen Formen gehören &amp;#039;&amp;#039;[[Phiomia]]&amp;#039;&amp;#039; als ein urtümlicher Vertreter der [[Rüsseltiere]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Antilohyrax]]&amp;#039;&amp;#039; als Angehöriger der [[Schliefer]], zudem auch &amp;#039;&amp;#039;[[Bothriogenys]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gruppe der [[Anthracotheriidae]] innerhalb der [[Paarhufer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Jan van Vliet und Gebely Abu el-Kheir: &amp;#039;&amp;#039;A new Eocene marine mammal site in the Qattara depression (Egypt).&amp;#039;&amp;#039; Cainozoic Research 7 (1-2), 2010, S. 73–77&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Jan van Vliet, Anne S. Schulp, Gebely A. M. M. Abu el-Kheir, Theo M. Paijans, Mark Bosselaers und Charles J. Underwood: &amp;#039;&amp;#039;A new Oligocene site with terrestrial mammals and a selachian fauna from Minqar Tibaghbagh, the Western Desert of Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Acta Palaeontologica Polonica 62 (3), 2017, S. 509–525&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist auch das [[Moghra-Oase|Wadi Moghra]] im Osten des Gebietes. Das Material dort entstammt der [[Moghra-Formation]], die im Unteren [[Miozän]] vor 20 bis 17 Millionen Jahren und somit etwa zeitgleich zu den gleichfalls fossilführenden Schichten der [[Oase Siwa]] weiter westlich der Qattara-Senke entstand. Ähnlich zu Minqar Tibaghbagh breitete sich die damalige Landschaft entlang einer Küste aus und wurde durch ein [[Flussdelta]] geprägt. Es überwogen [[Tropischer Regenwald|tropische Regenwälder]], die zum Landesinneren in [[Savanne]]ngebiete übergingen. Während Zähne von Haien auf die nahen Meeresgebiete hinweisen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cook et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Todd D. Cook, Alison M. Murray, Elwyn L. Simons, Yousry S. Attia und Prithijit Chatrath: &amp;#039;&amp;#039;A Miocene selachian fauna from Moghra, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Historical Biology 22, 2010, S. 78–87, [[doi:10.1080/08912960903249329]]&amp;lt;/ref&amp;gt; war das Festland von [[Reptilien]], [[Vögel]]n und Säugetieren bewohnt. Unter den Reptilien sind unter anderem [[Schlangen]] und andere [[Schuppenkriechtiere]] wie [[Warane]] sowie [[Schildkröten]] belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georgalis et al. 2020&amp;quot;&amp;gt;Georgios L. Georgalis, Mohamed K. Abdel Gawad, Safiya M. Hassan, Ahmed N. El-Barkooky und Mohamed A. Hamdan: &amp;#039;&amp;#039;Oldest co-occurrence of Varanus and Python from Africa—first record of squamates from the early Miocene of Moghra Formation, Western Desert, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; PeerJ 8, 2020, S. e9092, [[doi:10.7717/peerj.9092]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rollot et al. 2025&amp;quot;&amp;gt;Yann Rollot, Mohamed K. Abdel Gawad, Mohamed A. Hamdan, Ahmed N. El‑Barkooky, Safiya M. Hassan und Walter G. Joyce: &amp;#039;&amp;#039;Trionychian turtles from the Early Miocene (Burdigalian) Moghra Formation, Egypt, including a new species of Carettochelyidae.&amp;#039;&amp;#039; Swiss Journal of Palaeontology 144, 2025, S. 30, [[doi:10.1186/s13358-025-00358-5]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Säugetiere setzten sich aus Paarhufern zussammen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Nguruwe]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Libycochoerus]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gruppe der [[Schweineartige]]n oder &amp;#039;&amp;#039;[[Diamantohyus]]&amp;#039;&amp;#039; aus den mit diesen verwandten, jedoch ausgestorbenen [[Sanitheriidae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pickford et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Martin Pickford, Ellen R. Miller und Ahmed El−Barkooky: &amp;#039;&amp;#039;Suidae and Sanitheriidae from Wadi Moghra, early Miocene, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Acta Palaeontologica Polonica 55 (1), 2010, S. 1–11, [[doi:10.4202/app.2009.0015]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pickford et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;Martin Pickford, Mohamed Abdel Gawad, Mohamed A. Hamdan und Mohammed Al Riaydh: &amp;#039;&amp;#039;New suoid fossils (Mammalia, Artiodactyla) from the Miocene of Moghara, Egypt, and Gebel Zelten, Libya: biochronological implications.&amp;#039;&amp;#039; Fossil Imprint 77 (1), 2021, S. 111–125, [[doi:10.37520/fi.2021.010]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wurden Rüsseltiere dokumentiert, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphotherium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Afrochoerodon]]&amp;#039;&amp;#039; als Vedrtreter der [[Gomphotheriidae]] sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Zygolophodon]]&amp;#039;&amp;#039; als solcher der [[Mammutidae]].&amp;lt;ref&amp;gt;William J. Sanders und Ellen R. Miller: &amp;#039;&amp;#039;New proboscideans from the Early Miocene of Wadi Moghara, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 22 (2), 2002, S. 388–404&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen einzelne Formen der Anthracotheriidae, so etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Sivameryx]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Afromeryx]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miller et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;Ellen R. Miller, Gregg F. Gunnell, Mohamed Abdel Gawad, Mohamed Hamdan, Ahmed N. El-Barkooky, Mark T. Clementz und Safiya M. Hassan: &amp;#039;&amp;#039;Anthracotheres from Wadi Moghra, early Miocene, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Paleontology 88 (5), 2014, S. 967–981, [[doi:10.1666/13-122]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren waren Beutegreifer präsent, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Cynelos]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gruppe der [[Amphicyonidae]] innerhalb der [[Raubtiere]] sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Megistotherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hyainailouros]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Buhakia]]&amp;#039;&amp;#039; als Angehöriger der erloschenen [[Hyaenodonta]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morlo et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Michael Morlo, Ellen R. Miller und Ahmed El−Barkooky: &amp;#039;&amp;#039;Creodonta and Carnivora from Wadi Moghra, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 27 (1), 2007, S. 145–159, [[doi:10.1671/0272-4634(2007)27[145:CACFWM]2.0.CO;2]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morlo et al. 2019&amp;quot;&amp;gt;Michael Morlo, Ellen R. Miller, Katharina Bast, Mohamed K. Abdel Gawad, Mohammed Hamdan, Ahmed El-Barkooky und Doris Nagel: &amp;#039;&amp;#039;New Amphicyonids (Mammalia, Carnivora) from Moghra, Early Miocene, Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Geodiversitas 41 (21), 2019, S. 731–745, [[doi:10.5252/geodiversitas2019v41a21]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bemerkenswert sind zudem Reste von [[Primaten]]. Hierzu zählt unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Masripithecus]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Form, die den [[Menschenaffen]] nahesteht. Ihr früher Nachweis in der Qattara-Senke könnte darauf hinweisen, dass die Entwicklung dieser Gruppe sich im nördlichen Afrika vollzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Al-Ashqar et al. 2026&amp;quot;&amp;gt;Shorouq F. Al-Ashqar, Erik R. Seiffert, Sanaa El-Sayed, Belal S. Salem, Abdullah S. Gohar, Hossam El-Saka, Mohamed Amin und Hesham M. Sallam: &amp;#039;&amp;#039;An Early Miocene ape from the biogeographic crossroads of African and Eurasian Hominoidea.&amp;#039;&amp;#039; Science 391 (6792), 2026, S. 1383–1386, [[doi:10.1126/science.adz4102]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annotations.&amp;#039;&amp;#039; Central University Libraries at Southern Methodist University. Vol. VI, No. 1, Spring 2004.&lt;br /&gt;
* M. Manlius, A. Menardi-Noguera, A. Zboray: &amp;#039;&amp;#039;Decline of the Barbary sheep (Ammotragus lervia) in Egypt during the 20th century: literature review and recent observations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Zool. (London).&amp;#039;&amp;#039; Band 259, Nr. 4, 2003, S. 403–409.&lt;br /&gt;
* Nora Berrahmouni, Neil Burgess: &amp;#039;&amp;#039;Saharan halophytics (PA0905)&amp;#039;&amp;#039;.  World Wildlife Fund, 2001. [http://www.worldwildlife.org/wildworld/profiles/terrestrial/pa/pa0905_full.html (online)]&lt;br /&gt;
* M. A. Saleh, I. Helmy, R. Giegengack: &amp;#039;&amp;#039;The Cheetah, Acinonyx jubatus (Schreber, 1776) in Egypt (Felidae, Acinonychinae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mammalia.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr. 2, 2001, S. 177–194.&lt;br /&gt;
* Niklas Maak: &amp;#039;&amp;#039;Technophoria&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser Verlag, München 2020, ISBN 978-3-446-26403-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Qattara Depression|Qattara-Senke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oasen in Ägypten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245742-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüste in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sahara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Matruh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geplantes Wasserkraftwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Bauprojekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DagdaMor</name></author>
	</entry>
</feed>