<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Qassiarsuk</id>
	<title>Qassiarsuk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Qassiarsuk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qassiarsuk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T11:30:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qassiarsuk&amp;diff=729274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kenneth Wehr: /* Wirtschaft */ Link+ mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Qassiarsuk&amp;diff=729274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T16:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; Link+ mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Siedlung in Grönland&lt;br /&gt;
|NAME=Qassiarsuk&lt;br /&gt;
|ALT=K&amp;#039;agssiarssuk&lt;br /&gt;
|NAME-EXTRA=Brattahlíð&lt;br /&gt;
|NAME-DK=&lt;br /&gt;
|BILD=Qassiarsuk (6141359202).jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG=Qassiarsuk (2011)&lt;br /&gt;
|KOMMUNE=Kommune Kujalleq&lt;br /&gt;
|DISTRIKT=Narsaq&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=69&lt;br /&gt;
|STAND-EW=1. Januar 2026&lt;br /&gt;
|STATUS=ab 1966: Dorf&lt;br /&gt;
|DEMONYM=Qassiarsummiut&lt;br /&gt;
|PLZ=3921&lt;br /&gt;
|ZEITZONE=UTC-2&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=61/09/08/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=45/30/54/W&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qassiarsuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌqasːiˈɑsːuk}}] (nach alter Rechtschreibung &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;agssiarssuk&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Grönland|grönländische]] Siedlung im [[Distrikt Narsaq]] in der [[Kommune Kujalleq]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Qassiarsuk liegt tief im Inneren des [[Tunulliarfik]] (Eriksfjord) an dessen Westküste. Auf der gegenüberliegenden Fjordseite liegt [[Narsarsuaq]], während die Strecke zwischen beiden Orten um das Fjordende herum von vielen kleinen Schäfersiedlungen gespickt ist. Der Distrikthauptort [[Narsaq]] liegt 39 km südwestlich an der Stelle, an der der Tunulliarfik mit dem [[Narsap Ikerasaa]] eine Verbindung zum nördlich verlaufenden [[Ikersuaq (Fjord)|Ikersuaq]] (Bredefjord) aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nunataqqi.gl/ Nunat Aqqi.] Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. [[Oqaasileriffik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leif Eriksson statue (Qassiarsuk).jpg|mini|links|Statue von [[Leif Eriksson|Leif Erikson]] in Qassiarsuk mit [[Narsarsuaq]] im Hintergrund.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brattachurch.jpg|mini|links|Die rekonstruierte Kirche von Brattahlíð]]&lt;br /&gt;
Qassiarsuk liegt an der Stelle, an der [[Erik der Rote]] um 985 Grönland besiedelte. Er gründete hier die Siedlung [[Brattahlíð]], die für [[Kirche von Brattahlíð|ihre Kirche]] bekannt ist, der ersten auf Grönland errichteten Kirche, deren Grundmauern heute noch zu finden sind. Damit war der Ort die erste Ansiedlung der jahrhundertelang in Grönland lebenden [[Grænlendingar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Knud J. Krogh: [https://denstoredanske.lex.dk/Brattahl%C3%AD%C3%B0 Brattahlíð.] [[Den Store Danske]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort wurde 1924 von dem Schafzüchter Otto Frederiksen gegründet. An der Stelle fanden sich bereits verlassene Häuser, in denen Skelette lagen, die darauf hindeuteten, dass der Ort keine günstigen Lebensbedingungen aufwies, da der Fjord tief im Inland im Winter vereist war. Bei seiner Neugründung 1924 war Qassiarsuk, dessen Name sich auf den [[Thing]] der Nordmänner bezieht, die nach dem zuvor schon für Landwirtschaft genutzten [[Igaliku]] die erste Schäfersiedlung im neuzeitlichen Grönland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lars Motzfeldt]]: [https://timarit.is/page/130935 Nogle Smaapluk fra mit Arbejde som Faareholder.] [[Grønlandsposten]] (1. November 1945). S. 229–232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Einar Lund Jensen]], Rasmus Ole Rasmussen: [https://denstoredanske.lex.dk/Qassiarsuk Qassiarsuk.] Den Store Danske.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 lebten bereits 53 Menschen in Qassiarsuk. 1936 wurde in Qassiarsuk eine Schulkapelle errichtet. 1940 hatte der Ort 79 Bewohner. 1949 wurde ein Lagergebäude gebaut und später wurde vom [[Den Kongelige Grønlandske Handel|KGH]] ein Laden eröffnet. 1950 wohnten 129 Personen in Qassiarsuk. Zehn Jahre später waren es bereits 154, von denen rund 25 Schafzüchter waren, die über 10.000 Schafe besaßen. Andere Wirtschaftszweige existierten quasi nicht. Lediglich Füchse wurden (zum Schutz der Schafe) gejagt. 1958 wurde eine Werkstatt gebaut und 1960 eine Hebammenwohnung. Ab den 1960er Jahren ging die Einwohnerzahl stark zurück. 1962 wurde das Schulheim errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jcm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000 |Autor=Jens Christian Madsen |Verlag=Atuagkat |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-87-90133-76-4 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Qagssiarssuk |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=418–419}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dem von Otto Frederiksens Schwiegersohn [[Lars Motzfeldt]] geleiteten Bau fand man im Jahr 1961 durch Zufall den Schädel von Erik dem Roten bei den Bauarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://timarit.is/page/3783405 »Erik den Rødes kranium – fundet ved K&amp;#039;agssiarssuk«.] [[Atuagagdliutit]] (17. Dezember 1962). S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 wurde eine Telestation errichtet und 1966 ein Versammlungsgebäude. 1966 gab es 32 Schäfer mit insgesamt rund 12.000 Schafen in Qassiarsuk. 1970 lebten nur noch 83 Menschen im Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jcm&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;/&amp;gt; Heute ist Qassiarsuk die größte Schäfersiedlung Grönlands und hat als solche den Status eines Dorfs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.groenlandkreuzfahrt.de/suedgroenland/narsaq/ Narsaq.] &amp;#039;&amp;#039;groenlandkreuzfahrt.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Qassiarsuk ist wirtschaftlich fast ausschließlich von der Schäferei abhängig. Etwa 8500 Schafe gehören den Schäfern Qassiarsuks. Jedes Jahr werden 150 t Schafe in der Schlachterei in Narsaq geschlachtet. Das zweite Standbein des Orts bildet der Tourismus. Touristen werden durch die Ruinen von Brattahlíð sowie die neuzeitlichen Rekonstruktionen der Kirche und eines [[Langhaus (Wohngebäude)|Langhauses]] angelockt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;&amp;gt;[https://kujalleq.cowiplan.dk/dk/byer-og-bygder/qassiarsuk/ Qassiarsuk.] Kommunalplan der Kommune Kujalleq (2017–2028).&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren liegt Qassiarsuk innerhalb des [[UNESCO-Weltkulturerbe]]s [[Kujataa]]. Lediglich eine fünfminütige Bootsfahrt liegt Qassiarsuk vom [[Flughafen Narsarsuaq|internationalen Flughafen in Narsarsuaq]] entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kujataa – a subarctic farming landscape in Greenland. A nomination to UNESCO ́s World Heritage List |Autor=[[Orri Vésteinsson]] et al. |Hrsg=[[Naalakkersuisut]], [[Kommune Kujalleq]], [[Nunatta Katersugaasivia Allagaateqarfialu]] |Datum=Januar 2016 |Seiten=65–70 |Online=[https://whc.unesco.org/document/155721 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Versorgung ==&lt;br /&gt;
Der Hafen von Qassiarsuk besteht aus einer 1976 errichteten sechs Meter langen Hafenmole und einem Pontonsteg. Im Ort gibt es Schotterwege, die aus Qassiarsuk herausführen und es mit den anderen Schäfersiedlungen in der Umgebung verbinden und bis nach Narsarsuaq führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Abwassernetz in Qassiarsuk und Müll wird im Norden des Dorfs verbrannt. Strom wird durch ein 1988 errichtetes und 2009 renoviertes Kraftwerk gewonnen. 2017 wurde das Wasserwerk modernisiert, das jedoch zeitweise mit Wassermangel zu kämpfen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frederiksens første hus.JPG|mini|Das Wohnhaus Otto Frederiksens und die Kirche von Qassiarsuk (2008)]]&lt;br /&gt;
Qassiarsuk hat weit verstreute Häuser, die mitten zwischen den Ruinen der Grænlendingar und Inuit liegen. Die Schule in Qassiarsuk ist zuständig für alle Kinder der Schäferfamilien in der Umgebung, weswegen ihr ein Schulheim angeschlossen ist. Weil Schule und Schulheim von Schimmel befallen sind, werden die Schüler jedoch momentan im Versammlungshaus und Café des Ortes unterrichtet. Im Servicegebäude, das Sanitäreinrichtungen enthält, ist auch das Dorfbüro untergebracht. Es gibt zudem eine Feuerwehr in Qassiarsuk. Für Wandertouristen gibt es zwei Übernachtungsmöglichkeiten. Die Bewohner werden mittels einer [[Pilersuisoq]]-Filiale mit Gütern versorgt. Die Kirche von Qassiarsuk ist als erhaltenswürdig eingestuft, während drei von Otto Frederiksen errichtete Gebäude seit 2015 unter Denkmalschutz stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in der Kommune Kujalleq#Qassiarsuk|titel1=Liste der Baudenkmäler in Qassiarsuk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Mariane Paviasen]] (* 1969), Umweltaktivistin und Politikerin (Inuit Ataqatigiit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Qassiarsuk hat sich in den letzten 40 Jahren mehr als halbiert. Damit ist der Ort heute das zweitkleinste Dorf des Distrikts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bank.stat.gl:443/sq/9c63f91d-52e5-4203-ae62-b57eab48b793 Einwohnerzahl Qassiarsuk seit 1977.] [[Grønlands Statistik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Die älteren Einwohnerzahlen basieren auf einer besseren nicht mehr verfügbaren Zählmethode. Seit 2021 umfassen die auch rückwirkend veröffentlichten Einwohnerzahlen auch die der umliegenden Schäfersiedlungen. Die nicht mehr verfügbaren Zahlen bis 2021 sind beibehalten. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ChartDirekt|Breite=1000px&lt;br /&gt;
|xType=string&lt;br /&gt;
|x=1977, ’78, ’79, ’80, ’81, ’82, ’83, ’84, ’85, ’86, ’87, ’88, ’89, ’90, ’91, ’92, ’93, ’94, ’95, ’96, ’97, ’98, ’99, ’00, ’01, ’02, ’03, ’04, ’05, ’06, ’07, ’08, ’09, ’10, ’11, ’12, ’13, ’14, ’15, ’16, ’17, ’18, ’19, ’20, ’21, ’22, ’23, ’24&lt;br /&gt;
|y1=78,76,73,70,83,80,74,72,73,75,71,71,71,65,66,70,71,68,59,55,63,64,70,56,52,56,53,42,49,52,47,52,47,42,48,47,47,48,44,44,35,46,37,34,69,70,62,65,66,69&lt;br /&gt;
|y1Title=Qassiarsuk&lt;br /&gt;
|Definition=Template bar population by year.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://visitgreenland.com/de/destinationen/qassiarsuk/ Qassiarsuk.] VisitGreenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen in Narsaq}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qassiarsuk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Distrikt Narsaq]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte im Königreich Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Amerika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kenneth Wehr</name></author>
	</entry>
</feed>