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	<title>Pyu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T18:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-13T15:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:East-Hem 800ad.jpg|mini|rechts|Asien im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pyu sites.png|mini|Karte der wichtigsten Pyu-Fundorte in Myanmar]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[Tibeto-birmanische Sprachen|tibeto-birmanisches]] [[Volk]], das im ersten nachchristlichen Jahrtausend im heutigen [[Myanmar]] lebte. Sie entfalteten eine der frühen [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkulturen]] in [[Südostasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends entwickelte sich in Myanmar eine vorgeschichtliche [[eisenzeit]]liche Kultur, die vor allem von einem Platz namens [[Taungthaman]] bekannt ist. Es gibt Anzeichen für starke [[soziale Differenzierung]]en und [[Fernhandel]]. Es ist umstritten, wie das Verhältnis dieser Kultur zur Pyu-Kultur ist. Die Angehörigen der Pyu-Kultur könnten entweder eingewandert sein oder ihre Kultur könnte sich aus der Taungthaman-Kultur entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyu errichteten [[Stadtstaat]]en bei [[Binnaka]], [[Mongamo]], [[Sri Ksetra]], [[Beikthano-myo]] und [[Halin]] am Mittellauf des [[Irrawaddy]]. Seit dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert ist starker (süd)indischer Einfluss zu beobachten. Dieser gab wohl den Anstoß zur Schriftentstehung und hatte Auswirkungen auf die Kunstentwicklung. Von dort kam auch der [[Buddhismus]], der in der Folgezeit in Myanmar dominieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Chinesische Quellen nennen die Pyu {{zh|kurz=1|t=驃國|v=骠国|p=piào/piāo|b=Piao}} (驃國: alter Name für das östliche Birma&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Rüdenberg (neubearbeitete Auflage von Hans O. H. Stange): Chinesisch-deutsches Wörterbuch 華德詞典. Cram, de Gruyter &amp;amp; Co., Hamburg 1963, S. 345, mittlere Spalte, 2. Eintrag von unten.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Eigenbezeichnung war wahrscheinlich &amp;#039;&amp;#039;Tircul&amp;#039;&amp;#039;, ein Begriff, der allerdings erst im zwölften Jahrhundert belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;G. H. Luce: &amp;#039;&amp;#039;Phases of Pre-Pagan Burma&amp;#039;&amp;#039;, Oxford 1985 S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Mal werden die Pyu in chinesischen Quellen um 3–9 n. Chr. genannt. Detaillierte Beschreibungen setzen 240 n. Chr. ein und berichten von 18 Stadtstaaten. Die Identifizierung der in den chinesischen Quellen genannten Ortschaften bereitet oftmals große Schwierigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Moore: &amp;#039;&amp;#039;Interpreting Pyu material culture: Royal chronologies and finger-marked bricks&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Myanmar Historical Research Journal&amp;#039;&amp;#039;, No (13) June 2004, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit lag Myanmar auf der Handelsroute von [[China]] nach [[Indien]], was ein Grund ist, weshalb die Pyu in chinesischen Quellen genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Inschriften der Pyu und auch spätere Chroniken, wie die [[Glaspalast-Chronik]], die weitere Informationen und auch Königslisten und [[Legende]]n liefern. Die [[Authentizität]] dieser Listen und Legenden ist nur schwer überprüfbar. Der Großteil des Pyu-Schrifttums ist sicherlich mit dieser Kultur untergegangen, so dass man nur wenig von ihnen selbst erfährt. Auch die erhaltenen Pyu-Inschriften beschränken sich oftmals nur auf kurze Texte auf Urnen, die eine Jahreszahl und den Namen des Verstorbenen nennen. Immerhin sind aus diesen Quellen einige Königsnamen bekannt. Die Inschriften sind teilweise in der indischen Sprache [[Pali]] verfasst, jedoch mit einer eigenen Pyu-Schrift geschrieben. Es gibt aber auch Texte in Pyu und [[Sanskrit]]. Die alphabetische Pyu-Schrift ist seit dem späten 5. Jahrhundert bezeugt und war bis zum 13. Jahrhundert im Gebrauch. Die Pyu-Sprache ist mit der [[Birmanische Sprache|Birmanischen Sprache]] verwandt. Die Pyu-Schrift kann erst seit 1911 gelesen und verstanden werden. In jenem Jahr wurde eine Inschrift ([[Myazedi-Inschrift]]) in vier Sprachen, darunter Pyu, von [[Charles Otto Blagden]] entziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Blagden: &amp;#039;&amp;#039;The Pyu Inscruiptions&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Epigraphica Birmanica&amp;#039;&amp;#039; XI, 16 (1911), S. 127–32&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz dieser schriftlichen Quellen sind die Pyu vor allem durch ihre materiellen Hinterlassenschaften bekannt und gehören daher eher in den Bereich der [[Vor- und Frühgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Städte ==&lt;br /&gt;
Die Stadtstaaten der Pyu vereinigten sich nie zu einem Königreich und sind wohl jeweils von einem eigenen König regiert worden. Die wichtigste Quelle für das Königtum und die Regierung sind chinesische Geschichtswerke. [[Fan Chuo]], der im 9. Jahrhundert schrieb, berichtet in seinem Manchou genannten ethnografischen Werk:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Der Name des Königs ist Maharaja. Sein engster Minister ist Mahasena. Wenn er auf eine kurze Reise geht, dann wird er in einem Korb aus goldenen Stricken getragen, bei längeren Reisen reitet er einen Elefanten. Seine Frauen und [[Konkubine]]n sind sehr zahlreich. Ihre normale Zahl ist 100.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;G. H. Luce: &amp;#039;&amp;#039;The Ancient Pyu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Fifthieth Anniversary Publications No. 2&amp;#039;&amp;#039;, Burma Research Society, Rangun 1960, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyu werden in den chinesischen Quellen als ausgesprochen friedliebend beschrieben. Streitigkeiten sollen durch [[Duell]]e oder Bauwettstreite gelöst worden sein. Alle Kinder sollen bis zum Alter von 20 Jahren in Tempeln ausgebildet worden sein. Spätere Legenden um die Pyu beschreiben aber auch Kriegszüge, so dass man diesen chinesischen Berichten wohl mit einiger Skepsis begegnen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Halin.gif|mini|Rekonstruktion des Stadtplans von Halin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl erste große Stadt der Pyu war Beikthano-myo, die schon seit dem zweiten oder ersten vorchristlichen Jahrhundert bestand. Dieser Ort verlor im 5. Jahrhundert an Stellung. Die mächtigste Stadt wurde nun [[Sri Ksetra]], die auch nach archäologischen Resten die größte Stadt der Pyu war. Ihr ummauertes Gebiet umfasste 1477 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Moore: &amp;#039;&amp;#039;Interpreting Pyu material culture: Royal chronologies and finger-marked bricks&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Myanmar Historical Research Journal&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 13, Juni 2004, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt soll nach späteren Chroniken 94 n. Chr. gegründet worden sein (nach anderen Quellen 544 v. Chr.) und wurde 656 wieder verlassen oder verlor zumindest ihre führende Bedeutung, doch galt sie auch noch nach dem Untergang der Pyu als bedeutende Stadt, die in vielen alten Legenden immer wieder erscheint. In der [[Bagan (Myanmar)|Bagan]]-Periode wurden hier weiterhin Kapellen und Tempel errichtet. Auch die wichtige burmesische Stadt Bagan ist eine Pyu-Gründung. Nachdem Sri Ksetra an Bedeutung verloren hatte, übernahm Halin eine führende Rolle unter den Pyu-Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ummauerten Städte der Pyu sind entweder rund, wie Sri Ksetra&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.seasite.niu.edu/burmese/cooler/Chapter_2/Chapter_2_images/Pr13.JPG Plan von Sri Ksetra]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder rechteckig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.seasite.niu.edu/burmese/cooler/Chapter_2/Chapter_2_images/M09.JPG Plan von Beikthano-myo]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rechteckige Form ist eventuell aus [[Indien]] importiert worden. In allen Städten gab es einen inneren ummauerten Palastbezirk. Die ummauerten Stadtanlagen sind dabei überraschend groß, wobei aber nicht das ganze Stadtgebiet bebaut war, sondern viele Bereiche auch als Ackerland dienten. Kloster und Stupen sind meist in bevorzugten Stadtregionen erbaut worden. Es mag sich hier um Siedlungskerne handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Pyu entwickelten ein komplexes [[Bewässerungssystem]], um Landwirtschaft effektiv zu betreiben. Vor allem um die Stadtanlagen lassen sich Kanalsysteme nachweisen, die auch das Innere der Stadtanlagen mit einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe vor allem: Stargardt: &amp;#039;&amp;#039;The ancient Pyu of Burma I&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Beikthano-myo ist vermutet worden, dass das bebaubare Land aus ca. 350&amp;amp;nbsp;km² bestand (35.000&amp;amp;nbsp;ha). [[Reis]] war die Nahrungsgrundlage, daneben dürften aber auch andere Gemüse, Tierhaltung und der Fischfang eine Rolle gespielt haben. Die meisten Städte liegen dabei nicht, wie später z.&amp;amp;nbsp;B. Bagan, unmittelbar am Irrawaddy, sondern etwas landeinwärts an seinen Nebenflüssen. Der Grund für diese Lage ist unbekannt, vor allem da diese Regionen im Jahresschnitt recht trocken sind. Es ist vermutet worden, dass die Ortschaften landeinwärts leichter zu verteidigen waren, als solche, die direkt am Irrawaddy gelegen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyu kannten [[Eisen]], [[Bronze]], [[Blei]], [[Gold]] und [[Silber]] und waren in der Lage, diese Metalle zu verarbeiten. In den Pyu-Städten fanden sich besonders viele Eisenartefakte, die in Holzbauten (z.&amp;amp;nbsp;B. als Nägel) verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Bestattungsurne|Urnen]] reich mit [[Ornament]]en verziert waren, hielt man die Gebrauchskeramik eher einfach. Eine Ausnahme stellen Gefäße mit einem mit Siegel eingestempelten Muster dar, die aus Indien importiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pyu coins.jpg|mini|250px|Silbermünzen der Pyu (Britisches Museum)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyu benutzten Silbermünzen. Die [[Währung]] verschwindet mit den Pyu aus Myanmar und wurde erst wieder im 17. Jahrhundert eingeführt. Die Funktion der Pyu-Münzen als solche ist jedoch nicht ganz sicher, es mag sich auch um Amulette gehandelt haben, wobei chinesische Quellen erwähnen, dass die Pyu Silbermünzen benutzten, was wiederum deren Funktion als solche untermauert.&amp;lt;ref&amp;gt;Moore: &amp;#039;&amp;#039;Myanmar Historical Research Journal&amp;#039;&amp;#039;, No (13) June 2004, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Pyu folgten wohl zunächst einer Form des [[Hinduismus]] und sind im 2. und 3. Jahrhundert Buddhisten geworden, wobei alle Inschriften auf den [[Theravada]]-Buddhismus deuten; bildliche Darstellungen lassen aber auch auf das Vorhandensein anderer Buddhasekten schließen. In Sri Ksetra gibt es Anzeichen, dass [[Vishnu]] weiterhin neben dem Buddhismus verehrt wurde. Die in Ziegeln errichteten [[Stupa]]s und buddhistischen Klöster sind oftmals die besterhaltenen Baureste in den Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pyu kg2.png|mini|100px|Kloster (KKG2), die Mönchszellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pyu verbrannten ihre Toten und beerdigten sie in reich dekorierten Urnen, die oftmals unter dem Fußboden in Bauten vergraben wurden, die speziell als Begräbnishäuser dienten. Andere Urnen fanden sich nahe bei Tempeln und Stupas. Die Urnen wurden oftmals in kleinen Gruppen deponiert, so dass der Anschein entsteht, dass hier Familienmitglieder zusammen beerdigt wurden. Die Urnen der Könige von Sri Ksetra sind aus Stein, beschriftet und besonders groß. In der frühen Phase der Kultur (bis zum vierten Jahrhundert) wurden den Bestatteten keine Beigaben mitgegeben. Erst ab dem fünften Jahrhundert werden kleine Votivstatuen, Votivtafeln oder Perlen neben die Urnen gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BawbawgyiPaya.jpg|200px|mini|Die Bawbawgyipagode in Sri Ksetra]]&lt;br /&gt;
Aus Beikthano-myo, der ältesten Stadt der Pyu, stammen kaum Bildwerke, nur am Eingang zum Palastbezirk fanden sich Sockel von Großplastiken, die als Wächterfiguren gedient haben dürften. Die meisten Belege für Skulpturen stammen aus Sri Ksetra. Es fand sich eine große Bandbreite an Darstellungen wie auch an Techniken. So gibt es Steinskulpturen, solche aus Bronze, aber auch in Silber und Gold und in Ton (siehe Bild&amp;lt;ref&amp;gt;https://seasite.niu.edu/burmese/cooler/Chapter_2/Chapter_2_images/UX97a.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;). Darstellungen des Buddha oder aus seinem Leben dominieren (siehe Bild&amp;lt;ref&amp;gt;https://seasite.niu.edu/burmese/cooler/Chapter_2/Chapter_2_images/Pr09.JPG&amp;lt;/ref&amp;gt;). Bei den Werken in Stein handelt es sich meist um Reliefs, die Figuren haben so gut wie immer eine Rückenplatte. Werke des Hinduismus stellen fast immer Vishnu dar. In dem chinesischen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Man Shu]]&amp;#039;&amp;#039; wird eine hundert Fuß hohe Statue am Eingang eines Palastes beschrieben. Dies belegt das Vorhandensein von Kolossalfiguren.&amp;lt;ref&amp;gt;Moore: &amp;#039;&amp;#039;Myanmar Historical Research Journal&amp;#039;&amp;#039;, No (13) June 2004, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen Werken der Großplastik gibt es noch viele kleinere Figuren, oftmals in Metall oder Ton, sie können kleine Stupas, Tiere, Pflanzen, aber auch Musikanten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bauformen sind vor allem Stupas, Pagoden kleine Tempel, Totenhäuser und Klöster ergraben. Sie sind meist aus Ziegeln errichtet und teilweise mit Figuren dekoriert gewesen. Diese Gebäude tragen aber im Vergleich zu späteren Epochen wenig Bauschmuck. Dieser war entweder aus Stuck und ist daher vollkommen vergangen, oder diese Schlichtheit war ein bewusstes Stilmittel. In einigen Bauten konnten auch bescheidene Reste von [[Wandmalerei]]en festgestellt werden, die immerhin diese Kunstform belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergang ==&lt;br /&gt;
Die Pyu wurden nach chinesischen Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;In den &amp;#039;&amp;#039;Neuen Tang-Annalen&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Man Schu&amp;#039;&amp;#039;, diskutiert bei Luce: &amp;#039;&amp;#039;Phases of Pre-Pagan Burma&amp;#039;&amp;#039;, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Mitte des 9. Jahrhunderts von den [[Nanzhao]] vernichtet. Es wird berichtet, dass Halin erobert wurde und 3000 Einwohner in Gefangenschaft geführt wurden. Archäologische Ausgrabungen zeigen aber kaum Anzeichen für eine gewaltsame Vernichtung der Pyu-Städte. Es wird deshalb eher angenommen, dass die Kriege die Pyu schwächten, so dass in der Folgezeit die [[Bamar|Birmanen]] einwandern konnten und die Pyu langsam verdrängten. Die Sprache und Teile der Kultur der Pyu sind jedoch noch bis ins 13. Jahrhundert belegt, so dass wohl nicht von einem abrupten Ende auszugehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welterbe-Stätten ==&lt;br /&gt;
Die Ruinen der Pyu-Städte Halin, Beikthano und Sri Ksetra wurden 2014 unter der Bezeichnung [[Historische Städte der Pyu]] in die Liste des [[UNESCO-Welterbe]]s aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://whc.unesco.org/en/list/1444 |titel=Pyu Ancient Cities |hrsg=UNESCO World Heritage Centre |sprache=en |abruf=2024-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Schrift ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Pyu (Sprache)]] und [[Pyu (Schrift)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bob Hudson: &amp;#039;&amp;#039;Early States in Myanmar&amp;#039;&amp;#039;, in: Charles F. W. Higham, Nam C. Kim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Handbook of Early Southeast Asia&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 2022, S. 660–678.&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Pyu civilization&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Charles Higham]]: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Ancient Asian Civilizations&amp;#039;&amp;#039;, New York 2004, S. 268.&lt;br /&gt;
* Gordon Hannington Luce: &amp;#039;&amp;#039;Phases of Pre Pagan Burma&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Oxford 1985.&lt;br /&gt;
* Elizabeth H. Moore: &amp;#039;&amp;#039;Early Landscapes of Myanmar.&amp;#039;&amp;#039; Tatien 2007, ISBN 974-9863-31-3, S. 129–227.&lt;br /&gt;
* Janice Stargardt: &amp;#039;&amp;#039;The ancient Pyu of Burma I: Early Pyu Cities in a Man-Made Landscape.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 1990, ISBN 1-873178-01-8.&lt;br /&gt;
* Aung Thaw: &amp;#039;&amp;#039;Historical Sites in Burma.&amp;#039;&amp;#039; Rangun 1972.&lt;br /&gt;
* Michael Aung Thwin: &amp;#039;&amp;#039;Burma Before Pagan: The Status of Archeology Today.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Perspectives&amp;#039;&amp;#039;, XXV (1982–83), S. 121.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Moore: {{Webarchiv |url=http://www.ibiblio.org/obl/docs/Moore-bricks.pdf |wayback=20170810151944 |text=&amp;#039;&amp;#039;Interpreting Pyu material culture.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Myanmar Historical Research Journal.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13, Juni 2004, S. 1–57 (PDF, 256&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://seasite.niu.edu/burmese/cooler/Chapter_2/Chapter_2.htm The Urban Age of the Mon and the Pyu]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/place/Myanmar/The-Pyu-state The Pyu State] auf [[Britannica.com]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|2. August 2007|35107479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Myanmars]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.229.122.86</name></author>
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