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	<title>Pyromantie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T06:00:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pyromantie&amp;diff=2199307&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Irrwichtel: /* Literatur */ HDA verlinkt</title>
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		<updated>2020-08-18T08:02:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; HDA verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyromantie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griech. &amp;#039;&amp;#039;Wahrsagekunst aus dem Feuer&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyromantik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man die angebliche Kunst, aus Feuer und seinen Erscheinungen die Wahrheit beziehungsweise die Zukunft voraussagen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Hoffmann-Krayer, Hanns Baechtold-Staeubli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; Band: Pfluegen-Signatur. Verlag Walter de Gruyter, 1974. ISBN 3-1100-6595-9. S. 401ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist verwandt mit der bei vielen [[Indianische Völker|indianischen]] und [[Schamanismus|schamanistisch]] geprägten sibirischen Völkern angewandten [[Mantik]], die aus der Beobachtung von Erscheinungen in und über Feuer besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Griechen]] schrieben die Erfindung der Pyromantie [[Amphiaraos]] zu. In der [[Antike]] war diese Wahrsagekunst in Tempeln gebräuchlich, insbesondere in [[Apollonia]] in der Region [[Epirus (historische Region)|Epirus]] an dort befindlichen, durch natürliche [[Kohlenwasserstoff]]gase gefütterten „heiligen Feuern“.&amp;lt;ref&amp;gt;François Lenormant: &amp;#039;&amp;#039;Die Magie und Wahrsagekunsi der Chaldaer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Costenolle, 1878. S. 462 mit weiteren Quellen. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Römer]]n soll die Pyromantie in Gebrauch gewesen sein. [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] Gattin soll ihm durch das Lesen eines Opferfeuers vorausgesagt haben, im folgenden Jahr [[Konsul]] zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Johann Scheible: &amp;#039;&amp;#039;Magische Werke.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Scheible, 1856. S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tanaquil]], die Frau des [[Tarquinius Priscus]], prophezeite ihm, dass er König der Römer werden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Johann Scheible: &amp;#039;&amp;#039;Magische Werke.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Scheible, 1856. S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Reihe von Stämmen der nordamerikanischen [[Abenaki]] und [[Algonquin]] weissagten aus dem Feuer.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 1869. S. 424&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Pyromantie wurde durch unterschiedliche Art und Weise ausgeübt. Beispielsweise wird eine Handvoll Salz oder Ähnliches ins Feuer geworfen. Der Seher schaut ca. eine Viertelstunde in die Flammen, um daraus anhand der Flammenbildung und Form des Feuers die Zukunft zu deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Johann Scheible: Magische Werke. Verlag Scheible, 1856. S. 168f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei weitere mantische Künste, die sich ebenfalls als pyromantisch definieren lassen, die &amp;#039;&amp;#039;[[Kapnomantie]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei die Deutung auf dem Rauch beruht, den ein Feuer von sich gibt, und die &amp;#039;&amp;#039;Tephromantie&amp;#039;&amp;#039;, wobei die Asche eines Feuers gedeutet wird, das zu Opferzwecken entfacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Eduard Hoffmann-Krayer]], Hanns Baechtold-Staeubli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Pfluegen-Signatur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walter de Gruyter, 1974, ISBN 3-1100-6595-9. S. 401–414.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mantik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Irrwichtel</name></author>
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