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	<title>Pyrenäen-Storchschnabel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:34:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pyren%C3%A4en-Storchschnabel&amp;diff=110510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DMaag: /* Literatur */ Verlinkung ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pyren%C3%A4en-Storchschnabel&amp;diff=110510&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-04T17:39:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pyrenäen-Storchschnabel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Geranium pyrenaicum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Nicolaas Laurens Burman|Burm.f.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Storchschnäbel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Geranium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Storchschnabelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Geraniaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Storchschnabelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Geraniales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = GeraniumPyrenaicum.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pyrenäen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pyrenaicum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyrenäen-Storchschnabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pyrenaicum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der [[Familie (Biologie)| Familie]] der [[Storchschnabelgewächse]] (Geraniaceae). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum 4 RF.jpg|mini|links|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum sl11.jpg|mini|Laubblatt, Unterseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum sl17.jpg|mini|Die Blütenstiele sind mit kurzen, dichtstehenden Drüsenhaaren und gleich langen drüsenlosen Haaren besetzt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum 3 RF.jpg|mini|Blüte: die Kronblätter sind etwa doppelt so lang wie die kurz bespitzten Kelchblätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum sl22.jpg|mini|Die Fruchtklappen sind meist kurzhaarig]]&lt;br /&gt;
Der Pyrenäen-Storchschnabel ist eine zweijährige, mehrjährige oder auch ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimeter. Er besitzt eine dicke, ziemlich tiefgehende Pfahlwurzel und ein sehr kurzes, aufrechtes, beschupptes [[Rhizom]]. Der [[Stängel]] ist abstehend lang behaart, nach oben hin auch kurzdrüsig. Die Spreiten der wintergrünen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind im Umriss rundlich, fünf- bis neunspaltig und etwa bis zur Mitte eingeschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilblütenstände überragen ihre Tragblätter deutlich; ihre Stiele sind ebenfalls dicht kurzdrüsig und länger behaart. Die [[Kronblätter]] sind fast doppelt so lang wie die [[Kelchblätter]]. Die zweispaltigen Kronblätter sind violett gefärbt und je 6 bis 10 Millimeter lang. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte haben die typische storchschnabelartige Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 26 oder 28&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Pyrenäen-Storchschnabel ist ein [[Hemikryptophyt]] und eine zweijährige bis ausdauernde Halbrosettenpflanze. Die Rosettenblätter haben eine Stützfunktion wie bei Geranium robertianum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind nektarführende, proterandrische Scheibenblumen; sie werden (meist) durch [[Insekten]] bestäubt; als Blütenbesucher wurden [[Diptera]], [[Hymenoptera]] und einige [[Coleopteren]] beobachtet; [[Selbstbestäubung]] soll möglich sein. Nachts und bei trübem Wetter sind die Blüten geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte werden [[endozoochor]] und autochor verbreitet: Es handelt sich um eine Schleuderfrucht (Austrocknungsstreuer): bei der [[Fruchtreife]] lösen sich die Teilfrüchte von der Mittelsäule, die Grannen biegen sich aufwärts, dabei löst sich das Fruchtfach ab und wird zusammen mit dem eingeschlossenen [[Same (Pflanze)|Samen]] fortgeschleudert, die Schleuderweite kann bis zu 2,1&amp;amp;nbsp;m betragen; die Grannen lösen sich ebenfalls von der Mittelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtreife reicht von Juli bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geranium pyrenaicum 002.JPG|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Geranium pyrenaicum schnabel.jpeg|mini|Unreife Früchte]]&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Pyrenäen-Storchschnabel stammt aus den Gebirgen [[Südeuropa]]s, aus den Pyrenäen, den Südalpen, den Gebirgen des Mittelmeergebiets und aus dem Kaukasus.   &lt;br /&gt;
Er ist in Deutschland seit etwa 1800 eingebürgert ([[Neophyt]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Wahrscheinlich kultivierte man diese Art als [[Zierpflanze]] und sie verwilderte aus Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pyrenäen-Storchschnabel kommt ziemlich häufig in sonnigen, lückigen Unkrautfluren, in Weinbergen, an Mauern und Böschungen vor. Er bevorzugt nährstoffreiche Böden in Gegenden mit milderem Klima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt er am [[Jöchelspitze]]-Lift in Tirol bis zu 1730 m Meereshöhe auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;. Im Tessin steigt die Art bis über 1800 Meter, im Wallis bis 2230 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Ellenberg]] ist sie eine Lichtpflanze, subozeanisch verbreitet, ein Frischezeiger, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger, ein ausgesprochener Stickstoffzeiger und eine Klassencharakterart ruderaler Beifuß- und Distelgesellschaften (Artemisietea vulgaris). Er kommt in Mitteleuropa aber auch in Gesellschaften der Verbände Sisymbrion oder Arrhenatherion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im Gartenbau ==&lt;br /&gt;
Gärtnerisch stellt man den Pyrenäen-Storchschnabel zu den [[Gehölzstauden]] – damit werden jene [[Staude]]n, die unter lichtschattigen oder wechselschattigen Standortbedingungen gut gedeihen, zusammengefasst. Sie eignen sich daher für die Bepflanzung eines [[Staudenbeet]]s, das diese Voraussetzungen bietet.&lt;br /&gt;
Heute werden außer violett-blühenden auch weiß- und satt-purpurfarbene Sorten als Zierpflanzen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* Werner Rothmaler (Begr.), Rudolf Schubert, Klaus Werner, Hermann Meusel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD. Band 2: Gefäßpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage. Volk und Wissen, Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3494013683}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800131315}}&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Geranium pyrenaicum Burm. f., ein erfolgreicher, aber unauffälliger Neophyt?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger naturkundliche Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 2004, S. 49–71, [http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00001636 online.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. Seite 626. ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 168–169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Geraniaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: Gustav Hegi: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1700–1701. Verlag Carl Hanser, München 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1021450|WissName=Geranium pyrenaicum Burm. f.|Abruf=2022-08-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Geranium pyrenaicum|Pyrenäen-Storchschnabel (&amp;#039;&amp;#039;Geranium pyrenaicum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2687}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|2687}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=1469|WissName=Geranium pyrenaicum Burm. f.|Abruf=2015-11-28}} &lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Storchschnabelgewaechse/ohne_granne.htm#Pyren%C3%A4en%20Storchschnabel  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Geranium-pyrenaicum.htm Steckbrief]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:PyrenaenStorchschnabel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Storchschnäbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DMaag</name></author>
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