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	<title>Pyke Koch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T02:47:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pyke_Koch&amp;diff=1204314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-05-07T15:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pyke Koch in zijn atelier.jpg|mini|hochkant|1955: Koch in seinem Atelier. &amp;lt;small&amp;gt;Im Hintergrund &amp;#039;&amp;#039;De oogst&amp;#039;&amp;#039; (die Ernte) aus 1953.&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pieter Frans Christiaan „Pyke“ Koch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1901]] in [[Beek (Berg en Dal)|Beek]]; † [[27. Oktober]] [[1991]] in [[Wassenaar]]) war ein [[Malerei|Kunstmaler]] aus den [[Niederlande]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Koch war ein Sohn des Allgemeinmediziners Pieter Frans Christiaan Koch( Petrus Franciscus Christiaan Koch; 1861–1937) und dessen Frau Wilhelmina Petronella (geborene van Leeuwen Boomkamp; 1866–3. Juli 1922). Er besuchte das Gymnasium im nahegelegenen [[Nijmegen]], wo er von seinen Mitschülern den Spitznamen „Pyke“ erhielt, den er später auch als Vornamen nutzte. Er kam schon nach wenigen Jahren auf ein Jungeninternat nach [[Overbetuwe|Zetten]] und später nach [[Zeist]]. 1920 schrieb er sich als [[Rechtswissenschaft|Jurastudent]] an der [[Universität Utrecht]] ein und wurde Mitglied des Utrechter Studentenkorps. Er trat als Geiger im studentischen Orchester „Zigane“ ([[Zigeuner]]) auf. An der Universität freundete er sich mit dem Kunsthistoriker und Musiker Hans Philips, dem späteren Schriftstellerin [[Cola Debrot]] und mit dem Zahnarzt Taecke Botke an, der später ein Sammler von Kochs Werken wurde. 1927 brach er das Studium kurz vor der Abschlussprüfung ab, da er sich entschlossen hatte, Maler zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Autodidakt]], las Bücher, hörte Vorlesungen über die [[Malerei|Technik der Malerei]] und ließ für seine Studien sich von [[Erich Wichmann]] beraten. Im Jahr 1928 stellte er erstmals bei „De Onafhankelijken“ (Die Unabhängigen) im [[Stedelijk Museum]] in [[Amsterdam]] zwei Bilder &amp;#039;&amp;#039;Dolores’ ontbijt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vrouw met grammofoon&amp;#039;&amp;#039; aus. In seinem Frühwerk zeigt sich der Einfluss der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]] ({{nlS|Nieuwe Zakelijkheid}}) und des [[Surrealismus]]. Er verwendete auch Maltechniken und Motive der frühen italienischen Renaissance und flämischer Maler des 15. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Steen |Titel=Koch, Pyke (Pieter Frans Christiaan) (1901–1991) |Sammelwerk=Dutch art – an encyclopedia |Verlag=Garland Publishing |Ort=New York / London |Datum=1997 |ISBN=0-8153-0065-4 |Seiten=206 |Kommentar=Leseprobe |Online={{archive.org |dutchartencyclop0000unse |Blatt=206}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1931 kaufte eine angesehene Person aus Rotterdam sein Bildnis der Schießbude und schenkte es dem [[Museum Boijmans Van Beuningen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woordenboek&amp;quot;&amp;gt;Carel Blotkamp: &amp;#039;&amp;#039;Koch, Pieter Frans Christiaan (1901–1991).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biografisch Woordenboek van Nederland.&amp;#039;&amp;#039; ([https://resources.huygens.knaw.nl/bwn1880-2000/lemmata/bwn6/koch resources.huygens.knaw.nl]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Studienfreund Cola Debrot, der von der Insel [[Bonaire]] gekommen war und mit dem er eine Wohnung teilte, wurde später ein bedeutender Politiker der [[Niederländische Antillen|Niederländischen Antillen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 und 1930 besuchte er mehrfach [[Italien]] und geriet schließlich auch durch [[Ernst Voorhoeve]], den Onkel seiner Frau, in den Kreis des ursprünglich [[Flandern|flämischen]] [[Faschismus|faschistischen]] Vereins [[Verdinaso]], für deren Zeitschriften er einige Artikel und Zeichnungen anfertigte. In dieser Zeit malte Koch vorzugsweise Szenen aus den Randgebieten der Gesellschaft. Straßenszenen in Slums, ein Urinal, den Jahrmarkt und Prostituierte. 1934 lebte er ein Jahr in Den Haag. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schloss er sich der von der deutschen Besetzung ins Leben gerufenen [[Reichskulturkammer|Kulturkammer]] an, was ihm den Vorwurf der [[Kollaboration]] einbrachte. Deshalb geriet Koch in Verruf und wurde so gut wie vergessen. Sein letztes Werk, das dritte der Serie &amp;#039;&amp;#039;De koorddanser&amp;#039;&amp;#039; (Der Seiltänzer), schuf er 1980, als er bereits ein ziemlich zurückgezogenes Leben in Utrecht führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woordenboek&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Koch wuchs mit drei älteren Schwestern in einer alten Villa in Beek auf. Die Familie hatte ein breites kulturelles Interesse, insbesondere an der Musik. Mütterlicherseits gehörten mehrere Geistliche und Musiker zur Familie. Er heiratete am 7. Mai 1934 Hedwig Maria „Heddy“ (geborene [[De Geer (Adelsgeschlecht)|de Geer]], 1905–1988), eine Tochter des Politikers [[Dirk Jan de Geer]], mit der er zwei Söhne hatte:&lt;br /&gt;
* Peter (Piet) Koch&lt;br /&gt;
* Floris Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwestern waren&lt;br /&gt;
* Hermina Carolina Koch (* 1888)&lt;br /&gt;
* Johanna Maria Margaretha Koch (* um 1892)&lt;br /&gt;
* Catharina Constance Koch (*um 1895)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Koch war seit seiner Jugend ein Anhänger der Filmkunst des deutschen [[Expressionismus]]. Er war ein Feinmaler, der mit einem glatten Pinselstrich realistische Vorstellungen malte. Er schätzte auch das Werk des [[Carel Willink]]. Wie jener, sah er sich als Vertreter des [[Magischer Realismus|Magischen Realismus]]. Noch stärker wurde Koch von den Meistern der italienischen [[Renaissance]] inspiriert, namentlich [[Andrea Mantegna]] und [[Piero della Francesca]]. Surrealistische, entfremdende Züge, wie bei Willink, weisen Kochs Werke eher selten auf. Die Themen seiner von starkem Farbkontrast geprägten Gemälde und Zeichnungen liefen stark auseinander. Er machte erotische Frauen[[porträt]]s, aber auch (1960) ein Porträt des in Auschwitz umgebrachten Geistlichen [[Titus Brandsma]]; Szenen von Prostituierten und deren Wohnvierteln; Aktionsbilder von Kirmesartisten; [[Stillleben]], Landschaften; auch entwarf er Bühnenbilder und Briefmarken. Da Koch sich für ein Gemälde oft sehr viel Zeit nahm, und auch viele der eigenen Werke vernichtet hat, hat er nur knapp 100 Gemälde hinterlassen, die nach seinem Tode immer mehr Anerkennung fanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Woordenboek&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1929: &amp;#039;&amp;#039;Porträt der Asta Nielsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.centraalmuseum.nl/nl/collectie/28004-portret-asta-nielsen-pyke-koch &amp;#039;&amp;#039;Asta Nielsen Pyke Koch&amp;#039;&amp;#039;] centraalmuseum.nl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930: &amp;#039;&amp;#039;Mercedes von Barcelona&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1931: &amp;#039;&amp;#039;Bertha von Antwerpen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1931: &amp;#039;&amp;#039;De Schiettent&amp;#039;&amp;#039; (Die Schießbude)&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Zelfportret met zwarte band&amp;#039;&amp;#039; (wird als Bekenntnis zum Faschismus interpretiert)&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Heumakers: &amp;#039;&amp;#039;Pyke Koch: Zelfportret met zwarte doek.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;De Revisor.&amp;#039;&amp;#039; 30. Jahrgang, 2003, S. 67–69 (niederländisch, [https://www.dbnl.org/tekst/_rev002200301_01/_rev002200301_01_0011.php dbnl.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
NVPH 405 - Waterpaard.jpg|Wasserpferd&lt;br /&gt;
NVPH 407 - Zwanen.jpg|Schwäne&lt;br /&gt;
NVPH 409 - Slangenboom.jpg|Schlangenbaum&lt;br /&gt;
NVPH 410 - Ruiter te paard.jpg|Reiter&lt;br /&gt;
NVPH 411 - Saksische paardjes.jpg|Sächsische Pferde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Engelman: &amp;#039;&amp;#039;Pyke Koch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;De Gemeenschap.&amp;#039;&amp;#039; 11. Jahrgang, 1935, S. 875–878 (niederländisch, [https://www.dbnl.org/tekst/_gem001193501_01/_gem001193501_01_0132.php dbnl.org]).&lt;br /&gt;
* Carel Blotkamp: &amp;#039;&amp;#039;Koch, Pieter Frans Christiaan (1901–1991).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biografisch Woordenboek van Nederland.&amp;#039;&amp;#039; (niederländisch, [https://resources.huygens.knaw.nl/bwn1880-2000/lemmata/bwn6/koch resources.huygens.knaw.nl]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Koch, Pieter Frans Christian, dit Pyke (néen 1901)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Dictionnaire universel de la peinture&lt;br /&gt;
   |Verlag=S.N.L.-Dictionnaires Robert&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-85036-002-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=106–107&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |dictionnaireuniv0000unse_y4s1 |Blatt=106}}}}&lt;br /&gt;
* Carel Blotkamp: &amp;#039;&amp;#039;Sinterklaasavond op Oude Gracht 341.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jaarboek Letterkundig Museum.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1995 (niederländisch, [https://www.dbnl.org/tekst/_jaa006199501_01/_jaa006199501_01_0006.php dbnl.org], mit Hochzeitsfoto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pyke Koch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/künstler/pyke-koch/ &amp;#039;&amp;#039;Pyke Koch (niederländisch, 1901–1991)&amp;#039;&amp;#039;] artnet.de&lt;br /&gt;
* [https://filavaria.nl/koch.htm &amp;#039;&amp;#039;Pyke Koch, geliefd en verguisd&amp;#039;&amp;#039;] filavaria.nl (niederländisch)&lt;br /&gt;
* Nederlands Instituut voor Kunstgeschiedenis (NL-HaRKD-0899): &amp;#039;&amp;#039;Koch, Pyke en Heddy Koch-de Geer.&amp;#039;&amp;#039; (niederländisch, [https://rkddb.rkd.nl/rkddb/inventar/NL-HaRKD-0899.pdf rkddb.rkd.nl] PDF).&lt;br /&gt;
* Werke von Pyke Koch im Centraal Museum Utrecht ([https://www.centraalmuseum.nl/nl/maker/pyke-koch centraalmuseum.nl] oder [https://www.centraalmuseum.nl/nl/zoeken#c5=%22Pyke+Koch%22&amp;amp;c12=Alleen+in+de+collectie&amp;amp;b_start=0 centraalmuseum.nl])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119277190|LCCN=n83063716|VIAF=67272303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koch, Pyke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koch, Pyke&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koch, Pieter Frans Christiaan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Kunstmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beek (Berg en Dal)|Beek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wassenaar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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