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	<title>Puzzolane - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T20:29:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Puzzolane&amp;diff=125281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AUTOR.4200: Komma ergänzt: &quot;... benötigen lediglich ein alkalisches oder sulfatisches Milieu, um CSH-Phasen zu bilden. ...&quot; Nebensatz mit Infinitiv.</title>
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		<updated>2026-03-15T11:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma ergänzt: &amp;quot;... benötigen lediglich ein alkalisches oder sulfatisches Milieu, um CSH-Phasen zu bilden. ...&amp;quot; Nebensatz mit Infinitiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pouzzolane.jpg|mini|Puzzolane]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puzzolane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Pozzolane;&amp;#039;&amp;#039; alternative Bezeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hydraulische Zusätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydraulite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wasserbindende Zusatzstoffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Grosse Baustoff-Lexikon |Hrsg=Rudolf Stegemann |Verlag=Deutsche Verlags-Anstalt |Ort=Stuttgart |Datum=1941 |Seiten=437-438, 717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind künstliche oder natürliche [[Gestein]]e aus [[Siliciumdioxid]], [[Tonminerale|Tonerde]], [[Kalkstein]], [[Eisen#Oxide|Eisenoxid]] und [[Alkalien|alkalischen]] Stoffen, die zumeist unter Hitzeeinwirkung entstanden sind. In Verbindung mit [[Calciumhydroxid]] und Wasser sind sie bei normaler Temperatur zur chemischen Reaktion unter hydraulischer Erhärtung (wie [[Zement]]) fähig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie |Hrsg=W. Foerst |Band=19 |Auflage=3 |Verlag=Urban &amp;amp; Schwarzenberg |Ort=München |Datum=1969 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Puzzolane sind überwiegend [[amorph]] und können im alkalischen Milieu in Lösung gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name stammt vom italienischen Ort [[Pozzuoli]] (zur römischen Zeit &amp;#039;&amp;#039;Puteoli&amp;#039;&amp;#039;) in den [[Phlegräische Felder|Phlegräischen Feldern]] westlich [[Neapel]]s, wo bereits im Altertum große Mengen puzzolanischer [[Vulkanische Asche|Vulkanasche]] gewonnen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürliche Puzzolane (Puzzolanerden) sind entweder [[Magmatisches Gestein|magmatische Gesteine]] wie vulkanischer [[Tuff]] oder in Deutschland rheinischer [[Trass (Gestein)|Trass]], aber auch [[Sedimentgestein]]e, die einen hohen Anteil löslicher [[Kieselsäure]] und teilweise auch reaktionsfähiges [[Aluminiumoxid]] (Tonerde) enthalten. Künstliche Puzzolane sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ziegelmehl (Baustoff)|Ziegelmehl]] (gebrannte Tonerde) oder [[Flugasche]]n aus mit [[Steinkohle|Stein-]] oder [[Braunkohle]] befeuerten Kraftwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Puzzolane werden als [[Zuschlagstoff]]e zur Herstellung von Mörtel oder Beton verwendet, denn zusammen mit Calciumhydroxid (Kalkhydrat) und Wasser reagieren Puzzolane [[Hydratation|hydratisch]] und bilden in der [[Puzzolanische Reaktion|puzzolanischen Reaktion]] Calciumsilicathydrate und Calciumaluminathydrate. Dies sind die gleichen [[kristall]]inen Verbindungen, die auch während der Härtung des [[Zement]]s entstehen und welche die Festigkeit und Gefügedichtigkeit des [[Beton]]s bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puzzolanerde wurde bereits in der [[Römisches Reich|römischen Antike]] als Beimischung zu [[Ton (Bodenart)|Tonen]] für die Keramikherstellung benutzt, um die Festigkeit des Endprodukts zu verbessern. Nach dem Brand waren diese Beimischungen als kleine violettbraune und schwarze Körnchen zu erkennen. Zudem kam die Puzzolanerde als Beimischung für den [[Opus Caementitium|römischen Beton]] (lat. &amp;#039;&amp;#039;Opus Caementitium&amp;#039;&amp;#039;) zum Einsatz, so zum Beispiel bei den römischen Großbauten wie dem [[Pantheon (Rom)|Pantheon]] in Rom,  und bei den [[Phönizier]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baublatt.ch/baupraxis/beton-weshalb-das-pantheon-seit-bald-2000-jahren-ueberdauert |titel=Beton: Weshalb das Pantheon seit bald 2000 Jahren überdauert |sprache=de |abruf=2023-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ziegelei-hundisburg.de/historische-baustoffe Sumpfkalk - Das Material Kalk und seine historische Verwendung] &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Scheidegger |Hrsg=Fritz Scheidegger |Titel=Kleine Geschichte der Bindemittel |Sammelwerk=Aus der Geschichte der Bautechnik |Band=Band&amp;amp;nbsp;1: Grundlagen |Auflage=2 |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel/Boston/Berlin |Datum=1994 |ISBN=978-3-7643-5069-7 |Kapitel=Kapitel&amp;amp;nbsp;3: Baustoffe |Seiten=75–86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Renaissance]] wurde rote oder schwarze Puzzolanerde als Beimischung zum [[Putz (Baustoff)#Kalkputz|Kalkputz]] unter [[Fresko|Fresken]] benutzt. So verwendete beispielsweise [[Michelangelo]] die Puzzolanerde für seinen Putz für die Ausgestaltung der [[Sixtinische Kapelle|Sixtinischen Kapelle]] im [[Kirchenstaat|Vatikan]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017180479 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der technische Aufbau der Fresken Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle in Rom&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070314083407}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Stoffe mit puzzolanischen Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
* bei rund 800&amp;amp;nbsp;°C gebrannter [[Schiefer]], insbesondere [[Tonschiefer]]&lt;br /&gt;
* [[Flugasche]], Elektrofilterasche&lt;br /&gt;
* [[Siliziumdioxid|Silicastaub]], [[Microsilica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Puzzolanische oder latenthydraulische Eigenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puzzolanische Stoffe reagieren mit [[Calciumhydroxid]], um CSH-Phasen zu bilden, und bestehen überwiegend aus reaktionsfähigen Silikaten. Die Zugabemenge zum Beton ist beschränkt, um eine ausreichende Alkalität sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latent-hydraulische Stoffe wie [[Hüttensand]] benötigen lediglich ein alkalisches oder sulfatisches Milieu, um CSH-Phasen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anne Viola Siebert]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte(n) in Ton. Römische Architekturterrakotten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Museum Kestnerianum&amp;#039;&amp;#039; 16). Schnell + Steiner, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2579-1, S.&amp;amp;nbsp;27–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte | commonscat=Pozzolana | wikt= Puzzolan }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4418684-8|LCCN=sh/85/106037|REMARK=Auch {{GND|4418683-6}} für „Künstliches Puzzolan“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyroklastisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bindemittel für Feststoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AUTOR.4200</name></author>
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