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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Putto</id>
	<title>Putto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Putto&amp;diff=47697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XDW96: Durch den entfernten Umbruch ist kein unnötiges Leerzeichen mehr zwischen der Klammer und dem Wort Kloster.</title>
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		<updated>2025-05-31T13:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durch den entfernten Umbruch ist kein unnötiges Leerzeichen mehr zwischen der Klammer und dem Wort Kloster.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Putto Kloster Obermarchtal.jpg|mini|Putte ([[St. Peter und Paul (Obermarchtal)|Kloster Obermarchtal]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raffaels Angels.jpg|mini|Engel in Raffaels &amp;#039;&amp;#039;[[Sixtinische Madonna]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Mantegna 079.jpg|mini|hochkant|[[Fresko]] in der &amp;#039;&amp;#039;Camera degli Sposi&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Ducale&amp;#039;&amp;#039; ([[Mantua]], 15. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Putte Carpentras.JPG|mini|hochkant|Putto auf einem Brunnen in Carpentras (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Putto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Putte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Plural: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Putten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Putti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist in der [[Skulptur]] und [[Malerei]] eine Kindergestalt, die meist wenig bekleidet oder nackt auftritt, mit oder ohne Flügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort Putto ist eine Entlehnung aus dem Italienischen: &amp;#039;&amp;#039;putto&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;putti&amp;#039;&amp;#039;), bedeutet ‚Knäblein‘ und geht seinerseits auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;putillus&amp;#039;&amp;#039; ‚Knäblein‘ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung ==&lt;br /&gt;
Putten wurden für [[Allegorie|allegorische]] Darstellungen eingesetzt oder auch zur Wiederholung eines thematischen Gestaltungskonzepts, häufig jedoch zu rein dekorativen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Antike]] verkörperten sie bis in die Gegenwart vielfach Liebesgötter. Die Sonderform der [[Eroten]], kindlicher [[Eros (Mythologie)|Eros]]-Figuren, ist seit der griechischen Antike bekannt. Der Althistoriker [[Pierre Grimal]] hält den geflügelten kindlichen Putto für eine [[Hellenismus|hellenistische]] Synthese aus dem griechischen Eros und dem ägyptischen Kindgott [[Hor-pa-chered]] (dem [[Ptolemäer|ptolemäischen]] Harpokrates).&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Grimal (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Hellenismus und der Aufstieg Roms.&amp;#039;&amp;#039; (=Fischer Weltgeschichte Bd. 6.) Frankfurt 1965, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele findet man auch in der römischen Antike, etwa in [[Pompeji]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühchristlichen Kunst werden [[Engel]] mit Musik in Verbindung gebracht. Seit dem 15. Jahrhundert erscheinen in der christlichen [[Ikonografie|Ikonographie]] vermehrt Darstellungen von kindlichen Engeln, die meist musizieren. Man nimmt an, dass auch die Verbindung von Musik und Jugend auf antike Traditionen zurückzuführen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben vielen Puttendarstellungen in der frühchristlichen Kunst finden sich z.&amp;amp;nbsp;B. in der Kirche [[Santa Costanza]] in Rom in den Kreisornamenten der Gewölbemosaiken Bacchantinnen und Putten aus der Mitte des 4. Jahrhunderts. Die Motive sind Weinernteszenen und Streumuster mit Vögeln, Zweigen u.&amp;amp;nbsp;a. mit geometrischen Mustern auf weißem Grund, von hellenistischem Geist erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albrecht Dürer]] zeigt in seinem 1514 geschaffenen rätselhaften Meisterstich &amp;#039;&amp;#039;[[Melencolia I]]&amp;#039;&amp;#039; einen eher passiv untätigen &amp;#039;&amp;#039;Putto melancholicus&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Hexe&amp;#039;&amp;#039; sind vier Putten zu sehen. In der [[Barock]]kunst wurden die musizierenden Kindesengel immer mehr zu kleinkindähnlichen Putten stilisiert und vor allem auch in der Plastik häufig verwendet. In manchen Kirchen, aber auch auf profanen Gemälden (z.&amp;amp;nbsp;B. in und um Venedig, z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Villa Cigolotti]]), finden sich mehrere hundert, die [[Altar|Altäre]], Orgeln, Geländer, Gesimse, Plastiken und [[Fresko|Fresken]] schmücken. Die bekanntesten Puttendarstellungen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Die Engel der Sixtina]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Raffael]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sixtinische Madonna|Sixtinischer Madonna]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Gemäldegalerie Alte Meister]] in Dresden und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Früchtegirlande]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Paul Rubens]], [[Frans Snyders]] und [[Jan Wildens]] in der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] in München. Einige Darstellungen von Putten schmücken auch die Barockepithaphien auf dem [[Gesandtenfriedhof]] in Regensburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;entblößter&amp;#039;&amp;#039; Junge [[Gemeine Figur|auf Wappen]] wie in [[Hengelo (Gelderland)]] ist noch kein Putto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Sonderform der &amp;#039;&amp;#039;[[Amoretten]]&amp;#039;&amp;#039; als Darstellung des Liebesgottes [[Amor (Mythologie)|Amor]] war während des Barock und [[Rokoko]] ebenfalls weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Putte ist das Markenzeichen der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]]. Der bekannteste ist wohl der [[Honigschlecker]] in der [[Wallfahrtskirche Birnau]], geschaffen von dem [[Stuckateur]] aus der [[Wessobrunner Schule]], [[Joseph Anton Feuchtmayer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine absolut seltene Ausnahme findet man bei dem Bildhauer [[Giuseppe Maria Mazza]] (1653–1741). Wie das Wort &amp;#039;&amp;#039;Knäblein&amp;#039;&amp;#039; schon aussagt, sind es Knaben, die als Putten dargestellt sind. In seinem venezianischen Relief &amp;#039;&amp;#039;Allegorie der Freien Künste der  Geometrie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
hat er diese jedoch von einem Putto-Knaben und einem Putto-Mädchen eingerahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &amp;#039;&amp;#039;Heldenputto&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Mariensäule (München)]] und [[Mariensäule (Wernstein am Inn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Hansmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Putten. Das Motiv der „Kindlein“ in der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms, 1. Auflage 2000, ISBN 978-3-88462-167-7; 2. Auflage 2010, ISBN 978-3-88462-303-9.&lt;br /&gt;
* Rainer Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Im Himmel wie auf Erden – Die Putten von Venedig.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, ISBN 978-3-412-20056-5.&lt;br /&gt;
* Rainer Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Füllhorns. [[Schloss Benrath]] und seine Putten.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0664-8.&lt;br /&gt;
* Rainer Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Im Glanze des Himmels – Putten-Motive im Werk [[Albrecht Dürer]]s&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2019, ISBN 978-3-412-50041-2&lt;br /&gt;
* [[Paul Portmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Engel und Putten aus dem süddeutschen Spätbarock.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, Bern 1962, ISBN 3-88059-122-9.&lt;br /&gt;
* Charles Dempsey: &amp;#039;&amp;#039;Inventing the Renaissance Putto.&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Putti}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4140024-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140024-0|LCCN=sh2007006729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engel (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XDW96</name></author>
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