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	<title>Push-Pull-Modell der Migration - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T14:46:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Push-Pull-Modell_der_Migration&amp;diff=610724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alabasterstein: Änderungen von ~2026-23311-16 (Diskussion) auf die letzte Version von Eduevokrit zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Push-Pull-Modell_der_Migration&amp;diff=610724&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T08:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23311-16&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23311-16&quot;&gt;~2026-23311-16&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23311-16&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23311-16 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Eduevokrit&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Eduevokrit (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Eduevokrit&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|[[Diskussion:Push-Pull-Modell der Migration#Widersprüchlich]]|Pull-Faktoren, Kritik|grund=Offenbar widersprüchliche Definitionen von Pull-Faktoren|Plural=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Push-Pull-Modell der Migration&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt den Kern der ökonomisch motivierten [[Migration (Soziologie)|Migrationstheorie]] dar, die [[Everett S. Lee]] (1917–2007&amp;lt;ref&amp;gt;[http://id.loc.gov/authorities/names/n79060425.html loc.gov]&amp;lt;/ref&amp;gt;) in den 1960er Jahren aufstellte. Die Theorie geht davon aus, dass Menschen aus einem ursprünglichen Gebiet „weggedrückt“ werden &amp;#039;&amp;#039;([[Englische Sprache|engl.]]: „to push“, „drücken“)&amp;#039;&amp;#039; und/oder von einem anderen Gebiet „angezogen“ &amp;#039;&amp;#039;([[Englische Sprache|engl.]]: „to pull“, „ziehen“)&amp;#039;&amp;#039; werden. Die Theorie wurde sowohl auf nationale als auch auf internationale [[Migration (Soziologie)|Wanderung]] angewandt. Lees Arbeit (1966&amp;lt;ref&amp;gt;Everett S. Lee (1966): &amp;#039;&amp;#039;A Theory of Migration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Demography&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Nr. 1, 1966, S. 47–57, [[doi:10.2307/2060063]], {{JSTOR|2060063}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) basiert auf dem Prinzip des „ökonomischen Rationalismus“ und wurde von anderen Autoren aufgegriffen und weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Moravek, Claudia (2006): „The Grass is Always Greener on the Other Side of the Hill“. Motive und Hoffnungen von auswanderungswilligen Deutschen, Magisterarbeit, {{Webarchiv |url=http://www.uni-bielefeld.de/tdrc/ag_comcad/downloads/workingpaper_40_Moravek_Magisterarbeit_Auswandern.pdf#page=9 |text=— |wayback=20170816232419 }}, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Lee geht davon aus, dass aufgrund der natürlichen Trägheit und Risikoscheu ein Übergewicht an begünstigenden Faktoren noch nicht zwangsläufig zur Migration führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Petrus Han]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Migration. Erklärungsmodelle, Fakten, Politische Konsequenzen, Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Lucius &amp;amp; Lucius, Stuttgart 2005, ISBN 3-8282-0306-X (Textauszug [https://www.uzh.ch/cmsssl/suz/dam/jcr:ffffffff-866d-1ee0-0000-000066fc60a2/09.27_han_10.pdf] auf uzh.ch) hier S. 14–16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Push-Pull-Theorie wird von Migrationsexperten als überholt gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Push-Faktoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch [[Migrationsdruck]] oder „Fluchtursachen“ genannt.&lt;br /&gt;
Push-Faktoren verursachen eine freiwillige oder erzwungene „Ausreise“ individueller Gruppen oder der Bevölkerung (Emigration) aus ihren Heimatländern (Primärmigration) oder ihren „Aufenthaltsländern“ ([[Sekundärmigration]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/15_infolog.pdf |titel=„Analytisches invasives Modell der irregulären Migration“ – Ein umfassender Ansatz für strategisches Monitoring von Migration |titelerg=Wissensmanagement im ÖBH |werk=bundesheer.at |hrsg=Johannes Göllner, Christian Meurers, Gerald Quirchmayr |datum=2015 |seiten=72–73 |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist ausschlaggebend für eine &amp;#039;&amp;#039;qualifizierte Emigration&amp;#039;&amp;#039; (als qualifizierte Emigration wird ein – nicht bloß vorübergehender – Trend zur Emigration bezeichnet).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sozio-ökonomische Gründe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arbeitslosigkeit, geringes Einkommen, Perspektivlosigkeit&lt;br /&gt;
* Armut und Hunger&lt;br /&gt;
* ungerechte Besitzverteilung / soziale Ungleichheit&lt;br /&gt;
* hohe Steuern und Abgaben ([[Steuerflucht]])&lt;br /&gt;
* fehlende Infrastruktur&lt;br /&gt;
* demographische Probleme (Landknappheit / Überbevölkerung)&lt;br /&gt;
* kriminelle Strukturen in Kooperation mit korrupten Führungseliten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus J. Bade]] |Hrsg=Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien |Titel=Von Unworten zu Untaten. Kulturängste, Populismus und  politische Feindbilder in der deutschen Migrations- und Asyldiskussion  zwischen ›Gastarbeiterfrage‹ und ›Flüchtlingskrise‹ |Sammelwerk=25 Jahre IMIS: Jubiläumsveranstaltung am 29. Mai 2015 |Ort=Osnabrück |Datum=2016-02 |Seiten=37–171 |Fundstelle=hier S.&amp;amp;nbsp;149 |Online=https://www.imis.uni-osnabrueck.de/fileadmin/4_Publikationen/PDFs/imis48.pdf |Abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Gründe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Krieg, politische Unruhen&lt;br /&gt;
* Diktatur, Folter, Bürgerkrieg, Völkermord&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/blob/426606/ea6f52a15600a9020425de276946326c/wd-2-030-16-pdf-data.pdf |titel=Politische und rechtliche Aspekte im Umgang mit zentralamerikanischen Migrantinnen und Migranten in Nordamerika. Teil 1: Wanderungsbewegungen (Herkunfts- und Zielländer), Migrationsursachen |werk=WD 2–3000-030/16 |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2016 |format=PDF |abruf=2017-07-25}} S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Missachtung der [[Menschenrechte]] (zum Beispiel Einschränkung der Meinungs- oder Religionsfreiheit)&lt;br /&gt;
* Diskriminierung oder Verfolgung (aufgrund [[Religiöse Verfolgung|Religion]], Hautfarbe, Ethnie, [[Politische Verfolgung|politischer Weltanschauung]], Geschlecht, sexueller Orientierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologische Gründe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Natur-, Klima- und Umweltkatastrophen (z.&amp;amp;nbsp;B. Überschwemmungen, Erdrutsche, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Ansteigen des Meeresspiegels, Dürren)&lt;br /&gt;
* Verknappung von Naturressourcen (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Versalzung]], [[Erosion (Geologie)|Erosion]], [[Überweidung]], [[Überfischung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Umweltmigration}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pull-Faktoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökonomie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftskraft]] und [[Wirtschaftswachstum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2015/20150507-prognose-asylantraege-2015.html |titel=Bundesamt erwartet 450.000 Asylanträge in diesem Jahr |hrsg=BAMF |datum=2015-05-07 |abruf=2017-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* gute Verdienstmöglichkeiten / [[Vollbeschäftigung|viele Jobangebote]]&lt;br /&gt;
* [[Informeller Sektor|informelle Sektoren]] in der Stadt (leichter Zugang für illegale Einwanderer)&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsförderung]]s&amp;amp;shy;programme&lt;br /&gt;
* wirtschaftliche Unabhängigkeit&lt;br /&gt;
* hohe Sozialleistungen – der Zusammenhang wurde in einer Studie dreier Wissenschaftler der [[Princeton University|Universität Princeton]] für [[Dänemark]] nachgewiesen; allerdings wurde etwa vom Migrationsexperten der [[Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|OECD]] kritisiert, dass im Betrachtungszeitraum auch die Aufenthaltsregeln für Migranten verschärft wurden und damit der Effekt der Kürzung der Sozialleistungen „verwaschen“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ole Agersnap, Amalie Jensen, Henrik Kleven |url=https://www.henrikkleven.com/uploads/3/7/3/1/37310663/agersnap-jensen-kleven_welfaremagnets_oct2019.pdf |titel=The Welfare Magnet Hypothesis: Evidence From an Immigrant Welfare Scheme in Denmark |datum=2019-10 |format=PDF |sprache=en |abruf=2019-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maja Brankovic |Titel=Princeton-Studie: Sozialleistungen locken Zuwanderer |Datum=2019-11-19 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/princeton-studie-sozialleistungen-locken-zuwanderer-16492033.html |Abruf=2019-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000111554871/sozialhilfe-als-magnet-fuer-fluechtlinge-drei-forscher-sagen-ja |titel=Sozialhilfe als Magnet für Flüchtlinge? Drei Forscher sagen Ja – derStandard.at |datum=2019-11-27 |sprache=de-AT |abruf=2019-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zwei österreichische Ökonomen konnten im Jahr 2020 einen positiven Effekt bei der Wahl des Aufenthaltsortes bereits Geflüchteter nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000114779084/wien-zieht-mit-hoeherer-sozialhilfe-fluechtlinge-an |titel=Wien zieht mit höherer Sozialhilfe Flüchtlinge an – derStandard.at |sprache=de-AT |abruf=2020-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sicherheit&lt;br /&gt;
* gute Wohnmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* hohe [[Toleranz]] (z.&amp;amp;nbsp;B. religiöse, sexuelle)&lt;br /&gt;
* gute Bildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* funktionierendes [[Gesundheitssystem]]&lt;br /&gt;
* breites [[Dienstleistung]]s-, Kultur- und Freizeitangebot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ausreichendes Flächenangebot&lt;br /&gt;
* strukturierte [[Raumplanung]]&lt;br /&gt;
* Arbeitskräftemangel (z.&amp;amp;nbsp;B. durch den [[Demografischer Wandel|demographischen Wandel]])&lt;br /&gt;
* [[Soziales Netzwerk (Soziologie)|soziale Netzwerke]] – Migranten suchen Länder auf, in denen sie Kontakte und Anknüpfungspunkte haben oder erhoffen. Schlepper und Schleuser beeinflussen die Entscheidung von Migranten ebenso wie Mundpropaganda während der Migration.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb19-warum-deutschland.html |titel=Warum Deutschland? |hrsg=BAMF |datum=2013-12-01 |abruf=2023-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191027164017/https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb19-warum-deutschland.html |archiv-datum=2019-10-27 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* günstige Einwanderungsgesetze / Möglichkeit des [[Familiennachzug]]s&lt;br /&gt;
* Möglichkeit legaler [[Einwanderung]]&lt;br /&gt;
* Anerkennung der Einwanderer als Innovationspotenzial&lt;br /&gt;
* [[Rechtssicherheit]]&lt;br /&gt;
* [[Frieden]]&lt;br /&gt;
* persönliche Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Diskussion „umfasst aktuelle soziologische, ökonomische und politikwissenschaftliche Studien sowie politischen Analysen, die das Konzept der Push- und Pull-Faktoren nutzen, weiterentwickeln oder ablehnen.“ Dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zufolge ist es „zumindest fraglich, inwiefern sich der konkrete Einfluss einzelner, isoliert betrachteter Faktoren auf das Migrationsgeschehen exakt bestimmen lässt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wissenschaftlicher Dienst |url=https://www.bundestag.de/resource/blob/799860/b555457732e3ec012177cdf4357110a0/WD-1-027-20-pdf-data.pdf |titel=Push- und Pull-Faktoren in der Migrationsforschung |datum=2020 |format=PDF |abruf=2022-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Statt Push- und Pull-Faktoren zu isolieren, wird versucht, das komplexe Zusammenspiel unterschiedlichster Gründe der Migration in den Blick zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christof Parnreiter kritisiert einen „rückschauenden Reduktionismus“, bei dem post hoc nach plausiblen Push- oder Pull-Faktoren gesucht wird ([[Bestätigungsfehler]]). Die politische Beliebtheit der Push-Pull-Theorie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Klein |url=https://www.fes.de/themenportal-flucht-migration-integration/artikelseite-flucht-migration-integration/wie-das-parlament-ueber-fluchtursachen-redet |titel=Wie das Parlament über Fluchtursachen redet |datum=2022-08-28 |abruf=2022-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht Kirsten Hoesch insbesondere in der Einfachheit und Suggestivität des Modells begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Hoesch: &amp;#039;&amp;#039;Migration und Integration. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden, S.&amp;amp;nbsp;79, sowie Frank Kalter: &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Migration.&amp;#039;&amp;#039; in: Ulrich Müller/Bernhard Nauck/Andreas Dieckmann (Hrsg.): Handbuch der Demokragphie 1. Modelle und Methoden. Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2000, S.&amp;amp;nbsp;438–475, hier S.&amp;amp;nbsp;447.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt unter Migrationsexperten als überholt. So bezeichnete der Direktor des [[Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung|Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung]] [[Frank Kalter]] die Push-Pull-Theorie als „eine vage Idee, mehr nicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pascal Siggelkow, Redaktion ARD-faktenfinder |url=https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/migration-push-pull-faktoren-101.html |titel=Migrationsforschung: &amp;quot;Pull-Faktoren werden deutlich überschätzt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontext und Grenzen der Modellbildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Modell der &amp;#039;&amp;#039;Subjective Expected Utility&amp;#039;&amp;#039; (SEU) wurde versucht, verschiedene theoretische Ansätze zur Erklärung von Migration zu integrieren. Gegen dieses und andere Modelle wird der Einwand erhoben, dass von einer egoistischen Orientierung von Individuen ausgegangen werde und komplexe soziale Zusammenhänge nicht berücksichtigt werden. Als Beispiel wird angeführt, es sei empirisch bestätigt, dass Wanderungsentscheidungen von Ehepaaren bezüglich der beruflichen Karriere der Ehefrau oft suboptimal ausfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffen Köhnert |url=https://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Kroehnert_Migrationstheorien.pdf |titel=Migrationstheorien |hrsg=Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung |datum=2007-10 |format=PDF |abruf=2018-12-20}} S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Push-Pull-Strategie]] (Marketing)&lt;br /&gt;
* Push- und Pull-Faktoren der Emigration aus Deutschland in Gebiete außerhalb des eurasischen Kontinents [[Deutsche Überseewanderung#Push- und Pullfaktoren|vor 1945]] und [[Deutsche Überseewanderung#Push- und Pullfaktoren 2|nach 1945]]&lt;br /&gt;
* [[Asylpolitik der Europäischen Union#1999 bis heute|Asylpolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Everett S. Lee (1966): &amp;#039;&amp;#039;A Theory of Migration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Demography&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jahrgang, Nr. 1, 1966, S. 47–57, [[doi:10.2307/2060063]], {{JSTOR|2060063}}; auch abgedruckt in J. A. Jackson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Migration&amp;#039;&amp;#039;. [[Cambridge University Press]], 1969, S. 282–297 (Sociological Studies, Bd. 2) ISBN 978-0-521-13568-9.&lt;br /&gt;
* Everett S. Lee (1972): &amp;#039;&amp;#039;Eine Theorie der Wanderung&amp;#039;&amp;#039;. In: György Széll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regionale Mobilität.&amp;#039;&amp;#039; [[Nymphenburger Verlag]] 1982, S. 117–129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationssoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologische Theorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Human migration#Lee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alabasterstein</name></author>
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