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	<title>Puschlav - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hadi: /* Medien */</title>
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		<updated>2025-08-03T07:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Medien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Tal &amp;#039;&amp;#039;Puschlav&amp;#039;&amp;#039;. Für den Hauptort des Puschlavs siehe [[Poschiavo]]. Zum Steinmetzmeister und Architekten siehe [[Bernhard von Puschlav (Steinmetz)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poschiavo Alp Varuna 09.jpg|mini|Zentraler Teil des Puschlavs südlich von Poschiavo mit dem See]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Puschlav, Lago Poschiavo, Bernina-LBS H1-017974.tif|mini|Puschlav,  [[Lago di Poschiavo]] und [[Piz Bernina]], historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1954)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puschlav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|[pʊʃˈlaːf]}}; [[Lombardische Sprache|lombardisch]] &amp;#039;&amp;#039;Pus’ciaf,&amp;#039;&amp;#039; {{itS|&amp;#039;&amp;#039;Val Poschiavo,&amp;#039;&amp;#039;}} {{rmS|{{Audio|Roh-putèr-Valposchiavo.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Valposchiavo&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist ein [[Italienische Schweiz|italienischsprachiges]] Südtal im Schweizer [[Kanton Graubünden]]. Man erreicht es vom [[Oberengadin]] über den [[Berninapass]], vom [[Veltlin]] ([[Italien]]) über das im äussersten Süden des Tales gelegene [[Campocologno]] sowie im Sommer von [[Livigno]] (Italien) über die [[Forcola di Livigno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Raum ===&lt;br /&gt;
Das Puschlav wird vom [[Poschiavino]] durchflossen. Es umfasst die beiden Gemeinden [[Brusio]] und [[Poschiavo]] und bildet die Bündner [[Region Bernina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das auf knapp 25&amp;amp;nbsp;Kilometer Länge von 2300 auf {{Höhe|550|CH|link=true}} abfallende Tal weist drei verschiedene [[Höhenstufe (Ökologie)|Klimazonen]] auf:&lt;br /&gt;
* hochalpine Zone vom Berninapass bis [[Alp Grüm]]&lt;br /&gt;
* alpine Zone von [[Cavaglia-Ebene|Cavaglia]] bis [[Le Prese]], einschliesslich des [[Lago di Poschiavo]]&lt;br /&gt;
* subalpine Zone von [[Brusio]] bis zur Grenze bei [[Campocologno]].&lt;br /&gt;
Dementsprechend hat das im Westen und Osten von Dreitausendern gesäumte Puschlav Anteil an fast allen [[Höhenstufe (Ökologie)#Alpen und Mittelgebirge Deutschlands und Österreichs|Höhenstufen]] der Vegetation, von kollin bis nival.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Piz Palü]] {{Höhe|3900|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Cambrena]] {{Höhe|3606|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Varuna]] {{Höhe|3453|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Paradisin]] {{Höhe|3302|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Cancian]] {{Höhe|3103|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Lagalb]] {{Höhe|2959|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Combul]] {{Höhe|2900|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Sassalb]] {{Höhe|2861|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Piz Campasc]] {{Höhe|2598|CH}}&lt;br /&gt;
* [[Col d’Anzana]] {{Höhe|2224|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Das Puschlav gehört wie das [[Misox]], das [[Calancatal]], das [[Bergell]] und die im Oberhalbstein gelegene Ortschaft [[Bivio]] zum italienischsprachigen Gebiet Graubündens. Umgangssprache im Puschlav ist das &amp;#039;&amp;#039;Pus’ciavin,&amp;#039;&amp;#039; ein [[Lombardische Sprache|alpinlombardischer]] Dialekt. Im Dialekt heisst das Tal &amp;#039;&amp;#039;Pus’ciav,&amp;#039;&amp;#039; in der italienischen Schriftsprache &amp;#039;&amp;#039;Val Poschiavo&amp;#039;&amp;#039;. Der Wortschatz und die Volkskultur des Puschlavs werden im [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Über Ereignisse und Themen aus dem Puschlav und anderen italienischsprachigen Südtälern Graubündens berichtet seit 1852 die in Poschiavo publizierte Zeitung [[Il Grigione Italiano]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|24796|Grigione Italiano, Il|Autor=Cristina Besio}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=cl&amp;amp;cl=CL1&amp;amp;sp=IGI&amp;amp;e=-------de-20--1--img-txIN--------0----- Digitalisierte Artikel] Il Grigione italiano (1852-2011) auf e-newspaperarchives.ch &amp;lt;/ref&amp;gt; die wöchentlich erscheint, sowie die Radiosendung [[Voci del Grigione italiano]]. Daneben existiert noch die Online-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Il Bernina&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit bis Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Es gibt Funde aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]], die aber keine dauernde Besiedlung in [[Prähistorische Zeit|prähistorischer Zeit]] belegen. Im Jahr 15 v. Chr. wurde das Gebiet durch die Römer erobert ([[Augusteische Alpenfeldzüge]]) und in die Region &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia cisalpina]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Como]] eingegliedert. Vermutlich war das Puschlav damals schon von [[Räter]]n besiedelt. Um 600 gehörte das Puschlav zum  [[Langobardenreich]]. Während der späteren Zugehörigkeit zum [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] gelangten die sogenannten [[Pieve]]n Poschiavo, [[Bormio]] und [[Mazzo di Valtellina|Mazzo]] (Veltlin) um 800 durch Schenkung an die [[Kathedrale von Saint-Denis|Abtei Saint-Denis]] bei Paris. Der [[Bischof von Como]] focht die Schenkung jedoch an, da er im Tal [[Grundherrschaft|Herrschafts- und Grundrechte]] besass; auch der [[Bischof von Chur]] meldete Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im 12. Jahrhundert waren die Gemeinden Poschiavo und Brusio territorial getrennt und bauten je eigene Verwaltungsstrukturen auf. Die Kirche und Klostergemeinschaft [[San Romerio]] auf der linken Talseite aus dem 11. Jahrhundert bildete auch eine unabhängige Gebietseinheit. Von etwa 1100 bis 1300 hatten die Herren von Mazzo-Venosta anstelle der Abtei Saint-Denis die Herrschaftsrechte über das Tal inne. Nachdem sie [[Lehnswesen|Lehensträger]] des Bischofs von Chur geworden waren, liessen sie sich 1284 die Rechte des [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgerichts]] über das Puschlav bestätigen. Gleichzeitig versuchte auch die Stadt Como ihre Macht über das Tal auszudehnen und setzte einen [[Podestà]], einen Statthalter, ein, der die [[niedere Gerichtsbarkeit]] innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Mailand]] im Jahr 1335 Como besiegt hatte, war auch das Puschlav 1350 unter die Herrschaft der [[Visconti]] geraten. 1406 lehnten sich die Talbewohner gegen die Vergabe des Puschlaver Lehens an Giovanni Malacrida von Musso auf. Im Jahr 1408 stellten sie sich unter die Gerichtshoheit des Bischofs von Chur und traten dem [[Gotteshausbund]] bei. Die Eroberung des Veltlins durch die Bündner 1512 machten das Puschlav verstärkt zum Zwischenraum und Durchgangsort für den Handel. 1518 wurde die Grenze des Gerichts südwärts zum Turm von [[Piattamala]] bei [[Campocologno]] verlegt, um den seit Jahrhunderten andauernden Grenzstreitigkeiten mit der Gemeinde [[Tirano]] ein Ende zu setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|8078|Autor=Arno Lanfranchi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesa S.Rumeri.JPG|mini|Kirche San Romerio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und konfessionelle Spaltung ===&lt;br /&gt;
Wegen der lange anhaltenden Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken galt das Puschlav als «[[Nordirland]] der Schweiz», in Anspielung auf den [[Nordirlandkonflikt]]. Die ersten Protestanten waren Flüchtlinge vor der [[Inquisition]] aus [[Reichsitalien]], die sich 1547 im Puschlav ansiedelten, weil sie hier den Schutz der Bündner hatten. Sie bildeten in Poschiavo und Brusio evangelische Gemeinden. Gemäss katholischen Quellen waren 1589 in Brusio ein Drittel und in Poschiavo ein Viertel der Bevölkerung evangelisch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 kam es zum [[Veltliner Mord]], bei dem im Rahmen eines Aufstands der Katholiken gegen die Bündner Herrschaft in Brusio 27 Protestanten getötet wurden. Noch 1623 wurden Evangelische in Poschiavo verfolgt und vertrieben. Erst 1642 griffen die Drei Bünde ein und erzwangen eine Einigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither schotteten sich die Konfessionen weitgehend voneinander ab und lebten in getrennten Welten. Öffentliche Ämter wurden dem Bevölkerungsanteil gemäss im Verhältnis 2:1 zwischen Katholiken und Protestanten aufgeteilt. Man ärgerte sich gegenseitig durch demonstrative Missachtung der Feiertage der anderen Konfession. Die öffentlichen Schulen blieben bis 1968 – als die Finanzlage die Zusammenlegung erzwang – nach Konfession getrennt, die Kindergärten bis 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 1970er-Jahren begann die konfessionelle Trennung im sozialen Alltag in den Hintergrund zu treten. Dies ist auch auf eine verstärkte Auswanderung der tendenziell höheren sozialen Schichten angehörenden Protestanten zurückzuführen; diese machten 2013 noch rund 10 Prozent der Talbevölkerung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibilla Bondolfi: &amp;#039;&amp;#039;Im «Nordirland der Schweiz». Auf den Spuren der protestantischen Minderheit im Puschlav.&amp;#039;&amp;#039; [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 30.&amp;amp;nbsp;März 2013, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1797 gliederte [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] das Veltlin der [[Cisalpinische Republik|Cisalpinischen Republik]] an. Das Puschlav war davon jedoch ausgenommen. Diese neue Grenze und eine Handelsblockade schnitten eine Talgemeinschaft, die seit Jahrhunderten durch gemeinsamen Handel verbunden gewesen war, entzwei und schwächten sie. 1851 wurde die Gemeinde Brusio definitiv von Poschiavo unabhängig. Durch einen Bundesbeschluss von 1869 ging das Puschlav vom Bistum Como an das Bistum Chur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|8078|Autor=Arno Lanfranchi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1800 setzte eine verstärkte Auswanderung in die umliegenden Länder und nach Australien ein, weil die einheimische Landwirtschaft die wachsende Bevölkerung nicht mehr ernähren konnte. Zwischen 1842 und 1865 wurde eine erste Strasse über den Berninapass gebaut. 1857 wurde ein Bad- und Kurhotel in Le Prese eröffnet. 1906 wurden die ersten Wasserkraftwerke von Brusio in Betrieb genommen, und 1908 bis 1910 wurde die über den Berninapass führende [[Berninabahn]] errichtet. In der Folge begann ein wirtschaftlicher und touristischer Aufschwung, was sich auch in steigenden Einwohnerzahlen zeigte. Im Jahr 2000 waren mehr als 50 Prozent der Arbeitsplätze dem Dienstleistungssektor zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|8078|Autor=Arno Lanfranchi}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Bauernbetriebe im Puschlav sind bio-zertifiziert und bewirtschaften über 90 Prozent der Agrarflächen nach [[Ökologische Landwirtschaft#Produktionsstandards|ökologischen Richtlinien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;cz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.coopzeitung.ch/themen/fokus-coop/taten-statt-worte/2016/das-puschlav-wird-zum-bio-tal-23515/ |titel=Das Puschlav wird zum Bio-Tal |werk=[[Coopzeitung|coopzeitung.ch]] |autor=Thomas Compagno |datum=2016-01-18 |abruf=2019-01-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://houseofswitzerland.org/de/swissstories/geschichte/ein-schweizer-tal-ist-bald-100-bio |titel=Ein Schweizer Tal ist (bald) 100 % bio |werk=[[Präsenz Schweiz|houseofswitzerland.org]] |datum=2020-06-03 |abruf=2020-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agrarbericht.ch/de/politik/strukturverbesserungen-und-soziale-begleitmassnahmen/projekt-zur-regionalen-entwicklung-100-bio-valposchiavo |titel=Projekt zur regionalen Entwicklung 100 % (bio) Valposchiavo |werk=Agrarbericht 2020 |abruf=2021-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er- und 1970er-Jahren florierte im Puschlav der Schmuggel. Auf gefährlichen Schleichwegen wurden täglich tonnenweise Kaffee und Zigaretten durch die &amp;quot;Contrabbandieri&amp;quot; (Schmuggler) zu Fuss über die Grenze nach Italien gebracht. Die Schweiz tolerierte den Schmuggel, da die Bundeskasse davon profitierte, alleine 1969 mit rund 100 Millionen Franken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/audio/zeitblende/tonnenweise-kaffee-und-zigaretten-goldene-schmugglerzeit-im-val-poschiavo?id=11895005 &amp;#039;&amp;#039;«Tonnenweise Kaffee und Zigaretten»: Goldene Schmugglerzeit im Val Poschiavo&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Dezember 2020 (Audio)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde eine neue grenzüberschreitende Hochspannungsleitung (380 Kilovolt = [[Höchstspannung]]) in Betrieb genommen. Die 44 Kilometer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pilatustoday.ch/diverse-news/-neue-grenzueberschreitende-hochspannungsleitung-schweiz-italien-136966814 |titel=Neue grenzüberschreitende Hochspannungsleitung Schweiz-Italien |werk=Pilatus Today |datum=2000-01-01 |abruf=2023-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lange Leitung führt vom Puschlav ins [[Valle Camonica]] und soll das Risiko eines landesweiten [[Blackout]]s in Italien wie am 28. September 2003 vermindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation |url=https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=783 |titel=Neue Hochspannungsleitung soll Blackouts verhindern |werk=admin.ch |datum=2005-01-20 |abruf=2023-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Essen und Trinken ==&lt;br /&gt;
Das Puschlav ist reich an traditionellen kulinarischen Spezialitäten. Bekannt sind insbesondere die [[Pizzoccheri]] ([[Echter Buchweizen|Buchweizen]]-Nudeln mit Gemüse und viel Käse), die Capunet (Spinatspätzle),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.valposchiavo.ch/de/erleben/100-valposchiavo/rezepte/capunet-spinatspaetzli |titel=Capunet (Spinatspätzli) |sprache=de |abruf=2024-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Brasciadela (Ringbrot, oft mit Anis, das entweder ganz frisch oder über Monate steinhart getrocknet gegessen wird), die Puschlaver Mortadella, eine Wurstspezialität, die es sowohl zum Kochen oder bereits gekocht als auch &amp;#039;&amp;#039;secca&amp;#039;&amp;#039; (luftgetrocknet) gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gaultmillau.ch/life-style/zanetti-mortadella-berglamm-und-alpschwein |titel=Zanetti: Mortadella, Berglamm und Alpschwein |sprache=de-CH |abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Furmaghin da Cion]], eine Pastete aus Schweinefleisch, ist ein Presidio von Slow Food Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Slow Food CH- DE |url=https://www.slowfood.ch/de/presidio/furmagin-da-cion |titel=Presidio Furmagin da Cion {{!}} Slow Food Schweiz |datum=2023-08-23 |sprache=de |abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt ist auch der lokale Käse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Speisen gehört ein [[Valtellina (Wein)|Rotwein]] aus dem nahen [[Veltlin]], wo die Puschlaver [[Winzer]] und [[Weinkellerei]]en ihre [[Weinberg]]e besitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.valposchiavo.ch/de/winter-in-der-valposchiavo |titel=Winter in der Valposchiavo - Valposchiavo |sprache=de |abruf=2024-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-08-02 11-40-22 Switzerland La Rösa.jpg|mini|Berninabahn bei Ospizio Bernina]]&lt;br /&gt;
Touristisch ist das Puschlav vor allem wegen der 2008 zum [[UNESCO-Welterbe]] erklärten [[Berninabahn]] bekannt, die seit 1910 das Tal in seiner ganzen Länge erschliesst. Eine gut ausgebaute Kantonsstrasse, die [[Hauptstrasse 29]], führt durch das ganze Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal bietet vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Beliebte Wanderwege finden sich zwischen [[Berninapass]] und [[Alp Grüm]], im landschaftlich reizvollen [[Val di Campo]] oder zur Kirche [[San Romerio]], die unmittelbar am Abgrund hoch über dem See liegt. Berühmt ist der historische Ortskern des Städtchens Poschiavo mit seinen [[Palazzi (Poschiavo)|Palazzi]]. Am Rande der [[Cavaglia-Ebene]] liegt der [[Gletschergarten von Cavaglia]] mit zahlreichen [[Gletschermühle]]n.&lt;br /&gt;
Schiffsfahrten auf dem [[Lago di Poschiavo]] werden in den wärmeren Monaten von Frühling bis Herbst angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Puschlavs ist das [[Crotto]], ein steinernes Rundhaus zur Lebensmittellagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Puschlav, von Alp Grüm-Dia 247-12158.tif|Puschlav, von Alp Grüm (Bild von [[Leo Wehrli]], 1939)&lt;br /&gt;
Puschlav3.jpg|Südseite des Berninapasses&lt;br /&gt;
Puschlav1.jpg|Bei [[La Rösa]] an der Passstrasse&lt;br /&gt;
Puschlav2.jpg|San Carlo (hinten) und Angeli Custodi (vorne)&lt;br /&gt;
Lago di Poschiavo Le Prese.jpg|Le Prese und Lago di Poschiavo&lt;br /&gt;
Lago Poschiavo nordwärts.JPG|Blick über den See in Richtung Le Prese&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8078|Autor=Arno Lanfranchi|Datum=2011-09-29}}&lt;br /&gt;
* Yolanda Alther: &amp;#039;&amp;#039;Kragkuppelbauten – Untersuchung eines alpinen Gebäudetypus im Grenzgebiet Puschlav und Veltlin.&amp;#039;&amp;#039; Universität Zürich (UZH) 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Val di Poschiavo|Puschlav|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{Ethorama|Y4OnrcmN5LOy5BJontl4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.valposchiavo.ch/de/ Valposchiavo]&lt;br /&gt;
* [https://ilbernina.ch/ Il Bernina] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate&lt;br /&gt;
  |NS=46.309018 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|802|132||koor=B }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
  |EW=10.061263 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|802|132||koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
  |type=landmark|dim=15000|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4076441-2|VIAF=237256676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puschlav| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Livigno-Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
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