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	<title>Punsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:40:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Punsch&amp;diff=119096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-02-17T08:05:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Southern Bourbon Punch.jpg|mini|Southern Bourbon-Punch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Punsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach {{hiS|पाँच}} {{IAST|pā̃c}}, „fünf“) ist ein [[Ethanol|alkoholisches]], meist heißes Mischgetränk, ursprünglich aus [[Indien]], bestehend aus fünf Zutaten (Name).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Oltersdorf |url=http://ernaehrungsdenkwerkstatt.de/ernaehrungsforschungsraum/lebensmittel/lebensmittel/21-alkoholische-getraenke/alkoholische-heissgetraenke-gluehwein/punsch.html |titel=Punsch – ein heißes alkoholisches Mischgetränk |hrsg=Ernährungsdenkwerkstatt |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionelle werden [[Arrak]], [[Zucker]], [[Zitrone]]n, [[Tee]] oder [[Wasser]] und [[Gewürz|Gewürze]] gemischt. Auch Fruchtsaft, Wein, Rum oder ähnliches können verwendet werden, ebenso weitere Aromen und/oder Zusatzstoffe, da es im Gegensatz zu heißem [[Glühwein]] keine gültigen Rechtsvorschriften in Deutschland für Punsch gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verbraucherzentrale.bayern/faq/haetten-sies-gewusst/was-ist-der-unterschied-zwischen-punsch-und-gluehwein-113784 |titel=Was ist der Unterschied zwischen Punsch und Glühwein? {{!}} Verbraucherzentrale Bayern |datum=2025-11-27 |sprache=de |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]], [[Tschechien]] und Deutschland findet man Punsch, [[Glühwein]] und [[Jagertee]] als beliebte Getränke auf [[Weihnachtsmarkt|Weihnachtsmärkten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A Midnight Modern Conversation MET DP827007.jpg|mini|Nächtliche Punsch-Gesellschaft, [[William Hogarth]], etwa 1765]]&lt;br /&gt;
Englische Seefahrer der [[Britische Ostindien-Kompanie|britischen Ostindien-Kompanie]] lernten das Getränk in Indien unter der hindustanischen Bezeichnung „pantsch“ (fünf) kennen und schrieben es englisch „Punch“. Sie brachten das Getränk im 17. Jahrhundert nach Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot;&amp;gt;Julia Jones u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kulinarisch-ergötzliches Jahrbuch der Feiern und Feste.&amp;#039;&amp;#039; Gerstenberg Verlag, Hildesheim 1996, ISBN 3-8067-2810-0, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert gelangte das Getränk nach Deutschland. 1735 verdeutschte [[Johann Heinrich Zedler]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste|Großen vollständigen Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste]]&amp;#039;&amp;#039; die englische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Punch&amp;#039;&amp;#039; zu „Puntsch“. Als Zutaten des „starcken Getränckes“ gab er an: [[Branntwein]], Wasser, Zucker, [[Bitterorange|Pomeranzensaft]] und [[Muskatnussbaum#Verwendung der Muskatnuss|Muskatnüsse]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zedler Online|29|827|1627|1627|Puntsch, Punch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurde das Getränk gelegentlich auch kalt getrunken. [[Wolfgang Amadeus Mozart]] hatte das Getränk 1764 während einer Englandreise kennengelernt, in [[Wien]] und [[Salzburg]] war es damals noch unbekannt. [[Leopold Mozart]] berichtete begeistert an seinen Freund [[Johann Lorenz Hagenauer]] über das spätere Lieblingsgetränk seines Sohnes: „Punch, wird Punsch ausgesprochen, und ist ein Getränk von Wasser, Rhum, Zucker und Limonien gesotten. Wird warm oder kalt getruncken nach belieben … Punch und eine Pfeife Toback ist das englische Element“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Haslinger]]: &amp;#039;&amp;#039;„und haben ein eingemachtes Kalbfleisch zum Mittagsmahl eingenommen“. W. A. Mozart und seine Mahlzeiten&amp;#039;&amp;#039;. Edition Tandem, Salzburg 2005, ISBN 3-9501570-5-0.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dme.mozarteum.at/DME/objs/raradocs/transcr/pdf/BD_92.pdf |titel=Leopold Mozart an Lorenz Hagenauer in Salzburg – Chelsea, 13. September 1764 |werk=mozarteum.at |hrsg=[[Internationale Stiftung Mozarteum]] |format=PDF; 124 kB |sprache=de |abruf=2022-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Romantiker [[E. T. A. Hoffmann]] hat dem Punsch in seiner Novelle [[Der goldne Topf]] ein literarisches Denkmal gesetzt: „Der Registrator Heerbrand griff in die tiefe Tasche seines Matins und brachte in drei Reprisen eine Flasche Arrak, Zitronen und Zucker zum Vorschein. Kaum war eine halbe Stunde vergangen, so dampfte ein köstlicher Punsch auf Paulmanns Tische.“&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: [https://www.gutenberg.org/ebooks/17362 Der goldne Topf] im [[Project Gutenberg]], IX.&amp;amp;nbsp;Vigilie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Bei der Zubereitung sollte darauf geachtet werden, dass das Getränk nur erhitzt wird und nicht zu kochen beginnt, damit das Aroma und der Alkohol erhalten bleiben. Ferner sollten nur unbehandelte [[Zitrone]]n verwendet werden, da als [[aroma]]tisierende Zutat je nach Geschmack auch die Zitronenschale oder ganze Zitronenscheiben zugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kochbuch aus dem Jahr 1903 gibt folgendes Punschrezept an: „Man reibt das Gelbe von 4 Zitronen an Zucker ab, brüht 8&amp;amp;nbsp;Gr. feinen Schwarzthee mit 1,5&amp;amp;nbsp;l kochendem Wasser ab, drückt den Saft der Zitronen dazu, gießt den Tee durch ein Tüchlein in eine Pfanne, legt den Zucker, an welchem die Zitronen abgerieben wurden, hinein und gießt ¼&amp;amp;nbsp;l Arrak dazu. Nun deckt man die Pfanne zu und läßt den Punsch über dem Feuer anziehen, bis er ins Sieden kommt; dann wird er sogleich durch eine Serviette in die Punschterrine geschüttet und serviert.&amp;lt;!-- sic! ** Originalzitat – bitte nicht die Rechtschreibung oder Ähnliches „korrigieren“! --&amp;gt;“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kochschule und Ratgeber für Familie und Haus&amp;#039;&amp;#039;; 1903–1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alkoholkomponente [[Arrak]], eine hochprozentige Spirituose aus Palmzuckersaft und Reismaische, dessen Aroma ähnlich würzig und intensiv ist wie das des [[Rum]]s, wird heute oft durch Rum, [[Weinbrand]] oder [[Wein]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Bekannte Varianten sind die [[Feuerzangenbowle]], der [[Eierpunsch]] und der [[Eggnog]]. Der in Norddeutschland beliebte [[Nordfriesland#Essen und Trinken|friesische Teepunsch]] wird aus dünnem [[Tee]] und [[Köm]] zubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An alkoholfreien Varianten gibt es den Autofahrerpunsch, der meist aus Schwarztee und Orangensaft besteht und mit Zimt und Nelken gewürzt ist, und den süßeren Kinderpunsch auf Basis von Früchtetee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Silvesterpunsch kam um 1900 in Deutschland zu [[Silvester]] in Mode, um auf das neue Jahr anzustoßen; [[Sekt]] wurde dafür erst später populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich Schiller]] (1759–1805) begnügte sich in seinem &amp;#039;&amp;#039;Punschlied&amp;#039;&amp;#039; mit vier Zutaten –&amp;amp;nbsp;Zitronen, Zucker, Wasser und „Geist“ (Spirituosen)&amp;amp;nbsp;– und deutete diese in seinem (und bezogen auf „Erde“, „Feuer“, „Wasser“ und „Luft“) im Sinne der [[Vier-Elemente-Lehre]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Helmut Gebelein]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Element Feuer in Haushalt und Familie.&amp;#039;&amp;#039; In: Trude Ehlert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1991, ISBN 978-3-7995-4156-5, S. 137–151, hier: S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sinne:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 3em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Punschlied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Elemente,&lt;br /&gt;
Innig gesellt,&lt;br /&gt;
Bilden das Leben,&lt;br /&gt;
Bauen die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preßt der Zitrone&lt;br /&gt;
Saftigen Stern!&lt;br /&gt;
Herb ist des Lebens&lt;br /&gt;
Innerster Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt mit des Zuckers&lt;br /&gt;
Linderndem Saft&lt;br /&gt;
Zähmet die herbe&lt;br /&gt;
Brennende Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gießet des Wassers&lt;br /&gt;
Sprudelnden Schwall!&lt;br /&gt;
Wasser umfänget&lt;br /&gt;
Ruhig das All.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropfen des Geistes&lt;br /&gt;
Gießet hinein!&lt;br /&gt;
Leben dem Leben&lt;br /&gt;
Gibt er allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eh es verdüftet&lt;br /&gt;
Schöpfet es schnell,&lt;br /&gt;
Nur wenn er glühet,&lt;br /&gt;
Labet der Quell.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tim Cole: &amp;#039;&amp;#039;Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Graefe und Unzer, München 1992, ISBN 3-7742-1117-5.&lt;br /&gt;
* Nina Musey: &amp;#039;&amp;#039;Punsch und Glühwein im Advent. Köstliche Rezepte für die stille Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. [[Goldegg Verlag]], Wien 2006, ISBN 3-901880-98-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Punch (drink)|Punsch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cocktailgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkoholhaltiges Heißgetränk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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