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	<title>Pumpier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:20:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2020-10-12T13:13:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pumpier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Studentensprache]]&amp;lt;ref&amp;gt;Th. S. di Saluzzo: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Burschensprache. Ein studentikoses Hand- und Taschen-Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1862, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; des 19. Jahrhunderts einen [[Geldverleih]]er, der über das Vergeben von Darlehen hinaus noch weitere Hilfsdienste anbot. Es handelt sich um eine hybride [[Wortbildung]] basierend auf der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pump&amp;#039;&amp;#039; für einen [[Kredit]] oder [[Vorschuss (Wirtschaft)|Vorschuss]], verbunden mit dem französischen [[Affix (Linguistik)|Affix]] &amp;#039;&amp;#039;-ier&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter von Polenz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band III: 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, 1991. S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sigmund_Pick__Abraham.jpg|mini|Der Prager Pumpier [[Sigmund Pick]], genannt Abraham]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders anschauliche Beschreibung der Tätigkeit eines Pumpiers liefert [[Karl Hans Strobl]] in seinem Roman [[Die Vaclavbude]]:&amp;lt;ref&amp;gt;in der Ausgabe 1919 auf S. 14, in der Ausgabe 1941, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Abraham, der vielbeschäftigte der den bürgerlichen Namen [[Sigmund Pick]] hatte, saß um sieben Uhr abends immer im [[Deutsches Haus (Prag)|Deutschen Haus]] und erteilte [[Audienz|Audienzen]]. Eine sogenannte Beschäftigung hatte er nicht, und doch war er den ganzen Tag beschäftigt. Abraham war des [[Faktotum (Hilfskraft)|Faktotum]] der deutschen Studentenschaft. Abraham vermietete Zimmer in allen Preislagen. Er borgte Geld und vermittelte Prüfungstermine. (...) Er besorgte [[Inskription|Inskriptionen]] und Testuren und trug Uhren in das [[Versatzamt]]. (...) Er wußte die Adressen sämtlicher Paukbader und kannte die Privatverhältnisse aller Prager Studenten. Er hatte seine Kundschaft unter den verbohrtesten [[Zionist]]en und unter den wütendsten [[Antisemit]]en. Abraham war schon von hundert empörten Vätern mit den grausigsten Todesarten bedroht worden und lebte noch immer. Abraham war überall und wußte alles, selbst die geheimsten Couleurgeheimnisse, und war unentbehrlich. Aber die Hauptsache war doch seine Gewandtheit im Geldauftreiben. Er hatte niemals mehr als ein paar [[Gulden]] bei sich. Aber wenn ein Vertrauenswürdiger erklärte, er brauche Geld, so bestellte ihn Abraham ruhig auf den nächsten Tag um elf Uhr auf den [[Graben (Prag)|Graben]]. &amp;quot;Morgen um elf bin ich auf dem Graben!&amp;quot; das war die ständige Redewendung. Dann wußte man, daß man versorgt war.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Golücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Studentenwörterbuch. Das akademische Leben von A-Z&amp;#039;&amp;#039;, Graz, Wien, Köln: Styria 1897, ISBN 3-222-11793-4.&lt;br /&gt;
* [[Karl Hans Strobl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vaclavbude&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1902, Nachdrucke u. a. Leipzig 1919 und 1941.&lt;br /&gt;
* Adolf Siegl: &amp;#039;&amp;#039;„Abraham“ und „Osman“ – zwei Originale der Prager deutschen Studentenschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: Einst und Jetzt 28 (1983), S. 159ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentensprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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