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	<title>Pulverdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pulverdingen&amp;diff=202001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Landwirtschaft */ lf</title>
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		<updated>2026-03-23T21:18:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Landwirtschaft: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pulverdingen 1 Hauptstr vW 1186W.jpg|mini|Pulverdingens Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulverdingen Energiepflanzen-Anbau.jpg|mini|Energiepflanzen-Anbau am Ortsrand von Pulverdingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Umspannwerk Markgröningen vNW 1153W.jpg|mini|Umspannwerk Pulverdingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dauseck ICE DSC 0369 Web.jpg|mini|Westportal des Bahntunnels unter dem Pulverdinger Holz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pulverdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Pulverdinger Hof&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der Name eines [[Weiler]]s zwischen [[Markgröningen]] und der [[Bundesstraße 10|B&amp;amp;nbsp;10]], der nach einer [[Wüstung]] um eine ehemalige [[Kammergut|Domäne]] der [[Haus Württemberg|württembergischen]] Herzöge neu entstanden ist. Politisch gehört Pulverdingen heute zum Stadtteil [[Enzweihingen]] von [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Benachbarte Siedlungen ===&lt;br /&gt;
Pulverdingen, einst &amp;#039;&amp;#039;Burveldingen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Borveltingen&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, hat heute rund 60 Einwohner. Benachbarte Siedlungen sind im Uhrzeigersinn [[Unterriexingen]], [[Talhausen]], [[Aichholzhof (Markgröningen)|Aichholzhof]] und [[Hardt- und Schönbühlhof|Schönbühlhof]] (alle zu Markgröningen), [[Eberdingen|Hochdorf]] (zu Eberdingen), [[Enzweihingen]] mit dem [[Leinfelder Hof]] (zu [[Vaihingen an der Enz]]) und [[Oberriexingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Weilers befand sich am Rand des Unteren Pulverdinger Holzes einst die [[Burg Dauseck]] und eine [[Wüstung|wüst gefallene Siedlung]]. Zwischen Pulverdingen und dem Schönbühlhof verweist der Flurname „Im Böhringer“ auf eine ehemalige Siedlung namens Böhringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karte &amp;#039;&amp;#039;Wüstungen bei Markgröningen&amp;#039;&amp;#039; bei [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:W%C3%BCstungen_bei_Markgr%C3%B6ningen_auf_UFK-Compositit_W150.jpg Wikimedia Commons]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist noch stark landwirtschaftlich geprägt. Es gibt zwei Hofläden und einen Stand an der B&amp;amp;nbsp;10 zur [[Landwirtschaftliche Direktvermarktung|Direktvermarktung]]. Zuerwerb bietet den Bauern auch die [[Pensionsstall|Pferdepension]] und der Anbau von Energiepflanzen wie Raps und Miscanthus. Von den sieben stattlichen Höfen aus der Gründerzeit im 18. und 19. Jahrhundert liegen zwei heute brach. Am Ortsrand sind moderne landwirtschaftliche Betriebsgebäude hinzugekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebend für Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Der [[Wasserturm Pulverdingen]] im [[Pulverdinger Holz]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Pulverdinger Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart]] und das &amp;#039;&amp;#039;Umspannwerk Pulverdingen&amp;#039;&amp;#039; tragen den Namen des Weilers. Das große [[Umspannwerk]] für 380&amp;amp;nbsp;kV, 220&amp;amp;nbsp;kV und 110&amp;amp;nbsp;kV der [[TransnetBW|Transnet BW]] und [[Netze BW]] liegt allerdings auf Markgröninger Gemarkung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/transportnetze_ag/Netzkarte_BadenWuerttemberg_pdf1.pdf Karte EnBW-Transportnetz] (PDF-Datei; 89&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.transnetbw.de/de/netzentwicklung/projekte/umspannwerk-pulverdingen |titel=Umspannwerk Pulverdingen |sprache=de |abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulverdingen, Enzweihingen, Vaihingen an der Enz, Andreas Kieser.png|mini|Domäne „Pulverdingerhoff“ 1682 im [[Andreas Kieser|Kieserschen]] Forstlagerbuch&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Blatt 158 der gesüdeten Forstkarte von [[Andreas Kieser]] (1682) bei [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kiesersche_Forstkarte_Nr._158_Entzweyhingen_%28Enzweihingen%29.jpg Wikimedia Commons]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bullvertingen 1590 auf Forstkarte von Gadner.jpg|mini|1590 platzierte [[Georg Gadner|Gadner]] „Bullvertingen“ abweichend vom heutigen Standort bei der [[Burg Dauseck|Dauseck]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dauseck Forstkarte 158 1682 Ausschnitt genordet beschr.jpg|miniatur|[[Andreas Kieser|Kieser]] verzeichnete 1682 im Dauseck eine große [[Wüstung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Genordeter Ausschnitt aus der Forstkarte 158 (Enzweihingen) von Andreas Kieser (1682) [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/detail/DOKUMENT/504442149/ Leo-BW online]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1831 Pulverdingen landesarchiv-bw.de.jpg|mini|Weiler „Pulverdingerhof“ auf der Urflurkarte von 1831]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Dorf mit eigener Ortsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Nennung von Pulverdingen stammt von 1147. Laut Württembergischem Urkundenbuch eine Fälschung, in der der Name eines offenbar hier ansässigen [[Freiherr]]en „von Borveltingin“ geschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: WUB Band II., Nr. 324, Seite 40f. [http://www.wubonline.de/?wub=517 WUB online]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1152 wurde dieser [[Freie]] „Adelbertus de Burfeldingen“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: WUB Band II., Nr. 335, Seite 59. [http://www.wubonline.de/?wub=537 WUB online]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1160 wird derselbe relativ prominent ebenfalls in einer Urkunde von Bischof [[Günther von Henneberg|Günther von Speyer]] zusammen mit überwiegend benachbarten und vermutlich verwandten &amp;#039;&amp;#039;Freien&amp;#039;&amp;#039; und [[Ministeriale]]n genannt: „Wolfram scilicet de Winisberg ([[Weinsberg]]), Adelbreth de Burfultingin (Pulverdingen), Sigewart de Uraha ([[Aurich (Vaihingen an der Enz)|Aurich]]), Cunrat de Nuzdorf ([[Eberdingen|Nußdorf]]), Cunrat de [[Lomersheim]], Wernhere de [[Herren von Roßwag|Russewag]] ([[Roßwag]]), Cunrat de Ammera&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsname ungeklärt, möglicherweise ein [[Wüstung|abgegangener Ort]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Cunrat de Remichingin ([[Remmigheim]]), Heinrich de Wihingin, Wortwin de Wihingin ([[Enzweihingen]]).“&amp;lt;ref&amp;gt;WUB Band II., Nr. 374, Seite 132–134. [http://www.wubonline.de/?wub=586 WUB online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei letztgenannten waren Ministeriale des [[Grafen von Vaihingen|Grafen Egino von Vaihingen]]. Dass sich ein Geschlecht von [[Edelfrei]]en nach Pulverdingen benannt hat, lässt ebenso wie die überlieferte eigene Markung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Eduard Paulus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;. Hallberger, Stuttgart 1856, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schluss zu, dass der Ort im Hochmittelalter größer war und einen Adelssitz hatte. Ob dieser am heutigen Siedlungsstandort lag oder an einem der zwei bekannten [[Burgstall|Burgställe]] in der näheren Umgebung, ist ungeklärt. Nördlich des Pulverdinger Holzes befand sich die [[Burg Dauseck]], westlich vom Aichholzhof könnte der überlieferte Flurname „Schlössle“ auf eine mittelalterliche Burg oder, wie römische Funde nahelegen, auf einen großen römischen Gutshof (100 Meter im Quadrat) im Gewann Roll hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Römer]]: &amp;#039;&amp;#039;Markgröningen im Rahmen der Landesgeschichte I., Urgeschichte und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Renczes, Markgröningen 1933, und [[Landkreis Ludwigsburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichte im Kreis Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag, Ludwigsburg 1993, S. 286ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert vermachten Konrad von Altheim und Ulrich von Höfingen Besitz in Pulverdingen an das [[Kloster Hirsau]]. An dasselbe Kloster vergab ein „Hildebrant de Burbeltingen“ „Besitzungen“ in [[Bietigheim-Bissingen|Bietigheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://maja.bsz-bw.de/orte-bw/public/show.php?ID=1123 |wayback=20141105180152 |text=Ortslexikon Baden-Württemberg |archiv-bot=2019-05-08 13:17:20 InternetArchiveBot }} und [[Karl Eduard Paulus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;. Hallberger, Stuttgart 1856, S. 138 [https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_des_Oberamts_Vaihingen/Kapitel_B_5 Wikisource].&amp;lt;/ref&amp;gt; Über das weitere Schicksal des Ortsadels herrscht Unklarheit. &lt;br /&gt;
Möglicherweise war der 1239 in einer Stiftungsurkunde seiner Schwester Betta aufgeführte Albert Burveltinger ein Nachfahre dieses Geschlechts und [[Ministeriale]]r des Grafen [[Konrad I. von Vaihingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergisches Urkundenbuch (WUB) Band III, Nr. 934, S. 437–438, [http://www.wubonline.de/?wub=1392 WUB Online] Analyse und Übersetzung bei Manfred Scheck: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung der Stadt Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Stadt Vaihingen an der Enz&amp;#039;&amp;#039;, Band 6 (1989), S. 18ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1304 stiftete „Ludwig von Bulvertingen“ dem Katharinenspital in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]] Güter in [[Vöhingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Lagerbuch des Spitals in Esslingen; SpAE, Lagerbuch Nr. 1 (ca. 1304) fol. 7r–7v.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standortverlagerung nach Wüstung? ===&lt;br /&gt;
1537 hat das einst selbstständige und vermutlich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[Wüstung|wüst gefallene]] Dorf noch existiert, was ein Strafprozess gegen „Jörg Schuchmacher aus Pulverdingen“ belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: HStA Stuttgart A 44 U 5049 [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1088055 Landesarchiv BW online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Schlichtung eines Streits der Freiherren [[Korntal-Münchingen|von Münchingen]], [[Herren von Nippenburg|von Nippenburg]] und [[Hemmingen (Württemberg)|von Hemmingen]] um das niedere Jagdrecht wird Pulverdingen 1598 mit eigener Markung aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|DCQ62MP3CEHKPP6WIGGYX6M234FZWF7D| LABW, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 557 Bü 239. &amp;#039;&amp;#039;Niedere Jagd der Herren von Nippenburg auf den Markungen Hemmingen und Schwieberdingen, …&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1590 lokalisierte der bereits recht zuverlässig arbeitende Kartograph [[Georg Gadner]] das Dorf statt im Süden an der Nordwestspitze des &amp;#039;&amp;#039;Unteren Pulverdinger Holzes&amp;#039;&amp;#039;, wo [[Andreas Kieser]] 1682 eine [[Wüstung]] bei der ehemaligen Burg Dauseck verzeichnete (siehe Karten). Nach der [[Schlacht bei Nördlingen]] wurde der Pulverdinger Hof laut Bilfingers Belagerungschronik am 6. Dezember 1634 um zwei Uhr morgens von kaiserlichem Fußvolk eingeäschert.&amp;lt;ref&amp;gt;Aus der handschriftlichen Belagerungschronik des auf die Festung [[Hohenasperg]] geflüchteten [[Superintendent|Specialsuperintendenten]] und [[Geschichte Grüningens|Grüninger]] Stadtpfarrers, Magister Wendel Bilfinger (August 1634 bis August 1635). In: Johannes Christophorus Schmidlin: &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Geschichte des Herzogthums Wirtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Mezler, Stuttgart 1780, S. 234, [https://books.google.de/books?id=jb9cAAAAcAAJ&amp;amp;q=Gr%C3%B6ningen&amp;amp;dq=III.+Beschreibung,+was+sich+mit+der+Vestung+Asperg&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_word_cloud_r&amp;amp;cad=3#v=twopage&amp;amp;q=Pulvertinger%20Hof&amp;amp;f=false Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Dezember 1634 ließ der [[Asperg]]er Festungskommandant unter Zeugen eine Truhe des „[[Meier|Mayers]]“ vom Pulverdinger Hof aufbrechen und die darin gefundene Summe von über 1000 Gulden unter seinen Soldaten verteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Magister Wendel Bilfinger (Handschrift 1634), in: Johannes Christophorus Schmidlin: &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Geschichte des Herzogthums Wirtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Mezler, Stuttgart 1780, S. 237, [https://books.google.de/books?id=jb9cAAAAcAAJ&amp;amp;q=Gr%C3%B6ningen&amp;amp;dq=III.+Beschreibung,+was+sich+mit+der+Vestung+Asperg&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_word_cloud_r&amp;amp;cad=3#v=twopage&amp;amp;q=Pulvertinger%20Hof&amp;amp;f=false Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Wüstung und die Aufteilung der ehemaligen Pulverdinger Markung an [[Unterriexingen]], [[Geschichte Grüningens|Grüningen]] und [[Enzweihingen]] könnte demnach im Zuge der Neugründung des Ortes bei der Domäne Pulverdinger Hof&amp;lt;ref&amp;gt;Die Domäne ist seit dem 16. Jahrhundert belegt, dürfte allerdings von Anfang an beim heutigen Standort gelegen haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch das [[Haus Württemberg]] eine Standortverlagerung vollzogen worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domäne, die zeitweise insbesondere der Schäferei diente, war bei Grüninger Bauern traditionell nicht gut gelitten, weil die herrschaftlichen Schäfer des Öfteren Schäden auf ihren Äckern anrichteten. Im Zuge der 1751 begonnenen Flurbereinigung des großteils brach liegenden Grüninger „Aussfelds“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Neugründungen von [[Hardt- und Schönbühlhof]], [[Aichholzhof (Markgröningen)|Aichholzhof]] und [[Talhausen]] im Markgröninger „Aussfeld“ ab 1752.&amp;lt;/ref&amp;gt; westlich der [[Glems (Fluss)|Glems]], musste die Oberamtsstadt zudem Flächen für eine neue Pulverdinger Markung abtreten. Wie beabsichtigt hat sich danach aus der Domäne Pulverdinger Hof der Weiler Pulverdingen entwickelt – mit sieben großen landwirtschaftlichen Gehöften und eigener Schule, an der 1856 ein Lehrer unterrichtete. Zur selbständigen Gemeinde reichte es allerdings nicht. In der Oberamtsbeschreibung von 1856 wurde Pulverdingen als Ortsteil Enzweihingens beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Eduard Paulus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;. Hallberger, Stuttgart 1856, S. 138 [https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_des_Oberamts_Vaihingen/Kapitel_B_5 Wikisource].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Pulverdinger Hof Stein Haus Sigle 1504W.jpg|mini|Johann Georg Sigle und Anna Maria Schmid (1767)]]&lt;br /&gt;
Zu den Pulverdinger Neusiedlern zählten auch Johann Georg Sigle aus [[Kornwestheim]] und seine Frau Anna Maria Schmid aus [[Hemmingen (Württemberg)|Hemmingen]], an die ein Gedenkstein von 1767 an einem „Ökonomiegebäude“ erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kieser|Kiesersches Forstlagerbuch]] und [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kiesersche_Forstkarte_Nr._158_Entzweyhingen_%28Enzweihingen%29.jpg Kiesersche Forstkarte Nr. 158]&lt;br /&gt;
* Landesarchiv Baden-Württemberg (LABW) – [http://www.landesarchiv-bw.de/web/ LABW online]&lt;br /&gt;
* Württembergisches Urkundenbuch [http://www.wubonline.de WUB online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Eduard Paulus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;. Hallberger, Stuttgart 1856. Reprint Bissinger, Magstadt, ISBN 3-7644-0036-6 (Die württembergischen Oberamtsbeschreibungen, Bd. 37). [https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_des_Oberamts_Vaihingen/Kapitel_B_5 Wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vaihingen.de/ Internetpräsenz der Stadt Vaihingen an der Enz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Vaihingen an der Enz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.9064 |EW=09.0242 |type=city |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vaihingen an der Enz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1147]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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