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	<title>Puderspecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:36:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Puderspecht&amp;diff=1215008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2023-09-14T09:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Puderspecht&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mulleripicus pulverulentus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Coenraad Jacob Temminck|Temminck]], 1826)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mulleripicus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Spechte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Picinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Spechte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Picidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Spechtvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Piciformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Mulleripicus pulverulentus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puderspecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus pulverulentus&amp;#039;&amp;#039;) ist wahrscheinlich die größte bekannte noch existierende Spechtart. Er gehört zur in [[Südostasien]] beheimateten, nur drei Arten umfassenden Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Unterfamilie der Echten Spechte (Picinae). Seinen Namen hat der Puderspecht von einem feinen, pulverartigen Überzug des Gefieders, der aus zerfallenden Halbdunen entsteht, und der möglicherweise ein Verkleben des Gefieders durch Baumsäfte oder Honig verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt; Lammertink (2004) S. 317 &amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt ist diese Art noch sehr ungenügend erforscht. Aufgrund der unvermindert anhaltenden Zerstörung der tropischen Wälder im größten Teil seines Verbreitungsgebietes dürfte der Bestand um 90 bis 95 % zurückgegangen sein. Die [[IUCN]] stuft den Puderspecht daher als gefährdet (“vulnerable”) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit etwas über 50 Zentimeter Gesamtlänge und einem Gewicht bis über 500 Gramm übertrifft der Puderspecht den heimischen [[Schwarzspecht]] etwas an Größe und beträchtlich an Masse, ist aber deutlich kleiner als der nordamerikanische [[Kaiserspecht]] mit bis 60 cm Gesamtlänge, der möglicherweise seit 1993 ausgestorben ist. Er ist auffallend langhalsig und langschwänzig. In seinem Verbreitungsgebiet ist er unverwechselbar, nur im Flug könnte er bei schlechten Beobachtungsbedingungen für einen [[Nashornvögel|Nashornvogel]] gehalten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Gesamterscheinung sind Puderspechte fast einheitlich schiefergrau, wobei die Bauchseite und die Flanken heller, die Steuer- und die Flügelfedern aber dunkler gefärbt sind. Der untere Bauchbereich und die Flanken können undeutlich blassgrau gestreift sein. Füße und Krallen sind schiefergrau, der lange, mächtige, etwas abwärts gebogene Schnabel ist gelblich, zur Spitze hin mehr hellgrau. Am Hinterkopf sind die Federn etwas verlängert, ein deutlicher Schopf ist jedoch nicht ausgebildet.&lt;br /&gt;
Die Geschlechter scheinen sich in Größe und Gewicht nicht zu unterscheiden; ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus besteht in der Färbung des Wangen- und Kehlbereichs: Bei männlichen Puderspechten sind Kehle und Hals satt ledergelb gefärbt, zur Brust hin weist diese Färbung einige, individuell verschieden stark ausgeprägte, rötliche Einschlüsse auf. Unter den Augen tragen Männchen einen verkehrt halbmondförmigen, ziegelroten [[Bartstreif|Malarstreifen]]. Bei den Weibchen ist die Kehle blassgelb gefärbt, alle roten Abzeichen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jugendgefieder ist merklich blasser und weist, insbesondere auf der Oberseite, einen deutlichen Braunton auf. Die Bauchseite und die Flanken sind etwas geflockt die Hals- und Kehlseite ist eher weißlich. Die roten Gesichtsabzeichen sind bei juvenilen Männchen ausgeprägter als bei adulten, gelegentlich weisen sie auch rote Scheitelabzeichen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Specht dieser Größe ist der Puderspecht akustisch recht unauffällig, häufigster Ruf ist ein mehrsilbiges, wieherndes &amp;#039;&amp;#039;Woik&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die erste Silbe etwas abgesetzt ist und höher klingt als die folgenden. Dieser Ruf wird vor allem im Flug geäußert. Familienmitglieder kommunizieren mit leisen, sanften, miauenden Tönen. Trommeln kommt vor, scheint aber nicht sehr häufig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mulleripicus pulverulentus distr.png|mini|250px|Verbreitungsgebiet des Puderspechtes]]Das Verbreitungsgebiet dieser Spechtart erstreckt sich von den südlichen Vorbergen des [[Himalaja]] in [[Indien|Nordindien]], ostwärts über [[Nepal|Südnepal]], [[Bhutan|Südbhutan]], [[Sikkim]] und das südwestliche [[Yunnan]], südwärts über Teile von [[Bangladesch]] und [[Assam]], sowie südostwärts über weite Bereiche des festländischen Südostasiens bis zur Südspitze der [[Malaiische Halbinsel|Malaiischen Halbinsel]]. Puderspechte kommen außerdem auf [[Borneo]] vor, östlich reicht die Verbreitung bis in den Osten [[Java (Insel)|Javas]], nordostwärts ist das zu den [[Philippinen]] zählende [[Palawan]] von &amp;#039;&amp;#039;M. pulverulentus&amp;#039;&amp;#039; besiedelt. Auch auf den [[Andamanen]] sowie einigen kleineren Sumatra beziehungsweise Borneo vorgelagerten Inseln wurden Brutvorkommen festgestellt. Die unter anderem von Winkler et al.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans Winkler, David. A. Christie und David Nurney: &amp;#039;&amp;#039;Woodpeckers. A Guide to the Woodpeckers, Piculets and Wrynecks of the World.&amp;#039;&amp;#039; Pica Press, Sussex 1995: S. 392–393&amp;lt;/ref&amp;gt; dargestellte Verbreitung auf [[Sumatra]] konnte von [[Martjan Lammertink|Lammertink]] et al. weder für die Vergangenheit noch für die Gegenwart bestätigt werden, die Gründe für das Fehlen der Art dort sind unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;Martjan Lammertink, Dewi M. Prawiradilaga, Utami Setiorini, Thet Zaw Naing, J. W. Duckworth und Steph B. J. Menken: &amp;#039;&amp;#039;Global population decline of the Great Slaty Woodpecker (Mulleripicus pulverulentus).&amp;#039;&amp;#039; Biological Conservation 142, Heft 1, 2009: S. 173&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In seinem Verbreitungsgebiet ist der Puderspecht nirgendwo häufig, vor allem an der nördlichen Verbreitungsgrenze ist er eine sehr seltene Spechtart. Die dichtesten Vorkommen dürften im südlichen [[Vietnam]] sowie auf den Sundainseln liegen. Allgemein ist er eher ein Brutvogel der Tiefländer, in den Himalajavorbergen erscheint er bis etwa 1100 Metern, nur auf Borneo brütet er auch in höher gelegenen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puderspechte bewohnen immergrüne tropische Regenwälder, bevorzugt solche mit einigen von mächtigen Bäumen bestandenen Lichtungen. Fallweise dringt er in Sekundärwälder und in sehr große Parklandschaften vor. In Küstengebieten brütet er auch in alten [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwäldern]] sowie in baumbestandenen Schwemmlandgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung und Nahrungserwerb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puderspechte leben hauptsächlich von Ameisen, nehmen aber daneben alle anderen verfügbaren Insekten und deren Entwicklungsstadien zu sich. Auch verschiedene Arten [[Stachellose Bienen|Stachelloser Bienen]] zählen zu den Beutetieren und können zumindest saisonal zur Hauptbeute werden. Wahrscheinlich gehören auch Früchte, Baumsäfte und Honig zur Nahrung dieser Art.&amp;lt;ref&amp;gt; Lammertink (2004) S. 314 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nahrungssuche durchstreifen diese Spechte paarweise oder in Gruppen von vier bis sechs, manchmal auch bis zu zwölf Individuen ihr sehr ausgedehntes Nahrungsrevier. Oft sind sie mit anderen Spechten, wie dem [[Weißbauchspecht]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryocopus javensis&amp;#039;&amp;#039;) oder dem [[Sultanspecht]] (&amp;#039;&amp;#039;Chrysocolaptes lucidus&amp;#039;&amp;#039;) vergesellschaftet. Meist halten sich diese Gruppen im oberen Stamm- und Kronenbereich hoher Bäume auf, im Westen Borneos wurden dabei Bäume über 31 cm Brusthöhendurchmesser deutlich bevorzugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lammertink et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Martjan Lammertink, Dewi M. Prawiradilaga, Utami Setiorini, Thet Zaw Naing, J. W. Duckworth und Steph B. J. Menken: &amp;#039;&amp;#039;Global population decline of the Great Slaty Woodpecker (Mulleripicus pulverulentus).&amp;#039;&amp;#039; Biological Conservation 142, Heft 1, 2009: S. 166–179&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bäume werden systematisch nach Nahrung abgesucht; dabei überwiegen einfaches Absammeln von der Stamm- oder Astoberfläche, Stochern und Bohren bei weitem tiefgreifendere Hackarbeit. Die Bewegungen am Stamm und im Geäst sind auffallend zeitlupenartig langsam und bedächtig. Ortsveränderungen werden in einem raschen, ziemlich geradlinigen Flug hoch über den Baumwipfeln zurückgelegt; in geringer Distanz ist ein beachtliches Fluggeräusch vor allem bei Richtungswechseln hörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brutbiologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich leben Puderspechte in einer mehrjährigen Partnerschaft, jedenfalls werden sie auch außerbrutzeitlich meist in Paaren oder Gruppen angetroffen. Die Brutzeit variiert je nach geografischer Verbreitung stark, in [[Malaysia]] liegt sie zwischen März und August. Die Nisthöhle wird sehr hoch in starken Stämmen oder Ästen vorgeschädigter oder bereits toter Bäume angelegt. Wahrscheinlich werden alte Höhlen nur in Ausnahmefällen wiederbenutzt, sodass Puderspechte sehr wichtige Höhlenlieferanten für eine Reihe von höhlenbrütenden Säugetieren, vor allem aber für [[Nashornvögel]] sind. Der Höhleneingang misst bis zu 10 Zentimeter im Durchmesser. Das Gelege besteht aus 2–4 Eiern. Über Brutdauer und Nestlingszeit sind keine Daten bekannt. Möglicherweise bleiben die Jungvögel bis zur nächsten Brutsaison im Elternverband, oder helfen auch bei der Aufzucht der nächstjährigen Brut, zumindest wurde Bruthilfe in einigen Fällen beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt; Lammertink (2004) S. 316 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kleinen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus&amp;#039;&amp;#039; sind auf Grund morphologischer Ähnlichkeiten drei Arten mittelgroßer bis sehr großer Spechte zusammengefasst, deren Verbreitung auf Sulawesi ([[Celebesspecht]], &amp;#039;&amp;#039;M. fulvus&amp;#039;&amp;#039;), auf einige Inseln der Philippinen ([[Philippinenspecht]], &amp;#039;&amp;#039;M. funebris&amp;#039;&amp;#039;) beziehungsweise auf Südostasien beschränkt ist. Genetische Untersuchungen, die die nähere Verwandtschaft dieser Arten bestätigen würden, liegen noch nicht vor. Auch die verwandtschaftlichen Beziehungen der Gattung innerhalb der Picinae sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;M. pulverulentus&amp;#039;&amp;#039; ist in zwei Unterarten differenziert. Die oben beschriebene Subspezies &amp;#039;&amp;#039;M. p. harterti&amp;#039;&amp;#039; ist auf dem Festland südostwärts bis Nordmalaysia verbreitet. Die [[Nominatform]]  besiedelt den südöstlichsten Festlandbereich sowie einige der Großen Sundainseln. Sie ist deutlich dunkler, fast grauschwarz. Autorenabhängig werden noch weitere Unterarten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 2014 veröffentlichten Arbeit&amp;lt;ref&amp;gt; Hans Winkler, Anita Gamauf, Franziska Nittinger und Elisabeth Haring: &amp;#039;&amp;#039;Relationships of Old World woodpeckers (Aves: Picidae) - new insights and taxonomic implications&amp;#039;&amp;#039; In: Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, B Series 01/2014; 116:69-86 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/ANNA_116B_0069-0086.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; schlagen Winkler &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; die Vereinigung von &amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Dryocopus]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurde für den größten Teil des Verbreitungsgebietes anhand der ursprünglich vorhandenen Waldfläche, der 1990 und 2005 noch vorhandenen Waldbedeckung und der bekannten Bestandsentwicklung in durch Holznutzung beeinflussten Wäldern eine erste Abschätzung zur Bestandsentwicklung und zum derzeitigen Bestand veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lammertink et al. 2009&amp;quot;/&amp;gt; Vor Beginn der Rodungen durch den Menschen betrug die Waldfläche in 15 Ländern mit Vorkommen der Art etwa 1,87 Mio&amp;amp;nbsp;km², davon waren 1990 noch 0,88 Mio&amp;amp;nbsp;km² und im Jahr 2005 noch 0,74 Mio&amp;amp;nbsp;km² erhalten. Als [[Urwald]] wurden davon 1990 noch 64.000&amp;amp;nbsp;km² eingestuft, im Jahr 2005 noch 44.000&amp;amp;nbsp;km². Die Autoren gehen daher von einem ursprünglichen Bestand von rund 5,6 Mio. Individuen aus, für 1990 schätzen sie den Bestand auf 0,92–1,03 Mio. Individuen, für 2005 auf 257.000-550.000. Zwischen 1990 und 2005 hätte der Bestand demnach um 40–75 % abgenommen, insgesamt um 90–95 %. Da auch die niedrigste Bestandsschätzung zumindest für einige Länder immer noch erheblich über dem dort durch Beobachter dokumentierten Bestand liegt, halten die Autoren auch einen Gesamtbestand von nur noch 26.000 Individuen für möglich. Die [[IUCN]] stuft den Puderspecht insgesamt als gefährdet (“vulnerable”) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des starken Bestandsrückganges weisen Lammertink et al. darauf hin, dass in vielen Ländern noch vitale Populationen vorhanden sind und in für die Arterhaltung besonders bedeutenden Regionen und Schutzgebieten auch bekannte Tierarten wie [[Orang-Utan]] und [[Tiger]] vorkommen; von dem Schutz der Lebensräume dieser Arten profitiert daher auch der Puderspecht. Die Art selbst kann durch ihre enge Bindung an alte Baumbestände und ihre gute Nachweisbarkeit höchstwahrscheinlich als Indikatorart für zahlreiche an diesen Lebensraum gebundene [[Wirbellose]] und baumbewohnende Säugetiere dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martjan Lammertink, Dewi M. Prawiradilaga, Utami Setiorini, Thet Zaw Naing, J. W. Duckworth und Steph B. J. Menken: &amp;#039;&amp;#039;Global population decline of the Great Slaty Woodpecker (Mulleripicus pulverulentus).&amp;#039;&amp;#039; Biological Conservation 142, Heft 1, 2009: S. 176–177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Martjan Lammertink]]: &amp;#039;&amp;#039;Grouping and cooperative breeding in the Great Slaty Woodpecker.&amp;#039;&amp;#039; In: The Condor 106, 2004: S. 309–319.&lt;br /&gt;
*Martjan Lammertink, Dewi M. Prawiradilaga, Utami Setiorini, Thet Zaw Naing, J. W. Duckworth und Steph B. J. Menken: &amp;#039;&amp;#039;Global population decline of the Great Slaty Woodpecker (Mulleripicus pulverulentus).&amp;#039;&amp;#039; Biological Conservation 142, Heft 1, 2009: S. 166–179&lt;br /&gt;
* [[Hans Winkler (Ornithologe)|Hans Winkler]], [[David A. Christie]] und [[David Nurney]]: &amp;#039;&amp;#039;Woodpeckers. A Guide to the Woodpeckers, Piculets and Wrynecks of the World.&amp;#039;&amp;#039;  Pica Press, Sussex 1995, ISBN 1-873403-25-9: S. 164 und 392–393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mulleripicus pulverulentus|Puderspecht (&amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus pulverulentus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2010|ID=22681585|ScientificName=Mulleripicus pulverulentus|YearAssessed=2010|Assessor=BirdLife International|Download=16. September 2010}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=F6ED89EE8C1A8B84|ScientificName=Mulleripicus pulverulentus|CommonName=Puderspecht}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= grswoo1 |Name= Puderspecht (&amp;#039;&amp;#039;Mulleripicus pulverulentus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Mulleripicus-pulverulentus|ScientificName=Mulleripicus pulverulentus|Name=Puderspecht}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kolkatabirds.com/mizoram/greatslatywoodpecker8m.jpg Männlicher Jungvogel]&lt;br /&gt;
* [http://www.pbase.com/peterericsson/image/57085113 Adultes Weibchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Puderspecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spechte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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