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	<title>Puchow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Puchow&amp;diff=281183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-23T09:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil der Gemeinde Kuckssee in Mecklenburg-Vorpommern. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Puchow (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Puchow&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Kuckssee&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53.534416&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 13.069071&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 60 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 5.65&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 143&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2010-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2012-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 17217&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03962&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Bild                    = Dorfstraße in Puchow.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Dorfstraße in Puchow&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puchow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kuckssee]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zieskensee bei Puchow.jpg|mini|links|Zieskensee]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am [[Wokuhlsee]] und [[Zieskensee]] (auch Ziese genannt). Die starke Gletscherfaltung der letzten [[Weichseleiszeit|Eiszeit]] bestimmt die Landschaft, die sich nach Südosten hin weit und relativ flach zur Stadt [[Penzlin]] öffnet, während nach Nordwesten der große Carlsteiner Wald sich bis nach [[Wrodow]] erstreckt. An der Straße von Penzlin nach [[Lapitz]] erhebt sich an der Ziese ein [[Os (Landschaft)|Os]] – ein natürlicher Hügelkamm, der den Rest einer eiszeitlichen Sanddüne darstellt. Er reicht bis Rahnenfelde und ist mit Lärchen und Kiefern bewachsen. Die Einheimischen bezeichnen diese Erhebung seit jeher als Räuberberg. Nordöstlich von Ziese und Rahnenfelde liegt das [[Naturschutzgebiet Kuckssee und Lapitzer See]], das sich fast nahtlos an das [[Vogelschutzgebiet]] des [[Malliner See]]s anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rahnenfelde]] ist ein Ortsteil von Puchow und teilt im Wesentlichen die gleiche Ortshistorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name ist slawischen Ursprungs, worauf die Endung -ow hindeutet, und könnte sich vom altslawischen [[Lokator]] Pucha ableiten, also „Ort des Pucha“.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 46, Schwerin 1881, S. 3–168, hier S. 112. ([http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002846#b046_yb01_art01 Digitalisat]); &amp;#039;&amp;#039;spät. Folgebände Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, In: {{ISSN|0259-7772}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Ableitung wäre die Herkunft vom altslawischen „puh“ oder „puhl“ für „hohl“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Witte (Historiker)|Hans Witte]]: &amp;#039;&amp;#039;Wendische Zu- und Familiennamen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 71, Schwerin 1906, S. 153–290, hier S. 241, Nr. 530. ([http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003394#b071_yb01_art02 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1326 wurde das Dorf, eine Anzahl von Einzelhöfen, erstmals erwähnt; eine Urkunde bestätigt die Kirche.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer Urkunde vom 18. Juli 1501 wird Puchow als Bauerndorf benannt. Die Bauern waren dem [[Ritter]] [[Bernd von Maltzan|Berend Maltzan]], der auch „Böser Bernd“ genannt wurde, [[Frondienst|dienstpflichtig]]. Durch Verschuldung und Verpfändung gehörten 100 Jahre später die Bauernhöfe den Rittern. Pfandherren waren Anfang des 17. Jahrhunderts Hans Angermünde und der Pfarrer Lukas Schröder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1650/1659 brannte die Kirche ab. Eine ihrer Glocken von 1506 befindet sich in einem Glockenstuhl auf dem Friedhof. In dieser Zeit wurde erstmals ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Puchow mit 64 Einwohnern genannt, das mit dem [[Rittergut]] [[Klein Lukow]] verbunden war.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert wechselte der Gutsbesitz häufig (u.&amp;amp;nbsp;a. zwei Generationen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1902. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung |Nummer=Lancken |Auflage=Dritter Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1901-11-09 |Seiten=510 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8255582?query=Puchow Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Familie von der Lancken bis 1805;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1905 |Nummer=Lancken |Auflage=6 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1904-11-05 |Seiten=407 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8237966?query=Puchow Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kurzzeitig die Freiherren von Maltzahn – Penzlin). Vor 1835 kam die Familie [[Berg (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|von Berg]] an Puchow, hier nacheinander die Brüder Georg von Berg-Silenz und Heinrich von Berg-Dubkevitz, beide übernahmen dann Begüterungen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow|Jürgen v. Flotow]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 1957&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Band 15 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Ausschuss für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände, [[Deutsches Adelsarchiv|Dt. Adelsarchiv]], C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1957, S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Rügen. Etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts besaß die Familie [[Voß (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|von Voß]] Gut Puchow. Örtlicher Vertreter war Hermann von Voß und Familie, seine Frau Auguste Franz und deren sämtlich in Puchow geborenen Söhne Eugen, Gustav und Arthur, letzterer lebte später in den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Deutscher Uradel. 1922. |Sammelwerk=GGT. &amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Voß |Nummer=I. Linie: Luplow. 2. Zweig. Luplow. Grabowhöfe |Auflage=23. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1921 |Seiten=871 f. |Online=[https://archive.org/details/gothaischesgenea1922goth/page/872/mode/2up Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Jahre danach, 1878, erwarb [[Maltzan|Ulrich Freiherr von Maltzan]]-Großenluckow (1846–1931) dann Puchow und Rahnenfelde. Er war mit der schlesischen Gutsbesitzerstochter Adelheid Birnbaum verheiratet und wählte 1880 Puchow zu seinem Hauptwohnsitz, fast alle Kinder des Ehepaares wurden hier geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich v. Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser A (Uradel) |Hrsg=Ausschuss für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände, Dt. Adelsarchiv |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA seit 1951 |Band=II |Nummer=13 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1956 |Seiten=313–314 |Online=http://d-nb.info/451802543 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Maltzahn wollte sich nach dem späteren Antritt des Erbes von Großenluckow 1893 auf sein Stammgut konzentrieren und verkaufte Puchow wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Maltza(h)n 1194 - 1945: Der Lebensweg einer ostdeutschen Adelsfamilie |Hrsg=Maltzahnscher Familienverein |Sammelwerk=Familienchronik |Verlag=Gütersloher Druckservice Reinhard Mohn |Ort=Köln |Datum=1979 |Seiten=375 |Online=http://d-nb.info/800771702 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1903 bis etwaig 1905 wurde der Landsyndikus Tiedemann aus Rostock zur Ausübung der dem öffentlichen Recht angehörenden gutsherrlichen Befugnisse in Puchow und Rahnenfelde bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin]] |Verlag=Eigenverlag |Ort=Schwerin |Datum=1905 |Seiten=325 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/1t8PAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=puchow+1903&amp;amp;dq=puchow+1903&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Puchow.jpg|mini|Gutshaus Puchow von 1910 (Foto 2007)]]&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1945 war das Gut, auf dem 1910 das Gutshaus erbaut wurde, im Besitz der Familie [[von Buengner]],&amp;lt;ref&amp;gt;Walter v. Hueck u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;. Band 58, &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Hrsg. Dt. Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg a. d. Lahn 1974, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; die aus [[Riga]] stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein „Historisches Gutsensemble Ludorf e.&amp;amp;nbsp;V.“ (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gutsdörfer im Müritzkreis.&amp;#039;&amp;#039; Fotografien: Gerhild Meßner. Verein Historisches Gutsensemble Ludorf, Ludorf/Müritz 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wurde 1898 in den Adelsstand erhoben und stellte zuvor Bürgermeister und Kaufleute im Baltikum und zuletzt Ärzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Dt. Adelsgenossenschaft, Teil B (Briefadel) |Hrsg=Justus Perthes |Sammelwerk=Standardwerk &amp;quot;Gotha&amp;quot;, der Genealogie, bis 1942 publiziert. |Auflage=31 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1939 |Seiten=81–82 |Online=http://d-nb.info/010778705 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Buengner auf Puchow mit Rahnenfelde sowie auf [[Gevezin]] war Dr. phil. Adolf Heinrich Buengner (1855–1917). Im März 1908 erhielt Buengner die mecklenburgische Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin |Verlag=Eigenverlag |Ort=Schwerin |Datum=1908 |Seiten=64 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/D70PAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=puchow+1908&amp;amp;dq=puchow+1908&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trug den Beititel russischer Edelmann, blieb parallel Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rigaer Commerzbank&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Salings Börsen-Papiere |Hrsg=Salings |Verlag=Verlag für Börsen und Finanzliteratur |Ort=Berlin, Hamburg, Leipzig |Datum=1913 |Seiten=XXXIV–678 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Saling_s_b%C3%B6rsen_papiere_finanzieller_t/NFQrAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Buengner+Puchow&amp;amp;dq=Buengner+Puchow&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde unter anderem Mitglied der [[Deutsche Dendrologische Gesellschaft|Dt. Dendrologischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft |Hrsg=[[Fritz Graf von Schwerin|Fritz Graf von Schwerin-Wendisch Wilmersdorf]] |Verlag=Eigenverlag |Ort=Wendisch (Märkisch) Wilmersdorf bei Thyrow |Datum=1929 |Seiten=28 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Mitteilungen_der_Deutschen_Dendrologisch/e8xMAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Puchow+Buengner&amp;amp;dq=Puchow+Buengner&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den erste Belehnung mit Gevezin leistete Buengner sen. nach amtlicher Bestätigung Mitte Februar 1910.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Großherzoglich Mecklenburg-Strelitzscher Offizieller Anzeiger für Gesetzgebung und Staatsverwaltung 1910 |Nummer=10 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Schwerin |Datum=1910-02-23 |Seiten=60 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Offizieller_Anzeiger_f%C3%BCr_Gesetzgebung_u/BjIlAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=1910+puchow&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gutsbesitzer folgte ihm später sein Sohn Carl Robert Erich von Buengner (1886–1963)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Deutsches Geschlechterbuch]] |Sammelwerk=Gesamtreihe DGB |Band=205 |Nummer=Hamburger Geschlechterbuch (Bezug Ehefrau v. Schröder) &amp;quot;Adel und Bürgertum in Hamburg&amp;quot; |Auflage=14. |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1997 |Seiten=567 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Deutsches_Geschlechterbuch/ukhmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Puchow+Buengner&amp;amp;dq=Puchow+Buengner&amp;amp;printsec=frontcover Teil-Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, verheiratet mit Clara Louise von Schröder-Kl. Lukow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser B  (Briefadel) 1978 |Hrsg=Dt. Adelsarchiv e. V. |Sammelwerk=GHdA Gesamtreihe seit 1951 |Band=VII |Nummer=68 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1978 |Seiten=409–412 |Online=http://d-nb.info/780425545 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte zwei Töchter und zwei Söhne. Für Gevezin erhielt Erich von Buengner 1917 vom Landesherrn einen &amp;#039;&amp;#039;Mutschein&amp;#039;&amp;#039;, artverwandt dem Lehnseid, zur Bestätigung des alleinigen Besitzes, für Puchow und Rahnenfelde musste er gesondert einen Lehneid ableisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin. Amtliche Beilage |Verlag=Eigenverlag |Ort=Schwerin |Datum=1917-11-01 |Seiten=XV–921 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/AcwPAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Buengner+Gevezin+Puchow&amp;amp;dq=Buengner+Gevezin+Puchow&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptwohnsitz des Puchower Gutsbesitzers war größtenteils das 590 ha große Nachbargut Gevezin. Die Größe des Lehngutes Puchow umfasste 1921 genau 399 ha, Rahnenfelde mit 164 ha. Der Schwerpunkt lag auf der Milchviehwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vollrath von Lützow, Joachim Becker |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch  von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz: Verzeichnis sämtl. größerer u. mittlerer landwirtschaftl. Güter |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Standardwerk Landwirtschaftliches Adressbuch |Band=IV |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach |Ort=Leipzig |Datum=1921 |Seiten=134–135 |Online=http://d-nb.info/361446551 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Buengner jun. war vielseitig interessiert, richtete in Puchow eine erfolgreiche Palmenzüchtung ein,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3479, J. J. Weber, Leipzig, 3. März 1910, S. 410 ff. [https://www.google.de/books/edition/Illustrirte_Zeitung/M14zAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Puchow+Buengner&amp;amp;pg=PA411&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; war wie sein Vater Mitglied in vielen Fachverbänden, auch im Dt. Forstverein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahresbericht des Deutschen Forstvereins 1939 |Hrsg=Geschäftsleitung Dt. Forstverein |Sammelwerk=Mitgliedsübersicht und Seminarangebote |Verlag=Verlagsgesellschaft Abt. Der Deutsche Forstwirt |Ort=Berlin |Datum=1939 |Seiten=216 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Jahresbericht/GA8UhREQ7TUC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Puchow+Buengner&amp;amp;dq=Puchow+Buengner&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beschäftigte sich speziell in Puchow mit der Pferdezucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtliche Beilage zum Regierungsblatt für Mecklenburg=Schwerin |Nummer=13 |Ort=Schwerin |Datum=1932-03-23 |Seiten=126 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/BOrlAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Buengner+Puchow&amp;amp;pg=PA126&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner ganzen Familie trat er der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]] bei, eines fast gleich geschalteten Standesverbandes hauptsächlich für den niederen Adel gegründet, später für ebenso für den Hochadel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Anschriftenbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft. Liste des in der Deutschen Adelsgenossenschaft zusammengeschlossenen reinblütigen Deutsches Adels |Hrsg=Deutsche Adelsgenossenschaft DAG |Band=Landesabteilung Mecklenburg, Abt. 1 |Auflage=1940 |Verlag=[[Schlieffen-Verlag]] |Ort=Berlin |Datum=1940 |Seiten=193 |Online=http://d-nb.info/012108553 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis kurz vor der großen Wirtschaftskrise blieben mit den 396 ha für Puchow und für Rahnenfelde 156 ha die Besitzgrößen stabil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band Mecklenburg, 1928 |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher-Letzte Ausgabe 1928 |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Adressbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=207 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der letzten Gutsbesitzerfamilie besteht bis heute eine kleine Erbbegräbnisstätte im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/content/Version_1/detail_gesamt.php?Reg_Nr=845&amp;amp;bild=5942&amp;amp;wid=1269 &amp;#039;&amp;#039;Familiengrabstätte von Buengner - letzte Gutsherren auf Puchow&amp;#039;&amp;#039;.], In: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen in MV&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Matthias Hübner, Neddemin 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 wurde das Gut durch die [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] aufgesiedelt. Ab 1960 gab es im Dorf mit Rahnenfelde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG). Nach 1945 bis 1990 war das Gutshaus [[Bezirkskulturakademie|Kulturakademie]] des [[Bezirk Neubrandenburg|Bezirkes Neubrandenburg]]. Zumindest für 1978 ist ein [[Freilichtmalerei|Pleinair]] mit Künstlern aus der DDR im Ort belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2012 gab die Gemeinde Puchow die Eigenständigkeit auf und fusionierte mit [[Krukow (Kuckssee)|Krukow]] und [[Lapitz]] zur Gemeinde [[Kuckssee]]. Bis dahin war Helgrid [[Wehden (Familienname)|Weden]] Bürgermeisterin von Puchow.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2012.], Hrsg. [[Statistisches Bundesamt|StBA]] Wiesbaden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Kuckssee#Puchow|titel1=„Puchow“ im Artikel Liste der Baudenkmale in Kuckssee}}&lt;br /&gt;
* Zweigeschossiges, 13-achsiges, unsaniertes Gutshaus von 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ute Linhard, Elke Onnen, Alexander Schacht, Christel Sievert |Titel=Paul Korff. Ein Architektenleben |Hrsg=Ulrike Volkhardt |Band=Beitrag Alexander Schacht |Nummer=Anmerkung 48: wm. von Albert Giesecke und Carl Wenzke, Berlin-Charlottenburg |Verlag=Lukas Verlag für Kunst-und Geistesgeschichte |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-86732-263-8 |Seiten=76 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Paul_Korff/LbQTDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=gutshaus+puchow&amp;amp;pg=PA76&amp;amp;printsec=frontcover Teil-Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sockelgeschoss, [[Mansarddach]], [[barock]]isierenden Mittel[[risalit]] mit Säulenvorbau und [[Söller|Altan]] sowie das Ensemble um das Gutshaus mit den beiden Torhäusern am Eingang, dem Verwalterhaus, den Wirtschaftsgebäuden und dem Gutspark.&lt;br /&gt;
* Ehemalige Dorfschule, heute Wohnhaus, Dorfstraße 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Kuck: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Puchow und ihr Kulturhaus&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Auf neuen Wegen&amp;#039;&amp;#039;, Band 65, Leipzig 1964. [http://d-nb.info/364239158 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.penzliner-land.de/penzlin2/gemeinden/puchow.php?navid=98 Puchow], Hrsg. Amt Penzliner Land&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_p/puchow.html Informationen zum verfallenden Gutshaus von Puchow], Hrsg. QM3 UG Klein Kordshagen/Lüssow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5168523-1|VIAF=126332180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kuckssee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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