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	<title>Publius Nigidius Figulus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:59:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Publius_Nigidius_Figulus&amp;diff=1256737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Schriftenreihe ergänzt; Wikilinks aktualisiert; Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2024-08-30T16:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriftenreihe ergänzt; Wikilinks aktualisiert; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Publius Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 100 v. Chr.; † [[45 v. Chr.]]) war ein Gelehrter und Politiker der späten [[Römische Republik|römischen Republik]]. Er schrieb eine Reihe von Abhandlungen über naturkundliche Themen, Mantik ([[Wahrsagen]]), Religion und Grammatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Nigidius ist unbekannt. Er gehörte einem [[Plebejer|plebejischen]] Geschlecht an. Möglicherweise war er ein Nachkomme des Gaius Nigidius, der im Jahr 145 v. Chr. [[Praetur|Prätor]] der Provinz [[Hispania citerior]] war. Etruskische Abstammung wird vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Adriana Della Casa: &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;, Roma 1962, S. 9 und Anm. 1 und 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Beiname ([[Cognomen]]) Figulus („Töpfer“) scheint zu seinen Lebzeiten noch kaum gebräuchlich gewesen zu sein; er ist in den zeitgenössischen Quellen nur einmal bezeugt (in einem Brief [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] aus dem Jahr 46). Erst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. war der Beiname geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nigidius ist erstmals 63 v. Chr. quellenmäßig bezeugt. Damals gehörte er bereits dem [[Römischer Senat|Senat]] an. Er zählte zu den engsten Freunden &amp;#039;&amp;#039;(amicissimi)&amp;#039;&amp;#039; Ciceros, der in diesem Jahr [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsul]] war, und unterstützte ihn bei der Bekämpfung der [[Catilinarische Verschwörung|Catilinarischen Verschwörung]]. [[Plutarch]]s Angaben zufolge hat Nigidius Cicero als Berater stark beeinflusst und sich für eine harte Bestrafung der Verschwörer ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Cicero&amp;#039;&amp;#039; 20 und &amp;#039;&amp;#039;An seni sit gerenda respublica&amp;#039;&amp;#039; 27; vgl. Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae ad familiares&amp;#039;&amp;#039; IV,13,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Vernehmung von Zeugen, die vor dem Senat gegen die Catilinarier aussagten, war Nigidius einer der Protokollführer.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Pro P. Sulla&amp;#039;&amp;#039; XIV,41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 60 v. Chr. bedrohte er Richter öffentlich mit einer Anklage, falls sie sich ihrer Aufgabe entziehen sollten, in dem damals gegen [[Gaius Antonius]] eingeleiteten Gerichtsverfahren ihres Amtes zu walten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Ad Atticum&amp;#039;&amp;#039; 22 (II,2,3).&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist, ob Nigidius dabei in Ausübung eines öffentlichen Amtes handelte; zur Erklärung seines Auftretens ist diese Annahme nicht zwingend erforderlich. Möglicherweise war er damals [[Ädil]]; es kann aber auch sein, dass er dieses Amt schon früher bekleidet hatte und nun als Richter &amp;#039;&amp;#039;(iudex quaestionis)&amp;#039;&amp;#039; tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu Marcos Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Puntualizaciones sobre el „Cursus honorum“ de Publio Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pyrenae&amp;#039;&amp;#039; 10, 1974, S. 181–194 (mit ausführlicher Darstellung der Forschungsgeschichte).&amp;lt;/ref&amp;gt; 58 v. Chr. war er Prätor. Von einer Ausübung weiterer Ämter in der Folgezeit ist nichts bekannt; den Konsulat erreichte er nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 51 hielt sich Nigidius auf der Rückreise von einer Gesandtschaft in [[Ephesos]] auf, wo er mit Cicero zusammentraf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero erwähnt diese Begegnung allerdings nur in einem literarischen Zusammenhang; daher ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine literarische Fiktion handelt. Siehe dazu Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: S. 359 Anm. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie Cicero unterstützte er [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]] im Bürgerkrieg gegen [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]]. Im Februar 49 befand er sich in [[Corfinio|Corfinium]] in der Umgebung des [[Lucius Domitius Ahenobarbus (Konsul 54 v. Chr.)|Lucius Domitius Ahenobarbus]], eines Offiziers des Pompeius. Domitius versuchte vergeblich, dort den Widerstand gegen Caesar zu organisieren, und geriet schließlich in Gefangenschaft. Nigidius begab sich nach [[Capua]] und von dort zu den Streitkräften des Pompeius nach [[Epirus (Provinz)|Epirus]]. Nach der entscheidenden Niederlage des Pompeius in der [[Schlacht von Pharsalos|Schlacht bei Pharsalos]] (August 48) ging Nigidius ins Exil. Im August 46 schrieb ihm Cicero einen Trostbrief als Antwort auf eine Bitte um Hilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Ad familiares&amp;#039;&amp;#039; IV,13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin teilte er ihm mit, dass er sich zwar zurzeit noch nicht für seine Rückkehr nach Rom einsetzen könne, dies aber künftig tun werde; es bestehe durchaus eine Aussicht auf Begnadigung. Zugleich äußerte er seine Dankbarkeit für frühere Hilfe in schwerer Zeit. Im folgenden Jahr starb Nigidius im Exil. Anscheinend hatte Cicero eine Rede vorbereitet, mit der er Caesar um Begnadigung des Nigidius bitten wollte, doch kam dieses Vorhaben nicht mehr zur Ausführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Adriana Della Casa: &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;, Roma 1962, S. 37–53; [[Holger Thesleff]]: Rezension von Adriana Della Casa, &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039; 37, 1965, S. 44–48, hier: 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strittig ist, ob bzw. inwieweit Nigidius als [[Pythagoreer#Neupythagoreismus|Neupythagoreer]] bezeichnet werden kann. Cicero behauptet, er habe die erloschene Lehrtradition der alten Pythagoreer erneuert. Späteren Quellen zufolge gründete er eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten &amp;#039;&amp;#039;(sodalicium),&amp;#039;&amp;#039; die erheblichen Zulauf hatte und an das alte Ideal eines Freundschaftsbundes pythagoreischer Philosophen anknüpfte, aber auch Anstoß erregte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu negativen Reaktionen in der Öffentlichkeit und deren Nachwirkung siehe Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Paris 2005, S. 703–712, hier: 706f.; Matthew W. Dickie: &amp;#039;&amp;#039;The learned magician and the collection and transmission of magical lore&amp;#039;&amp;#039;. In: David R. Jordan u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The world of ancient magic&amp;#039;&amp;#039;, Bergen 1999, S. 170f.; Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: 350–354, 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wird in den erhaltenen Fragmenten seiner Werke der Name des [[Pythagoras]] nirgends erwähnt, und es ist darin auch kein besonderes Interesse an spezifisch pythagoreischen Anliegen erkennbar. Dies hat in der Forschung zu skeptischen Überlegungen hinsichtlich seines Pythagoreismus Anlass geboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Thesleff: Rezension von Adriana Della Casa, &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gnomon&amp;#039;&amp;#039; 37, 1965, S. 44–48, hier: 45–47; vgl. Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Paris 2005, S. 703–712, hier: 706, Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: 358–362.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich handelte es sich bei dem &amp;#039;&amp;#039;sodalicium&amp;#039;&amp;#039; nur um einen lockeren Freundeskreis ohne formellen Rahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: 352–358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Werke des Nigidius sind verloren; erhalten ist außer Fragmenten von teils zweifelhafter Echtheit nur eine griechische Übersetzung eines der Wahrsagung dienenden Kalenders. Zwölf Schriften sind aus Zitaten und Erwähnungen bekannt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Commentarii grammatici&amp;#039;&amp;#039; („Grammatische Kommentare“), eine aus mindestens 29 Büchern bestehende Darstellung der lateinischen Grammatik. Zu den Themen gehörten [[Orthographie]], [[Phonetik]], [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]] (mit Wortbildung), [[Syntax]] und [[Synonym]]ie. Ein besonderes Interesse des Autors galt der [[Etymologie]], von der er Aufschluss über den wahren Sinn der Wörter erwartete, da er einen natürlichen Ursprung der Sprache und einen inneren Zusammenhang zwischen den Wörtern und dem Wesen der von ihnen bezeichneten Dinge annahm. In der Forschung wird [[Stoa|stoischer]] Einfluss auf sein Grammatikverständnis und [[Sprachphilosophie|sprachphilosophisches]] Denken angenommen. Umstritten ist die Frage, was Nigidius mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;casus interrogandi&amp;#039;&amp;#039; („Fragefall“) gemeint hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu die Untersuchung von Walter Belardi und Palmira Cipriano: &amp;#039;&amp;#039;Casus interrogandi. Nigidio Figulo e la teoria stoica della lingua&amp;#039;&amp;#039;, Viterbo 1990 sowie Marcello de Martino: &amp;#039;&amp;#039;Noctes Atticae, XIII, 26 e il presunto &amp;#039;equivoco&amp;#039; di Gellio: riaperto il caso del „casus interrogandi“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Indogermanische Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 111, 2006, S. 192–226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De gestu&amp;#039;&amp;#039; („Über die [[Gestik]]“), zusammen mit [[Lucius Plotius Gallus|Plotius]], eine nur aus einer Erwähnung bei [[Quintilian]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quintilian, &amp;#039;&amp;#039;Institutio oratoria&amp;#039;&amp;#039; 11,3,143: „Die Alten pflegten die Toga bis zu den Fersen fallen zu lassen wie die Griechen ihren Mantel, und dass das (so) geschehe, haben Plotius und Nigidius empfohlen, die geschrieben haben über die in ihrer Zeit übliche Gestik“ (Körperhaltung, Gebärde, Kleidung usw. des Redners); &amp;#039;&amp;#039;togam veteres ad calceos usque demittebant ut Graeci pallium, idque ut fiat, qui de gestu scripserunt circa tempora illa Plotius Nigidiusque praecipiunt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannte Abhandlung über das Tragen der [[Toga]] und die Körperhaltung und Gebärden des Redners. Möglicherweise handelte es sich nicht um eine eigenständige Schrift über dieses Thema, sondern nur um einen Teil eines größeren Werks über [[Rhetorik der Antike|Rhetorik]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De dis&amp;#039;&amp;#039; („Über die Götter“), eine Abhandlung aus mindestens 19 Büchern, war die älteste Studie über die römischen Gottheiten. Nigidius setzte sich auch mit den religiösen Vorstellungen der [[Etrusker]] und der [[Orphiker]] sowie mit orientalischen Traditionen und der mythischen Überlieferung von den [[Goldenes Zeitalter|Weltzeitaltern]] auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zu diesem Werk Elizabeth Rawson: &amp;#039;&amp;#039;Intellectual Life in the Late Roman Republic&amp;#039;&amp;#039;, London 1985, S. 311f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De augurio privato&amp;#039;&amp;#039; („Über die private [[Auspizien|Vogelschau]]“). Diese Schrift ist nur aus einer Erwähnung bei [[Aulus Gellius|Gellius]] bekannt. Ihr Thema war die Wahrsagung aus dem Vogelflug, soweit diese nicht von Staats wegen, sondern aus privatem Interesse betrieben wurde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De extis&amp;#039;&amp;#039; („Über die Eingeweide“), eine Abhandlung über Opfertiere und die Eingeweideschau (Wahrsagung anhand der Beschaffenheit von Organen geschlachteter Opfertiere). Diese Schrift ist ebenfalls nur aus einer Erwähnung bei Gellius bekannt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De somniis&amp;#039;&amp;#039; („Über Träume“), eine Schrift über Traumdeutung. Der spätantike Schriftsteller [[Johannes Lydos]] berichtet, dass Nigidius sich darin über die Deutung des Donners im Traum äußerte: im Allgemeinen handle es sich um ein schlechtes Vorzeichen, doch wenn der Träumende das Gewitter aushalte, sei es ein sehr günstiges.&lt;br /&gt;
* ein brontoskopischer Kalender. Brontoskopie war die Wahrsagung aus dem Donnerschlag (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;brontḗ&amp;#039;&amp;#039; „Donner“). Johannes Lydos überliefert eine griechische Übersetzung des Kalenders, der in der modernen Forschung intensiv erörtert wird. Der Kalender beginnt mit dem ersten Juni und geht von [[Lunarkalender|Mondmonaten]] von je dreißig Tagen aus. Er gibt für jeden Tag die jeweilige Bedeutung des Donnerschlags sowohl für die Landwirtschaft als auch für das politische und soziale Leben an. Da dieses Werk Hinweise auf soziale Spannungen liefert, wird es auch als sozialgeschichtliche Quelle ausgewertet. Die angegebenen brontoskopischen Deutungen sind [[Babylonien|babylonischen]] Ursprungs, doch der Kalender präsentiert sie unter Berufung auf eine etruskische Autorität, den mythischen [[Tages]], der den Etruskern die Kunst der Wahrsagung übermittelt haben soll. Nach den Angaben bei Lydos war der Kalender nur eine Übersetzung aus der [[Etruskische Sprache|etruskischen Sprache]] ins Lateinische, doch anscheinend bearbeitete Nigidius das ihm vorliegende Material und passte es den Bedürfnissen römischer Leser und den aktuellen politischen Verhältnissen an. Der Gültigkeitsanspruch der lateinischen Fassung beschränkte sich auf Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Guittard: &amp;#039;&amp;#039;Les calendriers brontoscopiques dans le monde étrusco-romain&amp;#039;&amp;#039;. In: Christophe Cusset (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;La météorologie dans l’antiquité: entre science et croyance&amp;#039;&amp;#039;, Saint-Étienne 2003, S. 455–466, hier: 459–464; Carmine Ampolo: &amp;#039;&amp;#039;Lotte sociali in Italia centrale. Un documento controverso: il calendario brontoscopico attribuito a Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Opus&amp;#039;&amp;#039; 9/10, 1990/1991, S. 185–195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De sphaera&amp;#039;&amp;#039; („Über das Himmelsgewölbe“), eine Beschreibung des Sternenhimmels und der Gestirnbewegungen, in der sowohl das Firmament über Griechenland als auch dasjenige der „Barbaren“ (womit u. a. die Ägypter gemeint waren) behandelt wurde. Darin verarbeitete Nigidius auch Sagenstoff und berücksichtigte die astrologische Auswertung der astronomischen Kenntnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zu diesem Werk Elizabeth Rawson: &amp;#039;&amp;#039;Intellectual Life in the Late Roman Republic&amp;#039;&amp;#039;, London 1985, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De terris&amp;#039;&amp;#039; („Über die Gegenden der Erde“), eine Abhandlung über Geographie. [[Maurus Servius Honoratus|Servius]] zitiert daraus eine Passage über den Volkscharakter der [[Ligurer]]; somit wurde auch die [[Ethnographie]] behandelt. Auch eine ausführliche Darstellung der [[Klimazone]]n in der &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Plinius der Ältere|Plinius]]&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 6,39,211–218.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt offenbar aus diesem Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;Jehan Desanges (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pline l’Ancien, Histoire naturelle, Livre VI, 4&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; partie&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2008, S. 266f.; Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Paris 2005, S. 703–712, hier: 711.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De ventis&amp;#039;&amp;#039;, eine aus mindestens vier Büchern bestehende Schrift über die Winde.&amp;lt;ref&amp;gt;Elizabeth Rawson: &amp;#039;&amp;#039;Intellectual Life in the Late Roman Republic&amp;#039;&amp;#039;, London 1985, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De hominum natura&amp;#039;&amp;#039; („Über das Wesen der Menschen“), eine Abhandlung über [[Anthropologie]], die mindestens vier Bücher umfasste. Darin wurden unter anderem Fragen der menschlichen Anatomie, der Fortpflanzung und der Ernährung erörtert, wobei medizinische Gesichtspunkte eine Rolle spielten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De animalibus&amp;#039;&amp;#039; („Über die Tiere“). In dieser Schrift aus mindestens vier Büchern, die Plinius verwendete, vermittelte Nigidius der lateinischsprachigen Welt zoologisches Wissen, das von [[Aristoteles]] und [[Theophrastos von Eresos|Theophrast]] stammte. Zu den erörterten Themen gehörte die Frage nach Freundschaften unter Tieren. Gelegentlich widersprach Nigidius den Angaben des Aristoteles.&amp;lt;ref&amp;gt;Elizabeth Rawson: &amp;#039;&amp;#039;Intellectual Life in the Late Roman Republic&amp;#039;&amp;#039;, London 1985, S. 181–183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nigidius gehörte zu den prominentesten Gelehrten seiner Zeit. Besonders bekannt war er für seine Studien auf dem Gebiet der Naturkunde und des [[Okkultismus]]. Ciceros Urteil zufolge war er ein „eifriger und umsichtiger Erforscher derjenigen Dinge, welche von der Natur verhüllt zu sein scheinen“&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Timaeus&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der „gelehrteste von allen“,&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Ad familiares&amp;#039;&amp;#039; IV,13,3: &amp;#039;&amp;#039;uni omnium doctissimo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Forscher, der sein Wissen nicht nur dem Studium der Überlieferung, sondern auch seinem eigenen Scharfsinn verdankte.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Ad familiares&amp;#039;&amp;#039; IV,13,7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod des Nigidius ließ ihn Cicero als Gesprächspartner in einem Dialog auftreten, der unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Timaeus&amp;#039;&amp;#039; bekannt und unvollständig überliefert ist. Dort hält Nigidius eine Rede, die ein etwas verändertes Textstück aus Platons &amp;#039;&amp;#039;[[Timaios]]&amp;#039;&amp;#039; in Ciceros lateinischer Übersetzung wiedergibt; er übernimmt die Rolle des Hauptredners, die [[Timaios von Lokroi]] in Platons Dialog spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu dieser literarischen, auch politisch motivierten Würdigung des Nigidius durch seinen Freund Cicero siehe Lothar Spahlinger: &amp;#039;&amp;#039;Tulliana simplicitas&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005, S. 203–205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marcus Annaeus Lucanus|Lukan]] schildert in seinem Epos über den [[Römische Bürgerkriege|römischen Bürgerkrieg]], wie Nigidius nach Caesars Überschreitung des [[Rubikon]] aufgrund der astrologischen Konstellation eine katastrophale Bürgerkriegszeit voraussagt. Der Frieden, der nachher eintrete, müsse mit dem Verlust der Freiheit und der Einführung einer Alleinherrschaft erkauft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukan, &amp;#039;&amp;#039;Bellum civile&amp;#039;&amp;#039; 1,639–672. Siehe dazu Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Paris 2005, S. 703–712, hier: 707 und die dort genannten Untersuchungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sueton]] berichtet in seiner Biographie des Kaisers [[Augustus]], bei dessen Geburt habe Nigidius die künftige Rolle des Neugeborenen als Weltherrscher vorausgesagt. [[Apuleius]] erzählt mit Berufung auf [[Marcus Terentius Varro|Varro]] eine Anekdote, in der Nigidius mittels Magie die Auffindung einer abhandengekommenen Geldsumme ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Apuleius, &amp;#039;&amp;#039;De magia&amp;#039;&amp;#039; 42,7f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kirchenvater [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] bezeichnet Nigidius als Magier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Hypothese von Adriana Della Casa hat Sueton eine Lebensbeschreibung des Nigidius verfasst, aus der ein großer Teil des in späteren Quellen enthaltenen biographischen Materials stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adriana Della Casa: &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;, Roma 1962, S. 17–36; Holger Thesleff: Rezension von Adriana Della Casa, &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gnomon&amp;#039;&amp;#039; 37, 1965, S. 44–48, hier: 45 und Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: 344 stimmen ihr zu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gellius hält Nigidius und Varro für die gelehrtesten Römer, und auch [[Maurus Servius Honoratus|Servius]] vergleicht diese beiden Autoren und betrachtet sie als die vorzüglichsten Gelehrten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gellius, &amp;#039;&amp;#039;[[Noctes Atticae]]&amp;#039;&amp;#039; 4,9,1; 4,16,1; 19,14,1; Servius, &amp;#039;&amp;#039;In Vergilii Aeneidos libros commentarii&amp;#039;&amp;#039; 10,175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings übt Gellius auch Kritik an Behauptungen des Nigidius, die ihn nicht überzeugen oder die er für irrig hält,&amp;lt;ref&amp;gt;Gellius, &amp;#039;&amp;#039;Noctes Atticae&amp;#039;&amp;#039; 4,9,12–14; 10,5,3; 15,3,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und weist darauf hin, dass die Werke des Nigidius keine weite Verbreitung erlangten; da es ihnen an Allgemeinverständlichkeit mangelte, galten sie als wenig nützlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Gellius, &amp;#039;&amp;#039;Noctes Atticae&amp;#039;&amp;#039; 17,7,5; 19,14,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Immerhin zeugt die relativ ausgedehnte Benutzung bei Plinius den Älteren und Gellius von einem anhaltenden Interesse in gelehrten Kreisen des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. Zu den Autoren, bei denen sich Material aus Schriften des Nigidius findet, gehören ferner Quintilian, [[Arnobius der Ältere|Arnobius]], [[Macrobius Ambrosius Theodosius|Macrobius]], [[Lucius Ampelius|Ampelius]], [[Nonius Marcellus|Nonius]], Johannes Lydos und die Verfasser von [[Scholion|Scholien]] zu [[Vergil]] und [[Aratos von Soloi|Aratos]]. Eine Nigidiusrezeption bei Vergil ist vermutet worden, lässt sich aber nicht beweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcos Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Quis fuit alter. En torno a Verg. Ecl. 3,40&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Durius&amp;#039;&amp;#039; 2, 1974, S. 397–411.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätantike Verfasser anonym überlieferter Lukan-Scholien und der [[Kirchenvater]] [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] führten den Beinamen Figulus („Töpfer“) darauf zurück, dass Nigidius die Ansicht vertreten habe, die Welt drehe sich so schnell wie eine Töpferscheibe; nach Augustinus’ Angaben begründete er damit aus astrologischer Sicht die unterschiedlichen Schicksale von Zwillingen trotz deren fast gleichzeitiger Geburt,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Stellen sind zusammengestellt bei Gino Funaioli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grammaticae Romanae fragmenta&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1969, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit er sich gegen ein gängiges Argument von Kritikern der Astrologie wandte. Diese Erklärung des Beinamens ist legendenhaft und unglaubwürdig.&amp;lt;ref&amp;gt;Adriana Della Casa: &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo&amp;#039;&amp;#039;, Roma 1962, S. 14f.; Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, Paris 2005, S. 703–712, hier: 704f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Kepler]] setzte sich mit der von Lukan geschilderten Prophezeiung des Nigidius auseinander. Er untersuchte die Frage, ob ihr eine historische Realität zugrunde liegt, und kam zum Ergebnis, dass es sich um eine freie literarische Erfindung handle.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne-Marie Lewis: &amp;#039;&amp;#039;What dreadful purpose do you have?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Latin Literature and Roman History&amp;#039;&amp;#039; 9, 1998, S. 379–400, hier: 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der modernen Forschung ist [[Jérôme Carcopino]] mit einer Deutung des Nigidius als Vertreter eines sowohl religiösen als auch politischen Pythagoreismus hervorgetreten. Heute gelten die Hypothesen Carcopinos als zu weitreichend.&amp;lt;ref&amp;gt;Danuta Musiał: &amp;#039;&amp;#039;Sodalicium [sacrilegii] Nigidiani.&amp;lt;!-- Das Wort „sacrilegii“ wurde versehentlich im Titel des Aufsatzes weggelassen, so dass der Sinn des lateinischen Zitats nicht mehr verständlich ist. Daher hier in eckigen Klammern ergänzt. --&amp;gt; Les pythagoriciens à Rome à la fin de la République&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l’histoire des religions&amp;#039;&amp;#039; 218, 2001, S. 339–367, hier: 340–343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anton Swoboda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;P. Nigidii Figuli operum reliquiae.&amp;#039;&amp;#039; Tempsky, Wien/Prag 1889; Nachdruck: Hakkert, Amsterdam 1964 (grundlegend, teilweise veraltet).&lt;br /&gt;
* [[Gino Funaioli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grammaticae Romanae fragmenta.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1907, S. 158–179; Nachdruck: Teubner, Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* Dora Liuzzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo „astrologo e mago“. Testimonianze e frammenti.&amp;#039;&amp;#039; Milella, Lecce 1983, ISBN 88-7048-063-1 (Edition der mantischen Werke nach Swoboda mit italienischer Übersetzung und Kommentar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walter Belardi, Palmira Cipriano: &amp;#039;&amp;#039;Casus interrogandi. Nigidio Figulo e la teoria stoica della lingua.&amp;#039;&amp;#039; Istituto di Studi Romani, Viterbo 1990, ISBN 88-85134-29-7.&lt;br /&gt;
* Nuccio D’Anna: &amp;#039;&amp;#039;Publio Nigidio Figulo. Un pitagorico a Roma nel 1° secolo a. C.&amp;#039;&amp;#039; Archè, Milano 2008, ISBN 978-88-7252-282-0.&lt;br /&gt;
* Adriana Della Casa: &amp;#039;&amp;#039;Nigidio Figulo.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni dell’Ateneo, Roma 1962.&lt;br /&gt;
* Michèle Ducos: &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, CNRS, Paris 2005, ISBN 2-271-06386-8, S. 703–712.&lt;br /&gt;
* [[Katharina Volk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nigidius Figulus. Roman polymath&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Columbia studies in the classical tradition.&amp;#039;&amp;#039; Band 47). Brill, Leiden 2024, ISBN 978-90-04-69080-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118786229|LCCN=nr91016345|VIAF=199850369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nigidius Figulus, Publius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Römische Republik)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 45 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nigidius Figulus, Publius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Figulus, Publius Nigidius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Schriftsteller, Politiker und Gelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 100 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=45 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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